Intimrasur Rasierer für Männer im Test: Sanft und Sicher?

Körperpflege ist für viele Männer ein wichtiger Bestandteil der täglichen Routine geworden. Neben der klassischen Rasur und Bartpflege rückt die Körperrasur zunehmend in den Fokus. Der Philips OneBlade Intimate verspricht eine gefahrlose Rasur, auch an empfindlichen Hautpartien. Doch wie gut gelingt dem neuen OneBlade Intimate von Philips der Spagat zwischen gründlicher Haarentfernung und gutem Schutz?

Der erste Schnitt - ganz ohne Schnitt

Der OneBlade Intimate besteht aus drei Teilen: Im Handteil sind Akku und Motor verbaut, darauf stecke ich eine Klinge. Auf die Klinge kommt bei Bedarf ein grüner Aufsatz aus Kunststoff, der den Abstand zwischen Klinge und Haut um drei Millimeter erhöht. Ich starte ganz vorsichtig unter den Achseln. Sobald ich den OneBlade Intimate einschalte, vibriert er leicht.

Gut geschützt durch den zusätzlichen Aufsatz, fahre ich mit der Klinge über die Haut. Damit werden die Haare bis auf drei Millimeter gekürzt. Der erste Eindruck ist ausgezeichnet. Das Trimmen ist angenehm, zudem komme ich dank der zweiseitigen Klinge problemlos überall hin, ohne dass ich mich allzu sehr verrenken muss.

Der OneBlade Intimate mit Handteil, Ersatzklinge und 3-Millimeter-Aufsatz.

Der zweite Schnitt - ganz ohne Schutz

Aber wenn ich schon schneide, dann soll gleich alles weg. Darum verzichte ich im zweiten Schnitt auf den Kammaufsatz. Nun fahre ich mit der Klinge direkt über die Haut - und bin positiv überrascht. Es fühlt sich an, als würde ich mit der Rückseite eines Metalllöffels über die Haut fahren: kein Widerstand, kein Kratzen, keine Hautirritationen. Ich fühle fast nichts, trotzdem fallen die Haare.

Was ich aber auch gleich merke: Ein Zug reicht nicht, ich muss mit dem Rasierer mehrmals über dieselbe Stelle fahren, bis alles gleichmässig gekürzt ist. Das ist nicht so schlimm, weil ich die Klinge ganz sanft über die Haut ziehen kann. Zu guter Letzt wage ich mich an den Intimbereich. Die Doppelklinge vereinfacht die Rasur deutlich. Ich habe jeweils die Möglichkeit, in zwei Richtungen zu schneiden, ohne die Handstellung gross zu verändern.

Zudem gibt mir die geschützte Klinge Sicherheit: Ich habe keine Angst, mich zu schneiden. Tatsächlich gelingt die Rasur auch hier ohne Schnitt, ohne Rötung und ohne kleine Pickel. Die Klingen sind vorne gut geschützt und gar nicht scharf.

Die Klingen sind vorne gut geschützt und gar nicht scharf.

In diesen Bereichen fehlt der Feinschliff

Doch es ist nicht alles glattglänzend, was geschnitten wird - und zwar wortwörtlich: Im Vergleich zur Nassrasur ist der OneBlade Intimate weniger gründlich. Wer es also so glatt wie möglich haben will, wird nicht zufrieden sein. Mühe hat der Philips auch bei längeren Haaren ab rund zwei Zentimetern. Ich brauche jeweils mehrere Züge, bis wirklich alle ab sind. Mit dem 3-Millimeter-Aufsatz werden noch weniger der längeren Haare erfasst.

Gleiches gilt für dichte Haare. Davon habe ich ja am Kopf nicht mehr so viele, aber gerade am Hinterkopf sind sie durchaus noch dicht. Daher habe ich die zweite mitgelieferte Klinge des OneBlade Intimate auch gleich für eine Kopfrasur genutzt. Dafür ist die Intimate-Klinge aber nicht geeignet. Zwar ist das Schneiden auch hier sehr angenehm, doch ich brauche viel zu lange. An den dichten Stellen hat der kleine Motor im Philips-Rasierer hörbar Mühe, überhaupt durchzukommen.

Auch schneidet er pro Zug längst nicht alles gleich kurz. So muss ich wieder und wieder darüberfahren, bis alles schön gekürzt ist. Schade finde ich auch, dass der Hersteller nicht auf USB-C setzt, sondern auf einen proprietären Anschluss. Ich muss also das Kabel von Philips nutzen, kann es aber immerhin an jedem Charger mit USB-A anschliessen. Einen Charger liefert der Hersteller übrigens nicht mit, nur das Kabel.

Leider braucht das Aufladen des OneBlade Intimate ewig: acht (!) Stunden für eine im Test gemessene Laufzeit von gerade mal 28 Minuten. Ist das Gerät eingesteckt, kannst du es nicht einschalten - es funktioniert nur im Akkubetrieb.

Leider setzt Philips auf ein proprietäres Kabel.

Klingenvielfalt für ein Gerät

Der Test zeigt: Der Philips ist ideal für das regelmässige, unkomplizierte und schnelle Trimmen sowie das Haareschneiden im Intimbereich. Dort können die geschützten Intimate-Klingen ihre Stärken ausspielen. Ich kann im laufenden Betrieb den Finger auf die Klinge drücken und werde nicht geschnitten. Dafür nehme ich gewisse Abstriche bei der Gründlichkeit gerne in Kauf.

Eine Klinge hält laut Philips rund vier Monate, wenn damit die Achselhaare und der Bewuchs im Intimbereich zweimal pro Woche gestutzt werden. Da ich das Gerät für diesen Testbericht «nur» drei Wochen getestet habe, ist das schwer einzuschätzen. Erfahrungsgemäss stimmen die Angaben aber recht gut. Mit drei bis vier Klingen pro Jahr solltest du also auskommen, was zusätzlichen Kosten von 45 bis 65 Franken entspricht.

OneBlade ist eine ganze Serie von Rasierern. Wer also schon ein Handteil besitzt, kann die neuen Intimate-Klingen auch einfach separat bestellen. Gleiches gilt, wenn du dir den OneBlade Intimate kaufst: Du kannst auch andere Klingen kaufen und damit nutzen. So gibt es ganz normale Rasierklingen fürs Gesicht oder solche mit speziellem Gleitschutz.

Wer nicht nur den Intimbereich stutzen will, für den lohnt es sich vielleicht auch, ein Komplettsystem von Philips mit beweglichem Scherkopf, zwei Stunden Akkulaufzeit und Trimmaufsatz mit verschiedenen Einstellmöglichkeiten. Dafür nutzt du einfach die Intimate-Klingen als Ergänzung.

OneBlade ist eine ganze Serie von Rasierern. Wer also schon ein Handteil besitzt, kann die neuen Intimate-Klingen auch einfach separat bestellen. Du kannst auch andere Klingen kaufen und damit nutzen, wenn du dir den OneBlade Intimate kaufst. So gibt es ganz normale Rasierklingen fürs Gesicht oder solche mit speziellem Gleitschutz.

Philips OneBlade Intimate Test ✅ Der beste Intimrasierer für Männer & Frauen 2025!

Weitere Optionen für die Intimrasur

Neben dem Philips OneBlade Intimate gibt es eine Vielzahl anderer Optionen für die Intimrasur bei Männern. Hier eine Übersicht einiger empfohlener Produkte:

  • Maxgroom Intimrasierer
  • Philips BG3027/03
  • Philips BG7025/15
  • Meridian Intimrasierer Herren
  • Remington BHT250

Diese Rasierer unterscheiden sich in Preis, Anzahl der Aufsätze und zusätzlichen Funktionen. Ein Vergleich kann helfen, das passende Produkt für individuelle Bedürfnisse zu finden.

Worauf Sie beim Kauf eines Ganzkörper-Rasierers achten sollten

Beim Kauf eines Ganzkörper-Rasierers gibt es einige Faktoren, die beachtet werden sollten. Achten Sie darauf, dass der Body Groomer für Ihre gewünschten Anwendungsbereiche entwickelt wurde und die passenden Aufsätze bereithält. Viele Body Groomer gibt es mit verschiedenen Aufsatz-Kombinationen. Vom Intimrasierer mit Mono-Aufsatzkamm bis hin zum Alleskönner für Nase, Ohren, Bart und Kopfhaar.

Die meisten Body Groomer können unter der Dusche als auch trocken angewendet werden. Ein guter Ganzkörper-Rasierer sollte wasserdicht sein, damit er nass unter der Dusche als auch trocken mit Rasierschaum oder -gel genutzt werden kann. Die Akkulaufzeit ist ein entscheidendes Kriterium, besonders wenn das Gerät regelmäßig zum Einsatz kommen soll. Gute Modelle bieten eine Betriebszeit von mindestens 60 Minuten. Auch die Ladezeit sollte nicht zu lang sein.

Ein guter Body Groomer sollte verschiedene Längeneinstellungen und Aufsätze bieten, um den unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden. Praktisch sind Groomer, die mit wechselbaren Kammaufsätzen geliefert werden, sodass Sie je nach Körperregion unterschiedliche Haarlängen stutzen können. Die Klingen sind das Herzstück eines Body Groomers, die scharf geschliffen und somit hautfreundlich sein sollten. Besonders in empfindlichen Bereichen, wie dem Genitalbereich, ist ein sanfter und präziser Schnitt wichtig.

Viele kleine, nebeneinander angeordnete Klingen werden hinter einer starren Festklinge hin und her bewegt. Ein Body Groomer sollte einfach zu reinigen sein. Abnehmbare Aufsätze und eine wasserfeste Bauweise ermöglichen eine problemlose Reinigung unter fließendem Wasser. Damit die Vibrationsmechanik und die Scherblätter auf Dauer geschmeidig arbeiten, ist die Verwendung eines Gleitöls von Vorteil. Für die trockene Reinigung zwischendurch empfehlen sich kleine Bürsten.

Die Handhabung sollte so komfortabel wie möglich sein. Ein ergonomisches Design mit abgewinkeltem Scherkopf kann das Erreichen von schwer zugänglichen Stellen erleichtern. Gummierte Griffe sind praktisch für den Einsatz in der Dusche oder bei nassen Händen.

Trocken- vs. Nassrasur

Die Trockenrasur ist schnell, flexibel und hautschonend. Sie kann ohne Wasser und Rasierschaum erfolgen. Zudem birgt sie ein geringes Verletzungsrisiko - vor allem bei der Intimrasur. Die Trockenrasur benötigt kein Zubehör, ist aber weniger gründlich. Zudem ist für das Akkuladen eine Stromquelle nötig.

Die Nassrasur bietet ein glattes, gründliches Ergebnis und pflegt die Haut durch Rasierschaum oder Rasiergel. Ein Nassrasierer eignet sich besonders für präzise Konturen.

Die richtige Technik für die Körperrasur

Eine regelmäßige Ganzkörperpflege ist für viele Männer nicht nur eine Frage der Hygiene, sondern auch des Wohlbefindens und der Ästhetik. Ohne die richtige Technik kann es zu Hautirritationen, eingewachsenen Haaren oder Rasurbrand kommen. Besonders, wenn der Groomer ohne Aufsatz benutzt wird.

Bevor mit der Rasur begonnen wird, sollte der gewünschte Hautbereich vorbereitet werden, um Reizungen vorzubeugen. Eine warme Dusche oder ein Bad weichen die Haare auf und öffnen die Poren. Das erleichtert das Rasieren und reduziert das Risiko von Irritationen. Um Hautirritationen zu vermeiden, sollten die Haare in der Wuchsrichtung rasiert werden. Das schont die Haarwurzeln und reduziert die Gefahr von eingewachsenen Haaren.

Wenn eine besonders glatte Rasur gewünscht ist, kann anschließend vorsichtig gegen den Strich rasiert werden. Dabei sollte die Haut zuvor mit den Fingern leicht gespannt werden. Das minimiert das Risiko von Schnitten und sorgt für eine gründlichere Rasur. Um ein sauberes Rasurergebnis zu erzielen, sollte die Klinge regelmäßig unter heißem Wasser abgespült werden.

Nach der Rasur sollten die Hautbereiche mit kaltem Wasser abgespült werden. Das schließt die Poren und beruhigt die Haut. Dabei sollten alle Rückstände von Rasiergel oder -schaum entfernt werden, um Hautunreinheiten vorzubeugen.

Vergleichstabelle: Intimrasierer für Männer

Die folgende Tabelle bietet einen Überblick über einige der besten Intimrasierer für Männer, basierend auf verschiedenen Tests und Vergleichen:

Modell Preis (ca.) Anzahl Aufsätze Elektrisch Besondere Merkmale
Philips OneBlade Intimate 31 € 1 Ja Geschützte Klingen, ideal für empfindliche Haut
Philips BG3027/03 34 € 3 Ja Verschiedene Längeneinstellungen
Philips BG7025/15 48 € 5 Ja Doppelscherkopf, variable Kammaufsätze
Meridian Intimrasierer Herren 55 € 2 Ja Speziell für den Intimbereich entwickelt
Remington BHT250 28 € 3 Ja Leicht und einfach zu handhaben

tags: #intimrasur #rasierer #männer #test

Populäre Artikel:

Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen