Keratinöl für die Haare: Anwendung, Vorteile und mehr

Gesundes, glänzendes und schönes Haar ist für viele ein Ausdruck von Schönheit und Wohlbefinden. Tägliche Haarbelastungen wie Hitzestyling, Umwelteinflüsse und chemische Haarbehandlungen können das Haar jedoch schwächen und zu Haarbruch und Spliss führen. Hier kommt Keratin ins Spiel - ein natürliches Protein, das eine wichtige Rolle für die Struktur und das Aussehen unseres Haares spielt.

Keratin ist einer der wichtigsten Bausteine unseres Körpers und kommt in Haut, Haaren und Nägeln vor. Das natürliche Protein besteht aus Aminosäuren. Besonders die Haare sind deshalb auf das Keratin angewiesen. Keratin füllt Risse in der Haarstruktur auf und sorgt für gesundes und glattes Haar.

In diesem Artikel erfahren Sie mehr über die Wirkung von Keratin in der Haarpflege, wie es die Haarstruktur stärkt, Frizz reduziert und das Haar vor äußeren Schäden schützt.

Was ist Keratin und wie wirkt es?

Das natürliche Protein Keratin besteht aus Aminosäuren und ist ein wichtiger Baustein für Haut, Haare und Nägel. Besonders die Haare sind auf Keratin angewiesen, da es Risse in der Haarstruktur auffüllt und für gesundes und glattes Haar sorgt.

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Wie wird die Keratinstruktur des Haares geschädigt?

Um die Keratinstruktur zu erhalten und gesundes Haar zu bewahren, muss das Haar gut gepflegt und vor schädlichen Einflüssen geschützt werden. Die Keratinstruktur des Haares kann auf verschiedene Weise geschädigt werden, wie zum Beispiel:

  • Hitze: Übermäßige Hitze von Stylinggeräten wie Glätteisen, Lockenstab und Fön trocknet das Haar aus und schwächt die Keratinstruktur.
  • Chemische Behandlungen: Haarfärbungen, Dauerwellen und chemische Haarglättungsmittel verändern und schädigen die Haarstruktur.
  • UV-Strahlung: Langandauernde Sonneneinstrahlung und UV-Strahlung können das Haar ausbleichen und seine Struktur schwächen.
  • Starke Beanspruchung: Nasses Bürsten oder Kämmen kann zu Haarbruch und Haarschädigung führen.
  • Umweltbelastungen: Luftschadstoffe und Wasserverunreinigungen können das Haar angreifen und die Keratinstruktur schädigen.
  • Unpassende Haarpflegeprodukte: Aggressive Shampoos, Spülungen oder Stylingprodukte können die Struktur des Keratins im Haar schädigen.
  • Mangelnde Pflege: Vernachlässigung der Haarpflege, z.B. durch fehlende Feuchtigkeitspflege, kann zu Haarschäden führen.
  • Ernährung und Gesundheit: Nährstoffmangel in der Ernährung, Stress und gesundheitliche Probleme können sich negativ auf die Haargesundheit auswirken und die Keratinstruktur schädigen.

Die Vorteile von Keratin in der Haarpflege

Keratin hat eine sehr positive Wirkung auf das Haar. Es gibt auch veganes Keratin, das sogenannte Phytokeratin, das auf pflanzlichen Eiweißbausteinen aus Soja und Reis basiert. Die Mikroproteine des Phytokeratins schützen das Haar von innen und außen vor schädlichen Umwelteinflüssen sowie Belastungen durch Hitze und Styling.

Die Phytoproteine dringen durch die Schuppenschicht bis tief in das Faserinnere ein. Dort versorgen sie das Haar mit fehlenden Eiweißbausteinen und helfen so, den Einfluss von Stressfaktoren abzumildern. An der Haaroberfläche schützen die pflanzlichen Mikroproteine zudem die Schuppenschicht.

Wo sonst freie Radikale zu weiterem Proteinabbau führen und das Haar schwächen, reduziert Phytokeratin durch seine doppelte Schutzwirkung Haarschäden. Die Mikroproteine vermindern die Bindung von Kupfer an das Haar und reduzieren so Schäden durch oxidativen Stress. Kupfer ist ein Indikator für Haarschäden. Je mehr Kupfer im Haar gebunden ist, desto größer ist die Schädigung. Darüber hinaus sind sie in der Lage, freie Radikale abzufangen und so einer vorzeitigen Haaralterung vorzubeugen.

Was bewirkt Keratin in der Haarpflege?

  • Stärkung der Haarstruktur: Keratin dringt in die Struktur des Haares ein und füllt dabei Lücken und Risse auf, die durch Schädigungen entstehen können. Auf diese Weise wird das Haar kräftiger und widerstandsfähiger gegen Haarbruch und Spliss.
  • Glättung und Reduzierung von Frizz: Keratinhaltige Produkte glätten die äußere Schuppenschicht des Haares und machen es geschmeidiger und glatter. Frizz wird reduziert und das Haar glänzender und griffiger.
  • Schutz vor äußeren Schäden: Das Keratin bildet einen Schutzmantel um das Haar, um es vor Umwelteinflüssen und Hitzestyling zu schützen.
  • Verbesserung der Haarstruktur: Keratin verbessert die Haarstruktur und stellt die Gesundheit des Haares wieder her.

Hilft Keratin gegen Haarbruch und Spliss?

Vor allem lange Haare sind anfällig für Haarbruch und Spliss. Meist sind die unteren Haarpartien betroffen, denn diese Haare begleiten uns schon viele Jahre, bis sie eine gewisse Länge erreicht haben. Unzählige Male wurden sie gestylt, gewaschen, geföhnt und anderen Umwelteinflüssen ausgesetzt. Die Haarstruktur ist geschädigt, die Haarspitzen sind trocken.

Der Unterschied zwischen Haarbruch und Spliss liegt in der Art der Schädigung der Haarstruktur. Während sich beim Spliss die Haarspitzen spalten, brechen beim Haarbruch an einer besonders geschädigten Stelle auch die Haarlängen.

Trockenes und strapaziertes Haar, dessen Keratinschicht geschädigt ist, wirkt stumpf, spröde, kraus und lässt sich schlechter kämmen.

Geschädigte Haarspitzen können nicht repariert werden, aber durch die richtige Pflege mit Keratin-Haarpflegeprodukten können Strukturschäden im Haar geglättet und Haarschäden deutlich reduziert werden. Regelmäßiges Spitzenschneiden, etwa alle 6 bis 8 Wochen beim Friseur, trägt zu gesundem und gepflegtem Haar bei.

Keratin-Behandlung für die Haare

Die Keratin-Behandlung ist eine aus Brasilien stammende Haarglättungsmethode, die eine mittelfristige Haarglättung ohne Styling verspricht. Bei der Keratin-Glättung werden Keratine, die meist aus Schafwolle gewonnen werden, wie ein Schutzmantel auf das Haar aufgetragen. Die Keratinproteine dringen in die geschädigten Stellen der Schuppenschicht ein und versiegeln die Haaroberfläche. Eine anschließende Wärmebehandlung glättet die Haaroberfläche für bis zu 6 Monate.

Vorteile Nachteile
"Dauerhaft" glattes und glänzendes Haar ohne tägliches Styling Zeitaufwändig und teuer
Anti-Frizz-Effekt Durch die Hitzeeinwirkung kann das Haar zusätzlich strapaziert werden

Vor einer Keratin-Glättung solltest Du dich gut beraten lassen und Produkte ohne Formaldehyd wählen.

Wer den natürlicheren Weg gehen möchte, kann zu Haarpflegeprodukten mit Keratin greifen.

Keratin Öl Anwendung

Shampoos mit Keratin versprechen seidig glattes und gestärktes Haar. Aber was ist Keratin eigentlich und wie wirkt es? Keratin ist einer der wichtigsten Bausteine unseres Körpers und kommt in Haut, Haaren und Nägeln vor. Das natürliche Protein besteht aus Aminosäuren. Besonders die Haare sind deshalb auf das Keratin angewiesen.

Die Keratinmoleküle gelangen als erstes in die äußere Haarschicht, die sogenannte Schuppenschicht. Die Schuppenschicht wird durch das Keratin widerstandsfähiger gegen schädliche Umwelteinflüsse, wie zum Beispiel trockene Heizungsluft. Die Kur wirkt meistens für etwa zwei bis vier Monate. Die reine Keratinkur glättet dein Haar nur temporär, deshalb kommen deine Locken oder Wellen auch später wieder zurück. Doch der stärkende Effekt und der Glanz bleiben erhalten.

Um dein Haar schonend mit Keratin zu glätten, solltest du am besten zum Friseur gehen. Bei der Keratinkur wird viel mit Hitze und dem Glätteisen gearbeitet. Deshalb solltest du deine Haare mit pflegenden Kuren auf die Behandlung vorbereitet. Als erstes wäscht der Friseur dir deine Haare. Jetzt wird die Keratinkur Partie für Partie auf das nasse Haar aufgetragen. Die Kur wird dann wieder ausgewaschen. Zum Abschluss wird das Haar wieder gefönt und gelättet. Eine Keratinkur kann zwei bis vier Stunden dauern. Denk immer daran, dass dieser Vorgang eine Belastung für dein Haar darstellt.

Die luxuröse Awapuhi Wild Ginger Serie von PAUL MITCHELL umfasst hochwertige Pflege- und Styling-Produkte in Salon-Qualität. Reparierendes Keratin und feuchtigkeitsspendende Awapuhi-Extrakte geben selbst stark geschädigtem Haar verlorene Fülle und Lebendigkeit zurück.

Anwendungshinweise für Keratin Öl

  • Vor der Anwendung 1 bis 2x waschen - mit z.B.: Moisturizing Leather Shampoo oder einem anderen, sehr guten Shampoo
  • Haare vorsichtig handtuchtrocken machen und ausdrücken
  • Das Öl in den Handflächen verteilen und anschließend im Haar verteilen:
    • Bei kurzem Haar: Haare leicht ausdrücken - Produkt in die Spitzen kneten (am besten kopfüber) - Kopfhaut nicht berühren.
    • Bei längerem Haar: Haare leicht ausdrücken - Produkt in die Längen und Spitzen kneten (am besten ab der Zopflänge beginnen) - Kopfhaut nicht berühren und sehr gründlich durchkämmen.
  • Die Haare wie gewohnt stylen

Menge

  • Feine bis normale Haardicke: kurze Haare bis Boblänge, ca. ½ bis 1 Pumpstöße
  • Mittellange bis lange Haare, ca. 1 bis 2 Pumpstöße
  • Dickes Haar: 1 Pumpstoß mehr
  • Sehr dickes Haar: ca. 2 Pumpstöße mehr.

Eher weniger als mehr nehmen.

Alternativen zu tierischem Keratin

Um Keratin zu gewinnen, werden Hörner, Hufe, Federn und Haare von Tieren zermahlen. Deshalb ist Keratin auch nicht für eine vegetarische oder vegane Lebensweise geeignet. Zum Glück gibt es einige Alternativen, auf die du zurückgreifen kannst. Pflegeprodukte mit Mandelöl und Sojaproteinen glätten und stärken dein Haar zum Beispiel auch ganz natürlich.

Veganes Keratin Haaröl vereint die Kraft von pflanzlichem Keratin und Mandelöl in einer Formel, die speziell entwickelt wurde, um trockenes und strukturgeschädigtes Haar zu reparieren. Das absolute Highlight ist der Anti-Frizz-Effekt! Zudem hat das Öl einen Duft, mit dem Sie sich in eine Wolke aus Vanille und Mandel hüllen.

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