Isana Bambus Rasierer Test: Alles über Nassrasierer für Damen und nachhaltige Alternativen

Den Haaren keine Chance! Kaum nachgewachsen, waren sie schon wieder fällig: Im Prüf­labor mussten die Bein­haare unserer Probandinnen dran glauben. Und bei sich zu Hause rasierten sie ihre Achseln, die Bikinizone und ebenfalls die Beine.

Insgesamt 50 Frauen im Alter von 16 bis 58 Jahren haben die Nass­rasierer ausprobiert, sowohl Einweg- als auch Systemrasierer mit Wechsel­klingen. Jedes Produkt kam 150 Mal zum Einsatz. Erfreuliches Ergebnis: Keiner versagte.

Wir beur­teilten Rasier­ergebnis, -komfort, Hautschonung und Hand­habung. Die Auswahl an guten Nass­rasierern ist groß: In unserer Tabelle sind 17 zu finden. Die Prüffrauen stellten aber durch­aus Unterschiede fest.

Unsere Tabelle zeigt Bewertungen für 20 Damen-Nass­rasierer, unter anderem von Aldi, Amazon, dm, Gillette, Nivea, Ross­mann und Wilkinson Sword (Preise: 0,24 bis 9,45 Euro). Preise und Erhältlich­keit der guten Rasierer haben wir im April 2021 aktualisiert. Im Test waren 14 Systemrasierer mit Wechsel­klingen sowie 6 Einwegrasierer.

Die Stiftung Warentest hat Rasier­ergebnis, -komfort, Hautschonung und Hand­habung untersucht.

Die besten Rasierer im Test

Bester Einwegrasierer ist Ross­mann Isana für 75 Cent pro Stück. Systemrasierer mit Wechsel­klingen sind auf Dauer abfall­sparender. Nutzer­innen können nach persönlicher Vorliebe wählen. Die Preise liegen zwischen 2,99 und 9,45 Euro.

In der Gunst unserer Probandinnen liegen zum Schluss Rasierer vorn, deren Klingen sich wechseln lassen: die zirka 23 und 25 Gramm leichten Gillette Venus Smooth und Wilkinson Sword Hydro Silk mit eher kleinen abge­rundeten Schwingköpfen sowie drei baugleiche, inzwischen nur noch verändert erhältliche Modelle von Ross­mann, Aldi Süd und Aldi Nord mit sechs Klingen.

Mit kompaktem Griff, großem Schwing­kopf und zirka 35 Gramm Gewicht gehörten die drei zu den schwersten im Test. Alle fünf Modelle rasieren Bein­haare sehr gut und gehören auch in der Hand­habung zu den besten. Flexibel. Trotz des großen geteilten Schwing­kopfs passt sich Ross­mann Isana Pace 6 gut an Bein­konturen an.

Zwei bis sechs Schneiden haben die geprüften Rasierer im Klingen­block. Doch nicht nur sie zählen für das Rasier­ergebnis. Außer auf die Klingen kommt es auch auf die Form des Damen­rasierers und des Rasier­kopfs an.

So rasiert einer der Testsieger mit drei Klingen einen Hauch besser als etwa die Konkurrenz mit doppelt so vielen. Das liegt an ihrem ergono­misch geformten Griff und abge­rundeten Schwing­kopf.

Besonders mühelos über die Haut glitten zwei Produkte. Ihr Rasier­komfort ist sehr gut. Einwegprodukte sind einfacher gestaltet. Mit ihren sehr kleinen, eckigen Klingenblöcken passen sich die meisten nicht gut an Bein­konturen an.

Lediglich zwei Einwegprodukte rasierten ähnlich komfortabel und gründlich wie Systemrasierer. Das hängt unter anderem davon ab, wie dick und dicht die Haare wachsen und wie groß die Hautfläche ist, die rasiert wird.

Nach fünf Rasuren hatte die Schneide­leistung der geprüften Produkte kaum nachgelassen. Auch die Gleit­streifen der meisten Nass­rasierer für Frauen hielten gut. Auf Fliesen oder am Badewannenrand können sie aber fest­kleben.

Obwohl sich Haut und Haar­wuchs der 50 Prüffrauen zum Teil deutlich unterschieden, kam es im Damen-Nass­rasierer-Test nur sehr vereinzelt zu Schnitten oder Hautrötungen. Alle Rasierer im Test arbeiteten hautschonend. Bestnoten in dieser Disziplin erzielten fünf Modelle mit Wechsel­klingen. Doch auch für die besten Damen­rasierer gilt: Stumpfe oder beschädigte Klingen sollten recht­zeitig ausgewechselt werden.

Systemrasierer für Damen passen sich mit ihren abge­rundeten Rasierköpfen besonders gut an Körperkonturen an. Das erleichtert die Rasur an schwer erreich­baren Stellen in der Bikinizone und Achselhöhle. Manche bevor­zugen dennoch die eher kantigen Systemrasierer für Männer auch weil die meist schwerer sind als die Frauenmodelle − zum Teil um bis zu 30 Gramm. Einwegrasierer für die einen wie für die anderen ähneln sich hingegen oft in Form und auch Gewicht.

Tipps für eine hautschonende Rasur

Die Haut sollte nass sein. Wer einen Nass­rasierer auf dem Trockenen einsetzt, riskiert Schnitte. Am besten Duschgel oder Rasierschaum verwenden und die Klingen sanft, ohne Druck über die Haut führen. Damit sie nicht verstopfen, zwischen­durch die Haare und den Schaum mit Wasser heraus­spülen, nicht ausklopfen, sonst können die Klingen brechen.

Wilkinson Intuition f.a.b. rasiert mit je drei entgegen­gesetzt ange­ordneten Schneiden in beide Richtungen.

Das schlechteste Einwegmodell mit zwei Schneiden und starrem Rasier­kopf entfernt Haare unter den Achseln und in der Bikinizone dagegen nur mühsam.

Zitat von: Standlinie in 28. Juli 2018, 11:18:14Bessere oder ausgezeichnete Edelstähle widerstehen aufgrund ihrer Materialzusammensetzung allen Korosionseinflüssen (z.B. Säuren) und benötigen keine zusätzliche Beschichtung, also auch keine Verchromung. Nein die benötigen das nicht.

Aber sie können es haben! Wegen dem bessern Aussehen und der wiederstandfähigkeit gegen Kratzer. Ich hatte doch bereits zu einer Site verlinkt. Und sooo eine teure Fertigung, ist das dann auch nicht. Die "Sir marlon grant" sind keinesfalls soooo billig, Haryali London nebenbei bemerkt auch nicht.. Bei Ebay gehen die für 38,- über den Tisch. Ich GLAUBE, gelesen zu haben das die "sir marlon Grand" in Deutschland gefertig werden.

Ich finde die Seite leider nicht mehr. Die Synthetik Pinsel von denen kommen allerdings wohl aus China.Haryali London wird wohl in Großbritanien gefertigt. Kommt also von der Insel.

Man muss das alles nicht glauben! Das bleibt jedem selbst überlassen. Mir persönlcih ist es auch vollkommen egal, was da drauf steht und wo die gefertig werden. Mich interesiert in dem Fall, nur das Resultat. Und das ist einfach Super, nichts zu beanstanden!

Wie gesagt, magnetisch sind meine nicht. Das es sich bei Sir Marlon Grant um Edelstahl handelt, bezweifel ich keines Falls.

Ich möchte noch mal etwas zu bedenken geben: Wenn wir bei Mühle schauen, finden wir System- Rasierer mit Gillette Mach 3 köpfen.Wer glaubt denn wirklich das es sich hierbei, um einen Gilette Mach3 klon handelt? Gilette hat da micht sicherheit seine Finger im Spiel. Oder wurden zumindest davon unterrichtet.

Vergleicht bitte einmal selbst die Sets von Mühle und die von Haryali London. Hast du von mir bereits, auf deinen Wunsch hin, bekommen. In einem anderen Thread. Bzw. habe ich es verlinkt. Danke, sagt man! Einfach nach Haryali London suchen und zum letzen Post scrollen.

Jetzt mal etwas Anderes:Die Beiträge von Standlinie sind sehr gut. Danke dafür.

Ärgerlich sind allerdings solche Beiträge bzw. User, die immerwieder versuchen zu Provozieren und somit den Thread zerschießen wollen. Ich habe mir die "Mühe" gemacht, mich hier anzumelden und euch von Hobeln zu berichten die anscheint niemand hier jemals in der Hand hatte.

Zu erst kam die Frage "warum sollte man Edelstahl verchromen?" Das habe ich beantwortet, nicht mit eigenen Worten, die man eh nicht gelaubt hätte, sondern mit einem Link. Danach das mit dem Magneten. Auch hier habe ich verlinkt. Und anstatt nun mit Gegenargumenten zu kommen, wurde gestengert. So macht man es, wenn man nicht mehr weiter weiß

Niemand scheint diese Hobel zu kennen und niemand hat sie in einem Praxis- Test selbst ausprobiert. Aber es wird schlecht geredet.

Den Kanzy, den habe ich als alternative zum Merkur 23c genannt. Oder aus diesem Grund, habe ich ihn genannt. Er rasiert um einiges besser, ist billiger und stabiler langlebiger. Für mich immer noch zu "ungründlich"

Mit den Anderen Zweien bin ich voll und ganz zufrieden. Woanders, mit einem anderen label, wären diese vermutlich wesendlich teurer.

Wünsche euch einen schönen Start in die WocheVielen Dank noch einmal an Standlinie, für seine guten Beiträge. Damit hat er allen etwas voraus, auch mir!!

EDIT: Aso..... und das ich Zinkdruckgruss für ein billiges minerwertiges Material halte, ist, so denke ich, mein gutes Recht.

Toller Rasierer!Der Balea 6 Klingeln Rasierer ist super. Handlicher und schöner Rasierer

Mir persönlich gefällt der Rasierer sehr gut. Er ist handlich und hat einen schönen Griff, der zu 85 Prozent aus natürlichem Kork besteht. Die Verpackung finde ich auch sehr ansprechend und gelungen, besonders deshalb, weil hier komplett auf Plastik verzichtet wird.

RasiererKlingen nicht sehr scharf. Die klingen sind scharf. Leider nicht sehr angenehm.Der Rasierer fühlt sich erst einmal sehr gut in der Hand an. Allerdings enttäuscht er beim Rasieren. Er war bei mir sehr hart und kratzig beim rasieren. Nach der Rasur war die Haut auch sehr gereizt und hat weh getan.

Die Box öffnet sich und zum Vorschein kommen insgesamt acht Produkte, die ich allesamt interessant finde und noch nicht kenne. Da wäre der Gillette Fusion Proglide, ein Rasierer mit Flexball, den mein Mann bekommt:-) Flexball bedeutet, dass sich der Rasierer den Konturen des Gesichts beim Rasieren flexibel anpasst. Präzisions-Trimmer an der Rückseite sorgen für präzise Konturen.

Wellness & Beauty Körperbutter für mich, die meine Haut nach dem Baden mit Sheabutter & Mandelöl verwöhnt. In einem zartrosa Farbton und formschönen Dose mit 200 ml Inhalt kommt die Körperbutter als Eigenmarke von Rossmann daher und ich bin gespannt, wie sie mir gefällt.

Ein Waschschaum von Alterra Naturkosmetik, der die Haut mit milden Tensiden auf pflanzlicher Basis reinigt. Pflanzliche Inhaltsstoffe sind Cranberryextrakt und Kiwisamen. Entnommen wird der Schaum aus einem Pumpspender und lässt sich damit gut dosieren.

Fußpflege ist für mich ein großes Thema und ich gehe in Abständen zur Kosmetikerin, die mir bereits meine trockene Haut bestätigt hat. Sie riet mir, eine Pflegecreme mit Urea zu verwenden und diese habe ich nun mit der Fuss Wohl Intensiv Creme gefunden. Die Intensiv Creme enthält 10% Urea, dazu ist sie mit Glycerin und Bienenwachs angereichert. Somit pflegt sie die trockene Haut der Füße mit dieser Kombination optimal und durch Glycerin wirkt sie zudem feuchtigkeitsregulierend.

Bei diesem Produkt handelt es sich um ein Nagelwachs (Repair-Pflege) von Rival de Loop, anwendbar bei spröden und brüchigen Nägeln. Mit Mandelöl soll es die Nägel pflegen und schützen. Dieses Produkt fand ich sehr spannend, denn meine Nägel sind momentan sehr trocken und brechen leicht. Ich habe es bereits mehrfach angewendet, stelle aber nur eine sehr leichte Verbesserung fest. Das Wachs wird einfach auf den Nägeln leicht verrieben, ist von leichter Konsistenz, die sich gut auftragen lässt und duftet leicht zitronig. Ein Duft, der mir gut gefällt. Allerdings zieht das Nagelwachs sehr schnell ein und die Nägel sind dann wieder trocken.

Ebenfalls von Rival de Loop kommt dieser Hydro Augen-Roller für feuchtigkeitsarme Haut. Der Augen-Roller soll Augenringe mildern, dabei mit einem Anti-Müdigkeits-Effekt auffrischen und Schwellungen mildern. Mit Hyaluronsäure und Muskat-Salbei versorgt er die Augenpartie sofort mit Feuchtigkeit. Aufgetragen ist ein sofortiges Frische-Gefühl spürbar, das auch einige Minuten anhält. Es ist eine klare Flüssigkeit, die ziemlich neutral duftet und mit dem Massage Roller aufgetragen wird. Anfangs habe ich ein ganz leichtes Brennen verspürt, das aber nach mehrmaliger Anwendung nicht mehr auftrat. Meine Augenringe sind nicht sofort verschwunden, aber die Schwellungen unter den Augen haben sofort deutlich nachgelassen.

Eine weitere Körperpflege in Form einer Isana Bodycreme Olive ist ebenfalls in der „Schön für mich“ Box enthalten. Die Bodycreme ist mit einer Kombination von Olivenöl, Vitamin E und Glycerin, die der Haut hilft, den Feuchtigkeitshaushalt zu bewahren. Zusätzliche Sheabutter sorgt für Geschmeidigkeit und Glätte der Haut und - mir persönlich immer wichtig - sie hinterlässt keinen Fettfilm und zieht schnell ein.

Zu guter Letzt die „Montagne Jeunesse“ - eine Tuchmaske mit brasilianischem Schlamm - huch, wo haben die denn den her?:-) Pflegen und Regenerieren heißt es mit dieser Tuchmaske, die aus 100 % natürlichem Bambusstoff besteht. Das wars aus der März-Box von Rossmann und mir gefällt sie gut, diese Box!

Nachhaltige Alternative: Der Rasierhobel

Jeden Tag werden weltweit 11 Millionen Rasierer verkauft, über 4 Millionen Einwegrasierer landen nach kurzer Zeit wieder im Müll. Von Zero Waste bin ich zwar Lichtjahre entfernt, aber da ich der Meinung bin, dass schon kleine Änderungen viel bewegen können, wenn genug Menschen sie umsetzen, war ich für mich schon länger auf der Suche nach einer möglichst plastikfreien Alternative.

Dabei stieß ich auf Pinterest auf die sogenannten Rasierhobel - komplett plastikfreie Handstücke mit einer eingespannten Klinge - die manche von euch vielleicht noch aus Opas Badezimmer kennen. Rasierhobel waren früher in unseren westlichen Industriestaaten sehr verbreitet, wurden aber Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre von den Systemrasierern, wie wir sie heute immer verwenden, verdrängt.

Der plastikfreie Rasierhobel von pandoo ermöglicht eine erstklassige und hautfreundliche Rasur, sowohl für Frauen als auch für Männer. Ich schätze, dass viele der erst mal hoch wirkende Anschaffungspreis eines Rasierhobels abschreckt.

Das Modell von pandoo, das ich hier habe, kostet 27,99€ und kommt mit 10 Klingen und einer Halterung. Aber: abgesehen davon, dass er nun mal aus Metall und nicht aus Plastik besteht, sind die Folgekosten beim Rasierhobel deutlich geringer, so dass sich diese “Investition” auf längere Sicht doch ziemlich rechnet.

Während ich für meinen alten Rasierer teure Klingen in einem Plastikkopf in noch mehr Plastikverpackung kaufen musste und dabei für die einzelne Klinge runtergerechnet ca. 3€ bezahlt habe, kaufe ich jetzt bei Pandoo ein 10er Pack Klingen für 2,99€ oder direkt ein 100er Pack für 17,99€.

Praktisch beim Rasierhobel ist auch, dass die universellen Klingen weltweit von diversen Herstellern erhältlich sind. Der Rasierhobel, für den ich mich entschieden habe, besteht komplett aus Metall. Das kann mitunter ein wenig rutschig unter der Dusche werden. pandoo bietet aber auch ein Modell mit breiterem Bambusgriff an, das eventuell besser in der Hand liegt. Ich habe mich für den Metallhobel entschieden, weil ich mir dachte, dass ich diesen problemloser auch in der Dusche stehen lassen kann. Beim Bambusrasierer hätte ich Bedenken, dass das Holz irgendwann von der Feuchtigkeit in Mitleidenschaft gezogen wird - und ich kenne mich, ich werde den Hobel auf jeden Fall in der Dusche vergessen.

Wenn der Rasierhobel erst mal etwas einschüchternd aussieht, kann ich euch beruhigen. Das Einsetzen der Klinge ist wirklich total easy. Rasierhobel gibt es mit verschiedenen Mechanismen. Es gibt den sogenannten Butterfly-Mechanismus, bei dem der Kopf durch Drehen zu beiden Seiten aufgeklappt wird und es gibt den Schraubmechanismus, wie bei meinem Modell.

Um die Klingen zu wechseln, schraubt man einfach den Griff des Hobels ab, wodurch sich der Kopf in zwei Einzelteile zerlegen lässt. Die sehr dünne, zerbrechliche Klinge wird dann vorsichtig in den oberen Teil eingelegt, das untere Stück wieder aufgesteckt und der Griff fest eingeschraubt. Selbst ohne Übung geht das ziemlich fix. Ich würde es nur nicht direkt in der Dusche machen, vor allem da die Klinge echt erstaunlich dünn ist - da ich bis dato noch nie eine solche Klinge in der Hand hatte, hätte ich das so gar nicht erwartet.

Dass der Kopf des pandoo Rasierhobels nicht beweglich ist, wie es bei meinem vorherigen Rasierer der Fall war, ist gewöhnungsbedürftig. Deshalb sollte man am Anfang auch durchaus Vorsicht walten lassen und mit glatten Körperstellen, wie den Beinen anfangen, bevor man sich an empfindliche Bereiche wie Achseln oder gar Intimbereich wagt. Auch an den Knöcheln sollte man aufpassen. Hilfestellung gibt zu Anfang der praktische Guide, den pandoo zusammengestellt hat.

Der pandoo Rasierhobel hat einen geschlossenen Kamm, welcher für Anfänger ein wenig besser geeignet ist, als ein offener Kamm, den man generell eher für dickere (Bart-)Haare empfiehlt. Einen solchen habe ich aber nicht ausprobiert, daher kann ich euch zum Unterschied in der Handhabung nicht aus eigener Erfahrung berichten. Natürlich ist aber auch der pandoo Rasierhobel für die Bartrasur geeignet.

In der Anwendung unterscheidet sich ein Rasierhobel am Ende eigentlich gar nicht mehr so stark von einem Systemrasierer, wie man eventuell meinen könnte. Die Klinge wird einfach im ca. 30 Grad-Winkel angesetzt und mit nicht zu viel Druck über die Haut gezogen. Damit die Klinge besser gleitet, kann man eine Seife oder ein Duschgel verwenden, es funktioniert aber auch nur mit Wasser. Nur komplett trocken sollte die Haut natürlich nicht sein.

Wie lange man eine Klinge nutzen kann, ist ganz unterschiedlich. Manche sagen, man solle sie direkt nach einmaligem Gebrauch wechseln, andere nutzen sie 3 bis 5 mal und wieder andere wesentlich länger. Ich gehöre zur letzten Gruppe.

Es kommt eben darauf an, ob ihr Seife, Wasser oder was auch immer benutzt, wie oft man überhaupt rasiert, wie eure Haare beschaffen sind, ob ihr den Hobel als Barthobel benutzt, etc. Je mehr sie beansprucht wird, umso schneller nutzt sich eine Klinge eben auch ab. Die gebrauchten Klingen können ganz einfach im Restmüll entsorgt werden. Da dort natürlich immer noch ein gewisses Verletzungsrisiko besteht und ihr euch die Müllsäcke aufschneiden könnt, solltet ihr die Klingen mindestens in ein Stück Papier einwickeln.

Ein Rasierhobel aus Metall kann euch jahrzehntelang halten. Dafür benötigt er natürlich entsprechende Pflege, wie so ziemlich jeder Gebrauchsgegenstand. Ich spüle ihn nach jedem Gebrauch gründlich ab, um Seifenreste so gut wie möglich herauszuwaschen.

Den hundertprozentigen Zero Waste Lifestyle werde ich wohl nie leben. Wahrscheinlich noch nicht mal den 40%igen. Aber ich bin froh um jeden kleinen Schritt, den ich vor allem in meinem Alltag ein wenig nachhaltiger gestalten und Müll reduzieren kann.

Nachdem ich der ganzen Sache anfangs doch etwas skeptisch gegenüberstand, bin ich wirklich schwer angetan von dem Teil. Mit der Art und Weise der Rasur komme ich mit etwas Übung erstaunlich zurecht - und ich finde es sogar ziemlich cool.

Denn - ganz ehrlich? Der ästhetische Aspekt ist nicht zu vernachlässigen. Es ist schon etwas anderes, sich mit einem solchen Metallhobel, statt mit dem schnöden alten Plastikding zu rasieren. Er fühlt sich einfach deutlich edler und hochwertiger an, weil er viel schwerer ist und ganz anders in der Hand liegt. Meinen Rasierhobel bekommt ihr bei pandoo in Silber oder in edlem Schwarz inkl.

We don’t need a handful of people doing zero waste perfectly. We need millions of people doing it imperfectly.

Ich benutze eigentlich schon seit ich angefangen habe, mich zu rasieren, den wohlbekannten Marktführer in Sachen Damenrasierer. Wie wahrscheinlich die meisten von euch auch. Auch wenn ich mich im Laufe der Zeit durch Einwegrasierer, “Herrenrasierer”, etc. getestet habe, ich bin immer wieder zurückgekehrt, weil ich die gepolsterten, beweglichen Klingen unheimlich komfortabel fand und mich damit auch nie geschnitten habe. Aber ich muss wohl nicht erwähnen, wie teuer diese Klingen sind - und wie viel Müll sie produzieren. Eine Klinge sollte nach einem Monat ausgetauscht werden und auch der komplett aus Plastik bestehende Rasierer sieht auch nicht für unendlich lange Zeit aus wie neu. Da fällt schon einiges an.

TUTORIAL Vintage Rasiermesser | Wilkinson Sword

tags: #isana #bambus #rasierer #test

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