Nivea Produkte sind weit verbreitet und werden oft als relativ natürlich wahrgenommen. Doch ein genauerer Blick auf die Inhaltsstoffe von Nivea Shampoos offenbart einige überraschende Fakten. Dieser Artikel beleuchtet die Zusammensetzung ausgewählter Nivea Shampoos und geht auf potenzielle Risiken und umweltbezogene Aspekte ein.
Betrachten wir die Inhaltsstoffe des NIVEA MEN Strong Power Shampoos:
Dieses Shampoo stärkt das Haar an der Wurzel und verleiht dank Meeresmineralien dem Haar spürbar neue Kraft. Die pH-optimierte Formel reinigt mild und pflegt effektiv Kopfhaut & Haar. Das Shampoo wurde speziell für die Bedürfnisse von Männern entwickelt und ist für die tägliche Anwendung geeignet. Es verspricht extra Kraft & Stärke für dein Haar.
Ein weiteres Beispiel ist das NIVEA Volume Wonder Shampoo, das kräftiges Volumen verspricht. Die milde Formel mit Bambus-Extrakt und Kollagen pflegt die Haare, ohne sie zu beschweren. Die Inhaltsstoffe dieses Shampoos umfassen:
Einige Inhaltsstoffe in Shampoos können problematisch sein. Hier sind einige Beispiele:
Einige Inhaltsstoffe in Kosmetika, wie Glycerin, können aus Bestandteilen der Ölpalme hergestellt sein. Die Palmölproduktion ist jedoch mit erheblichen Umweltproblemen verbunden:
Deutschland verbraucht jährlich etwa 1,8 Millionen Tonnen Palmöl, das in Biodiesel, Nahrungs- und Futtermitteln sowie in der Industrie verwendet wird. Palmöl findet sich in vielen Supermarktprodukten, von Margarine bis zu Kosmetika.
| Verwendungszweck von Palmöl in Deutschland | Anteil |
|---|---|
| Biodiesel | 41% |
| Nahrungs- und Futtermittel | 40% |
| Industrielle Verwendung | 17% |
Seit 2016 müssen in der EU Lebensmittel, die Palmöl enthalten, entsprechend deklariert werden. Für Kosmetika gibt es jedoch noch keine Deklarationspflicht. In Kosmetika gibt es viele Begriffe, hinter denen sich Bestandteile der Ölpalme verstecken können, wie beispielsweise Sodium Palmate oder Elais Guineensis. Es ist fast unmöglich, den Kauf von Palmprodukten ganz zu vermeiden.
Regenwaldzerstörung für Palmölplantagen bedroht die Artenvielfalt.
Palmöl kann als nachhaltig bezeichnet werden, wenn seine Produktion nicht zu Regenwald- und Torflandzerstörung und/oder zu sozialen Konflikten führt. Der Anteil an wirklich nachhaltigem Palmöl auf dem Markt ist jedoch noch sehr klein. Organisationen wie Greenpeace kritisieren, dass Zertifizierungen wie der Runde Tisch für nachhaltiges Palmöl (RSPO) oft nicht in der Lage sind, nachhaltige Anbaumethoden sicherzustellen.
Konsumenten können dazu beitragen, die Nachfrage nach nachhaltigem Palmöl zu erhöhen, indem sie:
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