Inhaltsstoffe von Nivea Shampoos unter der Lupe

Nivea Produkte sind weit verbreitet und werden oft als relativ natürlich wahrgenommen. Doch ein genauerer Blick auf die Inhaltsstoffe von Nivea Shampoos offenbart einige überraschende Fakten. Dieser Artikel beleuchtet die Zusammensetzung ausgewählter Nivea Shampoos und geht auf potenzielle Risiken und umweltbezogene Aspekte ein.

Die Inhaltsstoffe im Detail

Betrachten wir die Inhaltsstoffe des NIVEA MEN Strong Power Shampoos:

  • Aqua
  • Sodium Laureth Sulfate
  • Cocamidopropyl Betaine
  • Decyl Glucoside
  • Maris Sal
  • Guar Hydroxypropyltrimonium Chloride
  • Citric Acid
  • Sodium Chloride
  • Sodium Benzoate
  • Linalool
  • Parfum

Dieses Shampoo stärkt das Haar an der Wurzel und verleiht dank Meeresmineralien dem Haar spürbar neue Kraft. Die pH-optimierte Formel reinigt mild und pflegt effektiv Kopfhaut & Haar. Das Shampoo wurde speziell für die Bedürfnisse von Männern entwickelt und ist für die tägliche Anwendung geeignet. Es verspricht extra Kraft & Stärke für dein Haar.

NIVEA Volume Wonder Shampoo

Ein weiteres Beispiel ist das NIVEA Volume Wonder Shampoo, das kräftiges Volumen verspricht. Die milde Formel mit Bambus-Extrakt und Kollagen pflegt die Haare, ohne sie zu beschweren. Die Inhaltsstoffe dieses Shampoos umfassen:

  • Aqua
  • Sodium Laureth Sulfate
  • Cocamidopropyl Betaine
  • Decyl Glucoside
  • Sodium Chloride
  • Bambusa Vulgaris Shoot Extract
  • Guar Hydroxypropyltrimonium Chloride
  • Dicaprylyl Ether
  • Glycerin
  • Propylene Glycol
  • Glyceryl Oleate
  • Butylene Glycol
  • Citric Acid
  • Sodium Benzoate
  • Benzoic Acid
  • Benzyl Alcohol
  • Citronellol
  • Parfum

Bedenkliche Inhaltsstoffe

Einige Inhaltsstoffe in Shampoos können problematisch sein. Hier sind einige Beispiele:

  • PEG/PEG-Derivate: Diese verbinden als Emulgatoren Wasser und Fett, können aber die Haut durchlässiger machen und Schadstoffe in den Körper einschleusen.
  • Benzoesäure und Natrium Benzoate: Diese hemmen die Entwicklung von Mikroorganismen, können aber auch irritierend wirken.

Palmöl und seine Problematik

Einige Inhaltsstoffe in Kosmetika, wie Glycerin, können aus Bestandteilen der Ölpalme hergestellt sein. Die Palmölproduktion ist jedoch mit erheblichen Umweltproblemen verbunden:

  • Regenwaldzerstörung: Um Platz für Ölpalmplantagen zu schaffen, werden große Flächen von Regenwäldern gerodet, insbesondere in Indonesien und Malaysia.
  • Artensterben: Die Zerstörung der Regenwälder bedroht zahlreiche Tierarten, darunter den Orang-Utan.
  • Klimawandel: Durch die Waldzerstörung werden große Mengen an Kohlendioxid freigesetzt, was den Klimawandel beschleunigt.
  • Soziale Konflikte: Die Ausdehnung der Palmölplantagen führt oft zu Konflikten mit der einheimischen Bevölkerung, die ihr Land verliert.

Deutschland verbraucht jährlich etwa 1,8 Millionen Tonnen Palmöl, das in Biodiesel, Nahrungs- und Futtermitteln sowie in der Industrie verwendet wird. Palmöl findet sich in vielen Supermarktprodukten, von Margarine bis zu Kosmetika.

Verwendungszweck von Palmöl in Deutschland Anteil
Biodiesel 41%
Nahrungs- und Futtermittel 40%
Industrielle Verwendung 17%

Seit 2016 müssen in der EU Lebensmittel, die Palmöl enthalten, entsprechend deklariert werden. Für Kosmetika gibt es jedoch noch keine Deklarationspflicht. In Kosmetika gibt es viele Begriffe, hinter denen sich Bestandteile der Ölpalme verstecken können, wie beispielsweise Sodium Palmate oder Elais Guineensis. Es ist fast unmöglich, den Kauf von Palmprodukten ganz zu vermeiden.

Schädliche Shampoo-Inhaltsstoffe – was Du wissen musst!

Regenwaldzerstörung für Palmölplantagen bedroht die Artenvielfalt.

Nachhaltiges Palmöl

Palmöl kann als nachhaltig bezeichnet werden, wenn seine Produktion nicht zu Regenwald- und Torflandzerstörung und/oder zu sozialen Konflikten führt. Der Anteil an wirklich nachhaltigem Palmöl auf dem Markt ist jedoch noch sehr klein. Organisationen wie Greenpeace kritisieren, dass Zertifizierungen wie der Runde Tisch für nachhaltiges Palmöl (RSPO) oft nicht in der Lage sind, nachhaltige Anbaumethoden sicherzustellen.

Was können Konsumenten tun?

Konsumenten können dazu beitragen, die Nachfrage nach nachhaltigem Palmöl zu erhöhen, indem sie:

  • Hersteller aktiv auffordern, kein Palmöl aus Regenwald- und Torflandzerstörung mehr zu verwenden.
  • Produkte wählen, die zertifiziertes Palmöl aus nachhaltigen Quellen enthalten.
  • Sich über die Inhaltsstoffe von Kosmetika informieren und Produkte mit potenziell schädlichen Inhaltsstoffen vermeiden.

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