Die Frage nach Tierversuchen in der Kosmetikindustrie ist ein wichtiges Thema für viele Verbraucher. Besonders im Fokus stehen dabei bekannte Marken wie John Frieda, deren Produkte weltweit erhältlich sind. Dieser Artikel beleuchtet die Thematik Tierversuche im Zusammenhang mit John Frieda Shampoos und der Muttergesellschaft Kao.
Kaō ist ein 1940 in Japan gegründetes Chemie- und Kosmetikunternehmen, welches international durch verschiedene Marken vertreten ist. Unter Anderem gibt es ein Research-Center in China, wo Tierversuche für Kosmetikprodukte leider immer noch vorgeschrieben sind.
Kao äußert sich zu Tierversuchen wie folgt:
"We do offer our products in China although we continue to endorse no animal testing of our products. We closely examine all ingredients and products before they go on the market to ensure that all products meet the safety expectations outlined in the PCPC Consumer Commitment Code, US FDA and EU regulations, and many other recognized regulatory agencies. Additionally, current plans do not include the use of animals in the development of new products."
Obwohl Kao betont, keine Tierversuche zu befürworten, werden Produkte in China angeboten, wo Tierversuche für bestimmte Kosmetika vorgeschrieben sein können.
Ein Test von 39 Haarspülungen, bei dem die Produkte auf Schadstoffe geprüft wurden, ergab, dass der John Frieda Repair & Detox Conditioner mit "ungenügend" abschnitt. Im Folgenden werden einige der kritisierten Inhaltsstoffe aufgeführt:
Zusätzlich wurde kritisiert, dass die Kunststoffverpackung des Conditioners kein Recyclingmaterial (Rezyklat) enthält.
Die Inhaltsstoffliste des John Frieda Repair & Fülle Shampoos umfasst unter anderem:
Kao engagiert sich für die Entwicklung und Anwendung von Alternativen zu Tierversuchen. Seit den 1980er Jahren arbeitet die Muttergesellschaft Kao aktiv mit Industrieverbänden und relevanten Dritten zusammen, um aussagekräftige Alternativen zu Tierversuchen zu finden, die auch bereits erfolgreich als internationale Richtlinien übernommen wurden.
Einige Beispiele für alternative Testmethoden sind:
Um sicherzustellen, dass Kosmetikprodukte ohne Tierversuche hergestellt werden, empfiehlt PETA Deutschland, einen Blick auf die Liste peta-approved.de zu werfen. Diese Liste enthält Marken, die schriftlich zugesichert haben, vollständig tierversuchsfrei zu arbeiten. John Frieda ist nicht auf dieser Liste zu finden.
Verbraucher können auch direkt bei Unternehmen nachfragen, warum bislang keine Zertifizierung vorliegt. Fragen wie "Wie testet Ihr Unternehmen seine Produkte?" und "In welchen Ländern sind Ihre Produkte erhältlich?" können Unternehmen zeigen, dass tierversuchsfreie Produkte von der Kundschaft ausdrücklich gewünscht werden.
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