Rote oder schwarze Pünktchen an Oberarmen und Unterschenkeln gehören zu deinen Problemzonen? Die oft scherzhaft genannte „Erdbeerhaut“ ist ein weitverbreitetes Phänomen unter Frauen. Hier erfährst du, welche Ursachen die kleinen Störenfriede haben und wie du sie loswirst.
Reibeisenhaut (Keratosis pilaris) ist eine Verhornungsstörung und eine weit verbreitete Hautveränderung. Reibeisenhaut ist der umgangssprachliche Begriff für Keratosis pilaris. Genauer gesagt handelt es sich um eine Verhornungsstörung der Haarfollikel. Das heißt, es lagert sich dort zu viel Keratin ab, was den Follikel verstopft. Generell kommt es zu einer Verdickung des umliegenden Gewebes. Dadurch wird Keratin in Form von Hornpfröpfen in die Haut eingeschlossen und die Haut verhornt.
Die Ursachen, welche die Verhornungsstörung hervorrufen, sind bislang noch nicht geklärt. Da die Reibeisenhaut familiär gehäuft auftritt, wird die Veranlagung wahrscheinlich vererbt. Die Keratosis pilaris ist zudem nicht heilbar. Sie tritt meist erstmalig im Jugendalter mit Beginn der Pubertät auf, schwächt sich aber mit zunehmendem Alter ab oder verschwindet ganz.
Hast du mit Erdbeerhaut zu kämpfen, kann das viele Ursachen haben. Bei den meisten wird es jedoch Veranlagung sein. Fachsprachlich nennen Dermatologen das dann Keratosis Pilaris. Das muss dir aber keine Sorgen bereiten. Es handelt sich dabei um kein gesundheitliches Problem, sondern um eine vererbte Veränderung der Haut. Die Punkte können zudem durch kleine Entzündungen der Haarfollikel verursacht werden.
Am häufigsten von Reibeisenhaut sind die Oberarme, Oberschenkel und das Gesicht betroffen. Die kleinen Erhebungen auf der Haut nennt man Keratosen. Keratosis pilaris kann an unterschiedlichen Stellen auftreten. Die genauen Ursachen für diese Hautveränderung sind jedoch nicht immer eindeutig. Wahrscheinlich ist aber, dass Reibeisenhaut durch eine genetische Veranlagung entsteht.
Normalerweise schmerzen die kleinen Erhebungen auf der Haut nicht. Kratzt man sich dort aber öfter, kann das zu Entzündungen in der Haut führen. Besonders unangenehm ist es für die Betroffenen oft, wenn sie Keratosis pilaris im Gesicht haben.
Entgegen vieler Behauptungen ist sie sehr wohl gut zu behandeln und kann völlig verschwinden. Egal ob Reibeisenhaut an den Beinen, am Oberarm oder im Gesicht - es gibt zahlreiche Behandlungsmöglichkeiten gegen Keratosis pilaris.
Wenn die Reibeisenhaut stört, lässt sich einiges tun, um das Hautbild zu bessern. Da die Haut empfindlich und leicht irritierbar ist, sollte enge, raue Kleidung vermieden werden.
| Behandlungsmethode | Beschreibung |
|---|---|
| Feuchtigkeitspflege | Regelmäßiges Auftragen von feuchtigkeitsspendenden Cremes oder Lotionen. |
| Peelings | Sanfte Peelings, um Verhornungen zu entfernen. |
| Gesichtswasser | Feuchtigkeitsspendende Toner zur Beseitigung von Unreinheiten. |
| Salben | Salben mit Harnstoff (Urea), Hyaluron- oder Milchsäure zur Lösung von Verhornungen. |
| Lasertherapie | Hochdosierte UVB-Therapie zur Verbesserung des Hautbildes. |
Raue, trockene Reibeisenhaut benötigt Feuchtigkeit, Feuchtigkeit, Feuchtigkeit. Eine zu fetthaltige Creme kann die Poren zusätzlich verstopfen. Besser ist dagegen eine feuchtigkeitsspendende Hautpflege, die mindestens einmal täglich aufgetragen werden sollte. Daneben können Inhaltsstoffe wie Urea (Harnstoff) helfen, die Feuchtigkeit in der Haut zu binden.
Für das Gesicht haben wir oft eine Drei-Stufen-Pflegeroutine entwickelt. Doch unsere Beine mit etwas Lotion zu verwöhnen, steht meist hinten an. Das lässt sich die Haut aber nicht lange gefallen und neigt zu einer übermäßigen Talgproduktion, was dann zu verstopften Poren und dementsprechend zu Erdbeerhaut führen kann. Also: Egal, ob du einen Rasierer verwendest oder nicht: Achte auf eine ordentliche und am besten nachfettende Feuchtigkeitspflege.
Um verstopften Poren an den Beinen vorzubeugen, empfiehlt sich ein sanftes und vor allem regelmäßiges Peeling. So entfernst du Schmutz oder Talg, welche die Entstehung von dunklen Punkten begünstigen.
Zusätzlich sind regelmäßige Peelings empfehlenswert. Durch ein mechanisches Peeling mit einem Waschlappen oder einem Peeling-Handschuh können Verhornungen und Hautunebenheiten verringert werden. Aber nicht zu fest reiben und danach gut eincremen. Hautglättende Effekte haben Peelings mit Milchsäure, Fruchtsäure, Salicylsäure oder Retinol.
Ein einfaches und zugleich preiswertes Peeling lässt sich aber auch ganz schnell selbst herstellen. Zum Beispiel mit Salz. Das Naturprodukt ist ein bewährtes natürliches Peeling-Mittel, mit dem sich der ganze Körper von überschüssigen Hautschüppchen befreien lässt.
Ein Toner wirkt in Sachen Erdbeerhaut wahre Wunder. Der reinigende Gesichtstoner mit Salicylsäure entfernt verhornte Stellen und abgestorbene Hautschuppen; zudem regt er deine Zellerneuerung an. Trage den Toner einfach auf ein Wattepad auf und fahre sanft über Beine und Arme.
Um die Haut nach der Rasur optimal zu pflegen, sollte die Haut zunächst tonisiert werden. Ein geeignetes Produkt ist das AESTEHTICO refresh & care. Der milde Alkoholanteil desinfiziert die beanspruchten Hautareale und sorgt dafür, dass aus den Mikroverletzungen keine Entzündungen entstehen. Inhaltsstoffe wie Bisabolol oder Allantoin beruhigen die gereizte Haut. Zusätzlich sollten Sie die Haut mit einer beruhigenden Pflege verwöhnen.
Frauen haben besonders häufig Erdbeerhaut. Eine Erklärung ist, dass sie sich häufig die Beine rasieren. Denn jede Rasur reizt die Haarfollikel, so dass abgestorbene Hornzellen leichter eindringen können - auf der Hautoberfläche sieht man das als rötlich-dunkle Erhebung.
Um dem Verstopfen der Haarfollikel durch die Rasur vorzubeugen, helfen diese Tipps:
Wer ein paar simple Tricks berücksichtigt, kann Rasierpickel & Co. aber durchaus vermeiden. Wir empfehlen Rasierer mit mehreren Klingen, weil diese den Druck gleichmäßiger auf der Haut verteilen. Zudem können Sie versuchen, auf Rasierer zurückzugreifen, die speziell für eine empfindliche Haut entwickelt sind. Diese ermöglichen eine gründliche Glattrasur und verringern das Risiko für Schnittverletzungen deutlich.
Für eine hautschonende Rasur ist warmes (nicht heißes!) Wasser ideal: Es sorgt dafür, dass die Haare weicher werden und die Rasierklingen sanfter über die Haut gleiten können. Das reduziert Mikroverletzungen auf der Haut. Um diese Reibung zu reduzieren, raten wir Ihnen dringend davon ab, nur mit Wasser oder gar trocken zu rasieren. Greifen Sie stattdessen zu einem ausgewiesenen Rasierschaum oder -gel - oder verwenden Sie einfach Ihr normales Duschgel. Lassen Sie das Duschgel oder den Rasierschaum auch gerne für einige Minuten auf der Haut einwirken. Dies trägt ebenfalls dazu bei, dass die Haare weicher werden, sodass eine schonendere Rasur erfolgen kann.
Je nach Haardicke empfehlen wir Ihnen entweder entlang oder entgegen der Wuchsrichtung zu rasieren. An den Beinen sind die Haare in der Regel wesentlich dünner, sodass das Rasieren von den Knöcheln Richtung Oberschenkel kein Problem darstellt. Unter den Achseln und im Intimbereich hingegen haben wir dickere Haare. Wer hier entgegen der Wuchsrichtung rasiert, riskiert unnötige Hautreizungen.
Scharfe, saubere Klingen gehören zu den wichtigsten Voraussetzungen für das Vermeiden von Rasurbrand und anderen Hautirritationen. Zudem gleiten sie nicht mehr so einfach über die Haut, sodass die stumpfe Fläche der Klingen die Haut mechanisch sehr beansprucht. Das erhöht das Risiko für Schnittverletzungen. Klingen, in denen Haare, Hautschüppchen oder Keime hängen, fördern die Gefahr von Entzündungen. Deshalb empfehlen wir, den Rasierer gründlich abzuspülen und Klingen in angemessenen Abständen auszuwechseln.
Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann die Haare mit einem elektrischen Trimmer entfernen. Durch dieses Verfahren werden weniger Mikroverletzungen verursacht und die Haut ist nach dem Rasieren bedeutend weniger gereizt. In jedem Fall sollten Sie auf das Herauszupfen von Haaren verzichten, da Sie somit das Risiko erhöhen, dass nachwachsende Haare in die Haut einwachsen.
Auch wenn Sie gerade in sonnigwarmen Zeiten gern täglich glatte, schöne Beine & Co. hätten, gilt leider: Je seltener Sie sich rasieren, desto besser ist es für Ihre Haut. Gerade wer zu Rasierpickelchen, Rötungen und Juckreiz neigt, sollte vor jeder Rasur überlegen, ob es wirklich nötig ist.
Unser Tipp: Neigen Sie auf den Oberschenkeln zu Reibeisenhaut (Keratosis pilaris), also zu kleinen, häufig rötlichen, verhärteten Pickelchen? Dann kann die Rasur die Haut zusätzlich irritieren. Für eine Reduzierung der Pickelchen legen wir Ihnen unsere AESTHETICO fruit complex body & face lotion als Nachtpflege ans Herz. Sie kann den Gänsehaut-Effekt deutlich vermindern und macht Ihre Haut damit auch optisch fit für den Sommer!
Das Wichtigste zum Schluss: Deine Beine und Arme sind trotz Erdbeerhaut wunderschön. Also schlüpf im Sommer in dein Lieblingskleid und lass dich nicht davon abhalten, sie auch zu zeigen.
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