Kim Gloss Haartransplantation: Erfahrungen und Einblicke in den Eingriff

Haartransplantationen sind längst kein Tabuthema mehr. Immer mehr Menschen, darunter auch Prominente, entscheiden sich für diesen Eingriff, um ihr Aussehen und Selbstbewusstsein zu verbessern. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die Erfahrungen von Kim Gloss mit ihrer Haartransplantation und beleuchten die Hintergründe des Eingriffs.

Haartransplantation bei Prominenten

Auf den ersten Blick scheint es so, als wären nur Otto-Normal-Verbraucher von Haarausfall betroffen. Bei etwas intensiverer Forschung wird dann aber schnell klar: Auch Prominente leiden unter Haarverlust. Da insbesondere für berühmte Menschen, die vor Kameras und in der Öffentlichkeit stehen, die Frisur von großer Bedeutung ist, lohnt sich ein Blick darauf, was die Promis gegen Haarausfall tun.

Viele Männer, die in der Öffentlichkeit stehen, suchen nach einer langfristigen Lösung, um nicht vor jedem Auftritt Stunden damit zu verbringen, die kahlen Stellen zu verdecken oder eine passende Frisur zu finden. Sie helfen mit einer Haartransplantation nach.

Zu den bekanntesten Beispielen von Prominenten, die sich einer Haarverpflanzung unterzogen haben und auch dazu stehen, gehört wohl Jürgen Klopp. Während er 2012 noch mit wachsenden Geheimratsecken vor der Kamera stand, wirkte das Haar 2013 plötzlich wesentlich voller.

Auch Elton John, der Musiker der für seine extravaganten Auftritte bekannt ist, musste schon früh mit seinen Geheimratsecken leben. Der Weltstar John Travolta muss trotz seiner Berühmtheit mit einem Alltagsproblem vieler Männer kämpfen: Erblich bedingter Haarausfall. Da dieser bereits in sehr jungen Jahren einsetzte, trug er über viele Jahre Perücken bei seinen Auftritten und in seinen Filmrollen.

Jason Statham musste bereits ebenfalls in seinen 20ger Jahren dabei zusehen, wie ihm nach und nach die Haare ausfielen. Aber statt - wie andere Promis - die Geheimratsecken und Kahlstellen zu kaschieren, entschied er sich zu einem drastischen Schritt: Seinen Kopf kahl zu rasieren.

Wer Bilder von Jude Law sieht, der bemerkt die wachsenden Geheimratsecken.

Die Liste der Prominenten, die unter Haarausfall leiden, wird von Männern dominiert. Dabei können auch Promi-Frauen unter Haarverlust leiden, wenn dieser auch meistens andere Ursachen hat.

Die Schauspielerin Keira Knightley muss häufig in neue Rollen und Charaktere schlüpfen. Das bedeutet aber auch: Bei jeder Rolle muss die Frisur verändert werden. Laut eigener Aussage fielen dieser Prominenten die Haare dadurch büschelweise aus. Es war sogar so schlimm, dass sie nur noch Perücken tragen konnte.

Stress gehört zu den häufigsten Ursachen für Haarausfall. Auch Tyra Banks litt unter einer so großen Stressbelastung, dass ihr Körper darauf negativ reagierte. Es bildeten sich kahle Stellen, zu denen Banks sogar öffentlich stand.

Die Schauspielerin Selma Blair litt nach der Geburt Ihres Sohnes durch die Hormonumstellung unter einem sehr starken Haarausfall.

Ob Fußballprofi, Politiker, Musiker oder Schauspieler: Wenn es um die Haare geht, sitzen alle Menschen im selben Boot. Man braucht dabei gar nicht besonders eitel zu sein, um sich über das schwindende Haupthaar zu ärgern.

Sich an eine Schönheitsklinik zu wenden, galt lange Zeit als besonderer Luxus, der nur den Reichen und Schönen vorbehalten war. Das ist längst nicht mehr so.

Nicht-Prominente greifen bei einem beginnenden Haarausfall oftmals zunächst zu den konventionellen Methoden. Sie testen zu Shampoos, die eine Wirksamkeit gegen Haarausfall beteuern oder anderen Hausmitteln. Auch Medikamente wie Minoxidil werden gegen Haarausfall eingenommen. Jedoch gibt es auch hier einen Haken. Oftmals treten bei Medikamenten gegen Haarausfall teils ernsthafte Nebenwirkungen auf, die den Erfolg der Mittel kaum rechtfertigen. Hinzu kommt, dass die Medikamente dauerhaft eingenommen werden müssen, damit sich auch ein dauerhafter Erfolg einstellt.

Kim Gloss und ihre Haartransplantation

Während Haartransplantationen häufig aufgrund der erblichen Belastung immer noch als Männer-Domäne wahrgenommen werden, trauen sich auch zunehmend Frauen, zu einer Haartransplantation zu stehen. Das TV-Sternchen Kim Gloss litt sehr unter ihrer hohen Stirn und den lichten Augenbrauen. Daher begab sie sich kurzer Hand in eine Klinik für Haartransplantation und ließ sich diese Bereiche des Kopfes mit neuen Haaren auffüllen. Die OP-Schritte wurden sogar teilweise von der Fotokamera dokumentiert.

Kim Gloss sagte nach der Haar-OP: „Ich muss ehrlich sagen, ich habe diesen Eingriff unterschätzt. […] „Ich habe es mir schlimm vorgestellt, aber ich dacht ich pack es. Aber es war doch schon heftig.“ Sie hat sich vorher nicht wirklich informiert, was sie bei dem Eingriff erwartet.

Drei Monate nach dem Eingriff sollen die Haare wieder sprießen.

So verlief die Operation von Kim Gloss

Kim Gloss vor der OP mit aufgezeichneten Transplantationsstellen.

Kim wird am Hinterkopf in der Düsseldorfer „Kö-Hair-Klinik“ ein Streifen Haare operativ entfernt ... dann wird der Haarstreifen zerlegt.

Schönheitschirurg Bruce Reith (45) führte die Transplantation unter lokaler Betäubung durch.

Am Ende der OP wird die Kopfhaut hinten zugenäht.

Weitere Schönheits-OPs von Kim Gloss

Kim Gloss (24) legt sich gerne unters Messer.

Die Sängerin ('Wir sind VIP') hat es mal wieder getan: Beim Arzt ihres Vertrauens ließ sie sich erneut die Lippen aufspritzen. Im Gegensatz zu vielen anderen Promis steht Kim zu ihren Schönheits-OPs und redet ganz offen darüber. Kritiker sind dem Starlet ziemlich egal.

"Es geht darum, dass ich mich in meinem Körper besser fühle", betonte sie im Gespräch mit 'Bild'. "Was die anderen davon halten oder wenn sie mich kritisieren, das ist mir egal. Inzwischen hat Kim auch schon so einiges an sich machen lassen: "Brüste, Lippen, Nase unterspritzt und die Haartransplantation."

Ganz billig ist das natürlich nicht, wie die Ex-'DSDS'-Teilnehmerin zugibt. "Wenn man [die Kosten für die OPs] zusammenrechnen würde, dann so um die 25.000 Euro, denke ich", plauderte sie aus.

Trotz der vielen Veränderungen hat Kim Gloss weiterhin kein Problem damit, sich ungeschminkt zu zeigen - wie damals im Dschungelcamp. "Ich fühle mich ungeschminkt weiterhin wohl, wie man auch in meinen YouTube-Videos sehen kann, in denen ich mich sehr oft ungeschminkt zeige", erklärte sie kürzlich gegenüber 'Gala'. "Nichtsdestotrotz ist Styling und Beauty meine Leidenschaft und natürlich entwickle ich mich dahingehend weiter."

Ihre OPs zu verheimlichen, käme für Kim Gloss übrigens nicht infrage: "Man muss zu dem stehen, was man ist und was man tut.

Bruce Reith verriet nun gegenüber BILD: „Kim kam am Dienstag zur Auffrischung ihrer Oberlippe zu mir in die Klinik. Diese war nach der letzten Aufspritzung vor anderthalb Jahren etwas zurückgegangen.“ Und: „Mit ihrer unförmigen Nase, vor allem der Eindellung der Nasenwurzel, hatte Kim schon länger zu kämpfen. Ich habe jetzt mithilfe von 0,2 Millimeter Hyaluronsäure ihren Nasenrücken begradigt.

Methoden der Haartransplantation

Der Schritt zur Eigenhaartransplantation fällt vielen leichter, seit sich sanftes Hightech in der Haarwunschmedizin durchgesetzt hat. Zu nennen wäre etwa die Methode der FUE-Haartransplantation (Follicular Unit Extraction). Sie kommt im Gegensatz zu früheren Verfahren ohne deutlich sichtbare Narben aus.

Vor der Augenbrauentransplantation wird die Haut der Behandlungszonen örtlich betäubt. Nach ihrer Entnahme werden die einzelnen Haarwurzeln gründlich auf ihre Struktur bzw. Eignung geprüft und dann einzeln im Augenbrauenbereich eingesetzt (Einzelhaartransplantation). Die Anzahl der Spenderhaare richtet sich nach dem Auffüllbereich bzw. Die implantierten Haare fallen zwischen der dritten und der fünften postoperativen Woche zunächst aus. Nach etwa drei bis fünf Monaten sind diese wieder nachgewachsen und verbleiben dauerhaft.

Bei der Follicular Unit Transplantation (FUT Methode) werden die zu verpflanzenden follikularen Einheiten (Grafts) durch die Entnahme von einem schmalen Hautstreifen am Hinterkopf gewonnen. Diese Methode wird auch Streifenmethode oder Single Strip Harvesting genannt.

Die Follicular Unit Extraction (FUE Methode) bezeichnet die Entnahme einzelner follikularer Einheiten und wird deshalb auch Einzelhaarentnahme genannt. Mittels der FUE Methode können die Haarwurzeln besonders schonend extrahiert werden. Da hierbei eine Mikronadel eingesetzt wird, bleiben bei dieser Methode der Haartransplantation keine Narben zurück.

Damals wie heute werden Haare für eine Transplantation meist am Hinterkopf gewonnen. Wie bereits vom Japaner Okuda praktiziert, stanzte Orentreich größere Grafts aus und pflanzte sie weiter vorne wieder ein. Weltweit konnten so bis zum Jahr 1966 rund 10.000 Eingriffe durchgeführt werden. Das Verfahren blieb aber unausgereift. Der Nachteil: Ganz natürlich sah das Ergebnis nicht aus. An den Rändern der eingesetzten Hautstückchen standen die Haare weniger dicht. Es ergaben sich Ansammlungen einzelner „Büschel“, ähnlich wie auf den Köpfen mancher Kinderpuppen. Auch konnte die Narbenbildung auffälliger sein. Längerer Haarwuchs kaschierte das einigermaßen. An der vorderen Haarlinie über der Stirn waren Auffälligkeiten jedoch unverkennbar. Dasselbe galt für Kurzhaarfrisuren.

Um starker Glatzenbildung beizukommen, bediente man sich anderer, recht kruder Methoden. Eine davon ist die Verschiebelappenplastik, auch bekannt als Kopfhautreduktion. Die Behandlung ist eigentlich gedacht für Brandopfer oder Menschen mit schweren Hautschäden. Bis in die frühen 90er Jahre war sie auch in der Haarwunschmedizin populär. Die eigentümliche Haartracht des US-Präsidenten Donald Trump wird von manchen Beobachtern auf eine solche Verschiebelappenplastik zurückgeführt. Bei dem Verfahren schneidet der Arzt die kahl gewordene Kopfhaut am Ober- bis Hinterkopf unter Vollnarkose aus. Die behaarten Hautareale in der Nachbarschaft schiebt er zusammen und vernäht sie. Wird hier viel herausgeschnippelt, ist die Wuchsrichtung der Haare im Verhältnis zu ihrer natürlichen Position verdreht. An den Nahtstellen sprießen sie in entgegengesetzte Richtungen.

Die Suche nach Alternativen ging weiter. Ärzte griffen die Methode des Japaners Tamura aus den 40er Jahren auf. Aus größeren Spenderhautstücken produzierten sie immer kleinere Transplantate. Die einstigen Hautinseln schrumpften zu winzigen Haarfollikel-Einheiten. Diese Grafts bestanden nur noch aus einem einzigen Grüppchen von bis zu 5 Haaren. Dass die Kopfhaut natürlicherweise von solchen follikulären Einheiten bewachsen ist, erkannte der amerikanische Arzt Dr. John Headington im Jahr 1984. Die Mini-Grafts wurden vorne und oben am Schädel in winzige Hautschlitze eingesetzt. Die natürliche Wuchsrichtung ließ sich so ganz authentisch nachahmen. Die voll entwickelte Methode, die Headington gemeinsam mit seinem Kollegen Dr. Bobby Limmer entwickelte, bezeichnet man als FUT-Verfahren (FUT = Follicular Unit Transplantation).

Einen Nachteil hatte FUT immer noch. Um damit genügend Haare zu gewinnen, muss man am Hinterkopf einen breiten Hautstreifen von mehreren Zentimetern Länge ausschneiden. Zurück bleibt eine beträchtliche Narbe. Sie lässt sich zwar unter etwas längeren Haaren von mindestens 2 Zentimetern Länge verbergen.

Abermals ein Japaner, Dr. Masumi Inaba, entwickelte 1988 eine Variante der Haargewinnung, die bis heute die schonendste ist: das FUE-Verfahren (Follicular Unit Extraction). Inaba schnitt keine größeren Hautstücke mehr aus der Kopfhaut. Vielmehr „erntete“ er die follikulären Einheiten mit einer sehr dünnen Hohlnadel einzeln am Hinterkopf. Anschließend pflanzte er sie wie gehabt in den haarausfallgeplagten Bereichen wieder ein. Dieses minimalinvasive Verfahren erfreut sich bis heute größter Beliebtheit. Die Ausbeute an Grafts ist zwar nicht ganz so groß wie bei FUT. Dafür gibt es am Hinterkopf nur winzige Närbchen, die mit bloßem Auge kaum erkennbar sind. Patientinnen und Patienten können so auch hinten die Haare sehr kurz tragen.

Das fortschrittliche FUE-Verfahren wurde 2002 von dem Chirurgen Dr. William Rassman und dem Dermatologen Dr. Robert Bernstein einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht.

Kosten einer Haartransplantation

Je nach Anzahl der verpflanzten Haare und der gewählten Methode muss man mit unterschiedlichen Preisen rechnen. Die Preise einer Haartransplantation werden daher pro Follikel oder Graft angegeben. Durchschnittlich sollte man mit insgesamt 4.000 bis 5.000 Euro für eine haarchirurgische Korrektur rechnen.

Mittlerweile gilt die Türkei als das Land, das sich auf Haartransplantationen spezialisiert hat. Insbesondere in Istanbul gibt es ganz in der Nähe des Flughafens Kliniken und Ärzte, die professionelle Haartransplantationen mit Chefarztbehandlungen zu einem Preis anbieten, der nur 1/3 von dem beträgt, was in Deutschland für die gleiche Leistung gezahlt werden muss. Außerdem sind die Kliniken für Haartransplantation in der Türkei auf dem neusten Stand der Technik.

Die Preise für Haartransplantationen hängen von ganz unterschiedlichen Faktoren ab. Sie werden im Wesentlichen bestimmt durch die Anzahl der Grafts, die im Rahmen des Eingriffs transplantiert werden müssen.

Die Geschichte der Haartransplantation

Der erste Haarchirurg im modernen Sinn war der Japaner Shōji Okuda. Ihm ging es noch ausschließlich darum, Brandopfern zu helfen. Vernarbte Haut bildet nämlich keine Haarwurzeln mehr. Das kann am Kopf und im Gesicht zu erheblichen Entstellungen führen. Okuda implantierte im Jahr 1938 erstmals behaarte Haut in solche Narbenzonen. Er nutzte dazu sogenannte Punches, Hautstücke mit einem Durchmesser von bis zu 4 Millimetern, die er aus unversehrten Kopfhautregionen ausstanzte. Sie werden in der Haarmedizin auch Grafts genannt. Die gewonnenen Punches kamen in vernarbte Areale am Kopf oder im Gesicht. Okuda wies in der Praxis nach, dass Haarwurzeln sich an anderer Stelle prinzipiell stabil einfügen lassen. Damit begründete er das Verfahren der sogenannten autologen Haartransplantation. „Autolog“ bedeutet, dass die Spenderhaare von ein und derselben Person stammen. Nur so ist garantiert, dass es nicht zu Abstoßungen oder Unverträglichkeiten kommt.

Einem Landsmann Okudas, dem Urologie-Professor Hajime Tamura, gelang im Jahr 1943 ein weiterer Schritt in Richtung moderne Haartransplantation. Bei einem Patienten extrahierte er zunächst ein größeres Stück behaarte Spenderhaut. Anschließend zerlegte er es in einzelne Hautinseln von nur 1 Millimeter Durchmesser. Mit einiger Behutsamkeit ließen sich diese Mini-Grafts gut an haarlosen Stellen einpflanzen. Damit soll Prof. Tamura bereits recht natürlich wirkende Ergebnisse erzielt haben.

Über das ostasiatische Inselreich gelangten die Methoden dieser Pioniere anfangs nicht hinaus. Daran hatte der Zweite Weltkrieg Schuld, der so manche Verbindung kappte.

In den 1950er Jahren war der New Yorker Hautarzt Dr. Norman Orentreich der erste Westler, der Dr. Okudas Methode der Eigenhaartransplantation aufgriff. Er machte sie zunächst in den USA und dann weltweit bekannt. Dr. Orentreich galt als findiger Mediziner. Er war Gründungspräsident der Amerikanischen Gesellschaft für dermatologische Chirurgie und ersann 1967 für den Kosmetikkonzern Estée Lauder die legendäre Hautpflegelinie „Clinique“.

Zwar entwickelte er auch so manches ästhetische Behandlungsverfahren, das nicht auf ungeteilte Zustimmung stieß. Seine erste Haartransplantation führte Dr. Orentreich 1952 durch. Er erkannte, dass die Behandlung nicht nur für Brand- und Unfallopfer von Nutzen war. Auch Menschen, die unter androgenetischem oder angeborenem Haarausfall litten, konnten so behandelt werden. Dabei handelt es sich um die gängigste Ursache für Kahlheit am Kopf. Etwa 80 % der Männer und 50 % der Frauen sind im Erwachsenenalter davon betroffen, Frauen vor allem nach der Menopause. Bei Männern gehen die Haare an der Stirn („Geheimratsecken“) und am Oberkopf aus, bei Frauen vorrangig in der Scheitelzone. Die Haarwurzeln der Betroffenen reagieren überempfindlich auf das männliche Hormon Dihydrotestosteron, das bei beiden Geschlechtern im Körper vorkommt. Die Haare werden immer dünner, verkümmern allmählich und wachsen nach dem Ausfallen nicht mehr nach.

Dr. Dr. Orentreich wies nach, dass Haare in bestimmten Kopfregionen prinzipiell von solchem Haarausfall verschont bleiben. Diese Immunitätszone umfasst den Haarkranz, der sich über die Ohren bis zum Hinterkopf zieht. Gewinnt man Spenderhaare aus diesem Bereich, fallen sie nach der Verpflanzung nicht wieder aus. Orentreich prägte dafür den Begriff „Spenderdominanz“. Die Haare aus dem Haarkranz sind unempfindlich gegen das Hormon, das Haarausfall auslöst, und haben einen ganz normalen Lebenszyklus: 2 bis 6 Jahre Wachstum, Ausfallen, Nachwachsen nach 2 bis 4 Monaten - ein ganzes Menschenleben lang.

Alternativen zur Haartransplantation

Nicht-Prominente greifen bei einem beginnenden Haarausfall oftmals zunächst zu den konventionellen Methoden. Sie testen zu Shampoos, die eine Wirksamkeit gegen Haarausfall beteuern oder anderen Hausmitteln. Auch Medikamente wie Minoxidil werden gegen Haarausfall eingenommen. Jedoch gibt es auch hier einen Haken. Oftmals treten bei Medikamenten gegen Haarausfall teils ernsthafte Nebenwirkungen auf, die den Erfolg der Mittel kaum rechtfertigen. Hinzu kommt, dass die Medikamente dauerhaft eingenommen werden müssen, damit sich auch ein dauerhafter Erfolg einstellt.

Die Haartransplantation ist nach dem aktuellen Forschungsstand die einzige Lösung, die ein dauerhaftes Ergebnis bringt und den Blick in den Spiegel wieder als angenehm erscheinen lässt.

Fazit

Haartransplantationen sind eine effektive Methode, um Haarausfall entgegenzuwirken und das Selbstbewusstsein zu stärken. Auch Prominente wie Kim Gloss haben sich für diesen Eingriff entschieden und stehen offen dazu. Die modernen Methoden der Haartransplantation ermöglichen natürliche Ergebnisse mit minimalen Narben. Wer unter Haarausfall leidet, sollte sich umfassend informieren und von einem erfahrenen Facharzt beraten lassen.

Hilft eine Haartransplantation bei Frauen?

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