Haare selber schneiden: Anleitungen für angesagte Herrenfrisuren mit Übergang

Haare selber schneiden klingt kompliziert, ist aber mit der richtigen Vorbereitung und Anleitung einfacher als gedacht. Es spart Zeit und Geld und gibt Ihnen die Freiheit, den Haarschnitt nach Ihren Vorstellungen zu gestalten. Besonders für Männer mit einfachen und regelmäßigen Haarschnitten kann das Selberschneiden eine praktische Lösung sein.

Wichtig: Wenn Sie keine Erfahrung haben, sollten Sie keine modernen oder ausgefallenen Frisuren selbst schneiden.

Bevor Sie anfangen, legen Sie die Haushaltsschere weg und lesen Sie unsere Anleitung, damit Ihr selbstgemachter Haarschnitt gelingt.

Vorbereitung & Ausstattung

Um Ihre Haare selber zu schneiden, benötigen Sie nicht viele Werkzeuge. Investieren Sie in die richtigen Werkzeuge, um Friseurkosten und Zeit zu sparen. Mit den richtigen Werkzeugen können Sie störende Haarpartien ausbessern oder eine neue Frisur stylen.

Werkzeuge:

  • Haarschneidemaschine
  • Aufsätze
  • Kamm
  • Scharfe Haarschere
  • Handspiegel
  • Haarklemmen (je nach Haarlänge)

Eine Haarschneidemaschine oder ein elektrischer Trimmer mit verschiedenen Aufsätzen ist ideal, um die Haare kurz zu trimmen. Damit können Sie sich einen Buzz Cut verpassen oder an den Seiten für einen Crew Cut arbeiten. Für präzise Schnitte, Details und Feinarbeiten benötigen Sie eine scharfe Haarschere. Ein feinzinkiger Kamm hilft, die Haare während des Schneidens zu kontrollieren und zu glätten. Verwenden Sie einen Handspiegel, um den Hinterkopf gut sehen zu können.

Haare waschen & trocknen

Ihre Haare sollten frisch gewaschen und getrocknet sein. Wenn Sie Locken haben, können Sie diese leicht anfeuchten, um sie besser schneiden zu können. Sauberes, trockenes Haar verhält sich anders als fettiges oder ungewaschenes. Wenn Sie nasses Haar schneiden, kürzen Sie es nicht zu stark, da es sich nach dem Trocknen zusammenzieht. Trocknen Sie die Haare mit einem Handtuch und eventuell mit einem Föhn an. Nehmen Sie sich Zeit für diesen Schritt, da ein schlechter Ausgangszustand das Ergebnis beeinträchtigen kann.

Kurzhaarschnitt in 6 Schritten

Wenn Sie Kurzhaarfrisuren wie einen Buzz Cut, Burr Cut oder Butch Cut bevorzugen, ist es einfach, die Haare selber zu schneiden. Ratsam ist es, die Haare bei ausreichend Tageslicht zu schneiden. Sorgen Sie für ausreichende Beleuchtung, falls nicht genügend Licht vorhanden ist. Setzen Sie sich vor einen großen Spiegel - ein mittelgroßer Badezimmerspiegel reicht auch aus.

Schritt 1: Maschineneinstellung & Hinterkopf

Verwenden Sie den gewünschten Aufsatz für die Haarschneidemaschine. Starten Sie ruhig mit einem längeren Aufsatz; Sie können später immer noch kürzer gehen. Kämmen Sie die Haare auf dem Oberkopf nach oben und fahren Sie gegen die Wuchsrichtung. Beginnen Sie an der Stirn und arbeiten Sie sich systematisch nach hinten vor. Führen Sie die Maschine langsam und in einer Linie durch die Haare für einen gleichmäßigen Schnitt.

Schritt 2: Seiten gleichmäßig trimmen

Für die Seiten empfiehlt sich eine kabellose Haarschneidemaschine. Arbeiten Sie in aufsteigender Richtung von unten nach oben. Neigen Sie die Maschine leicht nach außen, um einen natürlichen Verlauf zu erzielen. Fangen Sie tiefer an und arbeiten Sie sich langsam hoch. Halten Sie den Kamm griffbereit, um nach jedem Zug die Haare auszurichten.

Schritt 3: Oberkopf mit Kammtechnik kürzen

Kämmen Sie die Haare nach oben und schneiden Sie parallel zum Kamm, um gleichmäßige Längen zu erzielen. Für Anfänger empfiehlt sich die "Point-Cut"-Technik, bei der die Schere senkrecht zur Haarsträhne gehalten wird. Das sorgt für weiche Übergänge und vermeidet harte Linien. Arbeiten Sie sich von vorne nach hinten durch.

Schritt 4: Übergänge (Blend-Methode)

Setzen Sie die Haarschneidemaschine im Nacken an und heben Sie diese etwas an, je weiter Sie nach oben schneiden. So bleiben die Haare am oberen Hinterkopf länger, und Sie kreieren einen sanften Übergang. Profis verfeinern den Übergang, indem sie zwischen drei Längen wechseln und mit einer Zwischengröße verblenden. Nehmen Sie sich Zeit für diesen Schritt, da er den Look entscheidend prägt.

Schritt 5: Feinschliff mit Schere & Trimmer

Korrigieren Sie die Konturen mit einer scharfen Haarschere, indem Sie sorgfältig die Haare entlang des Nackenansatzes schneiden und darauf achten, eine gerade Linie zu ziehen. Auch kleine Ausreißer am Oberkopf lassen sich punktuell ausdünnen oder kürzen. Verwenden Sie die Schere für Präzision, wo der Trimmer zu grob arbeitet.

Schritt 6: Kontrolle mit Handspiegel

Nutzen Sie einen zweiten Spiegel in Kombination mit einem großen Spiegel, um den Hinterkopf und die Seiten besser sehen zu können. Überprüfen Sie jede Partie auf Gleichmäßigkeit und Linienführung. Lieber etwas nachjustieren, als mit asymmetrischem Schnitt durch die Gegend zu laufen. Achten Sie insbesondere auf saubere Konturen am Nacken und an den Ohren.

Fade & Undercut selbst schneiden

Wenn Sie nicht alle Haare gleich lang schneiden möchten und einen Übergang in Ihrem Kurzhaarschnitt haben wollen, wird es beim Nachschneiden etwas kniffeliger. Aber keine Sorge, auch das bekommen Sie hin!

Low, Mid und High Fade: Aufsatzwahl und Winkel

Fades unterscheiden sich durch die Höhe, in der der Übergang beginnt. Ein Low Fade startet direkt über dem Ohr, ein Mid Fade etwa in Höhe der Schädelseiten und ein High Fade bereits im oberen Drittel des Kopfs. Wählen Sie je nach Kopfform und Haarstruktur den passenden Stil. Nutzen Sie verschiedene Aufsätze und wechseln Sie diese in kleinen Stufen. Halten Sie die Maschine in leicht geneigtem Winkel zur Kopfhaut, um einen gleichmäßigen Fade zu kreieren.

Undercut definieren: freier Nacken & harte Linien

Ein klassischer Undercut zeichnet sich durch einen starken Kontrast zwischen sehr kurzen Seiten und langem Deckhaar aus. Rasieren Sie die Seitenpartien und den Nackenbereich mit einem kurzen Aufsatz (z. B. 3 mm). Ziehen Sie klare Trennungslinien entlang der Kontur. Bei Bedarf können Sie mit einem Rasiermesser nachhelfen, um die Linie zu betonen.

Übergänge verwischen: Clipper-über-Kamm

Die Technik "Clipper über Kamm" hilft beim weichen Verblenden von Längen, besonders bei stufigen Schnitten oder bei schwierigen Übergängen zwischen Fade und Deckhaar. Halten Sie den Kamm in einem bestimmten Winkel zur Kopfhaut und führen Sie den Clipper entlang der Kammkante. Diese Technik erfordert etwas Übung, sorgt aber für ein professionelles Finish.

Setzen Sie die Haarschneidemaschine im Nacken an und heben Sie diese etwas an, je weiter Sie nach oben schneiden. So bleiben die Haare am oberen Hinterkopf länger und Sie kreieren einen sanften Übergang.

Die meisten Profis verfeinern den Übergang aufwändiger: Starten Sie mit der Wunschlänge der oberen Haarpartie und trimmen Sie die gesamte Haarpartie. Für fließende Übergänge wählen Sie die kürzeste Länge für die untere Nackenpartie. Lassen Sie genug Abstand zwischen Deckhaar und Nacken für den Übergang und rasieren Sie diesen in einer Zwischenlänge. Beginnen Sie mit etwas mehr Millimetern, als am Ende übrigbleiben sollen, um den Dreh richtig herauszubekommen. Sobald das sitzt, können Sie mutiger werden.

So rasieren Sie Stirn und Ohren

Vergessen Sie beim Haare selber schneiden nicht den Feinschliff an der Haarkante, insbesondere am Nacken und an der Ohrenpartie. Nutzen Sie einen zweiten Spiegel, damit Sie Ihr Haar wirklich gerade schneiden bzw. rasiert hinbekommen. Entfernen Sie den Kammaufsatz des Haarschneiders und setzen Sie den Rasierer vorsichtig in der Mitte des Nackens an, lieber etwas tiefer, um später nach oben korrigieren zu können. Nutzen Sie die anrasierte Linie als Ausgangspunkt für die restliche Kontur. Überprüfen Sie regelmäßig mit dem zweiten Spiegel, ob Sie noch gerade rasieren. Klappen Sie die Ohren leicht ab, um die Haare um die Ohren vorsichtig zu rasieren. Der Abstand zwischen Ohren und Haarlinie sollte nicht zu groß sein.

Styling & Finish

Nach dem Schneiden ist vor dem Styling - denn selbst der präziseste Haarschnitt entfaltet seine volle Wirkung erst mit dem richtigen Finish. Gerade bei Kurzhaarfrisuren entscheidet das Styling darüber, ob der Look einem wirklich passt und gepflegt ist. Wer sich die Haare selbst schneidet, sollte sich deshalb bereits davor mit ein paar grundlegenden Stylingtechniken vertraut machen. Wichtig ist vor allem, dass Sie Ihre neue Frisur strukturieren und Volumen an den richtigen Stellen.

Produkte: Matte Paste, Pomade, Haarspray

Matte Pasten sorgen für einen natürlichen Look ohne Glanz, während Pomaden eher für klassische Styles mit Glanz geeignet sind. Haarspray gibt dem Finish extra Halt. Achten Sie auf die richtige Dosierung: lieber sparsam auftragen und langsam steigern.

Textur geben: Föhnen und Fingerguides

Nutzen Sie beim Föhnen Ihre Finger als Guideline, um die Haare in die richtige Form zu bringen. Für strukturierte Styles eignet sich ein Diffusoraufsatz. Benutzen Sie Wachs oder Texture-Spray, um Bewegung ins Haar zu bringen.

Nacken rasieren & Kanten schärfen

Rasierer oder einen Trimmer ohne Aufsatz eignen sich für den Feinschliff an Nacken und Ohren. Lieber etwas tiefer starten und arbeiten Sie sich vorsichtig nach oben. Kontrollieren Sie dann alles mit dem Handspiegel. Einige Haarschneider haben spezielle Aufsätze für die Ohren, mit denen Sie über und um die Ohren herum sauber schneiden können.

Häufige Fehler beim Haare selber schneiden

Beim Haareschneiden zu Hause passieren selbst den Erfahrensten gelegentlich Patzer. Das ist völlig normal und keine Panik, Haare wachsen ja zum Glück schnell wieder nach. Damit wir Sie aber davor bewahren, den Kopf zu verlieren, warnen wir Sie vorab vor den häufigsten Fehlern. So können Sie bereits im Vorhinein einfach mehr darauf achten und sich besser vorbereiten.

Zu den häufigsten Fehlern gehören:

  • Ungleiche Übergänge: Gehen Sie einfach nochmal mit dem passenden Aufsatz über die Stellen, bis es wirklich gleich und symmetrisch ist.
  • Zu kurz geschnitten? Versuchen Sie, den Style mit Stylingprodukten zu kaschieren oder tragen Sie eine Cap, bis das Haar nachwächst. Beim nächsten Mal wissen Sie bereits Bescheid und starten vorsichtiger.
  • Ausreißer am Oberkopf: Ausreißer sind einzelne Haare, die Sie bei Schneiden oder Rasieren nicht erreicht haben. Arbeiten Sie in dem Fall mit der Schere punktuell nach und schneiden Sie nicht gleich alles ab. Überprüfen Sie das Ergebnis regelmäßig mit einem Handspiegel.

Fehler lassen sich oft noch korrigieren.

FAQ's

Wie oft sollte ich zuhause schneiden?

Alle zwei bis vier Wochen, je nach Haarwachstum und Stil.

Welche Haarschneidemaschine ist empfehlenswert?

Modelle von Wahl, Philips oder Panasonic sind erprobt. Achten Sie auf eine gute Akkuleistung und Wechselaufsätze.

Kann ich Bart und Haar mit demselben Gerät schneiden?

Ja, wenn das Gerät entsprechende Aufsätze hat und leistungsstark genug ist.

Buzz Cut selber schneiden

Immer mehr prominente Männer und Frauen greifen zum Haarschneider, um sich einen Buzz Cut zu schneiden. Gerade bei sommerlichen Temperaturen ist der Kurzhaarschnitt genau das Richtige.

Was ist ein Buzz Cut?

Ein Buzz Cut ist eine sehr kurze Frisur, die über den ganzen Kopf gleichmäßig lang geschnitten wird und traditionell mit elektrischen Haarschneidemaschinen (Clippers) geschnitten wird. Die Länge kann variieren, aber die einheitliche Kürze ist ein charakteristisches Merkmal.

Buzz Cut Merkmale:

  • Länge: Die Haare sind überall am Kopf sehr kurz geschnitten, normalerweise zwischen 1/16 und 1/4 Zoll (ca. 1,5 bis 6 mm) lang.
  • Einfachheit: Der Schnitt ist einfach und schnell auszuführen, sowohl zu Hause als auch im Friseursalon.
  • Pflegeleicht: Erfordert keine aufwändigen Styling-Produkte oder Techniken.
  • Vielseitigkeit: Geeignet für fast alle Haar- und Kopfhauttypen.

Für wen ist der Buzz Cut geeignet?

Der Buzz Cut ist eine vielseitige Frisur, die sowohl von Männern als auch von Frauen getragen werden kann. Besonders sportlich aktive Menschen profitieren von der Praktikabilität und dem geringen Pflegeaufwand des Buzz Cuts. Ein Buzz Cut betont die Gesichtszüge und die Kopfform sehr stark.

Entscheidungskriterien:

  • Gesichtsform: Ovale Gesichter sind sehr vielseitig und können fast jede Frisur tragen, einschließlich des Buzz Cuts.
  • Kopfhaut und Haarbeschaffenheit: Ideal ist eine gesunde Kopfhaut ohne Unregelmäßigkeiten, Narben oder Hautprobleme.
  • Haarpflege und Haarausfall: Ein Buzz Cut kann eine gute Wahl für Menschen sein, die unter Haarausfall leiden, da er dünner werdendes Haar weniger auffällig macht.

Allerdings: Bei sehr großen oder auch sehr schmalen Köpfen ist beim Buzz Cut natürlich Vorsicht geboten. Hier bitte zwei Mal überlegen, ob es nicht eine andere Frisur sein sollte.

Verschiedene Arten von Buzz Cuts

Es gibt verschiedene Arten von Buzz Cuts, die sich durch die Länge, den Stil und die Details des Schnitts unterscheiden. Hier sind einige der beliebtesten Varianten:

Art des Buzz Cuts Beschreibung
Induction Cut Die kürzeste Form des Buzz Cuts, oft mit der kürzesten Clipper-Einstellung (#0 oder #1) geschnitten.
Burr Cut Ein wenig länger als der Induction Cut, typischerweise mit einer Clipper-Einstellung zwischen #1 und #2.
Butch Cut Länger als der Burr Cut, mit einer Clipper-Einstellung zwischen #3 und #5.
Crew Cut An den Seiten und am Hinterkopf kurz geschnitten, während das Haar oben etwas länger bleibt.
Flat Top Die Seiten sind kurz geschnitten, während die Oberseite flach und etwas länger gehalten wird.
High and Tight Eine militärisch inspirierte Frisur mit sehr kurzen Seiten und Hinterkopf, während das Haar oben etwas länger bleibt.
Buzz Cut with Fade Ein Buzz Cut, bei dem die Seiten und der Hinterkopf allmählich kürzer geschnitten sind, was einen Fade-Effekt erzeugt.
Ivy League Cut Eine längere Variante des Crew Cuts, bei der das Haar oben lang genug bleibt, um es zur Seite zu kämmen.
Textured Buzz Cut Ein Buzz Cut, bei dem die Oberseite texturiert ist, um mehr Volumen und Dimension zu schaffen.
Skin Fade Buzz Cut Extrem kurze Seiten.
Tapered Buzz Cut Sanfter Übergang zum Nacken und Ohren.
Mid Fade Buzz Cut Fade beginnt in der Mitte des Kopfes.
Low Fade Buzz Cut Sehr dezenter Fade, natürlicher Look.
Temple Fade Buzz Cut Fade um die Schläfen herum.
Mohawk Buzz Cut Seiten sehr kurz, mittlerer Streifen länger.
Bleached Buzz Cut Komplett blondiert oder gefärbt für Statement-Look.
Buzz Cut mit harter Linie Rasierte Linie zur Trennung oder Kontur.
Disconnected Buzz Cut Starker Übergang ohne Verblendung.
Buzz Cut mit Bart Kontrast durch Bartstyling.

BUZZCUT TUTORIAL | FADE MIT NUR EINEN CLIPPER GUARD ??? | CERKIN BARBER

Buzz Cut selber schneiden: So geht’s

Eigentlich kann man diesen Look problemlos selbst zu Hause schneiden. Dennoch gilt: Auch bei einem minimalistischen Haarschnitt wie dem Buzz Cut kommt es auf Präzision an. Die Haarlänge muss gleichmäßig sein, die Übergänge sollten sauber wirken, und die Konturen dürfen nicht vernachlässigt werden.

Was braucht man dafür?

  • Profi-Rasierer
  • Verschiedene Aufsätze

Schritt für Schritt Anleitung:

  1. Entscheidung über die Wunschlänge treffen (zwischen 1,5 mm und 10 mm).
  2. Trockenes Haar prüfen auf Lücken, Narben, Kopfform.
  3. Mit längster gewünschten Aufsatzlänge beginnen.
  4. Haare gegen den Strich schneiden, vorne beginnend, nach hinten ziehend.
  5. Konturen sauber nacharbeiten - gegen die Wuchsrichtung!

Pflege und Styling

Ein Buzz Cut hat einen großen Vorteil: Nach der morgendlichen Dusche muss das Haar nur rasch getrocknet werden und schon ist man startklar für den Tag. Aber: Auch wenn der Buzz Cut wirklich pflegeleicht ist, so ganz ohne geht es dann auch wieder nicht.

Regelmäßiges Trimmen:

Ein Buzz Cut sollte alle 1-2 Wochen nachgeschnitten werden, um seine Form zu erhalten. Das geht zu Hause oder beim Barber.

Styling-Optionen:

Auch wenn die Haare sehr kurz sind, lassen sich mit etwas Produkt Textur, Glanz oder ein natürlicher Look erzielen.

Die wichtigsten Styling-Produkte:

“Ich würde die Haare öfter mal mit einer Pflegeseife waschen - z. B. Sobedo Soap Alleskönner für die tägliche Reinigung." Oder auch mal eine Body Lotion verwenden. Einfach drüber streichen und einziehen lassen. Ein schöner Nebeneffekt: Das hilft auch bei trockener Kopfhaut. Fürs Styling einfach ein wenig Wachs nehmen und verteilen, das gibt auch bei super kurzen Haaren noch mal ein schönes Finish.

Vorteile

  • Geringer Pflegeaufwand
  • Ideal für Sportler
  • Kaschiert Haarausfall
  • Betont Gesichtszüge
  • Hohe Hygiene

Nachteile

  • Legt Kopfform offen
  • Eingeschränkte Stylingvielfalt

Übergangsfrisuren: Haare wachsen lassen mit Stil

Längere Haare bei Männern können richtig gut aussehen. Die Zeit zwischen Undercut und Langhaarfrisur ist allerdings herausfordernd. Wir zeigen dir, wie der Übergang gelingt und du immer gepflegt aussiehst.

Schritt 1: Vom Buzz Cut zum Kurzhaarschnitt

Die Ausgangslage: rundherum abrasierte Haare

Dein Haar ist zum "Igel" rundherum abrasiert. Für einen klassischen Herrenschnitt fehlen dir ca. 6 cm am Oberkopf und 2 bis 3 cm an den Seiten. Bei einem durchschnittlichen Haarwachstum von 1 bis 1,5 cm im Monat musst du also gut 4 Monate lang die Haare wachsen lassen, um als Mann einen Kurzhaarschnitt zu erreichen.

Der Weg: in der Übergangszeit nur die Seiten schneiden

Wichtig ist, dass der Friseur zwischendurch immer nur die Konturen kürzt - schließlich soll vor allem das Deckhaar an Länge gewinnen.

So geht’s:

  1. Einen erbsengroßen Klecks Stylingpaste in den Handflächen verreiben.
  2. Mit gespreizten Fingern durch das Deckhaar wuscheln.

Das Ziel: ein zeitloser Kurzhaarschnitt

Deine neue Kurzhaarfrisur kannst du besonders vielfältig stylen. Alternativ formst du die Haare frech mit Wachs. Egal, wie du beim Übergang die Haare stylst: Der neue Haarschnitt braucht nicht viel Aufwand, um gepflegt auszusehen.

Schritt 2: Vom Kurzhaarschnitt zum mittellangen Undercut

Die Ausgangslage: ausrasierte Seiten, längeres Deckhaar, harte Kante

Im nächsten Schritt wird der Übergang der Haare weicher gestaltet. Das dauert je nach Länge des Deckhaars nur 6-8 Wochen.

Der Weg: die richtige Übergangsfrisur nach dem kurzen Undercut

Die Seiten müssen jetzt erst einmal wachsen, der Rest bleibt, wie er ist. Deshalb kürzt der Coiffeur bei den nächsten 2 bis 3 Terminen nur die Spitzen des Deckhaars und die äußersten Konturen. Das sind die Haare über den Ohren und im Nacken.

Für ein lässiges Styling bietet sich ein Seitenscheitel an. Eine matte Pomade sorgt für den nötigen Halt.

So geht’s:

  1. Das Produkt in den Händen verreiben.
  2. Mit gespreizten Fingern durchs Haar fahren.

Das Ziel: mittellanges Haar mit etwas kürzeren Seiten

Die Seitenpartien sind etwa 4-6 cm lang und gehen nahtlos in das etwas längere Deckhaar über? Prima! Dann hast du schon verhältnismäßig lange Haare als Mann. Somit bist du entweder am Ziel oder kannst deine Haare noch weiterwachsen lassen.

Schritt 3: Vom mittellangem zum kinnlangem Haar

Die Ausgangslage: Brow Flow, mittellanger Undercut

Wer seine Haare auf Kinnlänge wachsen lassen möchte, muss den Durchhaltewillen für gut 15 weitere Zentimeter aufbringen. Plane dafür mindestens ein Jahr ein.

Der Weg: In der Übergangszeit heißt es: Haare hinters Ohr

Um nicht in der Übergangszeit aufzugeben, kannst du ein Cap tragen, bis du deutlich längere Haare hast. Die sinnvollere Lösung ist jedoch diese:

  1. Wasche die Haare mit einem zu deinem Haar passenden Männershampoo
  2. Föhne die Haare am Oberkopf nach hinten und style sie mit Wachs zur Tolle.
  3. Anschließend die Seiten mit einem Klecks Haargel flach an den Kopf stylen.

Mit dieser Methode kannst du die Haare lang wachsen lassen und dabei den scheidenden Kurzhaarschnitt in den ersten 2-3 Monaten gut kaschieren.

Das Ziel: kinnlange Haare

Geschafft! Wenn die Strähnen bis zum Kinn reichen, hast du offiziell lange Haare und unseren Respekt!

Drei Monate sind eine gute Spanne zwischen den Friseurterminen, um schnell Länge zu gewinnen und trotzdem gepflegt auszusehen.

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