Haarausfall kann ein Zeichen für Stress sein, gehört aber auch zum Altern dazu. Es gibt viele kosmetische Produkte, die versprechen, Haarausfall wirksam zu bekämpfen. Eines davon ist Knoblauch-Shampoo, dem eine vorbeugende Wirkung gegen Haarausfall zugesprochen wird. In diesem Artikel erfährst du, ob Knoblauch wirklich hält, was es verspricht.
Soll für die Haare gut sein: Knoblauch. Gerade dem Knoblauch-Öl wird eine vorbeugende Wirkung gegen Haarausfall zugesprochen. Knoblauch-Shampoo soll gegen Haarausfall helfen.
Wie man Knoblauch anwendet
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Knoblauch zur Behandlung von Haarausfall anzuwenden:
- Knoblauchsaft: Zerreibe einfach eine Knoblauchzehe und arbeite den Saft in die Kopfhaut ein.
- Knoblauch-Shampoo: Nimm zehn bis fünfzehn Knoblauchzehen (idealerweise violette, aber weiße Zehen gehen auch) und häcksle sie im Mixer klein. Der Knoblauch sollte zu einer glatten, cremigen Paste werden. Vermische die Paste anschließend mit einem Naturkosmetik-Shampoo. Spüle es anschließend gründlich aus.
Hausmittel gegen Haarausfall
Hilfe bei Haarausfall ist näher als Du denkst. Zum einen stehen Wir von Aderans Dir online, telefonisch und ganz persönlich in einem unserer Perückenstudios zur Seite. Zum anderen findest Du sie in Deinem Garten, Deiner Küche und im Supermarkt.
- Kokosöl: Kokosöl ist reich an gesättigten Fettsäuren, Mineralien und Vitaminen, die Haarfollikel zur Produktion von gesundem Haar brauchen.
- Zwiebeln und Knoblauch: Dürfen in vielen Gerichten nicht fehlen. Sie versorgen den Körper mit wichtigen Nährstoffen, die für gesundes Haarwachstum wichtig sind. Und auch bei der äußeren Anwendung können Zwiebeln und Knoblauch gegen Haarausfall helfen.
- Rote Beete: Besonders die Antioxidantien, die der Knolle ihre markante Farbe geben sind ein wahrer Segen für deine Haarwurzeln. Du kannst zum einen Dein Haar mit ihrem Saft spülen, was hellen Haaren allerdings einen rötlichen Farbton verleiht. Zum anderen kannst du ihre Blätter aufkochen, pürieren und mit Henna zu einer cremigen Paste rühren, die Du für 20 Minuten in Deinen Haaren einwirken lässt.
- Vitaminreiche Kräuter: Die vitaminreichen Kräuter schmecken nicht nur gut, sondern helfen auch gegen Haarausfall.
- Franzbranntwein: Die Durchblutung fördernde Wirkung des Franzbranntweins lindert nicht nur Muskel- und Gelenkbeschwerden. Massierst Du das Gemisch aus Alkohol und ätherischen Ölen in Deine Kopfhaut, wirkt dies deinem Haarausfall entgegen.
- Apfelessig: Apfelessig ist Shampoo auf Steroiden. Es reinigt wesentlich besser als handelsübliche Pflegeprodukte und hat zusätzlich noch eine desinfizierende Wirkung, die Pilze und Bakterien abtötet. Verstopfte Poren sind oft ein Grund für schlechtes Haarwachstum.
- Brennnessel: Ihre Nährstoffe helfen bei äußerer wie innerer Anwendung und wirken Deinem Haarausfall entgegen.
- Aloe Vera: Der Saft der Pflanze stärkt Deine Kopfhaut von außen als Haarkur und von innen, wenn Du ihn trinkst.
- Kaffee: Das darin enthaltene Koffein macht nicht nur wach, sondern fördert bei äußerer Anwendung auch die Durchblutung.
- Bier: Häufiger oder starker Bierkonsum beeinflusst den Hormonspiegel und begünstigt dadurch Haarausfall.
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Wissenschaftliche Erkenntnisse
Einen wissenschaftlichen Nachweis dafür, dass Knoblauch gegen Haarausfall hilft, gibt es nicht. Das liegt vor allem daran, dass Haarausfall viele mögliche Ursachen hat. Er kann erblich bedingt sein oder es kann zu sogenanntem kreisrundem Haarausfall kommen. Bei manchen Menschen entstehen auch kahle Stellen über den gesamten Kopf verteilt.
US-Forscher haben in einer großen Übersichtsstudie den aktuellen Wissensstand zu alternativen Therapieverfahren gegen Haarausfall analysiert. Das Team um Anna-Marie Hosking von der University of California betont zwar in seinem Resümee, dass fast alle Methoden noch einen Nachholbedarf an klinischen Wirkungsbelegen hätten. Doch bei einigen fand man durchaus ernst zu nehmende Hinweise darauf, dass sie das eine oder andere Nachwuchsproblem auf männlichen Köpfen lösen könnten.
Weitere Optionen laut Studie
- Extrakt à la Inuit: Zwei klinische Studien zeigten einen positiven Effekt auf die Anzahl der Kopfhaare.
- Melatonin: Als man die kahl werdenden Stellen von 35 Männern sechs Monate lang mit einer Melatoninlösung behandelte, zeigten sich danach bei jedem Zweiten rund 40 Prozent mehr Haare als vorher.
- Koffein: Diverse Studien belegen, dass Koffein - wohlgemerkt in äußerlicher Anwendung! - ähnlich effektiv, dafür aber nebenwirkungsärmer ist als Minoxidil, ein Standardmedikament gegen Haarausfall.
- Zwiebeln und Knoblauch: Helfen beim kreisrunden Haarausfall, der Alopecia areata.
- Rosmarinlotion: Hilft auch beim klassischen, genetisch bedingten Haarausfall des Mannes, weil es die Durchblutung an den Follikeln verbessert.
- Öle von Kürbissamen und Sägepalmenfrüchten: In Studien ließen sie das Haar vor allem im Stirn- und vorderen Scheitelbereich sprießen, während der Hinterkopf weiterhin kahl blieb.
Eine Studie des dermatopathischen Instituts dell’Immacolata in Rom kommt zu dem Schluss: Wer mindestens dreimal wöchentlich frisches Obst und Gemüse in seinem Speiseplan hat, halbiert sein Risiko für genetisch bedingten Haarausfall.
Wichtiger Hinweis
Knoblauch kann zwar unterstützend bei Haarausfall als Shampoo eingesetzt werden. Problematisch ist dabei natürlich, dass purer Knoblauch sehr intensiv riecht. Jedoch solltest du mit deinem (Haut-)Arzt besprechen, wie genau du gegen deinen spezifischen Haarausfall vorgehst.
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