Die richtige Anwendung von Haarkämmen für jeden Haartyp

Haarnadeln und Steckkämme sind ideale Alltagsbegleiter, um Ihre Frisur festzuhalten und im Handumdrehen passende Frisuren zu zaubern. Ein Steckkamm ist ein beliebtes Haar-Accessoire und kann zu jedem Anlass getragen werden. Sogar bei Hochzeiten entscheiden sich viele Bräute für das dezente Haar-Accessoire, denn für eine schöne Hochsteckfrisur eignet sich ein dekorativer Steckkamm hervorragend. Hierfür benötigt es nicht immer einen Frisör, Hochsteckfrisuren können Sie einfach und schnell zu Hause vor dem Spiegel herbeizaubern.

Sie möchten einen Steckkamm kaufen, sind sich jedoch unsicher, welcher passend für Ihr Haar ist? Dieser Artikel gibt Ihnen einen umfassenden Überblick über die richtige Anwendung von Haarkämmen, insbesondere Steckkämmen, für verschiedene Haartypen und Anlässe.

Anwendung von Steckkämmen

Einen Steckkamm verwenden Sie am besten oberhalb eines Dutts, der am unteren bis mittleren Hinterkopf gebunden wird. Stecken Sie den Steckkamm anschließend entweder oberhalb des Dutts oder seitlich in Ihr Haar. Um einen noch besseren Halt zu haben, sprühen Sie etwas Haarspray auf die Frisur. Möchten Sie einen trendigen Look, der in die 2000er Jahre passt, können Sie auch einen tiefen Seitenscheitel ziehen und den Haarkamm direkt am Haar befestigen.

Alexandre de Paris - "INGÉNUE" 8cm

Möchten Sie es etwas verspielter, wählen Sie unseren Steckkamm „Ingénue“ aus dem Hause Alexandre de Paris. Mit seiner verspielten Form und seiner zarten Farbe ist der handgemachte Haarkamm mit seiner handgebogenen Masche ein echter Hingucker und lässt Sie königlich und schön fühlen.

Der Steckkamm "Ingénue" gehört zur Kollektion "Élégance Aérienne". Die Produkte dieser Serie vermitteln eine wahrhaft "zarte Eleganz" durch ihre sanften Farbtöne und verspielten Konturen. Die handgefertigte Schleife aus hochwertigem Acetat verleiht jeder Frisur eine königliche Note. Aufgrund seiner vielseitigen Größe eignet sich dieser Kamm sowohl als seitlicher Haarclip als auch als praktisches Hilfsmittel für elegante Hochsteckfrisuren.

Alexandre de Paris - "VUE D'EN HAUT" 8cm

Ein weiteres Highlight ist der Steckkamm "Vue d'en haut". Die Kollektion "Confiance en soi" ist dazu bestimmt, uns aus unserer Komfortzone herauszufordern. Sie verkörpert einen Stil, der von kühner Eleganz geprägt ist und symbolisiert eine Lebensweise, die uns vor Langeweile und Trägheit bewahrt. In allen Kollektionen von Alexandre de Paris spielen Schleifen eine herausragende Rolle. In der "Vue d'en haut"-Linie wird eine kleine Schleife, die von einem strassbesetzten Acetatbogen umrahmt ist, zum Highlight.

Er eignet sich ebenfalls für Hochsteckfrisuren, Teilfrisuren und als Seitensteckkamm.

Alexandre de Paris - "ODÉON" 11cm

Der klassische Hochsteckkamm "Odéon" verfügt über sieben Zähne, die durch ihre Stabilität und den geringen Abstand zwischen ihnen für nahezu jedes Haarvolumen geeignet sind. Egal, ob Sie feines oder dichtes Haar haben, mit diesem Kamm können Sie elegante Hochsteckfrisuren wie die "französische Banane" mühelos gestalten. Der sanft gebogene Abschluss passt sich perfekt Ihrer Frisur an und verleiht ihr eine zeitlose Eleganz.

Trendfrisuren mit einem Steckkamm - so gelingen sie am besten

Damit eine Frisur mit einem Steckkamm gelingt, braucht es viel Haar, damit sie richtig hält. Frisuren mit Steckkämmen sind deswegen für Frauen geeignet, die mittellanges bis langes Haar tragen.

Für eine gelingende Hochsteckfrisur machen Sie ihr Haar auf und bürsten Sie es durch. Am besten gelingt die Frisur, wenn Ihr Haar ein schönes Volumen hat. Waschen Sie Ihr Haar am besten am Vortag, um ein perfektes Volumen für Ihre Hochsteckfrisur zu bekommen.

Binden Sie Ihre Haare mit einem Haargummi zu einem Pferdeschwanz zusammen. Um einen festlichen Look zu kreieren, binden Sie den Pferdeschwanz etwas höher, für eine lässige Variante binden Sie ihn etwas tiefer. Toupieren Sie anschließend den Pferdeschwanz, um ein schönes Volumen zu erhalten. Binden Sie nun Ihr Haar zu einem Dutt zusammen und stecken Sie diesen mit Haarnadeln fest. Wenn Sie einen guten Halt spüren, kommt der Steckkamm zum Einsatz. Stecken Sie ihn oberhalb des Dutts ins Haar oder befestigen Sie diesen seitlich. Anschließend befestigen Sie Ihre Frisur mit wenig Haarspray und fertig ist Ihre eigens kreierte Hochsteckfrisur!

Einen Steckkamm kann man auch ideal in eine Flechtfrisur einbinden. Flechten Sie hierfür das Haar seitlich zusammen und binden Sie es anschließend mit einem Haargummi fest. Wenn Sie einen größeren Steckkamm besitzen, ziehen Sie ihr geflochtenes Haar mit ihren Händen gerne ein bisschen auseinander, um mehr Volumen zu kreieren.

7 Fehler, die Sie beim Haare kämmen vermeiden sollten

Haare kämmen gehört zur täglichen Beauty-Routine einfach dazu. Egal ob mit Kamm oder Bürste, schnell soll es gehen und möglichst wenig ziepen. Das Haar soll nach dem Kämmen gut liegen und gepflegt aussehen. Doch es lauern ein paar Fallstricke auf dem Weg zum glänzenden Haar. Denn mit der falschen Technik kann man dem Haar sogar schaden. Spliss und sprödes, glanzloses Haar sind dann die Folge.

Sieben Fehler beim Haare kämmen:

  • Nasse Haare kämmen
  • Das Kämmen am Ansatz beginnen
  • Mit roher Gewalt die Haare bürsten
  • Zu selten Haare durchkämmen
  • 100 Bürstenstriche und mehr
  • Die falsche Haarbürste verwenden
  • Kamm und Bürste nicht reinigen

Fehler Nr. 1: Nasse Haare kämmen

Nasse Haare sollten Sie immer wie ein rohes Ei behandeln, denn sie sind im feuchten Zustand empfindlicher als im trockenen. Durch den Kontakt mit Wasser beim Duschen oder Baden quellen die Haare auf. Die Schuppenschicht liegt weniger dicht am Haarschaft, wodurch nasse Haare eher brechen können.

Besser: Kämm‘ daher deine Haare immer vor der Haarwäsche gründlich durch, damit sich Knoten und Nester nicht so leicht bilden. Wenn dein Haar generell zu Knötchen neigt, benutze nach dem Shampoo eine Spülung, wie den #langehaare Nutri-Conditioner, damit die Haarstruktur geglättet wird. Entwirre deine Haare nach dem Waschen am besten mit den Fingern oder einem grobzinkigen Kamm. Um Ziepen und Ziehen zu vermeiden kannst du ein Pflege-Spray für bessere Kämmbarkeit, wie das #langehaare Oh WOW! Spray ins handtuchtrockene Haar geben. Das schont das Haar und deine Nerven!

Fehler Nr. 2: Das Kämmen am Ansatz beginnen

Die meisten von uns kämmen ihre Haare, indem wir am Ansatz die Bürste oder den Kamm ansetzen und von da aus nach unten ziehen. Sollten sich jedoch Knoten in den Längen befinden, ziehen sie sich bei der Abwärtsbewegung immer weiter fest. In der Folge drohen die Haare abzubrechen oder sie verheddern sich in den Zinken oder Borsten und werden unbeabsichtigt herausgerissen - autsch!

Tipp: Besser ist es, zunächst die Spitzen vorsichtig zu entwirren und dabei die Haare am Ansatz festzuhalten. Fange daher in den Längen mit dem Kämmen und Bürsten an und arbeite dich Stück für Stück nach oben.

Fehler Nr. 3: Mit roher Gewalt die Haare bürsten

Haare kämmen gehört zur Beauty-Routine dazu, doch viele wollen es schnell hinter sich bringen. Oft passiert es da, dass die Haare unsanft behandelt werden. Stopp! Nicht nur, dass in der Eile viel eher herausgerissen werden, durch den erhöhten Krafteinsatz riskierst du auf lange Sicht auch Frizz und förderst Haarbruch.

Besser: Nimm dir ein paar Minuten Zeit, um deine Mähne zu kämmen und behandle sie sanft und vorsichtig. Merke: Weniger Kraft ist mehr (Haar)!

Schon gewusst? Ein einzelnes gesundes Haar kann etwa ein Gewicht von 100 Gramm tragen, ohne zu brechen oder abzureißen. Beim kraftvollen Bürsten gelangt dein Haar schnell an seine Grenzen. Erfahre mehr zu Haarausfall aufgrund von Zugbelastung: die sogenannte Traktionsalopezie.

Fehler Nr. 4: Zu selten Haare durchkämmen

Haarkämm-Muffel aufgepasst! Ihr riskiert sprödes und glanzloses Haar. Nur regelmäßiges Bürsten sorgt dafür, dass der Talg von der Kopfhaut gleichmäßig in den Längen verteilt wird und so zu einem natürlichen Schutz und gesunden Glanz beiträgt.

Deshalb: Ran an den Kamm! Du solltest mindestens zwei Mal täglich Haare bürsten, am besten morgens und abends. Das sorgt nicht nur dafür, dass der Talg in die Haarlängen transportiert wird, sondern es werden gleichzeitig auch Stylingreste und Schmutz ausgebürstet, die dein Haar sonst nur beschweren würden.

Fehler Nr. 5: 100 Bürstenstriche und mehr

Wie so oft im Leben gilt auch bei der Dauer des Kämmens: Die Dosis macht das Gift. Du solltest nicht zu selten deine Haare bürsten, aber das Kämmen auch nicht übertreiben. Exzessives Striegeln kann die Haarstruktur schwächen. Denn immerhin handelt es sich hierbei um eine mechanische Reibung. Wenn du zu einer eher fettigen Kopfhaut neigst, würde übertriebenes Bürsten zusätzlich dazu führen, dass auch deine Haare schnell fettig aussehen.

Besser: Vergiss den Ratschlag von Kaiserin Sissi und fahr dir lieber etwas weniger mit Kamm und Co. durch die Haarpracht. Wenn die Borsten oder Zinken ohne Widerstand durch die Haare gleiten, bist du fertig.

Fehler Nr. 6: Die falsche Haarbürste verwenden

Du stehst stundenlang vor dem Drogerieregal, um dein Shampoo auszuwählen und was ist mit deiner Bürste? Schnappst du dir einfach wahllos ein Exemplar und kämmst drauf los? Halt! Denn auch das Utensil sollte auf den Haartyp angepasst werden.

Tipp: Für lockige Haare ist eine Bürste oft Gift und ein Kamm die bessere Wahl. Langhaarmädels mit glatter Mähne sind mit einer Paddelbürste gut beraten. Fehlt es an Volumen, sollte zur Rundbürste gegriffen werden. Unabhängig davon, welche Bürstenart du wählst: Meide Billigware, die raue Nähte oder spitze Borsten hat und damit die Kopfhaut und Haarstruktur schädigen könnte.

Fehler Nr. 7: Kamm und Bürste nicht reinigen

Die Haarbürste ist eines der wichtigsten Werkzeuge bei der Haarpflegeroutine. Wir benutzen sie mehrfach täglich und dementsprechend finden sich dort ausgefallene Haare und Hautschüppchen in den Borsten. Doch nicht nur das: Auch Rückstände von Styling-Produkten, Schmutz und Talg verirren sich über kurz oder lang in dem Utensil. Wenn die Bürste davon nicht regelmäßig befreit wird: Ekelalarm!

Besser: Nach jeder Benutzung die abgebrochenen Haare aus den Borsten entfernen. Mindestens einmal pro Monat die Bürste unter lauwarmen Wasser und mit einem milden Shampoo reinigen.

Tipps und Tricks fürs Haare kämmen bei jedem Haartyp

Wie und womit die Haare am besten gekämmt und gebürstet werden sollten, hängt auch von dem jeweiligen Haartyp ab. Denn egal ob dein Haar lockig oder glatt, dick oder fein, lang oder kurz ist, gepflegt und glänzend soll es sein.

Locken kämmen

Damit deine Locken schön definiert und kraftvoll aussehen, benötigen sie besonders viel Feuchtigkeit und Pflege. Denn lockiges Haar ist oft trockener als glattes Haar. Shampoo und Conditioner ohne Silikone sind zur Pflege besonders geeignet.

Nach dem Waschen das Haar am besten mit den Fingern oder einem grobzinkigen Kamm entwirren. So wird die Schuppenschicht nicht zusätzlich aufgeraut und die Haarstruktur geschwächt. Ein Kamm aus Holz oder Horn hat einen weiteren Vorteil: durch die natürlichen Materialien wird dein Haar auch im trockenen Zustand nicht elektrisch aufgeladen.

Am schonendsten trocknen Locken an der Luft. Wenn es mal schneller gehen muss, kannst du auch zum Föhn greifen. Vorher solltest du aber einen Hitzeschutz aufsprühen, damit durch die Wärme das Haar nicht zusätzlich ausgetrocknet wird.

Glatte Haare kämmen

Vor allem bei langen und glatten Haaren bilden sich gerne kleine Haarknoten beim Haare waschen. Die können einem beim späteren Entwirren schon mal den letzten Nerv rauben. Daher sollte die Mähne bereits vor der Haarwäsche gut durchgebürstet werden. Am besten eignet sich hierfür eine Paddlebrush mit Naturborsten, wie z. B. Wildschweinborsten.

Aber auch unter der Dusche können Langhaarmädels der Entstehung von Haarnestern entgegenwirken - und zwar mit einem Kamm. Ja, du hast richtig gelesen! Ein Kunststoffkamm mit groben Zinken ist ein idealer Helfer, um Spülung oder Haarkur in die Haarlängen zu bringen, ohne sie zu zerzausen. Einfach das Produkt ins Haar geben und dann sanft Strähne für Strähne durchkämmen.

Feine Haare kämmen

Feinem Haar fehlt es oft an Volumen und durch die geringe Haardicke kann es besonders leicht brechen. Beim Kämmen und Stylen ist daher Vorsicht angesagt. Um das Haar nicht unnötig zu beschweren eignet sich ein Shampoo ohne Silikone. Ist das Haar trocken und strapaziert kann zusätzlich ein Conditioner verwendet werden, der jedoch in jedem Fall gründlich ausgespült werden sollte.

Beim Styling mit dem Föhn nicht den Hitzeschutz vergessen! Um Volumen ins Haar zu bekommen, kann der Ansatz im ersten Schritt mit einer Skelettbürste angeföhnt werden. Beim Kauf solltest du darauf achten, dass die Borstenspitzen mit kleinen Kunststoffkugeln geschützt sind, da sonst die Kopfhaut leicht verletzbar ist.

Noch mehr Volumen zaubert eine Rundbürste ins Haar. Hier gilt die Faustregel: Je länger das Haar, desto größer sollte der Durchmesser der Bürste sein. Auch sollten die Haare in Partien abgeteilt werden, damit nicht zu viel Haar in der Bürste landet und sich verheddert.

Sollte es doch mal passieren, dass sich das Haar scheinbar unlösbar verheddert hat, hilft der Plantur 21 SOS-Tipp wenn das Haar im Kamm verknotet ist!

Dicke Haare kämmen

Viele Frauen mit dicken Haaren empfinden die Wallemähne als Segen und Fluch zugleich. Einerseits bringt ihre Haarstruktur schon auf natürlichem Weg viel Volumen mit, andererseits nimmt dickes Haar auch besonders viel Zeit bei der Pflege in Anspruch.

Beim Bürsten und Kämmen lohnt es sich, die Haare in Partien abzuteilen, damit die Haaroberfläche geschont wird und man leichter den ganzen Schopf bearbeiten kann. Bei eher trockenem Haar ist auch hier eine Paddlebrush mit Naturborsten empfehlenswert. So verteilt sich der Talg der Kopfhaut gut im Haar und es schützt.

Fühlt sich das Haar gesund an, kann auch ein sogenannter “Detangler” problemlos verwendet werden. Diese Bürstenart besitzt unterschiedlich lange Borsten aus Kunststoff, wodurch sie besonders leicht und ohne zu ziepen auch durch dickes Haar gleitet. Da der Detangler ganz ohne Stil oder Griff auskommt, passt er auch in jede Handtasche und ist ein praktischer Begleiter für unterwegs.

Tricks gegen elektrisch geladene Haare

Vor allem beim Haare kämmen oder föhnen tritt immer wieder ein unschönes Problem auf: die Haare laden sich elektrisch auf und kleben im Gesicht oder stehen im wahrsten Sinne des Wortes zu Berge.

Der Grund für das Phänomen der fliegenden Haare ist einfach. Beim Bürsten entsteht Reibung, die dafür sorgt, dass sich jedes einzelne Haar mit positiv geladenen Teilchen, sogenannte Ionen, auflädt. Dasselbe passiert beispielweise auch, wenn man einen Pullover über den Kopf zieht. Durch die statische Aufladung stoßen sich die Haare wie bei einem Magnet gegenseitig ab und kreieren ungewollt den Struwwelpeter-Look.

Abhilfe kann eine sogenannte Ionen-Bürste schaffen. Sie verwandelt die Ladung der positiven Teilchen in negative und erzeugt so einen antistatischen Effekt beim Haare kämmen.

Es gibt aber auch kostengünstigere Alternativen. Mit ein bisschen Feuchtigkeit kannst du nämlich dieselbe Wirkung erzielen, da durch sie elektrische Ladung besser abgeleitet wird. Hierfür einfach die Handflächen mit etwas Wasser benetzen und über die fliegenden Haare streichen. So sind die Haare im Nu wieder glatt!

SOS-Tipps: Haar im Kamm verknotet

Bei aller Vorsicht kann es trotzdem passieren, dass sich das Haar im Kamm verknotet und das Utensil scheinbar unlösbar in der Mähne steckt. Besonders häufig kennen wir dieses Problem bei Rundbürsten. Doch keine Panik, bevor du zur Schere greifst, versuch es erst mit unseren SOS-Tipps:

  • Ruhe bewahren: Geraten wir in Hektik, machen wir schneller Fehler. Daher erst einmal tief durchatmen. Schau Dir die Lage erst einmal nur an und verfall nicht dem Drang, direkt an der Bürste oder dem Kamm herumzuzerren - so ziehst du den Knoten nur fester.
  • Hochbinden: Steckt die Bürste im Unterhaar, versuche die darüber liegenden Haare hochzubinden, damit sich keine weiteren Haare in dem Utensil verfangen.
  • Gleitfähigkeit verbessern: Wenn man einen Ring nicht mehr vom Finger bekommt, hilft Seife, die die Gleitfähigkeit verbessert. Dieses Prinzip funktioniert auch bei Haaren. Statt Seife solltest du allerdings ein Spray für bessere Kämmbarkeit benutzen und die betroffene Partie großzügig einsprühen. Alternativ kannst du auch Haaröl oder Conditioner einmassieren.
  • Zeit und Vorsicht: Mit der extra Portion Pflege im Haar kannst du nun jede Strähne einzeln vorsichtig wieder befreien. Lass dir Zeit dabei und such immer nach den lockersten Stellen.
  • Schere für die Borsten: Sollte das immer noch nicht zum gewünschten Ergebnis verhelfen, kannst du auch versuchen die Borsten der Bürste mit einer Schere abzuschneiden. So wird das Entwirren erleichtert. Zwar ist danach das Utensil kaputt, aber deine Haare hoffentlich gerettet.
  • Hol dir Hilfe: Ein helfendes Paar Hände kann Wunder beim Lösen des Knotens bewirken. Bitte also deine BFF oder wer immer gerade in der Nähe ist um Hilfe. Die kann besonders wertvoll sein, wenn sich der Kamm am Hinterkopf verknotet hat.

Der Hornkamm: Eine natürliche Alternative

Haarpflege ist eine Kunst, und das richtige Werkzeug macht den entscheidenden Unterschied. Während Plastik-Kämme billig und weit verbreitet sind, erzeugen sie oft statische Aufladung, brechen Haare und gleiten nicht sanft durch die Strähnen. Ein Hornkamm hingegen bietet eine natürliche, sanfte Berührung, die Haar und Kopfhaut schützt.

Für Männer sorgt ein Horn-Bartkamm für eine gleichmäßige Verteilung von Ölen, reduziert Spliss und hilft, einen gesunden Bart zu pflegen. Für Frauen entwirrt ein Horn-Haar-Kamm die Haare sanft, ermöglicht effizientes Styling und minimiert Frizz. Selbst bei dickem oder lockigem Haar sind natürliche Hornkämme Plastik-Alternativen deutlich überlegen.

Im Gegensatz zu massenproduzierten Plastik-Kämmen wird ein handgefertigter Hornkamm sorgfältig poliert, wodurch jedes Stück einzigartig und langlebig ist. Bei richtiger Pflege kann ein echter Hornkamm Jahrzehnte halten und wird mit der Zeit noch schöner und funktionaler.

Vorteile der Nutzung eines Hornkamms

Die Vorteile eines Hornkamms gehen über die Ästhetik hinaus. Die Verwendung eines Hornkamms für Männer oder Frauen fördert gesünderes und glänzenderes Haar. Wichtige Vorteile sind:

  • Sanftes Gleiten durch das Haar, ohne Ziepen oder Haarbruch
  • Natürliche Reduzierung von statischer Aufladung und Frizz
  • Gleichmäßige Verteilung von Kopfhautölen für gesünderes, glänzenderes Haar
  • Sanftes Entwirren bei empfindlichem oder brüchigem Haar
  • Mühelose Pflege der Bartform und Haarstruktur

Ein Horn-Stylingkamm eignet sich für die tägliche Pflege, professionelles Styling und die Erhaltung von Haar- oder Bartgesundheit. Im Gegensatz zu Plastik, das die Haarstruktur zerkratzen kann, behandelt ein hochwertiger Hornkamm das Haar sorgfältig.

Hornkamm vs. Plastik-Kamm: Warum Horn gewinnt

MerkmalHornkammPlastikkamm
LanglebigkeitKann ein Leben lang haltenBricht oft leicht
HaargesundheitReduziert statische Aufladung und verhindert SplissKann das Haar schädigen
GleitfähigkeitGleitet mühelos durch das HaarRaue Kanten
NachhaltigkeitNatürlich und biologisch abbaubarSchadet der Umwelt

In einen Hornkamm zu investieren bedeutet nicht nur Luxus, sondern auch ein Werkzeug zu wählen, das die Pflege verbessert, die Haargesundheit schützt und langfristigen Wert bietet.

Der Lockenkamm: Spezielle Pflege für Locken

Wie bereits angemerkt sollte zum Kämmen der Locken nur ein speziell dafür geeigneter Kamm wie ein breitzinkigen Hornkamm oder ein glatter Holzkamm mit groben Zinken verwendet werden. Er sollte abgerundete Zinken besitzen, dadurch wird die Durchblutung der Kopfhaut gefördert und in der Folge die Haargesundheit verbessert. Bei einem guten Lockenkamm stehen nicht nur die Zinken weiter auseinander als bei einem herkömmlichen Modell. Auch seine Zähne sind vielfach länger als bei einem "normalen" Kamm. Dadurch wird es einfacher, die Locken zu entwirren. Es ist aber durchaus möglich, immer wieder zwischendurch mit den Fingern durch die Haare zu fahren.

Locken (anders als glatte Haare) sollten nur im feuchten Zustand gekämmt werden. Vom Griff zur Haarbürste gilt es Abstand zu nehmen, da sie die Struktur der Locken zerstören könnte. Das Entwirren der Locken mit einem Lockenkamm sollte stets bei den Spitzen beginnen. Danach geht es nach und nach weiter Richtung Kopfhaut. Auf diese Weise wird Haarbruch vermieden. Ein hochwertiger Lockenkamm anstelle einer Haarbürste verhindert zudem, dass die Struktur der Haare zusammenbricht.

Lockenkämme aus Holz

Mit einem Holzkamm wird das Haar sanft gepflegt, da das Haar während des Kämmens in einzelne Strähnen aufgeteilt wird. Gleichzeitig schützt das Holz die Haarstruktur beim Kämmen der Haare. Darüber hinaus laden sich Lockenkämme aus Holz nicht statisch auf. Je nach Fülle und Dichter der Haare kommt ein entsprechender Lockenkamm zum Einsatz. Sie alle zeichnen sich durch eine weiter Zahnung mit langen, abgerundeten Zinken aus.

Lockenkämme aus Horn

Hornkämme beeindrucken hauptsächlich durch ihre interessante und auffällige Farbenbracht. Von schlichten, hellen Tönen bis tiefdunkel ist alles dabei. Ein Lockenkamm aus Horn hat antistatische und pflegende Eigenschaften.

Pflege von gelockten Haaren

Es ist wichtig ein Shampoo zu wählen, das speziell für lockiges Haar entwickelt wurde. Dabei sollte es sich um ein Produkt handeln, das frei von Sulfaten, Silikonen, Parabenen etc. ist. Diese Stoffe könnten die Kopfhaut reizen und dem Haar die Feuchtigkeit entziehen. Es sollte nie zu viel Shampoo verwendet werden, besser wäre es, das Haarshampoo zu verdünnen. Vor dem Shampoonieren kann auf abgetrennte Haarpartien eine Haarmaske oder ein Pflegeöl aufgetragen werden. Diese Pflegeprodukte sollten zirka 20 Minuten einwirken, damit sie gut in die Haare eindringen. Eine tolle Alternative zu herkömmlichen, flüssigen Shampoo ist Haarseife. Insbesondere für das anspruchsvolle Haar ist festes Haarshampoo hervorragend geeignet. Außerdem wird damit ein Beitrag zu mehr Umweltbewusstsein geleistet.

Weitere Tipps und Tricks

  • Allgemeine Pflegetipps: Den Schwamm niemals in trockenem Zustand vom oder auf den Stab des Kammes schieben, da dies den Schwamm beschädigen könnte.
  • Korrektur: Misslungene Stylings (z. B. Haare zu glatt, zu voluminös oder zu lockig geföhnt bzw. nach einem misslungenen Einsatz von Glätt- oder Lockeneisen) und Umformungen sind schnell und gezielt korrigierbar.
  • Haare waschen: Die Haare werden mit warmen Wasser gewaschen. Denn ist das Wasser zu heiß, können sie austrocknen. Zu kaltes Wasser würde die Haare wiederum nicht gründlich genug reinigen.

tags: #kammchen #für #die #haare #anwendung

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