Die meisten Menschen verbinden Haarverlust eher mit dem fortgeschrittenen Alter. Doch Haarausfall kann bereits mit 18 Jahren beginnen, sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Gerade bei jungen Heranwachsenden, bei denen sich das Selbstwertgefühl erst noch entwickeln muss, bedeutet die Ausdünnung der Haarpracht ein emotionales Trauma. Auch junge Männer der Generation Z (ca. Geburtsjahre 1997-2012) sind zunehmend von Haarausfall betroffen.
Was früher als ein Problem älterer Generationen galt, zeigt sich heute immer häufiger auch bei jungen Männern. Die Generation Z steht unter immensem Druck: soziale Medien, Karriereanforderungen und der ständige Vergleich mit anderen erzeugen Stress, der sich negativ auf die Gesundheit auswirken kann.
Für gewöhnlich verlieren Menschen im Durchschnitt 100 bis 200 Haare am Tag. Das stellt kein großes Risiko dar, da ein gesunder Mensch circa 100.000 Kopfhaare besitzt und neben dem Verlust immer wieder neue Haare dazu wachsen. Haarausfall wird sichtbar, wenn mehr Haare ausfallen als nachwachsen.
Hier sind einige der Hauptursachen für Haarausfall bei Teenagern:
Gerade in der Pubertät finden bei Teenagern erhebliche Veränderungen statt. Diese körperliche, geistige und emotionale Umstellung werden unter anderem durch Hormonschübe verursacht, um die Entwicklung voranzutreiben. Wie oben schon beschrieben, sind hormonelle und psychische Erkrankungen bei Teenagern möglich, welche die Haarfollikel abbauen können und somit Haarschwund und Glatzenbildung begünstigen.
Mit extremem Haarausfall können auch Frauen betroffen sein, die beginnen, die Pille zu nehmen. Wenn du die Antibabypille einnimmst, hast du vielleicht nach Beginn der Einnahme dünner werdendes Haar oder Haarausfall festgestellt. Dies lässt sich oft durch den Wechsel zu einem anderen Verhütungsmittel beheben. Am besten lässt du dich von deinem Arzt beraten, um herauszufinden, welche Optionen für dich am besten geeignet sind.
Teenager können unter starkem Stress leiden, der ebenso durch die hormonellen Veränderungen entstehen kann. Es kann zu stressbedingtem Haarverlust und sogar zur Glatzenbildung kommen.
In einigen Fällen leiden die Jugendlichen unter Trichotillomanie, einer psychischen Störung, bei der so lange an den eigenen Haaren gezogen wird, bis sie ausreißen. Trichotillomanie entsteht oft als Gewohnheit in der Kindheit und kann die Follikel nach und nach schädigen, was zu dauerhaftem Haarausfall bei Teenagern und jungen Erwachsenen führt.
Durch den Genuss von zu viel Fast Food, Fertigprodukten und raffiniertem Zucker essen Jugendliche häufig gesundheitsschädigend. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist bei Teenagern wichtig für den gesunden Haarwuchs. Bei Teenagern mit einer Ernährung, der es an wichtigen Vitaminen und Mineralien wie Biotin, Eisen, Zink und Vitamin A mangelt, kann es zu stumpfem, schütterem Haar und sogar zu Haarausfall kommen.
Extreme Diäten können ebenfalls zu Haarausfall führen. Es hilft, den Verzehr von verarbeiteten Lebensmitteln und Fast Food zu reduzieren, weniger raffinierten Zucker zu essen und die Ernährung so umzustellen, dass sie die richtigen Lebensmittel für gesundes Haar enthält.
Unter Traktionsalopezie versteht man eine Form des Haarausfalls, der hauptsächlich bei Jugendlichen und Teenagern auftritt. Dazu gehören der Einsatz von scharfen Chemikalien etwa beim Färben ebenso wie straff gebundene oder geflochtene Zöpfe sowie Haarverlängerungen (Extensions).
Alopecia Areata, besser bekannt als kreisrunder Haarausfall, ist eine Form des Haarausfalls, die kahle, teilweise fleckige und kreisrunde Stellen auf der Kopfhaut und anderen Körperstellen, an denen Haare wachsen, auslöst. Bei Alopecia areata handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, bei der der Haarfollikel sein Immunprivileg verliert, so dass sich um die Haarzwiebel an der Basis des Follikels eine Entzündung entwickelt, die zu einem "lückenhaften" Haarausfall führt.
Die Krankheit kann vererbt werden und tritt häufiger bei Menschen auf, in deren Familie Autoimmunerkrankungen wie rheumatoide Arthritis, Zöliakie oder Typ-1-Diabetes vorkommen. Wenn du oder ein Teenager in deinem Leben an Alopecia areata leiden, wirst du eher kahle Stellen als einen zurückweichenden Haaransatz bemerken. Es gibt auch andere, fortgeschrittenere Formen der Alopezie, wie z. B. die Alopecia totalis, bei der das gesamte Kopfhaar ausfällt, oder die Alopecia universalis, bei der der Haarausfall am gesamten Körper auftritt.
Androgenetische Alopezie, auch bekannt als männliche oder weibliche Kahlköpfigkeit, ist eine häufige Ursache für Haarausfall, der bereits im mittleren Lebensalter beginnen kann. Obwohl beide Geschlechter betroffen sein können, ist die männliche Form der Kahlheit häufiger. Die meisten Fälle von Kahlheit bei Männern hängen mit vererbten Genen zusammen, von denen viele die Empfindlichkeit gegenüber Dihydrotestosteron (DHT), einem vom Testosteron produzierten Hormon, bestimmen.
Die DHT-Empfindlichkeit führt zu einer Schwächung der Haarfollikel, wodurch die Strähnen kürzer und dünner werden. Dies führt zu einer Ausdünnung um den Scheitel herum, und bei Männern entsteht eine ausgeprägte M-förmige Haarlinie sowie eine hellere Pigmentierung. Diese Empfindlichkeit gegenüber DHT und der Beginn der Haarausdünnung können bereits in der Pubertät beginnen.
Gerade für die heutige Jugend sind Aussehen und Äußerlichkeiten von großer Bedeutung, gerade wenn man in den sozialen Netzwerken unterwegs ist. Daher kann Haarausfall mit 18 weitreichende Auswirkungen für die Teenager haben. Angefangen mit dem Spott der Mitschüler bis zum Mobbing - der Betroffene wird dadurch psychisch stark belastet. Zudem besteht die Gefahr, dass durch den Stress der ohnehin bestehende Haarausfall noch verstärkt werden kann.
Oftmals gehen die betroffenen Teenager nur noch mit einer Cap aus dem Haus, auch beim Dating gibt es häufiger Probleme als bei Gleichaltrigen mit vollem und gesundem Haar.
Diese Frage stellen sich viele Menschen, die davon betroffen sind. Die Ursachen haben wir oben bereits beschrieben. Bis sich das neue Haarwachstum aber wieder einstellt, dauert es dennoch einige Zeit.
Mit dem richtigen Haarschnitt und einem schonenden Styling können Sie das dünne Haar voluminöser und voller aussehen lassen. Lassen Sie sich von Ihrem Friseur dementsprechend beraten, wie ein Haarschnitt gut zur Gesichtsform passt und die kahlen Stellen kaschiert werden können.
Für Jungen mit schütterem Haar:
Für Mädchen mit schütterem Haar:
Ein starker Haarausfall kann gerade bei jungen Frauen das Selbstwertgefühl stark beeinträchtigen. Sollten auch Sie darunter leiden, lassen Sie den Kopf nicht hängen. Eine wirklich innovative Idee ist diese Möglichkeit, lichte Stellen beim Kopfhaar zu kaschieren. Sowohl mit Super Million Hair als auch SHAKE OVER bieten wir Ihnen gleich zwei Produkte an, die gesundheitlich unbedenklich und absolut nebenwirkungsfrei sind.
Wer den Haarausfall frühzeitig erkennt, kann den Haarausfall im Austausch mit einem Dermatologen durch eine geeignete Therapie stoppen oder zumindest verlangsamen. Hier sind einige gängige Behandlungen für Alopecia areata:
Die evidenzbasierte (S3)-Leitlinie zur Behandlung der androgenetischen Alopezie bei Männern empfiehlt die Wirkstoffe Minoxidil und Finasterid. Minoxidil ist eigentlich ein Wirkstoff gegen Bluthochdruck. In fünfprozentiger Lösung oder als Schaum kann er, zweimal täglich auf die Kopfhaut aufgetragen, Haare leicht nachwachsen lassen und den Verlauf des Haarausfalls abmildern. Eine andere Option für Männer ist Finasterid, einmal täglich als Tablette eingenommen. Dieser Wirkstoff kann den Haarausfall über längere Zeit stabilisieren.
Haarverlust ist nicht nur ein Problem von älteren Personen, vermehrt Teenager leiden an Haarschwund, was psychische Probleme für die Betroffenen mit sich bringen kann. In diesem Artikel haben wir Ihnen die Ursachen gezeigt, wie Sie mit einigen Maßnahmen einem Haarausfall mit 18 vorbeugen und stoppen können. Sollten die Kopfhaare trotzdem in jungen Jahren ausfallen, kann man mit unseren Tipps die kahlen Stellen vorerst kaschieren.
tags: #Jugendliche #mit #Glatze #Ursachen
Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.