Damen-Nassrasierer im Test: So finden Sie den besten Rasierer für glatte Haut

Der Sommer naht und die kurzen Kleider und Röcke kommen aus dem Schrank, doch die lästigen Härchen an den Beinen und unter den Achseln stören. Eigens für die Damenwelt bietet der Handel spezielle Nassrasierer für Frauen, welche die Stiftung Warentest in der aktuellen Ausgabe genauer unter die Lupe genommen hat.

Bei einem Nassrasierer gleiten die Klingen des Rasierers über die nasse Haut und schneiden so die Haare ab. Durch die vorherige Aufweichung der Haut und Haare mit Wasser gelingt die Rasur einwandfrei. In der Regel haben Nassrasierer einen ergonomischen Griff sowie einen Gelstreifen, der die Rasur bei Wasserkontakt noch angenehmer macht.

Stiftung Warentest testet Damen-Nassrasierer
Die Stiftung Warentest hat in ihrem Nassrasierer-Test verschiedene Modelle geprüft und bewertet. Im Fokus standen dabei Rasierergebnis, -komfort, Hautschonung und Handhabung. Insgesamt 50 Frauen im Alter von 16 bis 58 Jahren haben die Nassrasierer ausprobiert, sowohl Einweg- als auch Systemrasierer mit Wechselklingen. Jedes Produkt kam 150 Mal zum Einsatz. Die Auswahl an guten Nassrasierern ist groß: In der Tabelle der Stiftung Warentest sind 17 zu finden.

Die Testergebnisse zeigen, dass sowohl Systemrasierer als auch Einwegrasierer gute Ergebnisse liefern können. Allerdings gibt es Unterschiede in Bezug auf Komfort und Umweltfreundlichkeit.

Systemrasierer vs. Einwegrasierer

Systemrasierer: Ein Systemrasierer (oft auch Mehrklingenrasierer genannt) ist ein Rasierer, welcher speziell für die Nassrasur geeignet ist. Der sogenannte Scherkopf ist in der Regel austauschbar und lässt sich nach Abnutzung durch einen neuen Wechselkopf austauschen. Systemrasierer mit Wechselklingen sind auf Dauer abfallsparender.

Einwegrasierer: Ein Einwegrasierer ist, wie der Name bereits herausstellt, ein Rasierer für ein bis drei Anwendungen. Einwegrasierer für die einen wie für die anderen ähneln sich hingegen oft in Form und auch Gewicht. Einwegprodukte sind einfacher gestaltet. Einwegrasierer sind gegenüber Systemrasierern kostengünstiger.

Vor- und Nachteile

  • Systemrasierer: Bieten in der Regel einen höheren Komfort durch ergonomische Griffe und bewegliche Köpfe. Sie sind umweltfreundlicher, da nur die Klingen ausgetauscht werden müssen.
  • Einwegrasierer: Sind kostengünstiger in der Anschaffung, aber weniger komfortabel und umweltfreundlicher.

Bekannte Hersteller und Produkte

Der wohl bekannteste Hersteller von Damen Nassrasierern ist Gilette Venus. Das Unternehmen bietet sowohl Einwegrasierer als auch Systemrasierer in den unterschiedlichsten Ausführungen an. Zusätzlich lassen sich auch passende Pflegeprodukte im Produktportfolio finden.

Ein weiterer bekannter Hersteller von Nassrasierern im Damenbereich ist Wilkinson Sword. Auch hier erstreckt sich die Produktpalette von Einwegrasierern bis hin zu Systemrasierern und Trimmern. Die Systemrasierer von Wilkinson unterscheiden sich in der Marke. Hier gibt es zum einen die Serie Intuition, Quattro for women und Hydro Silk.

Empfehlungen der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat in ihrem Test folgende Produkte besonders hervorgehoben:

  • Gilette Venus ComfortGlide Spa Breeze: Mit angefeuchteten Gelkissen bringt Gillette Venus Comfort­glide eigenen Rasierschaum mit. Dieser besitzt 5 Klingen sowie Feuchtigkeitsstreifen.
  • Wilkinson Sword Quattro Women: Der Wilkinson Sword Quattro Women mit 3 Klingen hat bei bisher jedem Test überzeugt.
  • Rossmann Isana: Bester Einwegrasierer ist Ross­mann Isana für 75 Cent pro Stück.

In der Gunst der Probandinnen liegen zum Schluss Rasierer vorn, deren Klingen sich wechseln lassen: die zirka 23 und 25 Gramm leichten Gillette Venus Smooth und Wilkinson Sword Hydro Silk mit eher kleinen abge­rundeten Schwingköpfen sowie drei baugleiche, inzwischen nur noch verändert erhältliche Modelle von Ross­mann, Aldi Süd und Aldi Nord mit sechs Klingen.

Tipps für eine sanfte Rasur

Um Hautreizungen zu vermeiden, verwendet man zudem ein Rasiergel beziehungsweise Rasierschaum. Zusätzlich ist die Verwendung eines Rasierschaumes- oder Gels, um die Haut zusätzlich vor Schnittverletzungen zu schützen.

Vorbereitung: Um die Haare und die Haut für die Rasur vorzubereiten, weicht man sie zunächst mit warmem Wasser und einer milden Seife auf. Zunächst kürzt man die Haare bei zu großer Länge mit einem Trimmer, da man sonst Gefahr läuft, dass die Haare herausgezogen werden. Dies führt dann zu kleinen Beschädigungen der Haut und somit zu Rasierpickeln.

Die Rasur: Nun rasiert man die Haare in Wuchsrichtung und pflegt die Haut anschließend mit einer entsprechenden Creme. Die Klingen des Rasierers müssen außerdem scharf sein. Während der Rasur setzen sich schnell Härchen in den Klingen ab. Dadurch stumpft der Rasierer ab und die Rasur ist nicht mehr sauber.

Nach der Rasur: Nun muss man den passenden Rasierer für sich finden. Hier gilt grundsätzlich, dass die Klinge sauber und scharf sein muss, um eine einwandfreie Rasur zu gewährleisten. Gleiten die Klingen nicht mehr so gut über die Haut, sind die Klingen wahrscheinlich stumpf. In diesem Fall ersetzt man sie.

Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Bei der Wahl des richtigen Nassrasierers sollten Sie folgende Aspekte berücksichtigen:

  • Klingenanzahl: Zwei bis sechs Schneiden haben die geprüften Rasierer im Klingenblock. Doch nicht nur sie zählen für das Rasier­ergebnis. Außer auf die Klingen kommt es auch auf die Form des Rasierers und des Rasier­kopfs an.
  • Beweglicher Rasierkopf: Weiterhin ist wichtig, dass der Rasierkopf beweglich ist und sich demnach der entsprechenden Körperstelle anpassen kann.
  • Ergonomischer Griff: Das liegt an ihrem ergono­misch geformten Griff und abge­rundeten Schwing­kopf.
  • Hautschonung: Alle Rasierer im Test arbeiteten hautschonend. Bestnoten in dieser Disziplin erzielten fünf Modelle mit Wechsel­klingen.

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Alternativen zur Nassrasur

Neben der Nassrasur gibt es auch andere Methoden zur Haarentfernung:

  • Elektrische Rasierer: Ähnlich wie Nass­rasierer kappen elektrische Damen­rasierer das Haar an der Haut­oberfläche. Die Geräte eignen sich für die Trocken-, manche auch für die Nass­rasur.
  • Enthaarungscremes: Für kurz­zeitig glatte Haut auf die sanfte Art sorgen auch Enthaa­rungs­cremes mit Inhalts­stoffen wie Thioglykolsäure.
  • Wachsen/Epilieren: Warm­wachs, Kalt­wachs­streifen oder Zuckerpaste versprechen einige Wochen glatte Haut. Das gilt auch für Epilierer, die mit rotierenden Pinzetten arbeiten. Sie alle reißen die Haare an der Wurzel aus.
  • Laser-Epilation: Für eine Licht-Epilation empfehlen wir, zum Profi zu gehen. Unsachgemäß angewendet, können Verbrennungen die Folge sein.

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