Joachim Löw: Mehr als nur ein Bundestrainer – Eine Reise von Haaren und Erfolgen

Joachim Löw, eine Ikone des deutschen Fußballs, ist bekannt für seine taktische Brillanz und seinen unverkennbaren Stil. Doch abseits des Spielfelds ranken sich um seine Person auch einige Mythen und Anekdoten. Eine davon betrifft seine Glatze, die im Laufe der Jahre zu einem Markenzeichen geworden ist. Dieser Artikel beleuchtet die Hintergründe und wirft einen Blick auf Löws Entwicklung vom jungen Trainer zum stilbewussten Bundestrainer.

Die legendäre Glatze: Eine unfreiwillige Typveränderung

Ein denkwürdiger Moment in Joachim Löws Karriere ereignete sich im Jahr 1997. Mittelfeldspieler Gerhard Poschner, der als Fünfjähriger mit seiner Familie aus Mettersdorf nach Bietigheim-Bissingen ausgewandert ist, rasiert 1997 VfB-Trainer Jogi Löw eine Glatze. Nach dem Gewinn des DFB-Pokals mit dem VfB Stuttgart wurde Löw beim Empfang auf dem Stuttgarter Rathausbalkon von seinen Spielern überrascht. Im Eifer des Gefechts wurde ihm eine Glatze verpasst.

VfB-Trainer Sebastian Hoeneß wurde nach dem 4:2 (3:0)-Triumph im DFB-Pokalfinale gegen Drittliga-Meister Arminia Bielefeld gefragt, ob er es Löw gleich tun würde: "Jogi hatte damals und heute noch im Gegensatz zu mir volles Haar. Ich habe jetzt schon eine Halbglatze. Ich weiß nicht, ob es Sinn macht, mir eine Vollglatze schneiden zu lassen", sagte der Trainer des VfB Stuttgart am Samstag nach dem 4:2 (3:0)-Triumph im DFB-Pokalfinale gegen Drittliga-Meister Arminia Bielefeld: "Ich habe es nicht vor, aber mal schauen, was passiert. Der Abend ist ja noch jung."

Der frühere Bundestrainer Löw hatte 1997 als VfB-Trainer den Pokal gewonnen und sich danach eine Glatze rasieren lassen. 28 Jahre später feierte Hoeneß nicht nur den ersten Stuttgarter Titel seit der Meisterschaft 2007, sondern auch das versöhnliche Ende einer durchwachsenen Saison.

Dieser Moment, der eigentlich als spontaner Spaß gedacht war, veränderte Löws Erscheinungsbild nachhaltig und trug zu seinem Image bei.

Der Stilwandel: Vom Popperschnitt zum Mode-Vorbild

In einem Interview erklärte er mal: „Ich habe einfach viel Haar, an meiner Frisur kann ich gar nicht viel tun. Meine Haare wachsen nämlich, was mich etwas stört, nach vorne."

Bundestrainer Joachim Löw trug einst einen Popperschnitt und hatte als DFB-Pokalsieger mit dem VfB einen seiner peinlichsten Momente: Beim Empfang auf dem Stuttgarter Marktplatz scherten ihm seine Spieler eine Glatze. Längst hat der Bundestrainer seinen schwarzen Pony wieder.

Löw hat sich im Laufe der Jahre zu einem Stilvorbild entwickelt. Seine elegante Kleidung und sein gepflegtes Äußeres haben ihm viel Anerkennung eingebracht. Er selbst sieht die Körperpflege als notwendigen Teil seines Berufs: "Aber unser Beruf bringt natürlich mit sich, dass wir uns intensiver mit Körperpflege beschäftigen müssen als andere. Wir schwitzen einfach mehr."

Die Entwicklung des Joachim Löw im Überblick

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Stationen in Joachim Löws Entwicklung zusammen:

Jahr Ereignis Bedeutung für Löws Image
1997 Glatze beim VfB Stuttgart Unfreiwillige Typveränderung, prägendes Merkmal
2004 Beginn als Co-Trainer der Nationalmannschaft Etablierung im nationalen Fußball
2006 Übernahme des Bundestrainer-Amtes Aufstieg zur nationalen Ikone
Heute Stilbewusster Bundestrainer Vorbild für viele Männer

Anekdoten und Persönliches

Abseits des Fußballs zeigt sich Löw als vielseitig interessierter Mensch. Er reist gerne, interessiert sich für Mode und pflegt einen bewussten Lebensstil. So sind Reisen, das Ausland sehen erst später gekommen. Er hat ja mal in Österreich gearbeitet, in der Schweiz gelebt, auch in südländischen Gefilden wie Istanbul. Da sah man plötzlich Dinge, die man noch nie kannte - ob es etwas Modisches war oder ein guter Wein. Was mir gefiel, habe ich angenommen. Ich mache überhaupt nur, was mich wohlfühlen lässt.

Auch seine Jugend im Schwarzwald hat ihn geprägt: "Nein, meine Kindheit, unser Elternhaus, das war etwas ganz anderes. Mein Vater hatte einen kleinen Handwerkerbetrieb mit zwanzig Arbeitern. Er hat sehr hart gearbeitet, er war im Krieg, er gehörte zur Generation Wiederaufbau. Selten, dass er sich etwas gegönnt hat."

Der Fernsehsender TeleUniversitatea aus Temeswar hat den Banater Journalisten Helmut Heimann interviewt, der auch in der Siebenbürgischen Zeitung publiziert. Im Interview erzählt Helmut Heimann Erlebnisse und Anekdoten aus seiner fast 40-jährigen journalistischen Tätigkeit.

Für Thomas Schneider ist es „eine Ehre“, Joachim Löw beim deutschen Fußball-Nationalteam zu assistieren. Der neue Co-Trainer will aber auch eigene Spuren hinterlassen.

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Die Sport- und Beauty-Welt diskutiert über die Haar-Transplantation von Jürgen Klopp und schreibt über die Ankündigung von Peter Neururer, sich beim Klassenverbleib des VfL Bochum die schütteren Locken blau färben zu lassen.

Auch wenn man nicht alle über einen Kamm scheren sollte: Die Kabine der Profis scheint mitunter ein Friseursalon. Jedenfalls trägt die junge Kicker-Generation den „Undercut“ perfekt gestylt auf dem Rasen: nicht „Vokuhila“, sondern an den Seiten raspelkurz und das Deckhaar lang.

Berühmtester Kopf dafür ist Nationalspieler Marco Reus, auch sein BVB-Kollege Lukas Piszczek findet’s cool. Dabei erklärte Udo Walz der Nachrichtenagentur dpa: „Undercut ist nicht mehr so angesagt.“ Berlins Starcoiffeur räumte aber ein: „Ich habe mir selbst einen leichten schneiden lassen. Ist einfach eine witzige Modeerscheinung.“ Und reine Kopfsache.

Englands Topstürmer Wayne Rooney hat ebenfalls so ein Prozedere hinter sich - angeblich für 36 000 Euro: „Ich habe mit 25 eine Glatze bekommen. Warum hätte ich es nicht tun sollen?“ Walz ist der Meinung: „Elton John hat’s auch gemacht. Ein Mann mit viel Charisma braucht eigentlich keine falschen Haare. Aber wenn’s ihn glücklich macht...“

So hat er sich im Laufe der Zeit verändert

tags: #joachim #löw #glatze #ursache

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