Kerstin Landsmann: Karriere, veganer Lebensstil und Frisurenwandel

Kerstin Landsmann ist eine bekannte deutsche Schauspielerin, die vor allem durch ihre Rolle als Kommissarin Vanessa Haas in der ZDF-Erfolgsserie "SOKO Köln" einem breiten Publikum bekannt wurde. Doch Landsmann ist nicht nur eine talentierte Schauspielerin, sondern auch eine überzeugte Veganerin, die ihren Lebensstil konsequent lebt und auch auf ihren Hund Lulu überträgt.

Erfolge bei "SOKO Köln" und Jubiläen

Am 14. November 2017 lief die 300. Folge der "SOKO Köln", und Kerstin Landsmann war von Anfang an dabei. Das macht sie natürlich stolz. Damals haben sie mit einer kleinen Staffel mit acht Folgen angefangen, und dann musste man ja erstmal abwarten, wie das Format bei den Zuschauern ankommt. Und da war die Freude natürlich groß, dass die Serie so gerne geguckt wurde und auch immer noch wird! Inzwischen produzieren sie 25 Folgen im Jahr und freuen sich, dass sie nach wie vor gerne gesehen werden. Das Wichtigste ist zwar der Spaß, doch das i-Tüpfelchen ist die Belohnung durch die Zuschauer.

Landsmann feierte ihr 15-jähriges Serienjubiläum bei der "SOKO Köln". Für sie ist das etwas Besonderes. Außerdem macht die "SOKO Köln" einen Großteil ihres "beruflichen Lebens" aus. Sie dreht inzwischen durchgängig seit 22 Jahren. Sie hat mit 18 Jahren angefangen und nun ist sie 40 geworden. Die "SOKO Köln" hat sie quasi während ihres Erwachsenwerdens begleitet. Man reift als Mensch, ebenso die Figur der Vanessa. Sie hat sich immer bewusst und mit Freude für eine weitere Staffel entschieden. Sie mag ihre Rolle, das gesamte Team und dreht lediglich 70 Tage im Jahr, quasi direkt vor der Haustür und konnte dadurch immer voll und ganz für ihren Sohn da sein. Das war ihr immer sehr wichtig. Natürlich schlägt in ihr auch das Künstlerherz, das nach anderen Rollen und Herausforderungen ruft, aber da gibt es ja auch noch eine Menge drehfreier Zeiten.

Die Serie sorgt regelmäßig für gute Quoten. Nun, sie denkt, dass das Genre Krimi in Deutschland sehr beliebt ist und sie erfüllen alles, was ein guter Krimi braucht. Einen spannenden Fall, bei dem man mitspekulieren kann, Kommissare, für die man Sympathie hegt oder mit denen man sich identifizieren kann, Spannung, Unterhaltung, Ernsthaftigkeit und Humor. Außerdem darf man nicht vergessen, dass sie eine Aufklärungsquote von 100% haben und immerhin doppelt so schnell wie der Tatort ermitteln.

Teaser 150 Folgen "soko köln"

Beziehung mit Steve Windolf

Bei den Dreharbeiten zur Serie hat sie auch ihren heutigen Partner, Schauspielkollege Steve Windolf kennen und lieben gelernt. Es scheint, als wäre die Serie sowohl beruflich als auch privat ein Volltreffer gewesen. Absolut! Obwohl sie sich erst nach seinem Ausstieg ineinander verliebt haben.

Wenn die Liebe da ist, dann sind Berufe absolut egal. Sie findet, es geht darum, dass die Partner Verständnis füreinander haben. Verständnis und Einfühlungsvermögen sind wichtig. Dass man nachvollziehen kann, warum jemand etwas tut, er bestimmte Entscheidungen trifft oder sich gerade Sorgen macht. Aber natürlich ist es ganz wundervoll, dass man sich mit demselben Beruf zusätzlich noch gegenseitig so gut unterstützen kann, sich hilft und füreinander da ist.

Vergangenheit bei "Verbotene Liebe"

Viele kennen Sie noch aus der "Verbotenen Liebe". Das war eine tolle und aufregende Zeit für sie. Sie war gerade 18 und bin bei "Verbotenen Liebe" gelandet. Damals war es noch gar nicht ihr Traum- oder Wunschberuf. Sie hat zwar 15 Jahre lang als Kind Werbung gemacht und mochte das immer sehr, aber ans Schauspielern hatte sie nie gedacht. Doch schon nach den ersten Drehtagen wusste sie: Das liebe ich und möchte ich weitermachen. Spätestens nach dem Film von Sönke Wortmann für die Bernd Eichinger Neuverfilmung "Charley's Tante" war ihr bewusst, dass sie ihren Traumberuf ausüben darf. Trotz ihrer durchgehenden Rollen konnte sie nebenher auch andere Projekte verwirklichen.

Ihre "SOKO Köln"-Kollegin Tatjana Kästel war Teil der Adelssoap, wenn auch lange nach ihr. Ihre Zeit bei "Verbotene Liebe" begann vor 22 Jahren. Da liegt natürlich eine lange Zeit dazwischen. Aber sie haben sich natürlich trotzdem darüber unterhalten. Wen man so kennt, was noch immer so ist oder inzwischen ganz anders.

Veganer Lebensstil und Ernährung

Ein Hund, der kein Fleisch frisst - gibt es sowas? Bei Kerstin Landsmann schon. Ihr Vierbeiner ist tatsächlich Veganer. Die Schauspielerin wurde in einer Metzgers-Familie groß, schwor tierischen Produkten schon in ihrer Jugend ab. Den veganen Lebensstil übertrug sie sogar auf ihre Hündin Lulu. Noch bevor sie den Welpen aus einer Tiertötungsstation in Griechenland rettete, überlegte sie, wie sie ihr neues Familienmitglied alternativ ernähren könnte.

Im Interview erklärte Kerstin, was sie ihrer kleinen Vierbeinerin statt dem gängigen Hundefutter auftischt: "Lulu bekommt das notwendige Protein durch Linsen, Erbsen oder Bohnen und Kohlenhydrate durch Kartoffeln, Reis oder Nudeln." Und trotz Fleischeslust nage Lulu keineswegs am Hungerknochen.

"Fleisch habe ich nur widerwillig gegessen", verrät Kerstin Landsmann. "Ich wurde quasi dazu überredet. Früher glaubte man ja noch, Fleisch sei wichtig für die körperliche Entwicklung." Mittlerweile konsumiert Kerstin keinerlei Tierisches mehr. Auch Freund Steve Windolf (38) ist Veganer.

Ihre Eltern, die früher selbst eine Metzgerei und einen Partyservice hatten, konnte Kerstin Landsmann bisher noch nicht für ihre vegane Lebensweise begeistern.

Vegane Ernährung für Hunde kann eine gesunde Alternative sein, wenn sie richtig geplant ist.

Kerstin Landsmann über vegane Ernährung und Sport

Kerstin Landsmann ist überzeugte Veganerin. Sie ist Schauspielerin und Stuntman und mit ihren 40 Jahren steckt sie locker jede 20-Jährige figurtechnisch in die Tasche: Kerstin Landsmann. "Ich liebe Essen und ich mache gerne Sport", verrät die Dienstälteste der ZDF-Vorabendserie "SOKO Köln" und spricht mit der Nachrichtenagentur spot on news über die Vorteile einer veganen Ernährung und über den Reiz von Veränderungen.

Ich liebe mein Leben und habe viel Spaß. Klar merke ich auch optische Veränderungen und es ist einem bewusst, dass man nicht mehr als junge Studentin um die Ecke kommen kann, aber das ist eigentlich auch ganz gut so. Es ist auch gar nicht die Zahl 40, sondern eher das Bewusstsein, dass man nun voll und ganz Frau ist. Das Bild ist manchmal etwas ungewohnt und verwirrend, aber gar nicht schlecht.

Ich liebe Essen und ich mache gerne Sport. Das passt dann ganz gut zusammen. Ich bin absolut kein Typ für das Fitnessstudio. Da würde ich nur hingehen, wenn ich meine Figur extrem austrainieren müsste. Und joggen gehe ich auch immer nur dann, wenn ich eine zu lange Zeit für zwei gegessen habe und merke, dass die Hose unangenehm eng sitzt. Ich mag Sportarten wie Tennis. Tennis spiele ich zwei Stunden und bin dann fast enttäuscht, dass die Zeit schon rum ist. Beim Joggen renne ich los und überlege schon an der Haustür, aus welchem Grund ich abbrechen könnte. (lacht) Das ist leider meistens der Fall. Aufgrund von Knieproblemen, konnte ich dieses Jahr aber leider weder richtig Tennis spielen, noch Wakeboarden oder Joggen. Stattdessen habe ich vermehrt Yoga gemacht.

Mit Yoga habe ich erst vor zwei Jahren begonnen. Ich trainiere mit Hilfe einer super App zuhause. Und seit diesem Jahr gehe ich zum Hot Yoga. Das ist wirklich toll und macht mir sehr viel Spaß. Leider liegen die Kurse so, dass ich es nur sehr selten dorthin schaffe.

Bei der Menge bin ich so gar nicht diszipliniert. Ich kann wirklich sehr viel essen. Da kommen manchmal staunende Blicke in der Mittagspause, wenn ich mit einer Riesenportion an den Tisch komme oder im Restaurant, wenn ich sage: 'Ja, das ist für mich. Das auch und das auch noch.' Aber bei der Art des Essens bin ich sehr diszipliniert. Ich ernähre mich seit knapp 30 Jahren streng vegetarisch und seit einiger Zeit zum Glück endlich vegan. Viele denken, man kaut dann nur noch auf Salatblättern rum, aber ich muss sagen, dass ich mich noch nie so vielfältig und ausgewogen, wie jetzt als Veganerin, ernährt habe. Natürlich spielt für mich auch der Tierschutz eine Riesenrolle!

Nachdem ich Filme wie 'What the Health' oder auch 'Gabel statt Skalpell' gesehen und die 'Chinastudy' gelesen habe, weiß ich, welch extremer Vorteil für meine Gesundheit und mein Wohlbefinden dazu kommt. Ich kann nur jedem empfehlen, sich diese Filme anzuschauen und das einfach mal sacken zu lassen. Auch, wenn man nichts für Tierschutz, Klimaschutz, Umweltprobleme o.ä. übrig hat, so sollte einem doch das eigene Wohl so wichtig sein, dass man vielleicht ein wenig umdenkt. Kleine Ziele setzen und es einfach mal ausprobieren.

Ich selbst bin ein totaler Kochmuffel und stehe auch nicht auf die Fleischersatzprodukte. Ich habe mehrere Kochbücher ausprobiert und man mag von Attila Hildmann halten was man will, aber seine Rezepte sind wirklich super lecker und easy zuzubereiten. Nicht nur mir, auch meiner gesamten Familie schmecken die Gerichte. Das ist immer ein gutes Zeichen. Anfangs sind Einem viele Dinge fremd, aber dann merkt man, wie gut das alles schmeckt und wie satt es macht. Abgesehen davon, ist meine Müdigkeit verschwunden und ich bekomme auch nicht so schnell Figurproblemchen.

Frisurenwandel

In den neuen Folgen der "SOKO Köln" überraschen Sie mit Ihrer Kurzhaarfrisur. Dafür gibt es eigentlich keinen richtigen Grund. Ich habe zum dritten Mal in meinem Leben die langen blonden Haare radikal abgeschnitten. Man verändert öfters zwischendurch Dinge an der Frisur, oder? Und dann, denkt man sich, ach, ich schneide sie mal komplett ab. Ich mag solche Veränderungen. Und meine Haare wachsen so schnell!

Zum Glück habe ich ausschließlich positives Feedback bekommen. Das hat mich irre gefreut. Seit der Ausstrahlung gab es insgesamt drei Zuschauer, die mir geschrieben haben, dass es Ihnen nicht gefällt. Damit kann ich gut leben.

Kerstin Landsmann mit ihrer neuen Kurzhaarfrisur.

Playboy-Fotos

2008 zogen Sie für den "Playboy" blank. Das ist ja mittlerweile zehn Jahre her. Nein, das bereue ich nicht.

Fall "Front": Einblick in eine SOKO Köln-Episode mit Kerstin Landsmann

Die Friseurin Silke Marnitz wurde an ihrem Arbeitsplatz, dem angesagten Salon „Front“ erschossen. Der Ladeninhaber Jesco Brandt, der zu dieser Zeit mit seinem Hund unterwegs war, glaubt, dass es sich um einen Raubmord handelt. In letzter Zeit gab es in dieser Gegend tatsächlich einige Raubüberfälle. Aber es könnte sich auch ganz anders zugetragen haben.

In der Wohnung der Toten treffen die Ermittler auf Silkes jüngere Schwester Tina, die gerade dabei ist, einige Wertgegenstände verschwinden zu lassen. Das Verhältnis der beiden Schwestern war offenbar nicht das allerbeste. Auch Iris Meyerhoff, eine Stammkundin des Ladens, hatte unlängst einen heftigen Streit mit der Friseurin. Karin zweifelt aber mit Recht daran, ob eine missglückte Frisur als Mordmotiv herhalten kann. Seither geht es mit Neuhaus’ Laden beständig bergab.

Und dann gibt es noch Ronny Severin, den jungen Azubi bei „Front“, der ab und an schon mal ein paar Shampoos mitgehen ließ. Hatte Silke ihn deshalb zur Rede gestellt und fürchtete er, seinen Job zu verlieren? Ausgerechnet von Ronny bekommt die SOKO den entscheidenden Hinweis auf die Tatwaffe. Als Jesco der SOKO die Waffe übergeben will, ist sie verschwunden. Und schlimmer noch: wenig später wird, mutmaßlich mit dieser Pistole, ein weiterer Anschlag verübt. Diesmal trifft es Jesco Brandt selbst.

Wollte hier jemand den Mord an Silke rächen? Oder handelt es sich in beiden Fällen um denselben Täter? Für die SOKO fügen sich die Indizien schließlich zu einem überraschenden Bild dessen, was sich bei „Front“ kurz vor Silkes Tod zugetragen hat.


Rolle Schauspieler
Karin Reuter Sissy Höfferer
Matti Wagner Pierre Besson
Vanessa Haas Kerstin Landsmann
Dr. Philip Kraft Steve Windolf
Tina Marnitz Daniel Winter
Iris Meyerhoff Daniela Preuß
Jesco Brandt Marita Marschall
Silke Marnitz Tonio Arango
Ronny Severin Tanja Lanäus
Udo Neuhaus Philipp Quest

tags: #kerstin #landsmann #frisuren

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