Das erfolgreiche Unternehmen BIC wurde im Jahr 1945 von Marcel Bich und Edouard Buffard in Frankreich gegründet. Während anfangs lediglich simple Füllfederhalter und Druckbleistifte hergestellt wurden, kam nur fünf Jahre später der erste BIC Cristal Kugelschreiber zum Sortiment, der auch heute noch sehr bekannt und beliebt ist, auf den Markt. Im Jahr 1973 kam schließlich das erste BIC Feuerzeug auf den Markt und seitdem entwickelte sich alles sehr rasant.
Bereits zwei Jahre später wurde nämlich der erste BIC Rasierer auf den Markt gebracht und alle Produkte wurden stetig verbessert, um das Leben und den Alltag der Menschen zu erleichtern. Im Angebot der BIC Rasierer befinden sich sowohl Herren- als auch Damenrasierer in unterschiedlichen Varianten. Es gibt BIC Einwegrasierer für die einmalige Verwendung und solche, die öfters verwendet können und dafür immer wieder gründlich gereinigt werden müssen.
Besonders praktisch sind aber die BIC Einwegrasierer, da man sie nach dem einmaligen Gebrauch wegwerfen kann und bei der nächsten Rasur einfach einen neuen hinzuzieht. Der Vorteil der BIG Einmalrasierer liegt in ihrem günstigen Kaufpreis, der nur ein Bruchteil dessen darstellt, was normale Rasierer für den mehrmaligen gebrauch im Durchschnitt kosten.
Die BIC Einmalrasierer sind so einfach wie möglich gestaltet, um die optimale Rasur so leicht wie möglich zu machen. Neben dem einfachen Griff und ziemlich zurückhaltenden Klingen hat der Rasierer keine Vorzüge vorzuweisen, da er ja nach dem ersten Gebrauch wieder entsorgt werden sollte.
Dabei ist der Rasierkopf fixiert, sodass man nicht so leicht abrutschen kann und beim Rasieren immer die perfekte Kontrolle über den Rasierer hat. Leider folgt der Rasierer dadurch den Körperkonturen nicht ganz so gut, was man für den günstigen Preis allerdings auch nicht erwarten sollte.
Viele BIC Einwegrasierer enthalten auch einen extra breiten Hautstraffer und einen verwöhnenden Gleitstreifen mit Aloe Vera und Vitamin E, sodass die Haut während und nach der Rasur mit Nährstoffen und Feuchtigkeit versorgt wird und schön geschmeidig und weich ist. Außerdem sorgen Gleitstreifen und Hautstraffer dafür, dass der BIC Einmalrasierer hervorragend über die Haut gleitet und so viele Haare wie möglich entfernt, ohne für Verletzungen zu sorgen.
Im Sortiment findet man ebenfalls nützliche und sensitive BIC Einwegrasierer vor, die speziell für sensible und empfindliche Haut konzipiert sind und weniger Hautirritationen hervorrufen. Die Einwegrasierer können nicht nur für den Bart und lästige Rückenhaare verwendet werden, sondern auch für die Haare an den Beinen, den Achseln und sogar die Intimzone kann mit den herausragenden Einwegrasierern von BIC optimal rasiert werden.
Dabei sorgen die BIC Rasierer für eine weiche, glatte und haarfreie Haut, mit der sowohl Männer als auch Frauen sich wohlfühlen können. Außerdem sind die Einmalrasierer praktisch, wenn man unterwegs ist und sich beispielsweise vor dem Sport schnell die Achseln rasieren möchte, denn die BIC Einmalrasierer sind so leicht, dass man sie platzsparend verstauen und sie nach der Rasur einfach wegwerfen kann.
Die beliebtesten Modelle der Rasierer für die einmalige Verwendung aus dem Hause BIC sind auch die Einfachsten, denn weniger ist manchmal mehr!
Einer der wohl beliebtesten Einwegrasierer für die Herren der Schöpfung stellt der BIC 1 Sensitive Rasierer dar, welcher auch die einfachste Ausführung der BIG Einmalrasierer ist und sich daher im Shop der Marke besonders günstig kaufen lässt. Eine Packung mit 20 Rasierern kann man im Fachhandel oder im Online Shop für etwa vier Euro vorfinden. Dieses Modell ist der Klassiker unter den Einwegrasierern von BIC und überzeugt mit einer einzigen, aber sehr gründlichen Qualitätsklinge.
Der Rasierer ist für die Nassrasur konzipiert und verfügt über einen gerillten Griff in orange, der rutschfest ist und für mehr Kontrolle beim Rasieren sorgt. Außerdem enthält er einen fixierten Rasierkopf und ist sehr robust, weshalb er auch ein guter Begleiter für unterwegs ist.
Ein sehr beliebtes Modell für Damen hingegen ist der Twin Lady Rasierer der Marke. Dieser Einwegrasierer verfügt über zwei hochwertige, rostfreie Qualitätsklingen aus Edelstahl für eine schnelle und gründliche Rasur ohne zurückbleibende Stoppeln oder Irritationen der Haut.
Der Griff ist extra lang und gerillt, damit er optimal in der Hand liegt und eine komfortable Handführung mit ausreichend Kontrolle ermöglicht, ohne dass Frau beim Rasieren abrutscht und sich verletzt.
Natürlich bietet BIC auch Rasierer an, die mehrfach eingesetzt werden können und der alltäglichen Belastung ohne Probleme standhalten. Als Beispiel möchten wir das Modell Soleil Flex + Easy nennen, welches in Weiß und Pink daherkommt und einen gummierten Griff für mehr Komfort und Sicherheit bietet.
Mit drei Klingen ausgestattet und einem Schwingkopf versehen, gleitet der Rasierer perfekt an den Körperkonturen entlang - dabei erfolgt die Rasur rückstandslos, sodass Sie effizienter rasieren können und dabei sogar Zeit sparen.
Laut diversen Tests aus dem Internet sind die Einwegrasierer eine beliebte Wahl für diejenigen, die eine schnelle und einfache Lösung zur Haarentfernung suchen. Mit ihren scharfen Klingen und handlichen Griffen bieten sie eine bequeme Rasuroption für unterwegs. Ob auf Reisen, im Fitnessstudio oder im Büro - Einwegrasierer sind vielseitige Werkzeuge, um unerwünschte Haare effektiv zu entfernen.
Wählen Sie jetzt aus unserer Vergleichstabelle einen Einwegrasierer mit 4 Klingen für eine glatte und schonende Rasur. Wir waren im Dezember 2025 insbesondere von den Charakteristika des Modells 3 Action von BIC überzeugt.
Großes Augenmerk haben wir auf die Kategorien Stückzahl, Anzahl Klingen, beweglicher Kopf und gummierter Griff gelegt.
Hier ist ein Überblick über einige beliebte BIC Rasierer, basierend auf einem Vergleich vom Dezember 2025:
| Modell | Typ | Bewertung | Geeignet für | Anzahl Klingen | Besondere Merkmale | Preis pro Stück (ca.) |
|---|---|---|---|---|---|---|
| BIC Hybrid 5 Flex | Herrenrasierer, Nassrasierer | Sehr gut | Wechselklingen | 5 | Sanfte Rasur, viele Scherklingen, mit Gleitstreifen | 12,30 € |
| BIC 3 Action | Einwegrasierer | Sehr gut | Einwegrasierer | 3 | Sanfte Rasur, mit Gleitstreifen | 0,37 € |
| BIC Soleil Bella Colours | Einwegrasierer | Sehr gut | Einwegrasierer | 4 | Sanfte Rasur, ergonomischer Griff, mit Gleitstreifen | 2,69 € |
| BIC Einwegrasierer Metal | Einwegrasierer | Sehr gut | Einwegrasierer | 1 | Ideal für unterwegs, inklusive Schutzstange | 0,55 € |
| BIC Flex 5 | Einwegrasierer | Sehr gut | Einwegrasierer | 5 | Sanfte Rasur, viele Scherklingen | 2,12 € |
| BIC Miss Soleil | Einwegrasierer | Sehr gut | Einwegrasierer | 3 | Doppelter Gleitstreifen, mit Feuchtigkeitsstreifen mit Mandelöl | 1,05 € |
| BIC Soleil Escape | Einwegrasierer | Sehr gut | Einwegrasierer | 3 | Mit Schwenkkopf, ergonomischer Griff | 1,29 € |
| BIC Flex 4 | Einwegrasierer | Sehr gut | Einwegrasierer | 4 | Sehr viele Scherklingen, mit Schwenkkopf | 1,63 € |
Einwegrasierer bieten praktische Rasierfreiheit durch ihre sofortige Einsatzbereitschaft, wodurch sie besonders für Reisende und Einsteiger in die Nassrasur ideal sind. Die unkomplizierte Handhabung und der günstige Preis machen sie zu einer beliebten Alternative zu komplexeren Nassrasierern.
Ohne Wartung oder Klingenwechsel ermöglichen sie eine schnelle, hygienische Rasur für verschiedene Körperbereiche. Einwegrasierer für Damen verfügen häufig über spezielle Feuchtigkeitsstreifen, die die Haut während der Rasur pflegen. Für den Intimbereich eignen sich Einwegrasierer mit beweglichem Kopf, der sich den Konturen sanft anpasst.
Bei der Entscheidung zwischen Einwegrasierern oder Mehrwegrasierern spielen Nachhaltigkeit und langfristige Kosten eine wichtige Rolle. Wie oft Sie einen Einwegrasierer verwenden können, hängt von der Qualität der Klingen und Ihrer Haardichte ab.
Hautreizungen lassen sich durch Verwendung von Rasierschaum und langsame, vorsichtige Bewegungen minimieren. Für empfindliche Haut empfehlen sich Modelle mit integrierten Aloe-Vera-Streifen und abgerundeten Klingen.
Einwegrasierer erleichtern die tägliche Körperpflege, weil sie sofort einsatzbereit sind und keine aufwendige Vorbereitung erfordern. Diese handlichen Rasiergeräte zeichnen sich durch ihr geringes Gewicht und scharfe Klingen aus, die ohne zusätzliche Pflege auskommen. Besonders auf Reisen oder im Fitnessstudio sind sie zuverlässige Begleiter.
Während hochwertige Mehrwegrasierer auf eine längere Nutzungsdauer ausgelegt sind, punkten einfache Rasierlösungen durch ihre Flexibilität und den günstigen Preis. Für viele Menschen gehört die tägliche Rasur zur festen Körperpflegeroutine.
Einwegrasierer bieten den Vorteil einer unkomplizierten Anwendung und sparen im Vergleich zu Mehrwegrasierern Geld. Zudem sorgt die Einmalverwendung für ein Höchstmaß an Hygiene, da Bakterienbildung vermieden wird. Rasierer für alle Hauttypen sind häufig mit Feuchtigkeitsstreifen ausgestattet, die die Haut während der Anwendung pflegen.
Im Gegensatz zu Modellen mit Wechselklingen ist kein aufwendiges Säubern notwendig. Die Frage, wie oft man einen Einwegrasierer verwenden sollte, hängt stark von individuellen Faktoren wie Haardicke und Rasurfläche ab. In der Regel lässt die Klingenschärfe nach ein bis drei Anwendungen spürbar nach, was Hautirritationen verursachen kann. Besonders bei empfindlicher Haut empfehlen Experten, den Rasierer nach jeder vollständigen Anwendung zu wechseln.
Stumpfe Klingen oder ein abgenutzter Feuchtigkeitsstreifen sind klare Hinweise darauf, dass ein Austausch notwendig ist. Einwegrasierer für den Intimbereich zeichnen sich durch spezielle Klingendesigns aus, die empfindliche Hautpartien besonders schonen. Da die Haut im Intimbereich sehr sensibel reagiert, ist bei der Rasur besondere Sorgfalt gefragt.
Speziell konzipierte Rasierer mit Feuchtigkeitsstreifen sorgen für minimale Reibung und senken das Risiko von Schnittverletzungen oder Hautreizungen. Für die Haarentfernung im Intimbereich empfiehlt es sich, jedes Mal ein neues, scharfes Modell zu verwenden.
Die Rasur empfindlicher Körperpartien wie Beine oder Achseln wird mit speziellen Einwegrasierern für Damen spürbar angenehmer. Diese unterscheiden sich durch ihre ergonomische Form, die besser in weibliche Hände passt. Die Klingenanordnung ist auf die Konturen des weiblichen Körpers abgestimmt. Die beliebte Gillette Venus Serie bietet Modelle mit flexiblen Köpfen, die sich optimal an Kurven anpassen.
Der tägliche Griff zum Rasierer ist für viele Menschen Routine. Einwegrasierer überzeugen durch ihre unkomplizierte Anwendung, während Systemrasierer auf wechselbare Klingenköpfe setzen. Das spart langfristig Kosten und reduziert Plastikmüll. Systemrasierer bieten durch bewegliche Köpfe eine gründlichere Rasur.
Der klassische Rasierhobel erlebt derzeit ein Comeback und ermöglicht bei richtiger Handhabung eine besonders präzise Haarentfernung. Auch elektrische Geräte wie der Ladyshaver bieten Vorteile: Sie sind sofort einsatzbereit und reduzieren das Risiko von Schnittverletzungen. Die Entscheidung hängt letztlich vom Hauttyp und den individuellen Vorlieben ab.
Um sich seines Bartes zu entledigen, gibt es viele Möglichkeiten. Wenn der Bart im Jugendalter zu sprießen beginnt, wählen die meisten männlichen Zeitgenossen die Nassrasur. Das hat vor allem finanzielle Gründe, denn ein guter Elektrorasierer ist eine kostspielige Anschaffung, während man Systemrasierer schon für ein paar Euro bekommen kann - die Ausgaben wachsen erst im Lauf der Zeit aufgrund der Ersatzklingen.
Beide Varianten haben ihre Vorteile. Für die Nassrasur spricht ihre Gründlichkeit. Weil die Klinge sehr nah über die Haut gleitet, werden Barthaare ebenda abgeschnitten. Elektrorasierer haben zum Schutz fein gelochte Metallplatten, die zwar die Haut vor Verletzungen schützen, aber aufgrund des größeren Abstands zur Haut minimale Stoppeln hinterlassen. Dadurch wird die Haut nicht ganz so glatt und der Bartschatten wird früher wieder sichtbar.
Auch die Kosten sind ein wichtiger Faktor. Nassrasierer kosten zwar bei der Anschaffung nicht viel, die Klingen gehen jedoch stark ins Geld - und man muss sie oft wechseln. Auch für Männer mit unebener Gesichtshaut geht nichts über die Elektrorasur. Sich mit einem Rasierapparat zu schneiden, ist nahezu unmöglich.
An den offenen Schneiden von Nassrasierern kann man sich hingegen relativ leicht verletzen, und das Risiko wird durch den Rasierschaum noch gesteigert. Darüber hinaus ist Nassrasieren zeitaufwendiger als die Trockenrasur.
Viele Nassrasur-Afficionados schwören auf Rasierhobel. Diese sind teurer in der Anschaffung, aber meist auch hochwertiger und oft auch schöner gestaltet. Im Gegenzug sind die Klingen deutlich günstiger und man ist flexibel bei der Wahl des Herstellers, denn Rasierhobel nutzen standardisierte Klingen.
Der Umgang mit Rasierhobeln erfordert aber Übung und Konzentration, denn hier zieht man die Klinge direkt über die Haut - eine Schutzzone gibt es nicht. Aus diesem Grund kann man sich mit Rasierhobeln leichter verletzen, gleichzeitig ist ihre Gründlichkeit unschlagbar.
Die meisten handelsüblichen Systemrasierer nutzen entweder drei oder fünf Einzelklingen. Es gibt auch Ausnahmen, die mit zwei, vier oder gar sechs Klingen aufwarten, diese sind aber eher selten - in unserem Test ist der Wilkinson Quattro das einzige Modell mit einer geraden Anzahl Schneiden.
Wir können das jedoch nicht bestätigen. Unter den von uns getesteten Systemrasierern gab es keine merklichen Unterschiede zwischen Modellen mit drei und mit fünf Klingen - weder bei der Gründlichkeit, noch bei der Hautirritation oder der Lebensdauer schnitten die 5-Klingen-Rasierer besser ab. Unser Testsieger ist ein 3-Klingen-Rasierer und erledigte seine Aufgabe dennoch besser als seine Konkurrenten mit mehr Schneiden.
Neben der grundsätzlichen Qualität der kleinen Säbel ist auch deren Abstand zueinander von Bedeutung, denn in die Lücken bergen das Risiko, mit Bartstoppeln und Rasierschaum zu verstopfen. Die Stiftung Warentest kam in ihrem Test auf das gleiche Ergebnis. Dort führt die Bestenliste ein 5-Klingen-Rasierer an (Gillette Fusion5 Proglide), direkt darauf folgen ein 2-Klingen-Modell (Gillette SkinGuard) und anschließend ein Rasierer mit drei Schneiden (Gillette Mach3).
Gillettes Dauerläufer hat nicht nur im Handel einen langen Atem, sondern auch im Badezimmer - die Klingen hielten von allen in unserem Test am längsten. Im Vergleich zu den anderen Testkandidaten wirkt der Gillette Mach3 regelrecht grazil.
Der Griff ist kürzer als die der anderen Rasierer im Testfeld, sehr schmal, gerade und erst nahe der Klingenaufnahme abgewinkelt. Die Oberfläche besteht aus Metall und wird von gummierten Stellen durchbrochen, unten ist der Griff fast vollständig mit Gummi bezogen. Dadurch lässt er sich auch mit nassen Händen und Rasierschaum an den Fingern rutschfest und sicher halten. Er wirkt zudem recht hochwertig.
Wer den Griff nicht mag, bekommt optional auch andere mit den Klingen kompatible Griffe, die mitunter aus sehr hochwertigen Materialien wie etwa Nussbaumholz hergestellt sind, von Drittherstellern - ein Vorteil der hohen Verbreitung des Mach3, denn für andere Klingensysteme gibt es derartige Enthusiasten-Ausstattung im Normalfall nur sehr selten. Die Klingenaufnahme ist ein Dorn in der Mitte, der in eine Öffnung gesteckt wird - ein bewährtes Prinzip.
Eine Taste löst die Arretierung. Der Klingenwechsel geht damit leicht von der Hand und benötigt nicht mehrere Anläufe, wie wir es leider bei einigen Konkurrenten erlebt haben. Eine Systemklinge hat drei Schneiden, wie der Name Mach3 bereits andeutet. Die Klinge ist angenehm schmal, was das Rasieren an feinen und unebenen Stellen wie dem Philtrum, dem Adamsapfel und nahe der Mundwinkel erleichtert.
Die Klinge ist flexibel neigbar und hat einen angenehmen Widerstand - sie klappert nicht und wackelt nicht bei jeder Bewegung herum, man muss aber auch nicht stark aufdrücken, was Hautreizungen begünstigen und das Verletzungsrisiko durch Schnitte erhöhen würde. Der Mach3 liegt in der goldenen Mitte.
Rundum brillieren konnte der Mach3 bei der Nutzungsdauer der Klingen. Sie halten eine gefühlte Ewigkeit - bei allen Testpersonen deutlich länger als der Durchschnitt unter allen getesteten Systemrasierern, und sie haben selbigen ordentlich angehoben. Das ist für sich toll, noch schöner ist es aber in dem Wissen, dass Ersatzklingen für den Mach3 zwar nicht zu den allergünstigsten gehören, gegenüber vergleichbar ausdauernden Klingen (namentlich die des Gillette Fusion5 und des Wilkinson Hydro 5) aber für einen deutlich geringeren Betrag den Besitzer wechseln. Pro Rasur ist der Mach3 der drittgünstigste Nassrasierer im Test.
Den Gillette Mach3 als Testsieger auszuzeichnen war keine schwere Entscheidung. Das Gesamtpaket stimmt, gleichzeitig hat der Rasierer keine eklatanten Nachteile, sofern man nicht unbedingt eine Trimmerklinge benötigt. Der Herausforderer rasiert ebenfalls einwandfrei und ist etwas größer und ergonomischer geformt als der Testsieger.
Der Wilkinson Sword Hydro 5 schlug sich in unserem Test fast genauso gut wie unser Favorit - welchen man bevorzugt ist zu einem großen Teil eine Geschmacksfrage. Preislich liegen beide nah beieinander. Wer Gillette aus irgendeinem Grund nicht mag, dem silbern glänzenden Metall-Look nichts abgewinnen kann oder sich an der kompakten Bauweise des Mach3 stört, bekommt mit dem Wilkinson Sword Hydro 5 die beste Alternative in unserem Test.
Der Griff ist ein gutes Stück länger und breiter, außerdem ist er ergonomischer geformt. Es ist somit schlicht mehr zum Anfassen da - mit großen Pranken lässt er sich besser greifen. Er ist auch stärker gummiert - das spürt man und man sieht es auch. An den wenigen Stellen, die nicht von Gummi bedeckt sind, kommt auch beim Hydro 5 Metall zum Einsatz, allerdings farbig lackiert.
Die Klinge ist flexibel, sie kann auf einer Achse geneigt werden. Ihr Widerstand ist gering - etwas zu gering für unseren Geschmack. Es bleibt aber im Rahmen. Beim Rasieren ist alles in Ordnung, schüttelt man den Rasierer, hört man sie aber ganz leise klappern. Die Klinge ist sehr viel breiter als die des Mach3, was für präzises Rasieren kleiner Stellen ein Nachteil ist und daran liegt, dass der Hydro 5 zum einen fünf statt nur drei Klingen hat und zum anderen der Kunststoffrahmen über- und unterhalb der Klinge recht großzügig dimensioniert ist. Der obere Teil lässt sich immerhin zurückklappen, was die Übersicht etwas erleichtert.
Auf eine separate Trimmerklinge muss man hingegen verzichten - zwar spricht der Hersteller bei dem Feature von einer Konturenklinge, gemeint ist aber der Klappmechanismus. Die Klingenaufnahme folgt dem Spreizklemmenprinzip, was wir in der Regel nicht für ideal halten. Weil der Hydro 5 eine Führungsnase hat, ist das Einsetzen aber zum Glück kein Problem. Wir erwischten uns dennoch immer wieder beim Überprüfen, ob die Klinge tatsächlich sitzt oder gleich wieder abfällt. Beim Mach3 ist das hingegen immer eindeutig, die Frage stellt sich dort nicht.
Die Gründlichkeit bewerteten alle Tester mit gut bis sehr gut. Nur eine Testperson berichtete über ein gelegentliches Auftreten leichter Hautirritation, die anderen hatten keinerlei Probleme. Schlechter ist es um den Gleitstreifen bestellt: Er trägt viel zu stark auf und »schleimt« regelrecht - nach der Rasur muss man den Schlick richtig von der Haut waschen. Gut ist der Hydro 5 wieder bei den Kosten: Ähnlich wie beim Mach3 halten die Klingen sehr lange. Sie sind allerdings etwas teurer.
Wer auf eine sehr gründliche und reizarme Rasur Wert legt, aber auf keinen Fall auf die Trimmerklinge verzichten möchte, bekommt beides vom Gillette Fusion5. Ein Klingentausch ist auch diesem Rasierer nur sehr selten nötig, denn die Schneiden sind wie bei unserem Favoriten extrem ausdauernd. Die teuren Klingen sind der Hauptgrund, warum der Gillette Fusion5 für uns nicht als Testsieger in Frage kam, denn für sich genommen ist der Rasierer super. Auszusetzen haben wir daran überhaupt nichts.
Zum einen ist der Griff größer und ergonomischer geformt, sodass er noch etwas besser in der Hand liegt. Er besteht aus stabilem Metall, das oben und unten mit feinen Gummilamellen bestückt ist, die einen hervorragenden Halt gewährleisten. Auch die Gewichtsverteilung ist exzellent, der Schwerpunkt des Nassrasierers mit Klinge liegt ziemlich genau in der Mitte.
Die Klinge ist auf einer Achse flexibel und hat genau den richtigen Widerstand - nicht zu viel und nicht zu wenig, hier hat Gillette den Sweetspot getroffen. Der Gegendruck ändert sich auch nicht, wenn die Klinge in einen stärkeren Winkel geneigt wird - perfekt! Der Gleitstreifen gehört zu den besten im Test.
Man bemerkt ihn - aber positiv. Er macht die Rasur spürbar angenehmer, trägt nicht zu viel auf und bleibt ziemlich lange bestehen, bevor er aufgebraucht ist, was besonders in Hinsicht auf die lange Nutzungsdauer der Klingen eine äußerst respektable Leistung ist. Alles super also - wäre da nicht der bereits erwähnte Preis. Die Klingen gehen zum Testzeitpunkt für mindestens 3,50 Euro pro Stück (4er-Packung) über die Ladentheke und sind damit die zweitteuersten im Testfeld, lediglich die für die Schwester Fusion5 Power Proglide sind noch teurer. Wer den Kostenpunkt nicht scheut, bekommt mit dem Fusion5 auf jeden Fall einen tollen Nassrasierer.
Insgesamt haben die günstigen Discounter- und Drogeriemarkt-Modelle in unserem Test eher enttäuscht. Eine Ausnahme gibt es aber: Mit dem Cien Men Dynamic 5 Pro vertreibt Lidl einen Nassrasierer, der nicht nur auf den ersten Blick Sparpotenzial bietet. Den Cien Men Dynamic 5 Pro kennen einige vielleicht noch unter seinem alten Namen »Shark«.
Die Oberseite ist mit Metall bedeckt, was dem Cien einen etwas edleren Anstrich verleiht als die Discounter-Konkurrenten bieten, aber nicht ganz die Klasse eines Gillette Mach3 erreicht. Unten ist der Dynamic 5 Pro dezent gummiert und mit Rillen versehen, um Rutschen zu verhindern. Die Klingenaufnahme besteht aus einem breiten Metalldorn, gewechselt wird der gesamte Klingenkopf. Das ähnelt einigen Konkurrenten, unter anderem dem Balea Men Revolution 5.1 und dem Harry’s Truman, deren Fassungen allerdings aus Kunststoff bestehen.
Die Klinge selbst ist relativ breit - nur minimal weniger als die des Wilkinson Hydro 5 - und somit nicht allzu gut für Feinheiten geeignet. Die Gründlichkeit erreicht nicht ganz die unserer anderen Empfehlungen, ist aber überdurchschnittlich hoch. Auch Hautreizungen traten im Test nicht auf. Das ändert sich jedoch mit zunehmendem Abstumpfen der Klinge, was leider relativ schnell passiert und unser größter Kritikpunkt am Cien-Rasierer ist.
Allerdings sind die Ersatzklingen günstig, wodurch der Preis pro Rasur dennoch niedrig ist und im Testfeld lediglich vom Aveo Men 3-Klingen-Rasiere...
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Wahl des richtigen Rasierers stark von den persönlichen Vorlieben und Bedürfnissen abhängt. Ob Einwegrasierer, Systemrasierer oder Rasierhobel - jede Option hat ihre Vor- und Nachteile. Es lohnt sich, verschiedene Modelle auszuprobieren, um den idealen Rasierer für sich zu finden.
tags: #bic #einweg #rasierer #1 #klinge #test
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