Ketozolin® 2 % Shampoo ist ein medizinisches Anti-Pilz-Shampoo, das erfolgreich zur Behandlung des seborrhoischen Ekzems und von Kleienpilzflechte eingesetzt wird. Es wirkt 4-fach:
Hautzellen haben die Fähigkeit, sich ein Leben lang zu vermehren. Dadurch erneuert sich unsere Haut in einem 4-Wochen-Zyklus. Während dieses Prozesses sterben alte Hautzellen ab und werden als Hornzellen abgestoßen. Wenn diese Hornzellen zusammenklumpen, werden sie als Schuppen sichtbar.
Die Haut produziert auch Talg, ein Gleit- und Schmiermittel. Bei übermäßiger Talgproduktion können die abgestoßenen Hornzellen der Haut, besonders im Kopfhautbereich, zusammenklumpen und sichtbare Kopfschuppen bilden.
Der Hefepilz Malassezia furfur besiedelt die Haut und gehört zur natürlichen Hautflora. Bei entsprechender Veranlagung kann sich dieser Mikroorganismus jedoch stark vermehren. Die Folge ist eine Entzündungsreaktion der Haut, die Rötung, Schuppung und Juckreiz verursacht. Ob eine gestörte Funktion der Talgdrüsen eine Rolle spielt, ist noch nicht abschließend geklärt.
Betroffene stellen oft fest, dass sich die Krankheit bei Stress verschlechtert. Vermutlich beeinflusst die Psyche Entzündungsvorgänge in der Haut negativ. Auch klimatische Faktoren spielen eine Rolle: Im Winter leiden Betroffene mehr unter Schuppen als im Sommer. Meeresklima und Sonnenlicht haben einen positiven Effekt.
Bei der Kleienpilzflechte (Pityriasis versicolor) handelt es sich um eine kaum ansteckende Pilzerkrankung der Haut. Sie äußert sich in kleinen, schuppenden, gelblich bis bräunlich verfärbten Flecken, die vor allem am Hals, an Brust und Rücken auftreten. Die Flecken entstehen durch eine Störung der Hautpigmentbildung unter dem Einfluss des Pilzes. Auf gebräunter Haut erscheinen die befallenen Areale heller, auf nicht gebräunter Haut dunkler.
Außer der Fleckenbildung, einer leichten Schuppenbildung und manchmal etwas Juckreiz, bestehen keine weiteren Symptome. In warmen Klimazonen oder während der warmen Jahreszeit tritt sie häufig auf, da warme und feuchte Luft das Pilzwachstum beschleunigt.
Der Erreger der Kleienpilzflechte findet sich auf fast jeder gesunden Haut. Warum sich der Hefepilz bei manchen Menschen übermäßig stark vermehrt, ist noch nicht restlos geklärt. Risikofaktoren sind die Verwendung von fettenden Hautcremes, starkes Schwitzen, Übergewicht, ein geschwächtes Immunsystem, Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus und die Einnahme bestimmter Medikamente. Ein feuchtwarmes Klima in Verbindung mit starkem Schwitzen begünstigt die Vermehrung der Hefepilze.
Die Anwendung von Ketozolin® 2 % Shampoo verfolgt zwei Ziele:
Ketozolin® 2 % Shampoo ist hypoallergen und reizarm. Es stellt die Gesundheit Ihrer Haut und Haare wieder her und erhält sie.
Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin an. Die individuellen Bedürfnisse sind verschieden. Die Behandlung darf nur auf ärztlichen Rat hin verändert oder beendet werden.
Die empfohlene Dosis beträgt:
Die betroffenen Areale werden mit dem Shampoo gewaschen. Spülen Sie das Shampoo nach drei bis fünf Minuten aus. Vermeiden Sie den Kontakt mit den Augen.
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Zuvor feuchten Sie die betroffene(n) Stelle(n) mit Wasser an. Das Arzneimittel sollte 3-5 Minuten auf der Haut einwirken. Danach spülen Sie es mit viel Wasser aus. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit den Augen.
Dauer der Anwendung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Bei versehentlichem Verschlucken größerer Mengen wenden Sie sich umgehend an einen Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Sie sollten Ketozolin® 2 % Shampoo nicht verwenden, wenn Sie allergisch oder überempfindlich gegen Ketoconazol oder einen weiteren Bestandteil des Arzneimittels sind. Auch bei Kindern sollte Ketozolin® 2 % Shampoo keine Anwendung finden, da bisher keine Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit vorliegen.
Vermeiden Sie den Kontakt von Ketozolin® 2 % Shampoo mit den Augen. Sollte das Shampoo dennoch in die Augen gelangen, spülen Sie diese mit kaltem Wasser gründlich aus. Falls Sie aktuell kortisonhaltige Arzneimittel zur äußeren Anwendung verwenden, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker über die Anwendung des Shampoos.
Bei Kopfschuppen (seborrhoische Dermatitis) beträgt die Behandlung zwei bis vier Wochen und zur Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten drei bis sechs Monate.
Bei Kleienpilzflechte soll Ketozolin® 2 % Shampoo zur Behandlung maximal 5 Tage lang und zur Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten maximal 3 Tage lang verwendet werden.
Beschreibt, welche Erkrankungen oder Umstände gegen eine Anwendung des Arzneimittels sprechen, in welchen Altersgruppen das Arzneimittel nicht eingesetzt werden sollte/darf und ob Schwangerschaft und Stillzeit gegen die Anwendung des Arzneimittels sprechen.
Was spricht gegen eine Anwendung?
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Hinweise zu den Bereichen Allergien (betreffend Wirk- und Hilfsstoffe), Komplikationen mit Nahrungs- und Genussmitteln, sowie sonstige Warnhinweise.
Was sollten Sie beachten?
Nebenwirkungen sind unerwünschte Wirkungen, die bei bestimmungsgemäßer Anwendung des Arzneimittels auftreten können.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
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