Sobald sich der Haarausfall bemerkbar macht, ist die Entscheidung, ihn mit Koffein-Shampoos wie Alpecin und Ahuhu zu bekämpfen, schnell getroffen. Schließlich handelt es sich um bekannte Marken, die leicht im Supermarkt oder in der Drogerie zu finden sind. Koffein hat eine haarwachstumsfördernde Wirkung, sodass es logisch erscheint, es in Shampoos einzubauen.
Die Werbung für Haarshampoo verspricht oft wahre Wunder - aber was ist dran an den Behauptungen? Eine Expertin und ein Experte ordnen die Werbeaussagen zu Shampoos ein und erklären, was von der Haarwäsche wirklich zu erwarten ist.
Um das Haarwachstum anzuregen, müssen Sie nämlich 60 bis 80 Tassen Kaffee pro Tag trinken. Aber wie gut wirken die bekannten Koffein-Shampoos wie Alpecin, Ahuhu, Cien und Isana? Die Forschung hat gezeigt, dass hohe Konzentrationen von Koffein im Körper die Konzentration von Dihydrotestosteron (DHT) verringern.
Diese DHT-hemmende Wirkung ist die Grundlage für die Behauptung, dass Koffein eine haarwuchsfördernde Wirkung hat. DHT ist der Hauptverursacher der häufigsten Form von Haarausfall, der androgenetischen Alopezie. Dabei handelt es sich um die erblich bedingte Form des Haarausfalls, die bei etwa 70 % aller Männer auftritt. Die Haarwurzeln sind genetisch überempfindlich gegenüber Dihydrotestosteron.
Dieses Abbauprodukt des männlichen Hormons Testosteron lässt die Haarfollikel schrumpfen, sodass weniger Haare wachsen können. Es gibt mehrere Inhaltsstoffe mit DHT-hemmenden Wirkungen wie Sägepalme, Ecklonia Cava und Grüntee-Extrakt.
Die bekanntesten koffeinhaltigen Shampoos auf dem Markt sind Alpecin Coffein Liquid, Isana Coffein Shampoo, Cien Coffein Shampoo und Ahuhu Coffein Shampoo. Shampoos, die Sie in den meisten Supermärkten und Drogerien finden können.
Die haarwuchsfördernde Wirkung dieser Koffein-Shampoos beruht auf Untersuchungen, bei denen Kopfhautproben in eine Lösung mit Testosteron und Koffein gelegt wurden. Damit wurde bewiesen, dass eine lange Exposition gegenüber Koffein eine positive Wirkung auf das Haarwachstum hat. Es ist jedoch nicht realistisch, Ihr Haar über einen längeren Zeitraum in Koffein zu tauchen.
Die Wirksamkeit von Koffein in einem Shampoo ist daher in der Praxis etwas anders als in der kontrollierten Umgebung eines Reagenzglases. Weitere Untersuchungen haben gezeigt, dass Koffein durch die Verwendung von Shampoos gut in das Haar aufgenommen wird. Daraus lässt sich jedoch nicht automatisch die Behauptung ableiten, dass ein Koffein-Shampoo auch eine stimulierende Wirkung auf das Haarwachstum hat.
Darüber hinaus enthalten Shampoos wie Alpecin Stoffe, die die Haut reizen können. Bei Shampoos und ähnlichen Produkten wird zwischen aktiven und unterstützenden Inhaltsstoffen unterschieden. In einem Koffein-Shampoo ist natürlich Koffein der Wirkstoff, der in anderen Substanzen wie Ethanol und Propylenglycol aufgelöst wird, um das richtige Verhältnis zu erreichen.
Das Shampoo enthält auch Natriumlaurethsulfat. Dadurch entsteht Schaum. Aber diese drei Stoffe haben eine reizende Wirkung auf die Haut. Hairgivers hat verschiedene haarwuchsfördernde Shampoos im Sortiment, die Koffein als Inhaltsstoff enthalten. Bei den Shampoos von Neofollics, DS Laboratories und Veta ist Koffein jedoch nicht der Hauptwirkstoff. Diese Shampoos bekämpfen Haarausfall auf vielfältige Weise.
Das Neofollics Shampoo zum Beispiel enthält mehrere Inhaltsstoffe, die nachweislich eine DHT-hemmende Wirkung haben. Dabei handelt es sich um Ecklonia Cava, Pirocton-Olamin und Grüntee-Extrakt. Veta enthält das wichtige Vitamin Biotin, zusammen mit Koffein als einem seiner Wirkstoffe.
Glaubt man der Werbung, scheinen Koffein-Shampoos die reinsten Wundermittel zu sein. Dabei sei die Wirksamkeit von Koffein wissenschaftlich nicht ausreichend erwiesen, sagt Dr. Thomas Koppmann, Projektleiter Ernährung, Kosmetik und Gesundheit bei der Stiftung Warentest. Zumindest ist nicht belegt, dass der Wirkstoff genetischen Haarausfall stoppen könnte.
Studien aus dem Labor haben zwar gezeigt, dass Koffein tatsächlich durch die Kopfhaut in die Haarwurzeln wandert. Allerdings konnte man in der Praxis bislang nicht nachweisen, dass es das Haarwachstum wirklich anregt. Hinzu kommt: Viele Shampoos, die mit Koffein werben, enthalten kaum Koffein. Das ist vor allem bei günstigeren Produkten der Fall.
Koffeinhaltige Haarshampoos können bei Haarausfall und dünner werdendem Haar unterstützend wirken und helfen, dem Haar neue Kraft zu geben und die Haarwurzeln zu aktivieren.
FITBOOK befragte einen Dermatologen mit u. a. Koffein-Shampoo wirkt, indem es die Durchblutung der Kopfhaut verbessert. Grund dafür ist, dass Koffein Gefäße, die sich abseits des Körperzentrums befinden „weiterstellt“. In der Folge wird die Kopfhaut besser durchblutet - und, das ist entscheidend - auch die Haarwurzel (Radix pili) wird besser durchblutet und damit gestärkt.
„Das ist der Grund, weshalb Koffein gut ist für die Haare. Und daher hilft es auch gegen Haarausfall“, erklärt Dr. med. Timm Golüke, Dermatologe und Haarmediziner aus München. Merke: Koffein steigert die Durchblutung der Kopfhaut und der Haarwurzel - und zwar bei allen Menschen gleich. Im Gehirn wirkt Koffein entgegengesetzt: Es verengt dort die Blutgefäße, vermindert damit ihre Durchblutung und damit die Versorgung des Gehirns mit Glucose; die Fähigkeit des Koffeins, wachzuhalten, beruht hingegen auf der Bindung an den Adenosinrezeptor. Dort gaukelt es dem Gehirn vor, das müde machende Stoffwechselprodukt Adenosin zu erkennen - und entfaltet dann die gegenteilige Wirkung.
Laut Haarmediziner Timm Golüke sollte man sich die Mühe machen, die Inhaltsstoffe der Produkte zu checken: „Achten Sie darauf, dass das Koffein kombiniert ist mit anderen Inhaltsstoffen. Etwa pflanzliches Kreatin, das die Haarstruktur verbessert oder Antioxidantien, die gut sind für die Kopfhaut.“ Der Stoff Kreatin, wichtig ist für den Aufbau und die Gesamtqualität der Haare, ist etwa enthalten in den Koffein-Shampoos von Alpecin, Plantur, Balea oder sebamed.
Laut Hautarzt Timm Golüke sollte man die Haare regelmäßig mit Koffein-Shampoo waschen, um den Haarwurzeln seine durchblutungsfördernde Wirkung sukzessive zuzuführen. Lassen Sie das Shampoo dafür mindestens zwei Minuten einwirken. Nein. Laut Experte hat Koffein-Shampoo keinerlei Nebenwirkungen. Allerdings kann es sein - wie bei allen Shampoos - dass man individuell auf Inhaltsstoffe allergisch reagieren kann.
Auch Basilikum-Extrakt sowie Lösungen, die Ginko enthalten, können bei Haarausfall eine gewisse Wirkung zeigen, wie der Hautarzt im Gespräch mit FITBOOK bestätigte. Ferner gibt es chemische Mittel bzw. Arzneimittel, die im Off-Label-Use (also nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch) gegen Haarausfall eingesetzt werden. Etwa blutdrucksenkende Medikamente oder solche, die bei einer gutartigen Prostatavergrößerung eingesetzt werden.
Drei dieser Mittel (Monoxidil, Dutasterid und Finasterid) waren Gegenstand einer kanadischen Studie. Am besten gegen Haarausfall half das Steroid Dutasterid, dessen Anwendung jedoch mit Nebenwirkungen wie bspw. Erektionsstörungen einhergehen kann.
Shampoos, die kaputte Haare reparieren oder sogar vor Haarausfall schützen sollen, gibt es inzwischen viele. Schönes Haar scheint heute weniger eine Gabe der Natur als eine Frage der richtigen Kaufentscheidung zu sein. Tatsächlich sind Shampoos mittlerweile hoch entwickelte Hightech-Produkte mit patentierten Wirkstoffen.
Der Shampoo-Markt wächst stetig, die Hersteller werben mit vollmundigen Produktversprechen: Manche Shampoos sollen für ein stärkeres Wachstum sorgen, andere die brüchige Haarstruktur reparieren oder sogar erblich bedingten Haarausfall stoppen.
Haare bestehen aus dem gleichen Material wie Finger- und Fußnägel: aus Horn - also abgestorbenen Zellen. Jedes Haar hat einen Haarschaft und eine Haarwurzel. Der Schaft ist der sichtbare Teil des Haares, der aus der Haut herausragt. Die Wurzel steckt in der Haut und reicht bis in das Unterhautgewebe. Das untere Ende der Haarwurzel ist kugelig verdickt und wird deshalb Haarzwiebel genannt.
In der Haarzwiebel werden ständig neue Zellen gebildet, die miteinander verkleben und dabei verhornen. Weil sich von unten immer neue verhornte Zellen an das Haar ankleben, schiebt es sich allmählich aus der Haut heraus. Die Produktion von Haarfasern kann durch Medikamente, hormonelle Veränderungen, Krankheiten oder Mangelernährung beeinflusst werden. In der Regel ist es aber das ständige Föhnen, Rubbeln und Bürsten, das die Haare schädigt.
"Ultimate Repair", "Structure Repair", "Total Repair" - die Produktversprechen von Shampoos und Spülungen verheißen viel, halten aber meist wenig. Denn brüchige und strapazierte Haare lassen sich nicht einfach mit einem Shampoo "reparieren". Repair-Shampoos bilden also nur eine Schicht um die Fasern, sodass das Haar glatter erscheint. Dieser Effekt hält nur bei regelmäßiger Anwendung an.
"Fördert das Wachstum von 100 Prozent stärkerem Haar" - so wirbt ein Hersteller auf der Verpackung seines Shampoos. Experten wie die Hamburger Dermatologin Dr. Julia Maerker-Stroemer zweifeln derartige Werbesprechen stark an: "Ein Haar hat einen Wachstumszyklus, der bei jedem Menschen unterschiedlich, ungefähr zwischen drei und sechs Jahren liegt, und den wird ein Shampoo nicht verändern können."
Das Haar könne außerdem durch ein Shampoo oder eine Spülung nicht zum Wachstum angeregt werden, da es aus seiner Wurzel herauswächst, die unter der Hautoberfläche liegt. "An diese Stelle kommt so ein Präparat gar nicht heran," erklärt die Dermatologin.
Hormonelle Veränderungen im Körper, beispielsweise nach Schwangerschaften oder in den Wechseljahren, können zu Haarausfall führen. Das Haar regeneriert sich in diesen Fällen aber meistens von selbst, wenn sich der Hormonspiegel wieder normalisiert. Auch die männliche Glatze zählt in der Regel nicht zu den Haarkrankheiten. Sie ist genetisch bedingt und eher ein kosmetisches Problem.
Die Hersteller werben gerne mit wissenschaftlich belegter Wirksamkeit ihres Produkts - meist mit dem Zusatz "In-vitro-Studie". "In vitro" bedeutet, dass unter Laborbedingungen getestet wurde. Das Gegenteil davon sei eine In-vivo-Studie an echten Probanden, erklärt Dermatologin Dr. Julia Maerker-Stroemer. "In einer In-vitro-Studie werden Zellkulturen in eine Nährlösung gelegt und dann mit einer Substanz wie zum Beispiel Koffein über eine längere Zeit zusammengebracht. Tatsächlich ist es so, dass diese Zellen durch Koffein in ihrem Wachstum angeregt werden."
Aber das spiegele nicht die Realität wider. "Shampoos haben beim Waschen eine Kontaktzeit von etwa 30 Sekunden auf der Kopfhaut. Eine Vielzahl von Faktoren kann Haarausfall auslösen: Wissenschaftlich anerkannt sind Vergiftungen, Pilzinfektionen der Kopfhaut, chronische Erkrankungen und die Einnahme bestimmter Medikamente. Dauerwellen, Colorationen, häufige Nutzung eines Glätteisens, starke UV-Strahlung sowie Chlor- und Salzwasser sind außerdem enorme Strapazen für Haare und Kopfhaut.
Ein Haarverlust von etwa 100 Haaren pro Tag ist völlig normal. Wer deutlich mehr Haare verliert, sollte sich ärztlich untersuchen lassen. Rund 100.000 Haare haben die Menschen durchschnittlich auf dem Kopf. Viele Frauen und Männer jeden Alters haben mit unterschiedlichen Haarproblemen zu kämpfen - von dünner werdendem Haar über Geheimratsecken bis hin zu großflächigem Haarausfall. Doch es gibt einen vielversprechenden Weg, diesen Haarproblemen entgegenzuwirken. Und zwar durch die Verwendung von koffeinhaltigen Pflegeprodukten bei der täglichen Haarpflege.
Koffein (engl. coffein) ist ein bekannter Wirkstoff, der in über 60 Pflanzenarten vorkommt. Eine der bekanntesten Koffeinquellen ist die Kaffeepflanze mit ihren Kaffeebohnen. Koffein ist eine natürliche anregende Substanz, die in Genussmitteln wie Kaffee, Tee, Cola, Energydrinks und Kakao enthalten ist. Koffein hat die Eigenschaft, müde Haut und Haare zu beleben.
Koffein wird häufig in Haarpflegeprodukten verwendet, da es die Aktivität der Haarwurzeln steigert, das Haarwachstum fördert und Haarausfall verringert. Koffein stimuliert nachweislich die Haarfollikel und fördert deren Wachstum. Außerdem verbessert es die Durchblutung der Kopfhaut, die für eine optimale Versorgung der Haarfollikel mit Nährstoffen und Sauerstoff notwendig ist. Das Koffein gelangt in kürzester Zeit direkt zur Haarwurzel und aktiviert diese.
Die Wirkung von Koffein auf die Haarwurzeln ist seit langem bekannt. Kein Wunder also, dass dieser Wirkstoff gerne in Produkten für feines und dünnes Haar eingesetzt wird. Das Koffein dringt tief in die Haarwurzel ein und stimuliert diese, wodurch das Haarwachstum angeregt wird und das Haar dichter und gesünder nachwächst.
Wir empfehlen das Coffein Shampoo aus unserer ahuhu Pflegeserie. Das Shampoo ins feuchte Haar einmassieren und ca. 2 Minuten einwirken lassen. Nur so kann der Wirkstoff Koffein in die Haarwurzeln transportiert werden und diese für ca. 24 Stunden stimulieren. Die regelmäßige Anwendung eines koffeinhaltigen Haarpflegeprodukts hat einen wachstumsfördernden Effekt.
Nach regelmäßiger Anwendung von koffeinhaltigen Haarpflegeprodukten wächst das Haar dicker und kräftiger nach. Koffein gilt nicht nur als Wachmacher im morgendlichen Kaffee, sondern auch in der Haarpflege. Es gibt dem Haar den nötigen Energieschub und macht es dicker und kräftiger.
In den Produkten unserer Haarpflegeserie ahuhu THICKENING COFFEIN verwenden wir hochdosiertes Koffein und pflanzliche Reisstärke als natürlichen Haarverdicker. Das Haar wird in kürzester Zeit griffiger, fülliger und erhält deutlich mehr Volumen.
Gib Deiner Kopfhaut & Deinem Haar einen Boost mit der ahuhu COFFEIN Pflegeserie. Die Haarpflegeserie ist frei von Silikonen, Parabenen und Mineralölen.
ahuhu bietet eine breite Palette an Koffein-Haarpflegeprodukten:
Für gesundes Haarwachstum ist eine ausgewogene Ernährung von Bedeutung. Unser Haar braucht bestimmte Nährstoffe wie Proteine, Eisen, Zink, Omega-3-Fettsäuren und Vitamine (insbesondere Biotin und Vitamin E), um kräftig und gesund zu bleiben. Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, magerem Fleisch, Fisch, Nüssen und Samen fördert die Haargesundheit.
Für ein gesundes Haarwachstum ist eine gute Haarpflege und -hygiene notwendig. Regelmäßiges Waschen und Spülen der Haare mit milden, auf den Haartyp abgestimmten Haarpflegeprodukten entfernt Ablagerungen, Schmutz und überschüssiges Fett von der Kopfhaut und fördert so die Haargesundheit. Das Haar sollte schonend behandelt werden, um Haarbruch zu vermeiden, und zu heiße Stylinggeräte sollten vermieden werden, da sie das Haar auf Dauer schädigen.
Chronischer Stress führt zu Haarausfall oder einer Verlangsamung des Haarwachstums. Daher ist ein effektives Stressmanagement wichtig, um die Haargesundheit zu fördern. Techniken wie regelmäßige körperliche Aktivität, Entspannungsübungen und ausreichend Schlaf helfen, Stress abzubauen und das Haarwachstum zu fördern.
Koffein stimuliert die Haarfollikel, fördert die Durchblutung der Kopfhaut und regt das Haarwachstum an. Koffein wird häufig in Kombination mit anderen Inhaltsstoffen wie Reisstärke, Sheabutter und Haarpflegeölen in Haarpflegeprodukten verwendet, um die Aktivität der Haarwurzeln zu erhöhen, Haarausfall zu verringern und das Haar zu revitalisieren.
Koffein für ein gesundes & vitales Haarwachstum. Der Powerstoff Koffein erhöht die Aktivität der Haarwurzel, schenkt ihr Kraft und fördert das Wachstum des Haares.
In einer Zeit, in der Haargesundheit und -pflege mehr Aufmerksamkeit denn je erhalten, erweist sich ein überraschender Inhaltsstoff als Gamechanger für kräftiges, gesund aussehendes Haar: Koffein. Nicht nur ein unverzichtbarer Morgenritual für Millionen, sondern auch eine wissenschaftlich anerkannte Lösung im Kampf gegen Haarausfall und zur Förderung des Haarwuchses. In diesem Artikel tauchen wir tief in die Vorteile von Koffein für das Haar ein und enthüllen, wie es Ihre Haarpflege revolutionieren kann.
Lange bekannt für seine belebenden Effekte, hat Koffein auch signifikante Vorteile, wenn es um die Haargesundheit geht. Forschungen zeigen, dass Koffein die Haarwurzeln stimulieren und dadurch das Haarwachstum fördern kann. Es wirkt direkt auf die Haarfollikel, indem es die negativen Effekte von Dihydrotestosteron (DHT), dem Hauptverursacher von erblich bedingtem Haarausfall, entgegenwirkt.
Studien haben ergeben, dass Koffein die Lebenszyklen der Haarfollikel verlängern und die Wachstumsphase anregen kann. Es erhöht die Zirkulation in der Kopfhaut, was eine bessere Nährstoffversorgung der Haarwurzeln ermöglicht.
Koffein kann auf verschiedene Weisen in die Haarpflegeroutine integriert werden, am effektivsten jedoch durch direkte Anwendung auf die Kopfhaut mittels koffeinhaltiger Shampoos oder Tonika.
Die regelmäßige Anwendung von koffeinhaltigen Haarpflegeprodukten kann zu einer sichtbaren Verbesserung der Haarqualität führen. Nutzer berichten von einer Reduktion des Haarausfalls, einer Zunahme der Haardichte und einem allgemein kräftigeren Haargefühl.
Am Ende unserer Erkundung der Vorteile von Koffein für das Haar möchten wir ein Produkt hervorheben, das all diese Vorteile in einem luxuriösen Haarpflegeerlebnis vereint. Es handelt sich um Petritsch COFFEIN - SUPREME SHAMPOO angereichert mit kraftvollem Neroliöl, belebendem Thymianöl und erfrischendem Pfefferminzöl.
Diese sorgfältig ausgewählte Mischung aus Inhaltsstoffen macht das Petritsch Koffein-Shampoo zu mehr als nur einem gewöhnlichen Haarpflegeprodukt. Für diejenigen, die ihr Haar mit der Kraft von Koffein verwöhnen möchten, empfehlen wir die regelmäßige Anwendung dieses Shampoos. Integrieren Sie es in Ihre Haarpflege-Routine und beobachten Sie, wie Ihr Haar an Stärke, Vitalität und Glanz gewinnt.
Zuerst die gute Nachricht: Aus biologischer Sicht ist Kopfhaar heutzutage überflüssig. Schützte die Haarpracht unsere Vorfahren noch vor Sonne und Kälte, lassen sich diese Funktionen inzwischen leicht durch eine Mütze, Kappe oder Sonnencreme ersetzen. Haare gelten als Zeichen von Lebendigkeit, Gesundheit und Attraktivität. Männern, die ihr Selbstbewusstsein stark auf ihr Äußeres stützen, macht Haarverlust daher besonders zu schaffen, zeigen Umfragen . Der Besuch in der Drogerie oder Hausmittel versprechen Abhilfe. Koffein soll das Männerhaar bis ins hohe Alter sprießen lassen.
"Völlig abwegig ist die Idee mit dem Koffein gegen Haarausfall nicht", sagt Stephan Grabbe, Direktor der Universitäts-Hautklinik in Mainz. Zumindest auf manche Zellen hat der Stoff einen Einfluss. Im Gehirn verhindert Koffein etwa, dass sich müde machende Moleküle an Nervenbahnen anlagern. Auf diese Weise hält es uns wach.
Ansatzpunkt für die Behandlung sind die Haarfollikel, längliche Einstülpungen in der Kopfhaut, in denen der Körper das Haar aus mehreren Lagen abgestorbener Zellen und Proteinfasern zusammenbaut. Von Geburt an trägt jeder Mensch etwa fünf Millionen von ihnen auf dem Kopf. Aus jedem wächst zwei bis sieben Jahre lang ein Haar, bevor es ausfällt und ein neues entsteht. So verlieren wir bis zu 150 Haare pro Tag. Dabei ist es normal, dass im Frühjahr und Herbst, ähnlich wie bei einigen Tieren beim Fellwechsel, mehr Haare ausgehen. Auch Stress kann beeinflussen, wie schnell und lang die Haare wachsen.
Ihre Haarwurzeln reagieren genetisch bedingt überempfindlich auf ein Abbauprodukt des männlichen Geschlechtshormons Testosteron, das Dihydrotestosteron (DHT). DHT lässt die Haarfollikel schrumpfen. "Man kann sich das vorstellen wie einen Köcher mit Pfeilen", erklärt Grabbe.
Ob Koffein die Wirkung des DHT auf die Haarfollikel unterdrücken kann, prüften 2014 zuletzt Forscher um Tobias Fischer, Oberarzt der Klinik für Dermatologie an der Uniklinik Schleswig-Holstein. Sie weichten Kopfhautproben in einer Testosteron- oder einer Testosteron-Koffein-Lösung ein . Tatsächlich ließ die Koffein-Mischung das Haar trotz Testosteron wieder sprießen.
Als Beweis für die Wirksamkeit von Koffein-Tinkturen und -Shampoos genügt das allerdings nicht. Im Labor lag die Kopfhaut fünf Tage in der Koffein-Mischung. Zudem hat ein bekannter Hersteller von Anti-Haarausfallmitteln die Studie bezahlt. "Ob das Koffein bei der sehr kurzen Einwirkzeit von Shampoos weit genug in die Haut vordringt, ist fraglich", sagt Grabbe, der selbst bislang von starken Geheimratsecken verschont geblieben ist. Bei Tinkturen, die eine Weile in die Kopfhaut einmassiert werden, zeige die Erfahrung dagegen, dass sie wirksam sein könnten.
Ob das Koffein, die Kopfmassage oder der Placeboeffekt, also der Glaube an die Therapie, für die vermutete Wirkung sorgt, ist allerdings unklar. Wissenschaftlich nachgewiesen ist die Wirksamkeit nicht.
Retten kann Betroffene, die stark unter dem Haarverlust leiden, eine Besonderheit der Haarfollikel am Haarkranz: Sie reagieren nicht überempfindlich auf DHT und können deshalb transplantiert werden. Spätestens seit Jürgen Klopp die Methode genutzt hat, ist sie allseits bekannt. Laut Behandlungsleitlinie sind die Belege für ihren Erfolg allerdings noch dünn.
Die Forscher haben die Methode mit der mittelmäßigen Note "Kann erwogen werden" versehen. Sie verweisen darauf, dass das Ergebnis maßgeblich vom Geschick des Operateurs abhängt. "Das ist ein Handwerk", erklärt Grabbe. Laut Behandlungsleitlinie kommen zur wirksamen Behandlung des androgenetischen Haarausfalls nicht Koffein, sondern nur die teuren Arzneistoffe Minoxidil und Finasterid infrage.
"Wenn der Haarausfall psychisch stark belastet, würde ich am ehesten zu Minoxidil raten", sagt Grabbe. "Es wirkt sicher und hat keine starken Nebenwirkungen." Minoxidil, das ähnlich wie Koffein-Tinkturen zweimal am Tag in die Kopfhaut massiert wird, ist frei in der Apotheke erhältlich. Wie genau es wirkt, ist allerdings unklar. Finasterid gibt es nur auf Rezept. Die Tabletten verhindern, dass Testosteron in das haarschädigende DHT umgewandelt wird.
Wer auf Arzneimittel verzichten möchte, dem bleibt, sich auf andere Qualitäten als volle Haare zu verlassen.
Ob Koffein-Shampoos und -Tinkturen die Haarpracht retten können, ist unklar. Zur nachweislich wirksamen Behandlung kommen derzeit nur teure Arzneien infrage.
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