Juckende Beine nach dem Epilieren: Ursachen und Lösungen

Juckreiz nach der Rasur kann sehr unangenehm sein, besonders wenn er die Achseln, Beine oder den Intimbereich betrifft. Viele Frauen kennen das frustrierende Gefühl, wenn allein beim Gedanken ans Rasieren die Haut zu jucken beginnt. Doch es gibt effektive Wege, um Juckreiz nach dem Rasieren zu vermeiden und rote, trockene Haut zu verhindern.

Warum juckt es nach dem Rasieren?

Bevor wir uns den Lösungen zuwenden, ist es wichtig zu verstehen, warum es überhaupt zu Juckreiz nach dem Rasieren kommt. Die Ursachen können vielfältig sein:

  • Hautreizung: Die Rasur selbst kann die Haut reizen.
  • Rasurbrand: Eine der häufigsten Ursachen für Juckreiz.
  • Falsche Rasiertechnik: Das Rasieren gegen die Haarwuchsrichtung kann die Haut zusätzlich strapazieren.
  • Trockene Haut: Trockene Haut neigt eher zu Irritationen nach der Rasur.
  • Art des Rasierers: Stumpfe Klingen können die Haarfollikel verdrehen und so Reizungen verursachen.

Wenn deine Beine nach der Rasur jucken oder du ein Jucken nach der Intimrasur verspürst, ist oft der Rasierer schuld. Eine stumpfe Klinge kann deine Haarfollikel während der Rasur verdrehen, was zu Hautreizungen, Schmerzen, und Jucken führen kann. Das Ergebnis ist der klassische Rasurbrand, und er ist genauso unangenehm, wie er klingt.

Manchmal kann man Jucken nach der Rasur vermeiden, indem man auf die Richtung achtet, in die man rasiert. Wenn du gegen die natürliche Richtung deines Haarwuchses rasierst, dann kann dies stärker an deinen Haarfollikeln ziehen, was zu Jucken und eingewachsenen Haaren führen kann. Ebenso kann trockene Haut für Jucken nach der Rasur verantwortlich sein.

Einer Studie zufolge leidet fast ein Drittel aller Deutschen unter trockener Haut. Rasieren kann zu Hautreizungen führen, was wiederum für mehr Trockenheit sorgt, und schon befindest du dich in einem Teufelskreis, der zu juckender Haut führt. Menschen mit empfindlicher Haut sollten darauf achten, sanfte Methoden zur Haarentfernung anzuwenden, welche die Haarfollikel nicht zu sehr strapazieren. Mehr dazu später.

Was hilft gegen Juckreiz nach der Rasur?

Du leidest unter Jucken nach der Rasur? Was tun, fragst du dich jetzt wahrscheinlich? Falls du ein Jucken nach der Intimrasur verspürst oder deine Beine nach der Rasur jucken, dann kannst du deine Haut beruhigen, um das Jucken zu lindern.

  • Kalte Kompresse: Kühlt die Haut und beruhigt gereizte Stellen.
  • Aloe Vera Gel: Reduziert effektiv Juckreiz.
  • Parfümfreie Feuchtigkeitspflege: Speziell für empfindliche Haut geeignet.

Diese Hausmittel helfen nicht? In der Apotheke erhältst du rezeptfrei Cremes gegen Juckreiz, welche schnell Abhilfe leisten, wenn die Haut juckt nach der Rasur. Greife zu diesen Mitteln, falls das Jucken nicht von allein weg geht.

Tipps für eine sanftere Rasur

Mit diesen Tricks kannst du die Rasur für empfindliche Haut sanfter gestalten, um Jucken nach der Rasur zu vermeiden:

Peeling anwenden

Abgestorbene Hautzellen zu entfernen ist ein guter Anfang. Alte Zellen verfangen sich in den Haarfollikeln auf deiner Haut und sammeln sich in deinem Rasierer an, wodurch eine Barriere zwischen der Klinge und den Haaren entsteht. Ein Peeling vor dem Rasieren entfernt abgestorbene Hautzellen und sorgt für geschmeidigere Haut. So kann deine Feuchtigkeitscreme auch leichter in deine Haut eindringen.

Den richtigen Rasierer benutzen

Wichtig ist es, dass du eine scharfe, saubere Klinge benutzt und in Richtung deines Haarwuchses rasierst, um eingewachsene Haare zu vermeiden. Verwende parfümfreien Rasierschaum, um die Rasur sanfter zu gestalten.

Die Haut mit Feuchtigkeit versorgen

Creme dich nach dem Rasieren mit einer Feuchtigkeitscreme ein. Um Pickel zu vermeiden, verwende eine sanfte, nicht-komedogene Creme, die deine Poren nicht verstopft.

Rasieren ohne Hautirritationen: Top-Tipps für empfindliche Haut!

Alternative Haarentfernungsmethoden

Wenn du empfindliche Haut hast, dann können andere Methoden zur Haarentfernung für dich in Frage kommen, um Juckreiz nach der Rasur vorzubeugen. Falls du Jucken nach der Intimrasur verspürst, dir nach dem Rasieren die Beine jucken, oder dein Gesicht von Rasurbrand betroffen ist, dann versuche es einmal mit IPL (Intense Pulsed Light) dauerhafter Haarentfernung.

Das mit Dermatologen entwickelte Philips Lumea IPL Haarentfernungsgerät verfügt über einen SmartSkin Sensor, welcher deinen Hautton erkennt und dich bei der Auswahl der angenehmsten Einstellung unterstützt. Für sichtbare Ergebnisse musst du es nur einmal alle zwei Wochen anwenden, was definitiv einfacher als tägliches Rasieren ist.

Es gibt auch Epiliergeräte, welche die Haare an der Wurzel herausziehen, anstatt sie zu schneiden, wie der Satinelle Essential Epilierer. Dieses wirksame System, für deine Beine geeignet, hält deine Haut für Wochen geschmeidig und verkürzt somit die Zeit, die du zur Haarentfernung bei empfindlicher Haut aufbringen musst.

Folge diesen Tipps, um Jucken nach der Rasur vorzubeugen:

  • Wähle zwischen zwei Geschwindigkeitseinstellungen für dickere und dünnere Haare
  • Halte deinen Epilierer in einem 90° Winkel zu deiner Haut
  • Ziehe die Haut mit einer Hand straff und arbeite entgegen die Richtung deines Haarwuchses
  • Gehe langsam vor, um jedes einzelne Haar zu erwischen

Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

Wenn du alle unsere Tipps ausprobiert hast und dich immer noch fragen, ‚warum juckt es nach dem Rasieren und warum geht das nicht weg‘, dann ist es möglicherweise an der Zeit, einen Dermatologen oder eine Dermatologin aufzusuchen. Darüber hinaus empfehlen wir dir, auch dann einen Arzt aufzusuchen, wenn dein Juckreiz nach der Rasur folgendermaßen ist:

  • Extrem stark
  • Andauernd
  • Mit einem Ausschlag einhergeht
  • Entzündungsanzeichen zeigt

In einer Hautarztpraxis kann man dir nach einer Untersuchung einen maßgeschneiderten Plan anfertigen, um Juckreiz nach dem Rasieren vorzubeugen oder Rasurbrand loszuwerden.

Weitere Ursachen für juckende Beine

Neben den direkten Folgen der Haarentfernung gibt es auch andere Hautprobleme, die zu juckenden Beinen führen können:

Reibeisenhaut (Keratosis Pilaris)

Raue Hautstellen an Armen und Beinen, die unzählige winzige, hautfarbene oder rötliche Knötchen aufweisen und sich wie ein Reibeisen anfühlen: das sind die typischen Anzeichen einer Keratosis pilaris. „Dabei handelt es sich um eine weit verbreitete, harmlose Verhornungsstörung der Haut“, erklärt Stephan Torke, Apotheker in Freital. Betroffen sind vor allem die Außenseiten der Oberarme und Oberschenkel sowie das Gesäß, manchmal auch die Wangen.

Wie entsteht Reibeisenhaut?

Unsere Haut erneuert sich ständig. Hautzellen wandern während ihrer natürlichen Reifung an die Hautoberfläche, verhornen und blättern als feine Schüppchen ab. „Bei der Keratotis pilaris ist dieser Prozess an den betroffenen Hautarealen verlangsamt“, erläutert Dr. Uwe Schwichtenberg, Hautarzt in Bremen und Vorstandsmitglied im Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD). Infolge der Verhornungsstörung verstopfen an den Haarfollikeln, welche die Haarwurzeln in der Haut umgeben, die Ausführungsgänge der Talgdrüsen. Es bilden sich kleine, verhärtete, über das Hautniveau erhabene Hornpfröpfe. Dadurch wirkt das Hautbild körnig und rau wie Sandpapier oder ein Reibeisen.

Behandlung von Reibeisenhaut

„Die Reibeisenhaut ist als unbedenkliche Normvariante der Haut anzusehen“, so Schwichtenberg. Eine medizinische Behandlung ist in der Regel nicht nötig. Menschen mit Neurodermitis sind eher von Reibeisenhaut betroffen. Um sich zu vergewissern, dass es sich bei den Veränderungen tatsächlich nur um Reibeisenhaut handelt, ist daher vor allem bei zusätzlichen Auffälligkeiten wie entzündlichen Rötungen und Juckreiz eine hautärztliche Abklärung ratsam.

Die Ursachen, welche die Verhornungsstörung hervorrufen, sind bislang noch nicht geklärt. „Da die Reibeisenhaut familiär gehäuft auftritt, wird die Veranlagung wahrscheinlich vererbt“, erklärt Schwichtenberg. Diese Konstitution sei nicht veränderbar. Die Keratosis pilaris ist zudem nicht heilbar. Sie tritt meist erstmalig im Jugendalter mit Beginn der Pubertät auf, schwächt sich aber mit zunehmendem Alter ab oder verschwindet ganz.

„Wenn die Reibeisenhaut stört, lässt sich einiges tun, um das Hautbild zu bessern“, erklärt Apotheker Torke: Die Maßnahmen reichen von der täglichen Hautpflege und regelmäßigen Peelings zu Hause bis hin zur Laserbehandlung in der Hautarztpraxis. „Damit die Haut anhaltend glatt und geschmeidig bleibt, sind allerdings immer konsequente, kontinuierliche Anwendungen nötig“, betont Schwichtenberg. Denn infolge der Verhornungsstörung bilden sich stets neue Papeln. „Da die Haut empfindlich und leicht irritierbar ist, sollte enge, raue Kleidung vermieden werden“, rät Torke. Außerdem genügend trinken, um für Feuchtigkeit von innen zu sorgen.

„Raue, trockene Reibeisenhaut benötigt Feuchtigkeit, Feuchtigkeit, Feuchtigkeit“, betont Torke. Eine zu fetthaltige Creme kann die Poren zusätzlich verstopfen. Besser ist dagegen eine feuchtigkeitsspendende Hautpflege, die mindestens einmal täglich aufgetragen werden sollte. Daneben können Inhaltsstoffe wie Urea (Harnstoff) helfen, die Feuchtigkeit in der Haut zu binden.

Zusätzlich sind regelmäßige Peelings empfehlenswert, so Schwichtenberg. Durch ein mechanisches Peeling mit einem Waschlappen oder einem Peeling-Handschuh können Verhornungen und Hautunebenheiten verringert werden. „Aber nicht zu fest reiben und danach gut eincremen“, rät der Dermatologe. Hautglättende Effekte haben Peelings mit Milchsäure, Fruchtsäure, Salicylsäure oder Retinol. „Lassen Sie sich bei der Auswahl am besten von Arzt oder Ärztin und in Ihrer Apotheke beraten“, rät Torke. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass die Haut nicht übermäßig gereinigt wird. Und milde Reinigungsprodukte einsetzen.

Wer trotz konsequenter Hautpflege und regelmäßigen Peelings zu Hause mit seinem Hautbild unzufrieden ist, kann sich für stärker wirksame Peelings an eine Hautarztpraxis wenden. Dort werden eventuell auch Laserbehandlungen angeboten. Je nach Intensität des Schäleffekts sind jedoch Abheilungszeiten von einigen Tagen in Kauf zu nehmen, bevor sich die Haut frisch und glatt zeigt. „Auch die Wirksamkeit dieser Behandlungen ist bei der Keratosis pilaris jedoch nur von begrenzter Dauer und hält meist nur einige Monate an“, so Schwichtenberg.

Haarentfernung bei Reibeisenhaut

Rasieren und Epilieren kann empfindliche Haut mechanisch irritieren. Hautreizungen und Entzündungen können die Folge sein. „Daher sollten Sie möglichst darauf verzichten, Beine oder Arme im Bereich der Reibeisenhaut zu rasieren“, rät Torke. Auch Waxing kann die Haut strapazieren. Hautschonender sei eine Haarentfernung mittels Blitzlampe (Intensed Pulsed Light, IPL) oder dem Laser, erklärt Schwichtenberg. Damit gehe ein doppelter Nutzen einher: Die Haut würde außerdem glatter und ebenmäßiger.

Vorsicht: Von Selbstanwendungen der IPL-Technologie zu Hause ist abzuraten, da es bei einer Überdosierung zu Verbrennungen und einem erhöhten Hautkrebsrisiko kommen kann. Wer seine Reibeisenhaut als Makel empfindet und mit IPL behandeln lassen möchte, macht das besser in einer Hautarztpraxis, die solche Verfahren anbietet. Allerdings: Reibeisenhaut ist ein kosmetisches Problem, eine Therapie also nicht zwingend.

Erdbeerbeine

Hast du jemals Punkte an deinen Beinen bemerkt, besonders nachdem du sie rasiert hast? Fragst du dich, wie du die roten Flecken nach dem Passieren der Rasierklinge entfernen kannst? Aber keine Sorge, wir haben gute Nachrichten: Es gibt Abhilfe! Bist du bereit herauszufinden, wie du dich von Erdbeerbeinen verabschieden und deine Schönheit zurückgewinnen kannst? Dann lese weiter!

Die Flecken an den Beinen sind das Ergebnis einer Entzündungsreaktion der Haarfollikel, der Strukturen, die Haare produzieren. Achte darauf, die roten Punkte von „Erdbeerbeinen“ nicht mit Bissen, Allergien, Ausbrüchen, Kapillaren oder kleinen Rubinangiomen zu verwechseln.

Ursachen von Erdbeerbeinen

  1. Verstopfte Poren: Sie können durch die Ansammlung von Talg, Bakterien, abgestorbenen Hautzellen oder Rückständen von Kosmetikprodukten verstopfen.
  2. Follikulitis: Dies ist eine Infektion der Haarfollikel, die zur Bildung von roten Flecken, Eiter und Schorf führen kann.
  3. Keratosis pilaris: Dies ist eine Hauterkrankung, die dazu führt, dass sich Keratin, ein Protein, das Haare und Nägel bildet, um die Haarfollikel herum ansammelt. Dadurch entstehen kleine rote oder weiße Wölbungen.

Darüber hinaus schneidet die Rasur die Haare an der Hautoberfläche, wodurch sie oft in schräge Richtungen nachwachsen, wodurch das Risiko eines Einwachsens und einer Entzündung der Haarfollikel erhöht wird.

Vorbeugung von Erdbeerbeinen

Die Vorbeugung von Erdbeerbeinen hängt von der Ursache ab, die sie verursacht. Es gibt jedoch einige allgemeine Schritte, die dazu beitragen können, das Risiko der Entwicklung von Flecken an deinen Beinen zu verringern:

  • Wähle die Haarentfernungsmethode, die am besten zu deiner Haut passt: Wenn Sie empfindliche Haut haben oder an Keratosis pilaris leiden, empfehlen wir Ihnen, auf Rasur oder klassisches Waxing zu verzichten und sich für sanftere Methoden wie das Waxing mit Zuckerpaste zu entscheiden.
  • Befeuchten Sie Ihre Haut vor und nach der Haarentfernung: Verwenden Sie jeden Tag und insbesondere in den Tagen vor der Haarentfernung die natürliche Körpercreme BeOnMe, feuchtigkeitsspendend und beruhigend, auf der Haut der Beine, um Haut und Haare weich zu machen und deren Entfernung zu erleichtern.
  • Follikulitis vorbeugen: befolgen Sie die gleichen Regeln, die wir für Poren aufgelistet haben, und denken Sie außerdem daran, Haarentfernungswerkzeuge, Zubehör, das Sie verwenden, immer zu desinfizieren und Bettwäsche und Handtücher häufig zu wechseln. Zur Behandlung von Follikulitis müssen antibakterielle und antiseptische Produkte verwendet werden.
  • Achten Sie auf gute Hygiene und Hautpflege: Waschen Sie Ihre Beine täglich mit einem milden Reinigungsmittel und trocknen Sie sie gründlich ab, ohne zu reiben. Vermeiden Sie es, zu enge oder synthetische Kleidung zu tragen, die die Poren verstopfen und das Schwitzen fördern kann.
  • Schützen Sie das Gleichgewicht Ihrer Haut: Stressen Sie sie nicht mit aggressiven Produkten oder Enthaarungscremes, die zu peelend sind oder die Haut zu sehr austrocknen. Vermeiden Sie auch das Tragen von zu enger Kleidung oder synthetischen Materialien, die die Haut reizen und Scheuern und Schwitzen fördern können.
  • Vermeiden Sie es, rote Punkte zu kratzen oder zu quetschen: Wir wissen, dass rote Punkte an den Beinen oft Juckreiz verursachen, aber berühren Sie sie nicht, Sie riskieren, die Situation zu verschlimmern und weitere Reizungen, Infektionen und Narben zu verursachen. Wenn die roten Punkte stark jucken, können Sie eine kalte Kompresse auftragen.

Behandlung von Erdbeerbeinen

Wenn Sie bereits Erdbeerbeinpunkte entwickelt haben, verzweifeln Sie nicht. Es gibt einige Mittel und Vorsichtsmaßnahmen, die Ihnen helfen können, sie zu behandeln und das Erscheinungsbild Ihrer Haut zu verbessern:

  • Halten Sie Ihre Poren mit Salicylsäure sauber! Talg, Schmutz und abgestorbene Hautzellen sammeln sich in den Poren der Haut an und oxidieren.
  • Verwenden Sie dieses Körperpeeling ein- bis zweimal pro Woche und massieren Sie Ihre Haut in kreisenden Bewegungen.
  • Tragen Sie jeden Tag die feuchtigkeitsspendende Körpercreme BeOnMe auf, die organische Inhaltsstoffe wie Malve und Kamille enthält und mit super antioxidativem Olivenöl, Mandeln und Vitamin D angereichert ist. Es fettet nicht und spendet intensiv Feuchtigkeit.

Dies sind unsere empfohlenen Produkte für Erdbeerbeine. Wir hoffen, dass sie Ihnen gefallen und Ihnen helfen, dieses Problem zu lösen. 😊 Wenn Sie weitere Informationen oder Beratung benötigen, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren. Wir haben immer ein offenes Ohr für Sie und helfen Ihnen weiter!

Rasurbrand: Tipps und Tricks

Für viele Menschen gehört die regelmäßige Haarentfernung im Gesicht, unter den Achseln, an den Beinen oder im Intimbereich zu einem gepflegten Äußeren dazu. Die einfachste Methode ist es, die störenden Haare zu rasieren. Nicht selten ist die Haut nach der Rasur gereizt oder gerötet. Unter dem sogenannten Rasurbrand leiden nicht nur Männer. Typisch sind vor allem Rötungen, die direkt nach dem Rasieren an den bearbeiteten Hautstellen auftreten. Darüber hinaus kann die gereizte Haut nach der Rasur auch brennen oder jucken. Außerdem können einige Tage später weitere Hautirritationen, wie etwa Pusteln oder kleine Pickel entstehen.

Ursachen für Rasurbrand

Ursache für diese Hautreaktionen sind kleine Mikroverletzungen, die durch die scharfe Klinge des Rasiermessers auf der Haut verursacht werden. Dort können Schmutz und Krankheitserreger besonders gut eindringen und so Entzündungen auslösen. Nach einer Rasur kann ein abgeschnittenes Haar außerdem wieder unter die Haut zurückwachsen und sich dort schmerzhaft einrollen. Man spricht dann von eingewachsenen Haaren.

Wo kann Rasurbrand entstehen?

Rasurbrand kann generell überall dort auftreten, wo rasiert wird. Besonders anfällig dafür ist aber die Haut im Intimbereich. Denn sie ist besonders zart und empfindlich.

Wie kann man Rasurbrand vorbeugen?

Rasurbrand muss nicht sein. Ein paar einfache Maßnahmen können dabei helfen, den Rötungen und Pickelchen vorzubeugen. Generell gelingt eine Rasur nach dem Baden oder Duschen besser. Das warme Wasser macht die Haare weicher, sodass sie sich einfacher abrasieren lassen.

Ein spezieller Rasierschaum weicht die Haare zusätzlich auf und lässt den Rasierer noch schonender über die Haut gleiten. Darüber hinaus sind scharfe Klingen von Vorteil. Bei stumpfen Klingen braucht man mehrere Züge, um die Haare zu entfernen. Das kann die Haut zusätzlich reizen.

Rasurtechnik

Auch die richtige Technik ist für eine glatte Rasur ohne Rötungen wichtig. Gut ist es, in die Wuchsrichtung der Haare zu rasieren, ohne dabei fest aufzudrücken. Dermatologen raten Menschen, die sehr empfindliche Haut haben oder zu Rasurbrand neigen, eher zur Trockenrasur. Diese ist zwar nicht so gründlich wie die Nassrasur, aber schonender. Am besten eignen sich dazu Elektrorasierer.

Hygiene

Das A und O, um Hautausschlag nach der Rasur zu vermeiden, ist vor allem Sauberkeit. Das gilt nicht nur für die Haut selbst, sondern auch für die verwendeten Rasierklingen und Handtücher. Dort tummeln sich oft besonders viele Keime, die über kleine Verletzungen in die Haut eindringen und Entzündungen fördern. Deshalb ist es wichtig, frisch gewaschene Handtücher zu verwenden und nach jeder Rasur die Klingen zu säubern und eventuell sogar zu desinfizieren.

Richtige Hautpflege nach der Rasur

Nach der Rasur ist die Haut angegriffen und braucht besonders viel Pflege. Gut dafür geeignet sind Cremes, die weder Alkohol noch Duftstoffe enthalten, da diese unangenehme Reaktionen wie Brennen noch verstärken und die Haut zusätzlich reizen können. Die Pflege sollte idealerweise nicht zu viel Fett enthalten. Das kann die Poren verstopfen und Entzündungen fördern.

Schonende Kleidung

Neben der richtigen Pflege nach der Rasur schont auch die richtige Kleidung die gestresste Haut. Vor allem im Intimbereich und an den Beinen kann man Rasurbrand damit vermeiden. Gut geeignet sind weiche Stoffe wie Baumwolle, Leinen oder Seide. Materialien wie Polyester oder Mikrofaser dagegen sind in der Regel nicht so atmungsaktiv und können das Abheilen kleiner Verletzungen erschweren.

Was kann man dann tun?

Verschiedene Tipps können helfen, Hautirritationen nach der Rasur zu behandeln:

  • Kühlen: Haut, die nach der Rasur brennt und gerötet ist, kann man am einfachsten mithilfe von kaltem Wasser oder kalten Umschlägen kühlen. Das lindert Rötungen und Juckreiz. Ein beliebtes Hausmittel bei Rasurbrand ist auch Quark, den man dünn auf die betroffenen Hautstellen aufträgt. Das funktioniert auch im Intimbereich.
  • Rasierpause: Auch wenn es schwerfällt, ist manchmal eine Rasierpause angebracht. Vor allem, wenn sich die Haut stark entzündet hat, kann eine Rasur sehr unangenehm sein und die Entzündung verstärken.
  • Spezielle Pflege: Mitunter kann es sinnvoll sein, die gereizte Haut mit einer speziellen Pflege wieder zu beruhigen, zum Beispiel mit einer Wund- und Heilsalbe. Apotheken verfügen oft über passende Produkte.

Rasurbrand: Wann zum Arzt?

Normalerweise klingt Rasurbrand von allein wieder ab und Rötungen oder Pickel verschwinden innerhalb weniger Stunden oder Tage. Manchmal kann es aber sein, dass die Haut langfristig gereizt ist oder sich schmerzhafte Entzündungen der Haarfollikel bilden. Dann ist es wichtig, ärztlichen Rat einzuholen und die betroffenen Hautstellen mit professioneller Hilfe zu behandeln.

Alternative Haarentfernungsmethoden ohne Rasurbrand

Wer zu Rasurbrand neigt und auf die Haarentfernung nicht verzichten möchte, kann auch andere Methoden ausprobieren.

Enthaarungscremes

Beliebt neben der Rasur mit Trocken- oder Nassrasierer sind spezielle Enthaarungscremes. Sie enthalten Stoffe, die über eine chemische Reaktion die Hornsubstanz der Haare über der Hautoberfläche aufweichen und dazu führen, dass sich die Haare leicht ablösen lassen.

Dazu trägt man die Creme auf die entsprechenden Hautbereiche auf und lässt sie einwirken. Anschließend kann man die Cremereste zusammen mit den Haaren einfach abwaschen oder mit einem Tuch abreiben. Manche Menschen reagieren allerdings empfindlich auf die enthaltenen Wirkstoffe. Daher ist es ratsam, die Creme zuvor an einer kleinen Stelle der Haut auf ihre Verträglichkeit zu testen.

Epilation

Eine weitere Methode der Haarentfernung ist die sogenannte Epilation, bei der das Haar nicht gekürzt, sondern samt Wurzel ausgerissen wird. Das funktioniert entweder mit Wachs oder mit elektrischen Epiliergeräten. Epilieren muss man nur alle paar Wochen, denn bis die neuen Haare nachgewachsen sind, dauert es einige Zeit. Allerdings ist die Prozedur nur für Menschen geeignet, die nicht allzu schmerzempfindlich sind. Dafür bleibt Rasurbrand in der Regel aus.

Bilden sich dennoch kleine Pickelchen oder Rötungen, beachten Sie folgende Tipps:

  • Entfernen Sie die Haare nach dem Duschen - die Haut ist dann noch feucht und gut durchblutet.
  • Epilieren Sie gegen die Wuchsrichtung und halten Sie das Gerät im 90-Grad-Winkel.
  • Versorgen Sie Ihre Haut nach dem Epilieren mit ausreichend Feuchtigkeit, zum Beispiel mithilfe einer Lotion.

Lasern

Wer Haare an bestimmten Körperstellen dauerhaft entfernen möchte, kann auf die Behandlung mit einem Lasergerät setzen. Dabei wird das Haar bis in die Wurzel zerstört, sodass es nicht mehr nachwachsen kann. Mehrere Sitzungen sind nötig, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erreichen. Eine Laserbehandlung sollte allerdings nur von einem erfahrenen Dermatologen durchgeführt werden. Denn bei nicht fachkundiger Anwendung drohen Nebenwirkungen wie Pigmentflecken, Verbrennungen oder Narben.

Zusammenfassung

Du musst nicht unter gereizter Haut leiden; diese Methoden zur Linderung von Juckreiz nach der Rasur haben sich bewährt. Also, was sind die wichtigsten Schlussfolgerungen? Verwende eine scharfe Klinge, peele deine Haut, versorge sie mit Feuchtigkeitscreme und schaue dir die zu deinem Hauttyp passenden Methoden zur alternativen Haarentfernung an. Die sanfteren, dauerhaften Haarentfernungsmethoden wie IPL und Epilation könnten genau das sein, was deine Haut braucht, um Jucken nach der Rasur zu vermeiden.

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