Kolloidales Silizium: Wirkung und Anwendung bei Haarausfall

Kolloidales Silizium bietet das wichtige Spurenelement in einer Form, die vom Körper besonders gut aufgenommen wird. Es unterstützt die Zellatmung, wirkt antioxidativ und fördert die Regeneration der Zellen. Ideal für alle, die ihre Gesundheit und Schönheit von innen fördern wollen.

Silizium ist ein essentielles Element für den Menschen. Der tägliche Bedarf liegt laut Ernährungsberatern bei ca. drei bis vier Milligramm, wobei in der Literatur auch Mengen von bis zu 150 mg zu finden sind. Ein großer Teil des Siliziums aus pflanzlichen Lebensmitteln geht durch unseren Verdauungstrakt, ohne dass unser Körper es aufnehmen kann. Das liegt daran, dass die Teilchen zu groß sind. Daher liegt die Bioverfügbarkeit nur bei 5-10%.

Auch Diäten und Ernährungsweisen mit wenig Kohlenhydraten können dazu führen, dass wir nicht genug von dem Element bekommen. Zudem trägt die Art und Weise, wie unsere Lebensmittel verarbeitet werden, dazu bei, dass wir zu wenig von dem Mineralstoff aufnehmen. Kleine Lebewesen im Boden helfen dabei, Silizium aus dem Boden aufzunehmen, damit es in unserer Nahrung landen kann.

Wenn man zusätzlich zur Nahrung Silizium aufnehmen möchte, war bisher Kieselsäure (silicea terra) der bekannteste Stoff. Aber auch in der Kieselsäure sind die Moleküle (Teilchen) sehr groß. In kolloidaler Form sind die Teilchen jedoch rund 10.000 Mal kleiner (ca. Deshalb ist Kolloidales Silizium zu über 90% bioverfügbar.

Die Wirkungen von kolloidalem Silizium sind ausführlich beschrieben im Buch "Kolloide, kolloidale Öle und monoatomische Elemente" von Dr. med. Wie kann man sich das erklären? Silizium ist dafür verantwortlich, dass unser Körper zugleich stabil und elastisch bleibt.

Silizium sorgt dafür, dass die Bindegewebsfasern Kollagen und Elastin hergestellt werden können. Diese wiederum sorgen dafür, dass alle Gewebe in unserem Körper fest und gleichzeitig dehnbar sind. Kollagen gibt also unserem Gewebe Festigkeit und Elastin sorgt dafür, dass es sich dehnen kann.

Denn wenn uns Silizium fehlt, holt sich der Körper die "Restbestände" aus dem Bindegewebe, den Knochen und der Haut. Die Folge: Im Gegensatz zum prallen, elastischen Babykörper wird der Körper des alternden Menschen zunehmend schrumpeliger. können wir die Zeichen des Alterns und Verschleißerscheinungen verringern und verzögern. Wenn genug davon im Körper ist, kann es unser Organismus für die Zellatmung und den Aufbau der Strukturen nutzen.

Silizium wird sogar erfolgreich zur Behandlung von Zahnproblemen und in der Therapie von Zahnstörherden eingesetzt. Unser Körper wird heutzutage durch Aluminium stark belastet. Medikamenten wie z.B. Das Aluminium setzt sich in unserem Gewebe fest. Aluminium führt dazu, dass Faserstrukturen in den Nervenzellen verklumpen. Dies sind kleine Teile in den Zellen, die für die Übertragung von Signalen wichtig sind.

Studien haben gezeigt, dass Silizium helfen kann, den Körper vor Aluminium zu schützen. Es kann Ablagerungen von Aluminium im Körper reduzieren. Silizium liegt im Körper in nur sehr geringen Konzentrationen vor.

Kolloidales Silizium und Haarausfall

Wer täglich das Spurenelement Silizium zu sich nimmt, verbessert damit seine Haarqualität, wie jetzt eine Pilotstudie beweist. Ob eine dicke Haarmähne oder nur zarte Löckchen das Haupt schmücken, ist genetisch angelegt. „Doch ist das Haar von Geburt an von zahlreichen Modulationen abhängig, die seine Qualität beeinflussen“, erklärt Matthias Augustin, Leiter des Zentrums für dermatologische Forschung an der Universitätsklinik Hamburg Eppendorf. Das sind vor allem Stress, Krankheiten, Medikamente, aber auch bestimmte Substanzen in unseren Nahrungsmitteln.

Um den Zusammenhang zwischen der Haarqualität und dem Spurenelement Silizium, besser bekannt als Kieselsäure zu untersuchen, startete der Dermatologe eine Pilotstudie mit 55 Frauen, die über sechs Monate hinweg täglich Kieselsäure zu sich nahmen. Vor und nach diesem Testzeitraum wurde die Haarqualität untersucht.

Haardicke nimmt um 13 Prozent zu

Das Ergebnis: Die Haardicke hatte um 13 Prozent zugenommen. „Sicher ist das kein ultimativer Beweis, denn die Studie wurde ja nur mit wenigen Probandinnen durchgeführt und ohne eine Placebogruppe zur Prüfung“, schränkt der Wissenschaftler ein. Trotzdem sei es für ihn ein interessantes Ergebnis. Ursprünglich war er mit der Hypothese an die Studie herangetreten, dass dieses Spurenelement keinen Einfluss auf die Haare hätte.

Die Wirkung von Silizium auf das Haarwachstum erklärt der Studienleiter mit einer so genannten Helferfunktion dieser Natursubstanz. Sie führt dazu, dass bestimmte Schwefelverbindungen, die für Querverbindungen in der Hornmatrix der Haare verantwortlich sind, stärker genutzt werden. Die Folge: Das Haar wächst aus der Wurzel heraus dicker nach.

Kieselsäure gibt es in verschiedenen Darreichungsformen. Für die Studie nahmen die Frauen Siliziumgel ein. „Ich kann mir vorstellen, dass andere Kieselsäureprodukte eventuell ähnlich wirken“, vermutet Matthias Augustin. Er empfiehlt eine Sechs-Monats-Kur mit Silizium, die man jederzeit wiederholen kann, wenn man merkt, dass sich die Haarqualität wieder verschlechtert. Kieselsäure in natürlicher Form ist in vielen Nahrungsmitteln enthalten, etwa in Kartoffeln, Hafer, Hirse, Sellerie, Spinat und Bambussprossen.

Silizium (in der chemischen Fachsprache Silicium) kommt in unserem Körper in Knorpeln, Knochen und Bindegewebe sowie Haut und Hautanhangsgebilden vor. Fachleute schätzen den Tagesbedarf an Silizium auf 10-14 mg. In der Regel nehmen wir über die Nahrung ausreichend Silizium auf.

Schöne Haare sind der Wunsch eines jeden Menschen, doch nicht immer geht dieser Traum in Erfüllung. Dünnes, sprödes, trockenes und brüchiges Haar kann auf einen Silizium-Mangel hinweisen. In einer Studie an der Universität Hamburg nahmen Frauen ein halbes Jahr lang täglich kolloidales Silizium ein und hatten am Ende dickeres und glänzenderes Haar als zuvor. Die Wissenschaftler waren davon ausgegangen, dass Silizium keinen Einfluss haben würde, mussten dann aber feststellen, dass die Haardicke um 13 Prozent zugenommen hatte. Die Haardichte sei zwar genetisch festgelegt, würde aber durch Krankheiten, Stress, Medikamente und falsche Ernährung beeinflusst, war ihre Erklärung. Dem könnte also mit dem Mineral entgegengewirkt werden.

Als Schönheitsmittel von innen hat Silizium auch einen Einfluss auf die Nägel. Wie schon erwähnt, zeigt sich ein Mangel an dem Mineral an dünnen, weichen, brüchigen Nägeln. Eine Verbesserung kann sich einstellen, wenn man kolloidales Silizium über mehrere Monate einnimmt.

Anwendung von kolloidalem Silizium

Es gibt verschiedene Arten, sich damit zu behandeln. Die Spagyrik ist eine uralte, ganzheitliche Methode der Naturheilkunde. Dabei handelt es sich um ein besonderes Verfahren zur Herstellung von Arzneimitteln. Sie hat ihre Ursprünge in der vorchristlichen Zeit. In der Spagyrik werden die Wirkstoffe von Pflanzen auf einzigartige Weise extrahiert, verarbeitet und anschließend wieder zusammengeführt. Die Spagyrik verbindet Elemente der Alchemie, Homöopathie und Phytotherapie (Pflanzenheilkunde). Sie wurde von dem berühmten Arzt Paracelsus im 16. Jahrhundert entwickelt.

Die spagyrische Einreibung ist eine Methode aus diesem Bereich. Dabei werden spezielle spagyrische Essenzen auf die Haut aufgetragen und einmassiert. Man gibt 5-10 Tropfen kolloidales Silizium auf die Innenseite des linken Unterarms und reibt die Flüssigkeit mehrfach in die Haut ein. Die Bewegung sollte immer abwärts, also von der Ellenbeuge zur Hand gehen. Bis die Flüssigkeit getrocknet ist.

Sie können kolloidales Silizium auch nach dem Prinzip der verschränkten Teilchen anwenden. Dafür genügt es, wenn Sie z.B. in eine Tasse spucken und darauf das Kolloid geben. Über eine Art Fernwirkung bekommt Ihr Körper die Information "Silizium".

Verschränkte Teilchen sind winzige Partikel wie z.B. Photonen (Lichtteilchen), die auf eine ganz besondere Art und Weise miteinander verbunden sind. Selbst wenn sie sehr weit voneinander entfernt sind, beeinflussen sie sich gegenseitig. Das klingt fast wie Zauberei, ist aber ein Phänomen aus der Quantenphysik. Anton Zeilinger, ein Quantenphysiker aus Wien, hat viel darüber geforscht.

Da es den Sympathikus anregt, nehmen Sie es am besten am Morgen oder Vormittag. Wenn man reines Siliziumkolloid mit beispielsweise 50 ppm (parts per million) Konzentration verwendet, genügen 30 Tropfen täglich.

Speziell für die Pflege der Haut gibt es kolloidales Siliziumöl. Dieses bringt den Mineralstoff direkt in die Haut und ihre tieferen Schichten. Auch bei entzündlichen Hautkrankheiten wie Akne, Psoriasis und Neurodermitis kann man es einsetzen. Das Einreiben mit dem Öl stärkt auch das Bindegewebe. Außerdem stabilisiert das Siliziumöl Bänder und Sehnen, wenn man es auf die betroffenen Stellen reibt.

Kontraindikation: Menschen mit Harnsteinen sollten kein zusätzliches Silizium zu sich nehmen.

Kolloidales Silizium: Weitere Vorteile

Als Schönheitsmittel ist Silizium mittlerweile gut bekannt, weil viele Menschen die Erfahrung gemacht haben, dass es für glänzendes Haar, straffe Haut, kräftige Nägel und festes Bindegewebe sorgt. Doch das Mineral kann noch viel mehr. Es fördert die Wundheilung, unterstützt das Immunsystem, hilft bei der Entgiftung des Körpers, kräftigt die Wände der Blutgefäße, wirkt gegen pathogene Pilze und fördert die Darmgesundheit.

Der größte Vorteil von kolloidalem Silizium liegt darin, das Bindegewebe zu stärken. Das tut wie beschrieben der Haut gut. Es fördert ein jugendliches Aussehen und kann Cellulite vorbeugen. Aber Silizium bringt aber noch einen weiteren Nutzen, um Alterserscheinungen zu verhindern. Denn ein schwaches Bindegewebe im ganzen Körper führt irgendwann dazu, dass sich Organe absenken. Davon sind vor allem Frauen nach den Wechseljahren und im sehr hohen Alter betroffen.

Silizium ist bei Erkrankungen, die mit dem Immunsystem in einem Zusammenhang stehen, wirksam, seine immunstärkende Wirkung wurde wissenschaftlich nachgewiesen. Bei Entzündungen reicht das Spektrum vom Mund-, Rachen- und Halsraum, der Speiseröhre, des Magens, der Haut, den Bronchien, den Gelenken bis zu den Nieren und der Blasen.

Die kristalline Struktur von kolloidalem Silizium ist geeignet, Giftstoffe zu binden und der Ausleitung zuzuführen. Und seine Eigenschaft, das Bindegewebe zu stärken, das dann besser entgiften kann, unterstützt diesen Prozess noch. Das ist von großer Bedeutung, weil Gifte und sogenannte Schlacken Entzündungen hervorrufen und das Immunsystem schwächen können. Beobachtet wurde das bei Aluminium und Dioxinen.

Silizium sorgt nicht nur bei Knochen und Bindegewebe für Stabilität und Elastizität, sondern auch bei den Blutgefäßen. Forscher in Frankreich haben in arteriosklerotischen Gefäßen viel weniger Silizium gefunden als in gesunden Arterien. Silizium kann somit Bluthochdruck und Herzproblemen vorbeugen, aber auch die Venen stärken, um Krampfadern zu verhindern oder die Beschwerden von Varizen zu verringern. Krampfadern sind die Folge eines schwachen Bindegewebes, was meist vererbt wird.

Fallbeispiele und Studien

In einer offenen Studie von Lassus wurden 50 ältere Frauen mit Falten, brüchigen oder dünnen Haaren oder brüchigen Nägeln 90 Tage lang mit kolloidaler Kieselsäure behandelt. Es wurden einmal täglich 10 ml eingenommen und zweimal täglich für 10 min auf das Gesicht aufgetragen. Drei Testerinnen brachen die Studie nach 30 Tagen wegen sehr trockener Gesichtshaut ab. Bei den restlichen 47 Probandinnen zeigte sich eine statistisch signifikante Besserung des Zellinnendruckes (Turgor) der Haut, was sich als bessere Straffheit der Haut zeigt.

Eine retrospektive Studie mit 53 Frauen, die an Osteoporose erkrankt sind, wurden 14-22 Monate beobachtet. Bei der Osteoporose wird der stabile und tragende Teil der Knochen immer weniger. Dadurch entsteht ein instabiles Knochengerüst, welches zu Brüchen neigt. Die Kontrollgruppe enthielt keine Behandlung.

Bei allen Patienten zeigte sich der gleiche Effekt: die Anzahl der Antikörper gegen Candida albicans, die einen Hinweis auf die Besiedelung geben, hatte sich verringert. Sind die Antikörper IgA erhöht, empfiehlt sich eine längere Einnahme von kolloidalem Silizium.

Zusätzliche Tipps zur Förderung des Haarwachstums

Neben der Einnahme von kolloidalem Silizium gibt es weitere Maßnahmen, die Sie zur Förderung des Haarwachstums ergreifen können:

  • Haarausfallkur: Eine Haarausfallkur zur Aktivierung der Haarwurzeln kann zwischen 6 Wochen und drei Monaten durchgeführt werden. Die Versorgung des Haarbodens mit konzentrierten und natürlichen Nährstoffen von aussen kann von einem speziellen Mittel gegen Haarausfall
  • Haarwuchskur: Eine Haarwuchskur sollte mindestens 4 Wochen lang dauern. Das Silizium allein kann dann anschliessend dauerhaft genommen werden. Silizium ist gemeinsam mit Zink DAS Spurenelement für schönes und gesundes Haar.
  • Ernährungsumstellung: Beginnen Sie den Tag mit einem grossen Glas warmes Wasser mit frisch gepresster Zitrone und nehmen Sie Ihre letzte Mahlzeit des Tages am besten vor 19 Uhr ein.

Die Beachtung dieser Regeln in Kombination mit einer Haarausfall- bzw. Haarwuchskur führt nach kürzester Zeit zu einer deutlichen Steigerung des Wohlbefindens und der persönlichen Leistungsfähigkeit. Werden sie plötzlich gemieden, atmet der Organismus buchstäblich auf. Je weniger Säuren und Schlacken in den Körper gelangen, umso schneller können die alten Ablagerungen - die sich unter anderem im Haarboden befinden und dort jeden Haarneuwuchs verhindern - gelöst und ausgeleitet werden.

Das würde Robert Franz tun, wenn er Haarprobleme hätte. Video 6

tags: #kolloidales #silizium #wirkung #haarausfall

Populäre Artikel:

Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen