Kokosöl ist ein wahres Wundermittel für gesunde und starke Haare. Es ist vielseitig einsetzbar: beim Kochen, als Mundspülung zum Ölziehen, oder auch zur Hautpflege. Aber auch zur Haarpflege kann Kokosöl benutzt werden - wenn man ein paar Dinge bei der Anwendung beachtet.
Nicht nur beim Kochen oder für die Haut, auch als Pflegemittel für die Haare kannst du Kokosöl verwenden. Es spendet Feuchtigkeit, verleiht dem Haar mehr Glanz und hilft gegen Haarbruch beim Kämmen. Viele Menschen legen kaum Wert auf die Pflege der Haarpracht und sind oftmals der Meinung, dass 2 oder 3 Haarwäschen pro Woche vollkommen ausreichend sind. Dabei kann die Haarpflege so einfach sein, denn mit nur wenig Aufwand können Sie Ihren Haaren etwas Gutes tun.
Kokosöl wird aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss gepresst. Das Öl ist fest und weiß, ab einer bestimmten Temperatur wird es dann flüssig und klar.
Zahlreiche Studien haben bewiesen, dass Kokosöl eines der besten Mittel ist, wenn es darum geht, strapazierte und trockene Haare zu revitalisieren und zu pflegen. Mit Kokosöl können Sie auch etwas gegen Haarausfall tun.
Egal, ob Sie unter trockenem, glanzlosem oder schuppigem Haar leiden, Kokosöl hat eine regulierende und pflegende Wirkung auf Ihre Kopfhaut, Ihre Haarwurzeln und auf Ihre Haare. Sie können es bei allen Problemen mit Ihren Haaren anwenden, denn es hat keine Nebenwirkungen. Das reine Kokosöl enthält viele Mineralstoffe und Vitamine, wodurch trockenes Haar von innen heraus gestärkt wird. Sie können mit Kokosöl Haarschäden reparieren und Ihre Haarstruktur neu aufbauen. Gleichzeitig befeuchtet das Kokosöl Ihre Haare, was gerade bei sehr trockenem und sprödem Haar sehr wichtig ist. Kokosöl regt zudem das Haarwachstum an, wirkt gegen Spliss und hilft bei Haarausfall.
Kokosöl-Haarkur selber machen
Reines Kokosnussöl lässt sich vielfältig für die Haarpflege anwenden.
Auch zur Haarpflege kann Kokosöl benutzt werden - wenn man ein paar Dinge bei der Anwendung beachtet.
Kokosöl hilft, die Haare kämmbarer zu machen. Besonders Menschen mit langen Haaren haben nach dem Haarewaschen Probleme, sie zu entwirren. Oft brechen bei zu aggressivem Kämmen Haare ab oder werden herausgerissen. Verreibe eine haselnussgroße Menge Kokosöl in deinen Händen und verteile es sanft in deinem gesamten Haar. Tipp: Nutze eine Bürste mit Naturborsten anstelle einer Plastikbürste. Damit tust du nicht nur etwas für die Umwelt, auch deine Haare werden es dir danken.
Kokosöl beugt geschädigten Haaren vor. Wer viel mit Fön, Glätteisen oder Lockenstab arbeitet, kennt das Problem: Die Haarspitzen sind splissig, trocken und brechen regelmäßig ab. Wenn sie stark geschädigt sind, hilft leider oft nur noch der Griff zur Schere. Verreibe eine kleine Menge Kokosöl in deinen Händen und ziehe deine Finger je nach Haarlänge langsam durch die letzten fünf bis zehn Zentimeter deiner Haare. Achtung: Nutze auf keinen Fall zu viel Öl hierfür, sonst sehen die Haare fettig aus. Am besten beginnst du mit einem Viertel Teelöffel und steigerst die Menge dann je nach Haardicke und -länge.
Verteile das flüssige Öl dann gleichmäßig in deinem gesamten Haar. Kokosöl kann auch bei juckender und schuppiger Kopfhaut eingesetzt werden.
Wenn dein Haar das Komplett-Paket Pflege braucht, probiere Kokosöl doch mal als Haarkur über Nacht aus. Deine Haare sollten für die Kokosöl-Kur keinesfalls frisch gewaschen werden.
Kokosöl kann auch als intensive Haarkur über mehrere Stunden oder über Nacht einwirken lassen.
So können sie sich eine Haarmaske ganz einfach selbst machen, für eine natürliche Pflege:
Wie lange sollte eine Kokosöl-Kur einwirken? Die Einwirkzeit einer Kokosöl-Kur hängt vom gewünschten Pflegeeffekt und dem Haartyp ab. Für eine schnelle Pflege reicht es aus, das Öl 30 bis 60 Minuten einwirken zu lassen - ideal für normales oder leicht trockenes Haar. Wer eine intensivere Wirkung erzielen möchte, lässt die Kur ein bis zwei Stunden im Haar. Bei stark strapaziertem, krausem oder sehr trockenem Haar kann Kokosöl auch über Nacht einwirken, um die maximale Pflegewirkung zu entfalten. Dabei sollte man das Öl jedoch nur in die Längen und Spitzen geben und das Kopfkissen schützen.
Aber: Kann man Kokosöl auch in trockene Haare geben? Durchaus, denn das Öl eignet sich auch als Leave-In-Produkt für die Spitzen. Dazu einfach eine kleine Menge in den Händen erwärmen, in den trockenen Haarspitzen verteilen und nicht auswaschen. Wichtig ist, nicht zu viel Öl zu verwenden, weil die Haare sonst fettig wirken.
Kokosöl ist ein großartiger Pflegewirkstoff für die Haare. Es besitzt eine befeuchtende und stärkende Wirkung. Gerade im Sommer können unsere Haare durch UV-Strahlung und Hitze strapaziert sein. Kokosöl kann diesen Strapazen entgegenwirken und sorgt für gepflegte und elastische Haare. Es beugt Haarbruch vor und sorgt für Glanz und Feuchtigkeit.
Bei der Frage, ob Kokosöl gut für die Haare ist, gehen die Meinungen auseinander. Hier sind die Vor- und Nachteile von Kokosöl für die Haare:
Klingt erstmal nach einem Widerspruch, kann aber passieren - Kokosöl kann bei porösem Haar austrocknend wirken, weil es die Feuchtigkeit im Haar zwar einschließt, aber selbst keine Feuchtigkeit spendet. Hochporöses Haar hat geöffnete Schuppenschichten und verliert schnell Feuchtigkeit. Wenn Kokosöl auf trockenes Haar aufgetragen wird, versiegelt es diese Trockenheit und verhindert, dass pflegende Feuchtigkeit von außen eindringen kann - das Haar wirkt danach oft noch spröder. Zusätzlich kann Kokosöl den Proteinverlust im Haar reduzieren, was bei proteinempfindlichem oder bereits proteinreichem Haar zu einem Ungleichgewicht führen kann: Das Haar fühlt sich dann hart, stumpf oder strohig an. Besonders bei geschädigtem oder chemisch behandeltem Haar ist es deshalb wichtig, zuerst Feuchtigkeit zuzuführen und dann nur sparsam ein Öl wie Kokosöl zu verwenden - oder auf leichtere Öle wie Argan- oder Jojobaöl auszuweichen.
Nicht für jeden Haartyp ist Kokosöl die perfekte Wahl. Wie bereits erwähnt hilft es bei sprödem Haar, da es sich wie eine Schutzschicht um die Haare legt und so vor Haarbruch schützen kann. Beachte aber, dass Öl auch Feuchtigkeit ausschließt.
Weil Kokosöl der Kopfhaut aufgrund der antibakteriellen Laurinsäure guttut, profitieren Menschen mit juckender oder schuppender Kopfhaut. Wer zu spröden Haaren neigt, dem verleiht Kokosöl frische und gesunde Spitzen. Das Öl wirkt aufgrund der Antioxidantien wie Vitamin E wie eine Schutzschicht und macht das Haar widerstandsfähiger.
Wer unter Haarausfall leidet, dem kann das Öl ebenfalls helfen. Denn durch die enthaltenen Vitamine und Mineralien kann das Haarwachstum angeregt werden. Nicht zu Kokosöl für die Haare greifen sollte, wer feines Haar hat. Das Öl beschwert nämlich. Hier gibt es bessere Öl-Alternativen für die Haarpflege. Aber auch lockige, sehr poröse oder proteinempfindliche Haare können durch Kokosöl eher trocken und spröde werden.
Kokosöl für die Haare sollte qualitativ hochwertig sein. Am besten verwendet man kalt gepresstes, nicht raffiniertes, ungebleichtes Öl aus biologischem Anbau. Bei einem schonenden Herstellungsverfahren gehen die Vitamine und Mineralien nicht verloren. Durch Hitze hingegen werden die wertvollen Inhaltsstoffe zerstört.
Achte beim Einkauf unbedingt darauf, naturbelassendes Bio-Kokosöl zu wählen. So schützt du dich und die Umwelt, weil auf den Einsatz chemisch-synthetischer Pestizide verzichtet wird. Achte außerdem darauf, dass das Kokosöl nativ ist, also kaltgepresst.
In Bio- oder Drogeriemärkten gibt es passendes Kokosöl für die Haare. Dort lassen sich zahlreiche vorgefertigte Produkte finden. Der Vorteil ist einerseits die einfache und unkomplizierte Anwendung.
Nicht nur Kokosöl ist gut für die Haare. Auch andere Öle wie Olivenöl, Arganöl oder Rizinusöl eignen sich zur Haarpflege. Welches Öl am besten ist, hängt von der individuellen Haarstruktur ab. Bei sehr feinen Haaren ist Kokosöl eher kontraproduktiv. Jojobaöl oder Arganöl pflegen feines und dünnes Haar besonders gut und verleihen ihm sogar zusätzlich Volumen. Oft werden Oliven- und Kokosöl auch gemischt. Welches Öl dem eigenen Haar am meisten nutzt, lässt sich pauschal nicht beantworten. Wir sind ganz vernarrt in das Super-Öl. Kokosöl ist super vielseitig einsetzbar und entfaltet je nach Bedarf auf Haut und Haaren seine Wunderwirkung und flasht uns immer wieder mit seiner natürlichen Einfachheit.
Kokosöl-Alternativen: Welche Öle für die Haare?
Hier ist eine Tabelle, die die verschiedenen Öle und ihre Vorteile für verschiedene Haartypen zusammenfasst:
| Öl | Vorteile | Geeignet für |
|---|---|---|
| Kokosöl | Spendet Feuchtigkeit, stärkt die Haarstruktur, schützt vor Proteinverlust, wirkt antibakteriell | Trockenes, sprödes, strapaziertes Haar, juckende Kopfhaut |
| Arganöl | Spendet Feuchtigkeit, verleiht Glanz, repariert geschädigtes Haar | Feines, dünnes Haar, geschädigtes Haar |
| Jojobaöl | Spendet Feuchtigkeit, verleiht Volumen, reguliert die Talgproduktion | Feines, dünnes Haar, fettige Kopfhaut |
| Olivenöl | Spendet Feuchtigkeit, macht das Haar geschmeidig, wirkt entzündungshemmend | Trockenes, strapaziertes Haar, empfindliche Kopfhaut |
| Rizinusöl | Fördert das Haarwachstum, stärkt die Haarwurzeln, wirkt entzündungshemmend | Dünnes, brüchiges Haar, Haarausfall |
Es ist wichtig zu beachten, dass jedes Haar anders ist, und es kann einige Versuche dauern, um das richtige Öl für Ihre spezifischen Bedürfnisse zu finden.
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