Schamhaare erfüllen im Körper viele Funktionen. Sie reduzieren die Reibung beim Laufen oder beim Sex, verhindern, dass Bakterien und andere Keime über die Geschlechtsteile in den Körper gelangen, und halten die Temperatur der Geschlechtsorgane im optimalen Bereich. Es wird zudem vermutet, dass Schamhaare das Risiko für sexuell übertragbare Krankheiten verringern können. Außerdem ist das Wachsen der Schamhaare in der Pubertät ein optisches Zeichen, dass ein Mensch nun geschlechtsreif ist.
Doch nicht jeder mag Schamhaare. Viele Menschen empfinden sie als störend und unästhetisch. Wer sie entfernen möchte, sollte behutsam vorgehen, da die Haut im Intimbereich besonders empfindlich ist.
Während ein einzelnes Haar auf dem Kopf etwa sieben Jahre lang wachsen kann, ist der Wachstumszyklus von Schamhaaren deutlich kürzer: Sie wachsen nur etwa sechs Monate, bis das Haarfollikel schließlich abstirbt. Das ist die Struktur, die jede einzelne Haarwurzel umgibt und das Haar in der Haut verankert. Sobald die Wurzel abstirbt, fällt das Haar aus - der kurze Wachstumszyklus ist also der Grund, warum Schamhaare kürzer sind als die Kopfhaare.
Auffällig ist, dass Schamhaare nicht nur kürzer, sondern meist auch lockiger sind als die Haare auf dem Kopf. Schamhaare sind kraus aufgrund der Form des einzelnen Haares. Glatte Haare sind im Querschnitt eher rund. Schamhaare werden im Haarfollikel auf eine ovale Form zusammengepresst, wodurch sie sich kraus locken.
Wann sich die ersten Schamhaare zeigen, ist individuell verschieden. Bei Mädchen sprießen die ersten Härchen im Intimbereich etwa im Alter zwischen 8 und 14 Jahren. Jungen bekommen im Durchschnitt etwas später erste Schamhaare: etwa im Alter zwischen 10 und 15 Jahren. Forscher glauben, dass das Wachstum der Schamhaare von den sogenannten apokrinen Drüsen angeregt wird. Das sind spezielle Schweißdrüsen, die Duftstoffe absondern. Diese Drüsen finden sich vor allem im Genitalbereich, in den Achselhöhlen und um die Brustwarzen herum. Sie nehmen ihre Arbeit erst mit Einsetzen der Pubertät auf.
Wer Schamhaare entfernen möchte, hat verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl. Zum einen ist die Haut im Intimbereich besonders empfindlich und daher leicht irritierbar - sie schmerzt schnell. Zum anderen besteht beim Entfernen von Schamhaaren, wie bei anderer Körperbehaarung auch, die Gefahr, dass die neu nachwachsenden Haare „einwachsen“, sich Haarreste also zurückrollen oder in einem Haarfollikel seitlich wachsen.
Dadurch entstehen kleine rote Pickelchen, die unschön aussehen und mitunter jucken oder schmerzen. In einigen Fällen kommt es zu einer starken Entzündung. Hierbei zeichnen sich große Beulen auf der Haut ab, die spannen, schmerzen und oft Hautverfärbungen mit sich bringen.
Die Schamhaare zu rasieren, zählt zu den beliebtesten Methoden, um störende Härchen loszuwerden. Sie ist einfach, günstig und relativ schmerzfrei. Um die Haut nicht unnötig zu irritieren, achten Sie darauf, möglichst immer in Haarwuchsrichtung zu rasieren. Setzen Sie den Rasierer nicht zu nah an der Haut an und vermeiden Sie es, mehrmals über dieselbe Stelle zu gleiten.
Fans der haarfreien Zone sagen, dass sie einen rasierten Schambereich ästhetischer finden, den Geruch der Geschlechtsteile als angenehmer wahrnehmen und der Sex durch das Rasieren des Schambereichs gefühlsintensiver sei.
Den Intimbereich zu rasieren, geht sehr schnell. Aber leider melden sich die Härchen bereits nach zwei Tagen wieder zurück, und eine erneute Rasur ist dann nötig. Generell birgt Rasieren einige Nebenwirkungen: Neben dem Risiko von Schnittverletzungen gibt es bei vielen Frauen die Neigung zu unschönen Hautirritationen wie Pickeln, den sogenannten Rasierpickeln. Auch ein Brennen, Entzündungen oder eingewachsene Härchen können Folgen dieser Art der Haarentfernung sein.
Das richtige Rasieren der Intimzone hängt davon ab, an welchen Stellen Härchen entfernt werden sollen. Manche rasieren die Intimzone komplett, während andere nur die Haare, die aus dem Bikini blitzen würden - die sogenannte Bikinizone -, enthaaren. Generell sind die inneren Schamlippen deutlich empfindlicher als die äußeren. Daher sollte man dort wirklich nur ganz vorsichtig vorgehen.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, dies zu tun. Manche Menschen zupfen Schamhaare mit einer Pinzette oder einem elektrischen Epilier-Gerät. Andere entfernen Schamhaare mit Wachs oder Zuckerpaste. Dabei werden Wachsstreifen auf die Haut gelegt und die Haare dann zusammen mit dem Wachs ausgerissen. Die Wachsbehandlung ist ebenso wie andere Zupfmethoden schmerzhafter als eine Rasur. Der Effekt hält aber auch länger an.
Für das Zupfen müssen Schamhaare allerdings eine bestimmte Länge haben. Es ist also nötig, sie zwischenzeitlich wieder etwas wachsen zu lassen. Am besten lässt man sich die Schamhaare von fachkundigen Personen zupfen, wachsen oder epilieren, denn durch falsche Anwendung kann die Haut stark verletzt werden.
Wer sich längerfristig glatte Haut im Intimbereich wünscht, der sollte Waxing, genauer gesagt Brazilian Waxing testen. Im Vergleich zum Rasieren dürfen wir uns für mehrere Wochen über eine stoppelfreie Bikinizone freuen. Außerdem wachsen die Haare nicht nur langsamer, sondern auch dünner und weniger nach, Allerdings ist diese Methode zur Haarentfernung auch wesentlich schmerzhafter.
Beim Waxing wird flüssiges Wachs auf die Haare aufgetragen und mit einem Streifen aus Stoff oder Papier abgedeckt, der anschließend mit einem schnellen Ruck gegen die Wuchsrichtung wieder abgezogen wird. Wichtig: Den Streifen nicht senkrecht in einem 45-Grad-Winkel abziehen, sondern nah an der Haut bleiben und nach oben abziehen. Das mindert den Schmerz und das Verletzungsrisiko. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der geht zur Haarentfernung ins Waxing-Studio.
Beim Waxing können immer kleine Wunden entstehen. Während sie beispielsweise an den Beinen schneller abheilen, ist das warme und feuchte Klima im Bereich der Bikinizone und am Hintern besonders anfällig für Verletzungen. Bakterien haben es rund um den Po leicht, sich auszubreiten. Im Ernstfall kann eine bakterielle Infektion die Folge sein, die möglicherweise sogar ärztlich behandelt werden muss.
Einer der wesentlichen und sehr häufig vorkommenden Risiken in Verbindung mit der Verwendung von Wachs sind Hautreizungen, die teilweise sehr erheblich ausfallen können. Sie reichen von starken Rötungen bis hin zu allergischen Reaktionen und können während und nach der Haarentfernung deutlich schmerzhaft sein.
Immer wieder gibt es Klagen über zahlreiche blaue Flecken, die beim Abziehen der Stoff-, beziehungsweise Vliesstreifen entstehen. Dies liegt vermutlich an der Richtung, in der die Wachssteifen von der Haut gezogen werden. Ist diese nicht exakt im rechten Winkel, kann es zu den unschönen und unangenehmen blauen Flecken kommen.
Eine dauerhafte Haarentfernung mit Wachs ist regelmäßig mit Schwierigkeiten in Bezug auf eine Beseitigung der Wachsreste im Intimbereich verbunden. Dies ist meist dann der Fall, wenn die Haare nicht lang genug für eine Wachsentfernung sind und trotz aller Bemühungen nicht mit den Wachsstreifen herausgezogen werden können. Das Resultat sind verbleibende Stoppelhaare, die zusätzlich mit den Wachsresten verkleben. Der Versuch einer Entfernung des Wachses mit warmem Wasser führt häufig zu noch mehr Verklebungen. Bei einer Laser Haarentfernung besteht dieses Problem nicht.
Waxing in der Bikinizone ist nicht nur schmerzhaft, sondern gilt auch aus dermatologischer Sicht als problematisch. Der Dermatologe Professor Steinkraus rät vom Waxing im Genitalbereich bzw. Intimbereich ausdrücklich ab. Das Areal ist hier sehr empfindlich und allenfalls fürs Rasieren geeignet. Wir teilen diese Ansicht und raten zu einer behutsamen Laser Haarentfernung. Sie lässt sich in der gesamten Bikinizone anwenden, auch am Po inklusive Poritze. Die Behandlung ist für Frauen und Männer gleichermaßen geeignet.
Für die meisten ist das Rasieren etwas schmerzhaft und die Haut wird gereizt - Rasurbrand ist die Folge - mit Rötungen oder kleinen roten Pickeln. Eine Alternativmöglichkeit kann Enthaarungscreme sein, deren Anwendung vollkommen schmerzfrei ist. Aufgrund der Wirkstoffe in der Creme bergen diese aber auch Risiken wie allergische Reaktionen. Aus diesem Grund sollte die Creme erst mal an einer kleinen Hautstelle ausprobiert werden.
Enthaarungscreme zählt neben der Rasur zu den bequemsten Methoden Haare zu entfernen. Allerdings ist höchste Vorsicht geboten: Denn bei der Enthaarungscreme handelt es sich um eine chemische Methode zur Haarentfernung, die die empfindlichen Schleimhäute angreifen und reizen kann. Die Enthaarungscreme wird dabei auf die zu behandelnden Hautareale aufgetragen und nach kurzer Einwirkzeit einfach abgewischt. Mit etwa zehn Tagen hält das haarfreie Ergebnis länger als bei der Intimrasur an.
Für alle, die ihre Schamhaare für einen längeren Zeitraum loswerden möchten, gibt es noch die IPL-Lichtmethode. IPL steht für „Intense Pulsed Light“. Intensive Lichtblitze erzeugen dabei Hitze und zerstören die Haarfollikel - mit der Folge, dass das Haar nicht nachwachsen kann. Dauerhaft ist die Entfernung allerdings nicht: Sitzungen sind circa alle sechs bis acht Wochen notwendig und die Kosten können recht intensiv sein.
Die Behandlung kann außerdem kurzfristig Nebenwirkungen mit sich bringen, wie Schmerzen und Rötung an der betroffenen Hautstelle. Zudem ist diese Haarentfernungsmethode nicht für alle geeignet, zum Beispiel für Schwangere oder Personen mit bestimmten Hauttypen. So funktioniert die Methode nicht so gut bei gebräunter Haut und von der Sonne gebleichten Haaren. Wichtig ist auch hier, dass die IPL-Haarentfernung von qualifizierten Fachkräften unter sicheren Bedingungen durchgeführt wird.
Eine weitere Methode der dauerhaften Haarentfernung ist die "Intense Pulsed Light"-Therapie (IPL-Haarentfernung). Geblitzt wird mit einer Art Lichtpistole, die Zentimeter für Zentimeter über die zu behandelnden Hautareale bewegt wird. Für messbare Erfolge werden mindestens vier und maximal acht Behandlungen im Abstand von vier bis acht Wochen empfohlen.
Voraussetzung: Die Haut muss hell sein, die Härchen dunkel, sonst erkennt das Gerät das Haar nicht.
Die Laser Haarentfernung bei Laserina ist eine der besten Lösungen, wenn es darum geht, dauerhafte Ergebnisse zu erzielen, ohne die Haut unnötig zu belasten. Im Vergleich zu anderen Haarentfernung Methoden bietet es unter anderem den Vorteil einer dauerhaften Haarreduktion, wenn Sie Ihren Intimbereich lasern lassen.
Vorteile der Laser Haarentfernung:
In unserem Studio setzen wir auf moderne Technologie mit der Kombination aus Alexandritlaser und Diodenlaser zur Haarentfernung. Diese fortschrittlichen Systeme ermöglichen eine besonders effektive und zugleich schonende Behandlung. Während wir kleinere Bereiche wie die Gesäßfalte bereits für 14€ behandeln, liegt der Preis der Laser Haarentfernung von größeren Arealen entsprechend höher.
Die Kosten für eine Behandlung im kompletten Po-Bereich liegt bei 69€. Um eine präzisere Einschätzung zu den Möglichkeiten der einzelnen Lasersysteme zu erhalten, empfehlen wir Ihnen, einen kostenlosen Termin zu vereinbaren. In einem persönlichen Gespräch erfahren Sie nicht nur eine detaillierte Kostenaufstellung, sondern auch, welche Behandlungsmethode für Ihren Hauttyp am besten geeignet ist.
Die Rasur der Intimzone ist die schnellste Haarentfernungsmethode, sie kann im Handumdrehen und kostengünstig zu Hause unter der Dusche erledigt werden.
Generell birgt Rasieren einige Nebenwirkungen: Neben dem Risiko von Schnittverletzungen gibt es bei vielen Frauen die Neigung zu unschönen Hautirritationen wie Pickeln, den sogenannten Rasierpickeln. Auch ein Brennen, Entzündungen oder eingewachsene Härchen können Folgen dieser Art der Haarentfernung sein. Die Folge: Die Haut im Schambereich sieht nicht nur unschön aus, sie juckt auch nach der Rasur, etwa wenn die gereizte Haut an engen Jeans reibt. Zudem bietet die haarfreie Zone eine optimale Eintrittsstelle für Krankheitserreger, wenn kleine Rasurverletzungen vorliegen. Genitalwarzen oder kleine Ekzeme können beispielsweise die Folge sein.
Hier ist eine Übersicht über die Vor- und Nachteile der Intimrasur:
| Vorteile der Intimrasur | Nachteile der Intimrasur |
|---|---|
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Nach dem Entfernen der Schamhaare sollten Sie die Haut mit feuchtigkeitshaltigen Cremes und Lotionen pflegen, um zu verhindern, dass die betroffene Region juckt oder mit Reizungen reagiert. Außerdem ist es sinnvoll, die Haut regelmäßig zu peelen. Ein Peeling entfernt abgestorbene Hautzellen und Haare, die die Haarfollikel verstopfen können. Das trägt dazu bei, das Einwachsen von Haaren zu verhindern.
Doch selbst bei guter Pflege passiert es manchmal, dass Haare einwachsen und sich entzünden. Vermeiden Sie es in diesen Fällen, die Hautstelle auszudrücken oder etwa mit einer Nadel in der „Haarbeule“ herumzustochern, um auf diese Weise das Haar herauszulocken. Denn so riskieren Sie, dass noch mehr Bakterien in die Wunde getragen werden und sich die Entzündung verschlimmert. Besser ist es, einen Hautarzt zurate zu ziehen.
Die Gestaltung des Schamhaars ist heute längst nicht mehr nur eine Frage der Mode, sondern auch Ausdruck von Individualität und Stilbewusstsein. Ob glatt rasiert, getrimmt oder kunstvoll gestaltet - jede Intimfrisur bringt ihre eigenen Vor- und Nachteile mit sich, besonders in Bezug auf Hygiene und Pflege.
Hier sind einige beliebte Intimfrisuren:
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