John Frieda Shampoos: Inhaltsstoffe unter der Lupe

John Frieda ist eine bekannte Marke im Bereich der Haarpflege, die eine Vielzahl von Shampoos und Conditionern für unterschiedliche Bedürfnisse anbietet. Dieser Artikel befasst sich mit den Inhaltsstoffen dieser Produkte, um Verbrauchern eine informierte Entscheidungsgrundlage zu bieten.

Die Auswahl an Shampoos ist enorm umfangreich. Hierbei gibt es unterschiedliche Shampoos, die sich für verschiedene Haartypen und Anwendungen eignen.

Hier ist eine Übersicht einiger John Frieda Shampoos:

ModellHaartypWirkung
John Frieda Hydro BoostTrockenes, sprödes HaarFeuchtigkeitsspendend
John Frieda Sheer Blonde Go Blonder ShampooBlondes HaarStufenweise Aufhellung
John Frieda Blue Crush ShampooBrünettes HaarAusgleich von Orangetönen
John Frieda Violet Crush Intensiv-Silber-ShampooBlondes HaarAnti-Gelbstich, gegen Orangetöne
John Frieda Volume LiftFeines, volumenloses HaarVolumen und Schwung
John Frieda Profiller+ ShampooFeines, geschwächtes HaarVerdichtung der Haare
John Frieda Frizz Ease Wunder-ReparaturTrockenes, hitzegeschädigtes, widerspenstiges HaarSofort-Reparatur, Geschmeidigkeit und langanhaltender Schutz

Professionelle Haarpflegeprodukte, die sich lohnen.

Go Blonder Shampoo: Das Go Blonder Shampoo hellt das Haar stufenweise auf, verleiht Glanz und reinigt. Es pflegt und spendet Feuchtigkeit für ein geschmeidiges Blond. Eine optimale, natürlich aussehende Aufhellung erreichst du in Verbindung mit dem Go Blonder Aufhellungsspray. Sanft ins nasse Haar einmassieren, aufschäumen und gründlich ausspülen.

Kritische Auseinandersetzung mit Inhaltsstoffen

Ein Test von Haarspülungen hat gezeigt, dass nicht alle Produkte frei von bedenklichen Stoffen sind. Das trifft jedoch nicht auf den John Frieda Repair & Detox Conditioner zu. Die Haarspülung schneidet in unserem Test lediglich mit "ungenügend" ab.

Problematische Inhaltsstoffe im Fokus

Nun, wir haben in der John Frieda-Haarspülung so einige problematische Inhaltsstoffe entdeckt, die wir kritisieren.

  • Künstlicher Moschusduft: Im John Frieda-Conditioner steckt, wie auch in einer weiteren geprüften Haarspülung, künstlicher Moschusduft. Wir beanstanden diesen Duftstoff, weil Hinweise vorliegen, dass er Leberschäden verursachen und sich im Fettgewebe anlagern kann.
  • Butylhydroxytoluol (BHT): Das gilt auch für das Antioxidans Butylhydroxytoluol (BHT): Es steht im Verdacht, wie ein Umwelthormon zu wirken.
  • Chlormethylisothiazolinon (CIT): Die untersuchte Haarspülung von John Frieda enthält einen problematischen Konservierungsstoff. Konkret handelt es sich hierbei um Chlormethylisothiazolinon (CIT). Diese Substanz, die zur Gruppe der halogenorganischen Verbindungen zählt, kann Haut und Augen reizen.
  • PEG-Verbindungen: Nicht gerade hautfreundlich sind außerdem PEG-Verbindungen. Sie befinden sich ebenfalls im Conditioner von John Frieda, wie auch in vier weiteren Haarspülungen im Test.
  • Silikone: Minuspunkte bekommt die Haarspülung von John Frieda zudem für Silikone: Sie umhüllen das Haar lediglich mit einem dünnen Film und lassen es dadurch optisch glatter und geschmeidiger aussehen. Darüber hinaus stellen Silikone eine Umweltbelastung dar, weil sie sich teilweise nur sehr schwer wieder abbauen. Daher werten wir sie ab.
  • Fehlendes Rezyklat: Kritisch sehen wir es außderm, dass die Kunststoffverpackung des John Frieda-Conditioners kein Recyclingmaterial (Rezyklat) enthält. Wir finden es aber wichtig, dass Rezyklate einen Teil von Plastikverpackungen ausmachen.

Das Gesamturteil

Das Gesamturteil beruht auf dem Teilergebnis Inhaltsstoffe. Ein Teilergebnis Weitere Mängel, das "ausreichend" ist, verschlechtert das Gesamturteil um eine Note. Da der John Frieda Repair & Detox Conditioner künstlichen Moschusduft, BHT, CIT und PEG-Verbindungen enthält, ziehen wir sechs Noten ab. Für Silikone und das fehlende Rezyklat in der Verpackung gibt es drei Notenabzüge. Daher lautet das Teilergebnis Weitere Mängel "ausreichend". Aus beiden Teilergebnissen ergibt sich die Gesamtnote "ungenügend".

Stellungnahme zu bestimmten Inhaltsstoffen

Parabene: Wir halten Parabene für sichere und wirksame Konservierungsmittel, wenn sie entsprechend den Vorschriften der EU und anderer Aufsichtsbehörden verwendet werden. Parabene sind nur eines der Konservierungssysteme, die wir in unseren Produkten verwenden, und viele unserer Produkte enthalten sie nicht. Keine der umfangreichen Forschungsarbeiten zu Parabenen hat ein potenzielles Risiko für die menschliche Gesundheit aufgezeigt und Parabene gehören nach wie vor zu den sichersten Konservierungsstoffen in den heutigen Kosmetikprodukten.

Sulfate: Sulfate sind Reinigungssubstanzen, die in Haarpflegeprodukten verwendet werden, um Schmutz, Öl und Ablagerungen zu entfernen. Aber nicht alle Sulfate sind gleich. Durch unsere Forschung haben wir milde Sulfate ("ethoxylierte Sulfate") identifiziert, die sehr wirksam und dennoch sanft genug für Kopfhaut und Haar sind. In der richtigen Formulierung können diese Sulfate dazu beitragen, dass blondes Haar hell und leuchtend, rotes Haar kräftig und lebendig, brünettes Haar intentsiv und vielschichtig und Locken definiert und schwungvoll aussehen.

Silikone: Es gibt Hunderte von verschiedenen Arten von Silikonen, die unterschiedliche Vorteile für das Haar bieten. Silikone bilden eine mikroskopisch dünne und flexible Schicht auf dem Haar, die eine Barriere gegen Kräuseln und Feuchtigkeit bildet und die Feuchtigkeit einschließt, wenn sie auf nasses oder feuchtes Haar aufgetragen wird. Einige unserer Formeln enthalten Silikone, um Frizz zu glätten, dem Haar Geschmeidigkeit und Glanz zu verleihen, die Farbe zu schützen, das Haar zu entwirren, fliegende Härchen zu reduzieren und Spliss zu versiegeln. Die in unseren Formulierungen verwendeten Silikontypen trocknen nicht aus und verursachen bei richtiger Anwendung keine unerwünschte Schwere.

Phthalate: Phthalate sind eine Gruppe von Stoffen, die in kosmetischen Produkten verwendet werden, um das Dufterlebnis und die Produktleistung zu verbessern. Die Produkte von John Frieda enthalten keine Phthalate in unseren Rezepturen oder Duftstoffen.

Tierversuche: Wir glauben, dass der Tierschutz bei all unseren Aktivitäten eine wichtige Rolle spielt. Und wir unterstützen aktiv die weltweite Bewegung zur Abschaffung von Tierversuchen. Die Europäische Union (EU) war die erste, die Beschränkungen für Tierversuche für Kosmetika erlassen hat, die vorschreiben, dass alle Kosmetika frei von Tierversuchen sein müssen. Die EU-Vorschriften dienten als Grundlage für andere staatliche Verbote auf der ganzen Welt (einschließlich Großbritannien)*. Wir halten uns an die Konventionen der EU und andere staatliche Verbote von Tierversuchen für Kosmetika.

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