Schuppen bei Katzen sind ein häufiges Problem und können verschiedene Ursachen haben. Einerseits können harmlose Gründe Schuppen bei Katzen hervorrufen. In anderen Fällen sind es Erkrankungen, die bei der Katze für schuppiges Fell sorgen. Daher ist es wichtig, die Ursache zu erkennen und entsprechend zu handeln.
Katzenschuppen fallen optisch in Form von kleinen, weißen Punkten auf. Meist befinden sie sich auf Ihrer Kleidung oder der Schlafstelle und damit an Orten, an denen sich die Katze häufig reibt oder hinlegt. Auf schwarzem Fell fallen Schuppen meist schneller auf als auf weißem Haar. Wenn beim Bürsten vermehrt abgestorbene Hautzellen aus dem Fell Ihrer Katze rieseln, kann man ebenfalls von Schuppenbildung ausgehen. Darüber hinaus werden Sie feststellen, dass sich Ihre Katze ungewöhnlich oft putzt oder kratzt. Denn mit der Entstehung von Schuppen geht häufig auch ein starker Juckreiz einher. Die Haut ist an der betroffenen Stelle trocken und möglicherweise entzündet. Mitunter können Sie auch unregelmäßige kahle Stellen oder allgemeinen Haarausfall feststellen.
Schuppen kommen selten alleine daher. Denn genau genommen sind die kleinen weißen Hautschüppchen lediglich ein Zeichen dafür, dass etwas nicht stimmt. Zu unterscheiden ist zudem eine generalisierte sowie lokale Schuppenbildung. Finden Sie die Schuppen im Fell, auf dem Rücken oder am Schwanzansatz der Katze, handelt es sich sehr wahrscheinlich um lokale Schuppen. Letztere tritt bei Katzen an typischen Prädilektionsstellen auf, etwa am Schwanzansatz. Kommen die Schuppen insbesondere im Bereich der Ohren und des Kopfes vor, ist dies wiederum ein Zeichen für einen Milbenbefall.
Wenn Ihre Katze Schuppen hat, kann das verschiedene Ursachen haben. Die Ursachen können harmlos sein, aber auch auf Krankheiten basieren. In jedem Fall erfordern sie Ihr schnelles Eingreifen.
Hier sind einige der häufigsten Ursachen für Schuppen bei Katzen:
Es gibt viele Gründe, aus denen es bei Katzen zur Bildung von Schuppen kommen kann. Oft sind diese harmlos. Es ist allerdings durchaus auch möglich, dass Parasiten oder Krankheiten für die Schuppen bei Ihrer Katze verantwortlich sind.
Hautschuppen fallen den meisten Katzenbesitzern recht schnell auf - insbesondere, wenn die eigene Katze dunkles Fell hat. Doch spätestens wenn die betroffene Katze sich wie verrückt am Ohr kratzt oder erste Haarbüschel ausfallen, ist der Weg zum Tierarzt angebracht.
Angekommen in der Tierarztpraxis verfolgt Ihr Tierarzt in der Regel einen bestimmten Untersuchungsplan. Nach diesem schaut er sich den allgemeinen Gesundheitszustand Ihrer Katze genauer an. Dabei befragt er Sie, ob Ihre Katze noch weitere Auffälligkeiten zeigt oder welchen Parasitenschutz Sie verwenden. Um die Haut weiterführend zu untersuchen, kann Ihr Tierarzt anschließend verschiedene Untersuchungsmaßnahmen durchführen:
Bei Symptomen wie Juckreiz und Haarausfall sollten Sie auf jeden Fall schnell in die Praxis!
Um die Schuppen langfristig loszuwerden, müssen Sie das zugrunde liegende Problem lösen. Abhängig von der durch Ihren Tierarzt gestellten Diagnose kommen unterschiedliche Möglichkeiten der Behandlung infrage. So erfordert ein Befall durch Ektoparasiten die Gabe spezieller Parasitenmittel. Sollten mehrere Samtpfoten im Haushalt leben, sollten Sie diese ebenfalls mit behandeln. Nach der Behandlungszeit ist es aus Gründen des Therapieerfolgs zudem ratsam, Ihre Katze erneut auf die Parasiten untersuchen zu lassen.
Ebenso können Sie eine symptomatische Therapie einschlagen. Diese lindert die Symptome und damit die Schuppen Ihrer Katze. Beispielsweise können Sie Ihre Katze mit einem rückfettenden Katzenshampoo baden.
Je nachdem welcher Parasit gefunden wird, kommen verschiedene Medikamente zum Einsatz.
Ein ausgewogenes Futter gilt als wichtige Grundlage für die Gesundheit der Katzenhaut. Mit der richtigen Ernährung können Sie einen aktiven Beitrag zur Vorbeugung von Erkrankungen wie Schuppen leisten. Wenn Ihre Katze zu Hautkrankheiten neigt, können Sie ein Futter wählen, das speziell zur Unterstützung und Erhaltung der Hautgesundheit entwickelt wurde.
Therapeutische Diäten tragen dazu bei, Ihre Katze bei diagnostizierter Dermatose und übermäßigem Haarausfall durch die richtige Ernährung zu unterstützen.
Essentielle Nährstoffe für gesunde Haut:
Die Hautgesundheit Ihrer Katze können Sie durch verschiedenste Faktoren beeinflussen. So können Sie Ihre Katze mit einem wirksamen Parasitenschutz (z.B. Spot-on-Präparate) vor Flöhen und Co. schützen. Auch eine falsche Ernährung mit einem unzureichenden Gehalt an Nährstoffen kann schuppige Haut verursachen. Deshalb sollte Ihre Katze nur hochwertiges Katzenfutter fressen.
Regelmäßige Check-ups beim Tierarzt führen zudem dazu, dass Sie Krankheiten nicht nur früher erkennen, sondern diese auch frühzeitiger bekämpfen können. Kann Ihr Stubentiger selber keine ausreichende Fellpflege mehr betreiben, können Sie ihn durch Bürsten unterstützen. Gegen trockene Heizungsluft hilft zudem ein Luftbefeuchter.
Weitere Tipps zur Vorbeugung:
| Ursache | Symptome | Behandlung | Vorbeugung |
|---|---|---|---|
| Trockene Haut | Kleine, weiße Schuppen, Juckreiz | Luftbefeuchter, rückfettendes Shampoo | Regelmäßige Fellpflege, ausgewogene Ernährung |
| Fellwechsel | Vermehrter Haarausfall, Schuppen | Regelmäßiges Bürsten | - |
| Parasiten | Starker Juckreiz, Haarausfall, Schuppen | Parasitenmittel (Spot-on, Spray) | Regelmäßige Parasitenprophylaxe |
| Pilzinfektion | Haarausfall, Juckreiz, Schuppen | Antimykotische Medikamente | Gute Hygiene, Stärkung des Immunsystems |
| Allergie | Juckreiz, Hautrötungen, Schuppen | Allergene vermeiden, hypoallergenes Futter | - |
Schuppiges Fell bei Katzen kann verschiedene Verursacher haben. Verschwinden die weißen Punkte nicht nach einiger Zeit von allein, ist eine Abklärung beim Tierarzt sinnvoll. Unter'm Strich können diese, werden sie frühzeitig erkannt, gut und schnell behandelt werden.
Freigänger, also Katzen, die draußen herumlaufen, sollten mit vorbeugenden Maßnahmen wie Spot-On-Präparaten gegen Parasiten geschützt werden.
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