Ob in der Piña Colada oder als gesundes Superfood - Kokosnüsse sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Nicht nur beim Kochen oder für die Haut, auch als Pflegemittel für die Haare kannst du Kokosöl verwenden. Doch habt ihr Kokosöl schon mal in der Haarpflege verwendet? Es duftet nicht nur exotisch, sondern ist auch ein wahrer Beauty-Allrounder.
Kokosöl hat den Ruf, die beste Naturkosmetik für Haare und Haut zu sein. Beauty-Stars wie Heidi Klum, Shay Mitchell oder Priyanka Chopra schwören schon lange darauf, dass sie ihre kräftige und glänzende Mähne Kokosöl zu verdanken haben. Grund genug, sich das pflanzliche Öl näher anzuschauen. Und tatsächlich gibt es viele Gründe, Kokosöl einen Platz im Badezimmer-Schrank einzuräumen.
Kokosnussöl sorgt nicht nur für gesundes Haar, sondern ist auch ein wunderbarerer Ersatz für Spülung oder Haarmaske - quasi ein All-In-One-Produkt. Wie Kokosöl am besten in die Beauty-Routine integriert wird, für welchen Haartyp es geeignet ist und woran man hochwertiges Kokosöl für die Haare erkennen kann.
Kokosöl soll eines der besten Mittel aus der Naturkosmetik sein, um die Haare kräftig, glänzend und geschmeidig zu machen. Tatsächlich kann Kokosnussöl für die Haare vorteilhaft sein. Es gibt unzählige Produkte für verschiedene Haartypen, die mit Kokosöl formuliert sind. Am besten wirkt es bei widerspenstigem, strapaziertem und trockenem Haar.
Ja, Kokosöl ist aus mehreren Gründen gut für unsere Haare:
Das Öl legt sich wie ein Film um das Haar und schützt es vor schädlichen Umwelteinflüssen. Die enthaltene Laurinsäure hat außerdem antibakterielle Eigenschaften gegen Bakterien, Pilze und Entzündungen. Durch die gesättigten Fettsäuren wird das Haar mit Feuchtigkeit versorgt. Es enthält wertvolles Vitamin E, ein natürliches Antioxidans, das die Haarstruktur stärkt.
Für die beste Anwendung und Pflege mit Kokosöl ist es im ersten Schritt wichtig, seinen Haartyp zu bestimmen:
Es gibt unzählige Produkte für verschiedene Haartypen, die mit Kokosöl formuliert sind.
Shampoos mit Kokosöl reinigen sanft und lassen dem Haar bereits während der Wäsche wertvolle Pflege zukommen. Besonders die naturnahe Kosmetik-Marke Aveda setzt bei den Inhaltsstoffen vermehrt auf pflanzliche Öle.Diese Shampoos enthalten Kokosöl:
Für die Pflege nach der Haarwäsche ist eine Kokosöl-Haarkur oder ein Conditioner bestens geeignet. Besonders bei trockenem, strapaziertem Haar tut eine Haarmaske mit Kokosöl wahre Wunder. Hier sind unsere Favoriten unter den Haarpflege-Produkten mit Kokosöl:
Das Haar schnell und unkomompliziert mit Kokosöl pflegen? Biolage All In One Spray ist eine Rundumpflege für trockene Haare. Aveda Sun Care Protective Hair Veil ist ein leichtes Spray, das das Haar vor der Sonne schützt. Redken One United Elixir Sprühpflege vereint 25 Eigenschaften in einem Produkt. Das Haar wird unter anderem entwirrt, mit Feuchtigkeit versorgt, gestärkt und geschützt.
Verwende Produkte mit Kokosöl, um das Haarwachstum zu verbessern und den Haarausfall zu stoppen! Wir empfehlen Aveda Invati Advanced Thickening Conditioner und Hair & Scalp Masque. Die Produkte wurden speziell für die Bedürfnisse von dünner werdendem Haar entwickelt.
Natives Kokosnussöl aus dem Bioladen kann in reiner Form als Ersatz für Conditioner, Haarkur oder Haaröl verwendet werden. Die Verwendung von Kokosöl hat den Vorteil, dass keine chemischen Zusatzstoffe ins Haar kommen. Diese würden die Haare auf Dauer nur beschweren.
Bei Raumtemperatur ist natives Kokosnussöl weiß und fest. Erst bei knapp 25 Grad wird das Öl flüssig und klar. In diesem Zustand eignet es sich optimal zur kosmetischen Verwendung. Oftmals ist es schon ausreichend das feste Öl zwischen die Fingerspitzen zu geben, sodass es durch die Körperwärme langsam zwischen den Fingern zergeht.
Es gibt keine festen Regeln, wie häufig man Kokosöl für die Haare nutzen sollte. Die Haarkur kann einmal die Woche oder auch 2-3 Mal im Monat angewendet werden. Als Haaröl kann das Naturprodukt nach jeder Haarwäsche in die Spitzen verteilt werden. Wichtig ist nur, dass man sich bei der Anwendung auf die Haarlängen und Spitzen konzentriert, damit der Ansatz nicht strähnig aussieht. Wer jedoch unter trockener oder gereizter Kopfhaut leidet, kann ab und an (maximal einmal die Woche) das Kokosöl in den Haaransatz geben.
Einfach zwischen den Fingerspitzen erwärmen und zergehen lassen. Nach dem Waschen eine kleine Menge in die Haare einmassieren und kurz einwirken lassen. Damit keine öligen Reste zurückbleiben, sollte man nochmal Shampoo verwenden, um das Kokosöl aus den Haaren zu waschen. Man kann die Haarkur mit Kokosöl über Nacht einwirken lassen, um die Wirkung noch zu verstärken.
Wird es als Ersatz für ein klassisches Haaröl verwendet, sollte man nach dem Waschen 1-2 Messerspitzen vom Kokosöl in trockene oder nasse Haarspitzen und Längen geben. Den Haaransatz aussparen, damit dieser nicht fettig erscheint.
Kokosöl kann nur dann seine tolle Wirkung entfalten, wenn es sich um ein qualitativ hochwertiges Produkt handelt. Bei hocherhitzten Industrieprodukten gehen die gesunden und wertvollen Inhaltsstoffe leider oftmals verloren. Daher lieber etwas mehr Geld investieren und auf das native Bio-Kokosöl setzen, das man in Bio-Supermärkten, in der Drogerie oder im Reformhaus bekommt. Natives Kokosöl wird nur wenig verarbeitet und enthält deshalb noch alle wichtigen Inhaltsstoffe. Beim Kauf auf die Wörter "kalt gepresst", "naturbelassen" und "nicht raffiniert" achten.
Du bist mit dem Ergebnis nach dem Färben nicht zufrieden? Ob du es glaubst oder nicht - hast du die Haare zu dunkel gefärbt, kann Kokosöl das Problem lösen. Eine kleine Menge davon ins Haar einmassieren, über Nacht wirken lassen und gründlich auswaschen.
Die Erfahrungen nach der Anwendung von Kokosöl für die Haare sind durchwegs positiv. Trockene Haare fühlen sich nach einer Behandlung mit Kokosnussöl weich und geschmeidig an. Auch übermäßige Schuppenproduktion und Haarausfall können mit dem Öl vermindert werden.
Jedoch kann Kokosöl für die Haare auch Nachteile bringen. Feine und schnell fettende Haare werden dadurch nämlich unnötig beschwert.
Kokosöl hilft, die Haare kämmbarer zu machen. Besonders Menschen mit langen Haaren haben nach dem Haarewaschen Probleme, sie zu entwirren. Oft brechen bei zu aggressivem Kämmen Haare ab oder werden herausgerissen. Verreibe eine haselnussgroße Menge Kokosöl in deinen Händen und verteile es sanft in deinem gesamten Haar. Tipp: Nutze eine Bürste mit Naturborsten anstelle einer Plastikbürste. Damit tust du nicht nur etwas für die Umwelt, auch deine Haare werden es dir danken.
Kokosöl beugt geschädigten Haaren vor. Wer viel mit Fön, Glätteisen oder Lockenstab arbeitet, kennt das Problem: Die Haarspitzen sind splissig, trocken und brechen regelmäßig ab. Wenn sie stark geschädigt sind, hilft leider oft nur noch der Griff zur Schere. Verreibe eine kleine Menge Kokosöl in deinen Händen und ziehe deine Finger je nach Haarlänge langsam durch die letzten fünf bis zehn Zentimeter deiner Haare. Achtung: Nutze auf keinen Fall zu viel Öl hierfür, sonst sehen die Haare fettig aus. Am besten beginnst du mit einem Viertel Teelöffel und steigerst die Menge dann je nach Haardicke und -länge.
Kokosöl kannst du auch als intensive Haarkur über mehrere Stunden oder über Nacht einwirken lassen. Wenn dein Haar das Komplett-Paket Pflege braucht, probiere Kokosöl doch mal als Haarkur über Nacht aus. Deine Haare sollten für die Kokosöl-Kur keinesfalls frisch gewaschen werden. Verteile das flüssige Öl dann gleichmäßig in deinem gesamten Haar.
Kokosöl kann auch bei juckender und schuppiger Kopfhaut eingesetzt werden. Nicht für jeden Haartyp ist Kokosöl die perfekte Wahl. Wie bereits erwähnt hilft es bei sprödem Haar, da es sich wie eine Schutzschicht um die Haare legt und so vor Haarbruch schützen kann. Beachte aber, dass Öl auch Feuchtigkeit ausschließt.
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