Beim Thema Rasieren unter der Dusche scheiden sich schnell die Geister. Wann soll man sich rasieren? Vor oder nach dem Duschen? Und ist es besser, sich unter der Dusche oder über dem Waschbecken zu rasieren? Das Rasieren unter der Dusche hat Vor- und Nachteile. Hier werfen wir einen Blick auf beide Seiten des Rasierens unter der Dusche. Und wenn du nach Alternativen zum Rasieren unter der Dusche suchst, dann findest du diese am Ende des Artikels.
Viele Menschen überwiegen die Unannehmlichkeiten die Vorteile, aber letztendlich liegt die Antwort auf die Frage „Sollte man sich unter der Dusche rasieren?“ ganz bei dir.
Die Vorteile des Rasierens unter der Dusche
Ist es besser, sich unter der Dusche zu rasieren? Klar, hat diese Methode seine klaren Vorteile:
- Zeitersparnis: Wenn du deine Rasur mit einer Dusche kombinierst, kannst du Zeit sparen. So kannst du schnell und einfach deine Dusch- und Rasierroutine kombinieren.
- Einfacheres Trimmen: Beim Duschen wird die Körperbehaarung gründlich eingeweicht, was es einfacher macht, die Haare zu trimmen.
- Feuchtigkeitsversorgung: Eine warme Dusche erhöht die Feuchtigkeitsversorgung der Haare, daher ist die heiße, feuchte Umgebung der Dusche ideal für eine einfachere Rasur.
- Einfaches Abspülen: Das Abspülen nach der Rasur wird unter der Dusche zum Kinderspiel.
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Die Herausforderungen des Rasierens unter der Dusche
Leider ist eine Rasur unter der Dusche nicht die magische Lösung für alle Rasurprobleme. Denn es gibt auch einige Nachteile - oder zumindest Dinge, die du berücksichtigen solltest, bevor du dich ans Rasieren unter der Dusche machst!
- Wasserdichter Rasierer: Zunächst benötigst du einen wasserdichten Rasierer, wie zum Beispiel den Philips OneBlade. Manuelle Rasierhobel gehen nicht kaputt, wenn sie nass werden, aber nicht alle Elektrorasierer können unter der Dusche verwendet werden. Wenn du deinen Elektrorasierer mit Wasser verwenden möchtest, prüfe im Voraus, ob er unter der Dusche verwendet werden kann.
- Ausrutschen: Beim unter der Dusche rasieren, kann man leicht mit der Hand abrutschen. Verwende daher kein Rasiermesser.
- Spiegel: Die Verwendung eines Spiegels kann beim Rasieren unter der Dusche eine echte Herausforderung sein. Ist dein Badezimmerspiegel so positioniert, dass du ihn von der Dusche aus überhaupt sehen kannst? Aber auch wenn der Badezimmerspiegel von der Dusche aus sichtbar ist, kann er bei einer heißen Dusche schnell beschlagen und somit nutzlos werden. Natürlich kannst du dich auch ohne Spiegel, einfach nach Gefühl rasieren. Oder du steigst alle paar Minuten aus der Dusche, um die Rasur zu überprüfen, was jedoch unpraktisch ist. Wenn du dich unbedingt unter der Dusche rasieren möchtest und dafür einen Spiegel benötigst, dann sieh dich am besten nach einem beschlagfreien Duschspiegel um.
- Glatte Hände: Bei der Rasur unter der Dusche kann es auch schwierig sein, den Rasierer fest im Griff zu haben. Wenn du dich mit nassen Händen rasierst, erhöht sich das Risiko, dass dein Lieblingsrasierer während der Rasur am Boden des Badezimmers landet.
- Verstopfter Abfluss: Und was noch zu bedenken ist: Die rasierten Haare können in den Abfluss gelangen und diesen verstopfen. Besorge dir daher am besten einen Haarfänger für deinen Duschabfluss.
Ist eine Rasur unter der Dusche schlechter als eine Rasur über dem Waschbecken?
Absolut nicht. Wie vieles hat es sowohl Vor- als auch Nachteile.
Wie rasiert man sich unter der Dusche?
Vielleicht singst du gerne deine aktuellen Lieblingssongs unter der Dusche, während du den Stress des Tages abschüttelst, aber hast dich bis jetzt noch nicht unter der Dusche rasiert. Dann solltest du es vielleicht einfach mal ausprobieren. Wie kannst du dich also um besten unter der Dusche rasieren?
- Die Verwendung eines Duschspiegels, -matte oder Duschhocker können bei der Rasur unter der Dusche hilfreich sein, stabil zu bleiben. Stelle diese vor der Dusche in die Duschkabine oder Badewanne.
- Überprüfe, ob du bereits einen Haarfänger in deinem Abfluss hast, um einen verstopften Abfluss zu vermeiden.
- Wenn du die Dusche während der Rasur abdrehst, musst du jedes Mal, wenn du deinen Rasierer abspülst, die Dusche einzuschalten. Verwende daher einfach eine Tasse oder Schüssel mit Wasser in der Dusche, um den Rasierer dort während des Rasierens auszuspülen.
Für die Rasur benötigst du deinen wasserfesten Rasierer, Rasierseife, Rasierschaum oder Rasiergel - je nach Vorliebe.
- Dusche ein paar Minuten lang, bis dein Haar weich wird.
- Trage dein Rasierprodukt auf und rasiere dich. Da der Schaum unter fließendem Wasser schnell verschwindet, ist es möglicherweise einfacher, das Wasser für diesen Teil abzudrehen.
- Drehe das Wasser wieder auf, um Schaum und Haare abzuwaschen.
- Und fertig!
Sollte man sich vor oder nach dem Duschen rasieren?
Du bist kein Fan vom Rasieren unter der Dusche und hast dich gegen eine Rasur unter der Dusche entschieden und fragst dich, welche anderen Optionen verfügbar sind? Nun da geht es zunächst mal um die Frage, ob man sich den Bart vor oder nach dem Duschen rasieren soll. Hier kommt es ganz darauf an, ob du dich lieber trocken oder nass rasierst. Egal ob vor oder nach dem Duschen, wichtig ist, dass dein Gesichtshaar sauber ist, bevor du es rasierst. Warmes Wasser und Rasierprodukte führen dazu, dass das Barthaar aufquillt, und du kannst dich leichter rasieren. Wenn du dich aber lieber vor dem Duschen rasierst, dann empfiehlt es sich elektrisch zu rasieren. Ob vor oder nach dem Duschen, ist zwar bei einer Trockenrasur prinzipiell egal, aber wenn du dich vor der Dusche rasierst, kannst du beim Duschen gleichzeitig die abgeschnittenen Bartstoppeln wegspülen. Wie du siehst, haben beide Methoden ihre Vorteile, die Entscheidung bleibt also ganz dir überlassen. Im Zweifelsfall kannst du ja auch Duschen und Rasieren kombinieren. Wie oben schon erwähnt, solltest du aber immer vorher überprüfen, ob dein elektrischer Rasierer unter der Dusche verwendet werden darf. Entscheide dich also einfach für die Methode, die am besten zu deinem Lebensstil passt!
Alternativen zur Rasur unter der Dusche
Wer Brusthaare, Rückenhaare und Co. verschwinden lassen möchte, hat mehrere Optionen:
- Rasieren: Geht schnell und ist weitgehend unkompliziert. Beim Rasieren kappst du die Haare an der Hautoberfläche. Das Ergebnis wird glatter, wenn du gegen den Strich rasierst. Reagiert deine Haut empfindlich? Dein Brusthaar ist recht lang? Dann bedarf es ein wenig Vorarbeit: Kürze zu lange Haare auf etwa 3 Millimeter - das macht es dir und deinem Rasierer leichter. Mit Rasierschaum, -creme oder -gel gleiten die Klingen besser über die Haut. Die Produkte lassen die Haare auch etwas aufquellen, sodass der Rasierer sie besser zu fassen bekommt. Nach etwa 3 Min. Einwirkzeit kannst du mit der Rasur loslegen. Alle Haare erwischt? Dann gönn deiner Haut zum Abschluss ein bisschen Erholung: Ein After Shave z. B. Ein Gesichts- bzw. Körperpeeling etwa 2 Tage nach der Rasur befreit die Haut von losen Schuppen und senkt das Risiko für eingewachsene Haare. Unmittelbar vor der Enthaarung bereitet ein Scrub die Haut übrigens auch super vor. Ob elektrisch oder analog: Welcher Rasierer für dich der richtige ist, hängt ganz von deinem Wunschergebnis ab. Magst du es so richtig glatt, greif am besten zu einem herkömmlichen Nassrasierer aus der Drogerie - je mehr Klingen, desto gründlicher!
- Vorteile: Rasieren geht schnell von der Hand, tut (meistens) nicht weh und funktioniert am ganzen Körper.
- Nachteile: Nichts ist für die Ewigkeit. Ob Elektro- oder Nassrasierer: Die gekappten Haare wachsen recht schnell wieder nach. Etwa alle zwei Tage musst du ran, um die frischen Stoppeln zu entfernen.
- Fazit: Wer es schnell und unkompliziert mag und Stoppelbildung nicht scheut, liegt mit dieser Methode goldrichtig.
- Epilieren: Grundsätzlich kannst du dich mit einem Epilierer von Kopf bis Fuß enthaaren. Allerdings: Verschiedene Hautzonen sind naturgemäß auch unterschiedlich sensibel. Überlänge? Kürze dein Haar vor der Epilation ggf. Nur für echte Saubermänner! Vor dem Epilieren solltest du deine Haut gründlich reinigen. Cool down: Nach der Epilation freut sich deine Haut über kühlende Kompressen. Kernstück des Epilierers ist eine Walze, die mit vielen kleinen Pinzetten besetzt ist. Drückst du den An-Schalter, rotieren sie und ziehen gleichzeitig mehrere Haare samt Wurzel aus der Haut.
- Vorteile: Stoppelfreie Zone! Die epilierten Stellen bleiben mit Glück bis zu 4 Wochen glatt, neue Haare wachsen mit der Zeit meist feiner nach. Viele Epilierer sind außerdem wasserdicht - du kannst sie bequem beim Duschen benutzen.
- Nachteile: Ja, das Herausziehen zwirbelt ordentlich. Für ein perfektes Ergebnis musst du zudem mehrfach über einzelne Hautstellen fahren. Dadurch dauert die Haarentfernung mit dem Epilierer etwas länger als z. B. eine fixe Rasur.
- Fazit: Wenn du bereit bist, für langanhaltend glatte Haut ein paar Minuten Schmerz in Kauf zu nehmen, ist der Epilierer das richtige Tool für dich.
- Enthaarungscreme: Auftragen, warten, abstreichen, fertig: Spezielle Cremes lösen Körperhaare einfach auf. Ob Achseln, Arme, Brust, Rücken oder Beine: Die Paste wirkt zuverlässig überall, wo du sie verteilst. Auf Nummer sicher: Teste vorab, wie gut deine Haut mit der Creme klarkommt. Dafür trägst du einfach eine Mini-Portion an beliebiger Stelle auf und wartest die vorgeschriebene Einwirkzeit ab. Beobachte nach dem Abwaschen, ob deine Haut Irritationen zeigt. Mit klarem, warmem Wasser spülst du die Cremerückstände ab. Die enthaarte Hautpartie kann nun etwas Pflege gebrauchen - optimal ist eine beruhigende After Shave Lotion. Regelmäßiges Eincremen und Peelen hält die Haut geschmeidig und beugt eingewachsenen Haaren vor. Bei dieser Enthaarungsmethode leistet eine Paste die eigentliche Arbeit: Inhaltsstoffe wie Kalium- und Ammoniumsalze spalten die Keratine im Haar und lösen seine Struktur von innen auf. Nach der Einwirkzeit nimmst du den beigefügten Plastikspatel und trägst das Creme-Haar-Gemisch ab.
- Vorteile: Die Anwendung ist einfach, recht schnell und schmerzlos. Die Creme löst die Haare direkt unter der Hautoberfläche, das Ergebnis hält daher ein wenig länger vor als beim Rasieren - die ersten Stoppeln machen sich etwa nach 2 bis 3 Tagen bemerkbar.
- Nachteile: Haarentfernungscreme ist nicht jedermanns Sache. Sensible Haut kann gereizt reagieren - Männer mit diesem Hauttyp sollten sich ggf. für eine andere Enthaarungsmethode entscheiden.
- Fazit: Deine Haut ist eher unempfindlich, auf Schmerzen verzichtest du bei der Enthaarung aber trotzdem gern? Dann bist du mit Creme und Spatel bestens bedient.
- Waxing: Viele schwören auf Waxing im Kosmetiksalon. Ein Profi beherrscht die Techniken perfekt und kann den Schmerz auf ein Minimum reduzieren. Etwa 5 Millimeter - das ist die optimale Haarlänge für die Haarentfernung mit Wachs. Sport, Schwimmen und Saunagänge sind unmittelbar nach dem Waxing keine gute Idee. Schweiß und Chlor stressen deine Haut - verzichte deshalb bis zu 2 Tage darauf. Frisch enthaarte Achseln? Nach der Anwendung unter den Armen solltest du mindestens einen halben Tag auf Deodorant verzichten, um die Haut nicht zusätzlich zu reizen. Im Anschluss ans Waxing freut sich deine Haut auf kühlende Lotionen mit extra viel Feuchtigkeit. Gut gerubbelt: Mit 1 bis 2 Körperpeelings pro Woche verringerst du das Risiko, eingewachsene Haare zu bekommen. Ein ordentlicher Scrub löst alte Hautschuppen und die Haare können gerade herauswachsen. Drei, zwei, eins - autsch! Beim Waxing werden die Haare samt Wurzel herausgerissen. Klingt brutal, ist aber super effektiv. Mit warmem Wachs oder gebrauchsfertigen Kaltwachsstreifen kannst du fast alle Körperregionen langfristig vom Bewuchs befreien. Weniger ratsam ist die Behandlung bei zu dickem Haar, wie im Bart- oder Intimbereich. Für den Rücken solltest du dir ein paar helfende Hände organisieren.
- Vorteile: Gewachste Stellen können bis zu einem Monat glatt bleiben. Damit ist die Methode super, um ohne Rasierer in den Urlaub zu fahren. Bleibst du am Ball und wiederholst das Wachsen, wird‘s sogar noch besser: Es setzt den Haarwurzeln so sehr zu, dass sie immer feiner nachwachsen.
- Nachteile: Wenn dir beim Abreißen eines Pflasters die Tränen in die Augen steigen, greifst du lieber auf eine andere Enthaarungsmethode zurück. Zudem dauert die Prozedur vergleichsweise lang. Und bis du den Umgang mit dem warmen Wachs voll beherrschst, brauchst du etwas Übung.
- Fazit: Beim Waxing auf eigene Faust sind Geduld und Nerven gefragt. Umso mehr darfst du dich aber über die herrlich lange Stoppelpause freuen.
- Dauerhafte Haarentfernung: Du wünschst dir glatte Haut für immer? Licht macht Wärme - auf diesem uralten Gesetz basieren die modernsten Technologien für dauerhafte Haarentfernung. Ob Laserstrahlen oder IPL (engl. für „Intense Pulsed Light“): Bei beiden Methoden durchdringen Lichtimpulse die oberen Hautschichten, erhitzen die Haarwurzel und zerstören sie für lange, lange Zeit.
- Vorteile: Das Ergebnis hält jahrelang - eventuell wachsen sogar gar keine neuen Haare nach. Außerdem sind beide Methoden nahezu schmerzfrei.
- Nachteile: Mit einer einzigen Behandlung ist es leider nicht getan - für vollkommene Haarfreiheit brauchst du mehrere Sitzungen im Abstand von ein paar Wochen. Die legst du am besten auf den Winter - denn nach der Behandlung reagiert die Haut ausgesprochen empfindlich auf Sonnenlicht. Außerdem macht der Lichtstrahl seinen Job nur dann richtig gut, wenn zwischen Haut- und Haarfarbe ein deutlicher Kontrast besteht.
- Fazit: Wenn du ein paar Besuche im Kosmetikstudio nicht scheust bzw. dir ein IPL-Gerät für zu Hause zulegen möchtest, hast du mit dieser Methode auf jeden Fall lange Ruhe - und kannst Rasierer, Epilierer und Co.
Während die Laser-Methode durch die intensive Bestrahlung nur vom Arzt oder im Kosmetikstudio durchgeführt werden kann, gibt es IPL-Geräte auch für den Hausgebrauch. Sie senden sanftere Impulse aus, wirken so aber auch weniger intensiv. Für ein perfektes Ergebnis musst du die Behandlung in kürzeren Abständen wiederholen.
Tipps und Tricks für eine gelungene Rasur
Wie rasiert man sich richtig, um nachher nicht unter Rasierpickelchen, Kratzern oder eingewachsenen Haaren zu leiden? Und gibt es überhaupt ein "richtig oder falsch" bei der Rasur? Hier findest du die besten Tipps und Tricks für ein gelungenes und angenehmes Rasiererlebnis.
- Hautvorbereitung: Führe die Rasur am besten unter einer warmen Dusche durch. Die Haut und Haare werden durch das warme Wasser weicher und lassen sich besser rasieren.
- Rasierschaum, Rasiergel oder Rasierseife: Alle drei bilden eine schützende Schicht auf der Haut wodurch der Rasierkopf noch besser gleiten kann. Schnittwunden und Pickel gehören somit der Vergangenheit an.
- Richtig rasieren: Beine werden gegen die Haarwuchsrichtung rasiert, Achseln und Intimbereich sind etwas komplizierter. Halte bei der Beinrasur den Rasierer gut fest und führe ihn in einem geringen Winkel über die Haut.
- Die Pflege nach der Rasur: Verwöhne deine Haut nach der Rasur mit reichhaltigen Produkten wie Öl oder Cremes oder trag feuchtigkeitsspendende Lotionen auf.
Spezielle Tipps für die Intimrasur
Die Intimzone gehört zu den sensibelsten Stellen unseres Körpers. Bei der Rasur solltest du deshalb sorgsam und umsichtig vorgehen - die richtige Technik ist hier wichtig.
- Stutze dein Schamhaar vor der Rasur: lange Haare verstopfen die Klingen und verhindern eine glatte Rasur.
- Verwende Schaum oder Rasiergel: Beide weichen die Schamhaare auf und die Klinge kann diese leichter erfassen. Viele Produkte sind mit pflegenden Stoffen angereichert und verwöhnen die Haut.
- Rasiere in Haarwuchsrichtung: indem du mit wenig Druck in Haarwuchsrichtung rasierst, vermeidest du Entzündungen und schonst die Poren.
- Pflege Ihre Haut: Jeder Rasiervorgang bedeutet Mikroverletzungen und Stress für die Haut. Mit der richtigen Pflege lässt sich aber auch deine Bikinizone nach der Rasur gekonnt beruhigen und verwöhnen.
- Rasiere nie über gereizte Haut: Wenn du Irritationen im Intimbereich hast, sollte mit der Rasur gewartet werden, bis die Symptome abklingen.
- Trage Baumwollunterwäsche: Baumwollunterwäsche ist angenehm zu tragen, atmungsaktiv und saugt Schweiß auf.
Auch hier steht müssen die Männer zwischen Nass- und Trockenrasur entscheiden.
Wie oft sollte man sich rasieren?
Das Bedürfnis sich zu rasieren hängt von mehreren Faktoren ab und ist immer individuell. Es gibt keinen Standard, der besagt, wie oft sich jemand rasieren sollte. Je nach Geschlecht, Kultur, Jahreszeit und Hauttyp gibt es Menschen, die sich mehr oder weniger rasieren. Im Sommer wirst du deine Beine und Bikinizone sicher öfter rasieren als im Winter. Manche Frauen rasieren sich täglich, andere wiederum nur 1-2 Mal wöchentlich. Je nachdem ob es um die Entfernung von Haaren im Gesicht, den Beinen oder in der Bikinizone geht gibt es verschiedene Vorlieben.
Darf man sich einen Rasierer teilen?
Definitiv Ja! Die gemeinsame Nutzung eines Rasierers ist unhygienisch. Zudem sollten Frauen einen anderen Rasierer als Männer verwenden, da Ihre Haut und Körperbehaarung andere Ansprüche an die Rasur stellt. Das Risiko einer Übertragung von Infektionen und Geschlechtskrankheiten wird durch die gemeinsame Nutzung eines Rasierers erhöht.
Wann ist der beste Zeitpunkt zum Rasieren?
Rasiere dich immer beim bzw. nach dem Duschen oder Baden mit Rasiercreme oder Rasiergel, denn dann sind die Haare weicher. Morgens hat man zwar mehr Licht, aber auch ein gut beleuchteter Spiegel kann abends die Rasur vereinfachen.
Methoden zur Pflege der Schambehaarung bei Männern
- Trimmen: Dies ist die Methode, die jeder kennt. Nehmen Sie eine warme Dusche, damit Ihr Haar weicher wird und sich leichter rasieren lässt. Verwenden Sie eine saubere Klinge und rasieren Sie in Haarrichtung. Sie können die Klinge auf der Haut platzieren, sie aber auch direkt über der Haut schweben lassen (wenn Sie mit dem Trimmer arbeiten). Dies verhindert sofort viel Ärger mit Wunden, Reizungen und mehr. Das Trimmen ist auf jeden Fall die beste Option, wenn Sie Ihre Hoden „rasieren“ möchten, da es sich um einen empfindlichen Bereich mit sehr dünner Haut handelt.
- Tut es weh? Nur wenn Sie sich versehentlich schneiden. Bei normalen Rasierklingen ist das Risiko dafür deutlich größer als bei einem Körperhaarschneider.
- Ist es teuer? Das ist gar nicht so schlecht. Rasierklingen kosten zwar ein paar Euro, müssen aber regelmäßig ausgetauscht werden. Ein Trimmer kostet ein paar Dollar und hält viel länger.
- Wie lange hält das Ergebnis? Kurz. Schamhaare wachsen etwa 0,3 Millimeter pro Tag oder einen Zentimeter pro Monat. Wenn Sie die Glatze behalten möchten, müssen Sie jeden Tag arbeiten.
- Grad des Bedauerns? Niedrig. Sofern Sie nicht versehentlich Ihre linke Note abschneiden, gibt es bei dieser Methode wenig Grund zur Sorge.
- Waxing: Waxing und Waxing sind ähnlich, aber leicht unterschiedlich: Beim Waxing haftet das Harz nicht nur an den Haaren, sondern auch an der Haut. Beim Waxing ist das nicht der Fall: Es haftet nur am Haar. Daher ist das Waxing eher für den empfindlichen Schambereich geeignet. Zum Wachsen werden warme Harz- und Wachsstreifen verwendet. Achten Sie darauf, dass Ihre Schamhaare nicht zu kurz sind: mindestens einen halben Zentimeter. Andernfalls haftet das Wachs nicht richtig. Erhitzen Sie das Wachs und tragen Sie es mit einem Stift auf die zu wachsende Stelle auf.
- Tut es weh? Ja.
- Wie lange hält das Ergebnis? Da beim Wachsen das gesamte Haar (mit der Wurzel) aus dem Haarfollikel gezogen wird, bleiben die Haare länger fern. Das bedeutet auch, dass Sie keine Stoppeln haben.
- Grad des Bedauerns? Jeder, der schon einmal den Film „Die vierzigjährige Jungfrau“ gesehen hat, kann sich vorstellen, dass das Bedauern über eine Waxing-Behandlung während der Behandlung recht hoch ist. Es ist schmerzhaft und etwas peinlich. Sie werden zweifellos Ihre Lebensentscheidungen überdenken, wenn Sie sich in der unangenehmen Lage befinden, Ihr Gesäß wachsen zu lassen .
- Lasern:
- Tut es weh? Ja, denn der Schambereich ist ein Bereich mit dünner und daher empfindlicher Haut. Es fühlt sich an wie Nadelstiche und ist daher machbar.
- Grad des Bedauerns? Es scheint weniger schmerzhaft zu sein als Wachsen und Sie können es nach ein paar Sitzungen loswerden.
Wenn Sie darüber nachdenken, eine Enthaarungscreme für Ihre Hoden zu verwenden, ist davon übrigens dringend abzuraten. So eine Creme steckt voller aggressiver Chemikalien und man trägt sie doch nicht auf die empfindliche Haut der Hoden auf, oder?
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