Hundefutter bei Haarausfall: Ursachen und Lösungen

Haarausfall beim Hund, auch als Alopezie bezeichnet, ist ein häufiges Problem, das viele Hundebesitzer betrifft. Ob es am Fellwechsel liegt oder an gesundheitlichen Problemen - Haarausfall beim Hund muss nicht immer ein Grund zur Sorge sein.

Die Haut Deines Hundes ist, wie beim Menschen auch, das größte Organ. Es zeigt Dir schnell, ob Dein Hund gesund oder krank ist oder ob Du Fehler beim Füttern gemacht hast. Ist das Fell stumpf und glanzlos oder haart Dein Vierbeiner extrem, neben dem regulären Fellwechsel im Frühjahr und Herbst, dann ist das ein sicheres Indiz dafür, dass etwas nicht stimmt. Extremes Haaren wird oft von Symptomen begleitet wie Juckreiz, Hautrötungen, Schuppen und häufigem Lecken. Ist der Haarausfall krankheitsbedingt, kommen "am Fell knabbern" und "beißen" hinzu.

Ein glänzendes Fell sowie eine gesunde Haut sind Zeichen einer optimalen Ernährung Deines Hundes. Viele Hundebesitzer wünschen sich nichts sehnlicher als einen gesunden Hund mit schönem Fell. Haarausfall bei Deinem Vierbeiner kann etliche Ursachen haben. Einer der natürlichsten Gründe für Haarausfall ist der Fellwechsel im Frühjahr und Herbst.

Hier sind einige der häufigsten Ursachen und was Sie dagegen tun können.

Ursachen für Haarausfall bei Hunden

Haarausfall bei Hunden kann verschiedene Ursachen haben, von harmlosen Gründen wie dem Fellwechsel bis hin zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen. Die Gründe für Haarausfall bei Hunden können vielfältig sein.

1. Normaler Fellwechsel

Jedes Jahr verliert dein Hund eine bestimmte Menge Fell, vor allem im Frühling und Herbst. Der Fellwechsel wird durch Hormone angeregt, die durch steigende/sinkende Temperaturen sowie mehr/weniger Sonnenstunden entstehen. Besonders stark ist der Fellwechsel im Frühjahr, wenn Dein Vierbeiner sein dickes Winterfell verliert.

Bestimmte Folgen des Klimawandels (ein milder Herbst und ein kaltes Frühjahr) können die Hormone Deines Vierbeiners irritieren. Diese Irritation hat zur Folge, dass sich der Fellwechsel verkürzt oder verlängert. Während des Fellwechsels solltest Du als Frauchen oder Herrchen mithelfen: Bürste Deinen Vierbeiner regelmäßig.

2. Parasiten

Flöhe, Milben und Ektoparasiten verursachen oft starken Haarausfall. Häufig sind Ektoparasiten verantwortlich für die Beschwerden Deines Hundes. Milben fühlen sich in warmen und feuchten Körperregionen sehr wohl. Das Ohr ist daher ein idealer Lebensraum für sie. Milben verursachen einen starken Juckreiz beim Hund. Wenn Dein Vierbeiner dem Bedürfnis, sich zu jucken, nachgeht, kann es im schlimmsten Fall zu Entzündungen oder Schädigungen des Trommelfells kommen.

Flöhe sind kleine Nervensägen und lassen sich nicht so einfach loswerden. Dein Hund wird sich bei einem Befall stark kratzen, scheuern und selbst beißen. Besonders Welpen leiden durch einen Flohbefall unter Blutarmut. Läuse kommen zwar nicht so häufig vor wie Flöhe, jedoch können auch diese Parasiten Beschwerden wie Juckreiz und Allergien bei Deinem Hund auslösen. Durch regelmäßige Fellpflege erkennst Du die schwarzen beweglichen Quälgeister. Ist Dein Vierbeiner von Läusen befallen, so saugen diese das Blut Deines Hundes. Dies führt an der betroffenen Stelle zu einem starken Juckreiz.

Wer kennt sie nicht - diese nervigen kleinen Biester. Sommerzeit ist leider Zeckenzeit. Die kleinen Quälgeister machen auch nicht vor Dir als Hundebesitzer halt. Die Symptome eines Zeckenbisses äußern sich meist in Form von Appetitlosigkeit, Erschöpfung, Fieber und blutigem Urin. Es kann auch zu Hautentzündungen bei Deinem Vierbeiner kommen. Besonders während des Sommers solltest Du das Fell Deines Hundes nach Zecken abtasten und diese mithilfe einer Zeckenzange entfernen.

3. Allergien

Dein Hund könnte auf bestimmte Lebensmittel oder Umweltfaktoren allergisch reagieren. Allergien können dazu führen, dass sich das Tier die juckenden Stellen kahl leckt. Wenn sich der Verdacht bestätigt, sollten Sie in Abstimmung mit Ihrer Tierarztpraxis auf hypoallergene Hundenahrung umstellen, die zur Risikominimierung von Nährstoffintoleranzen und Futtermittelunverträglichkeiten beiträgt.

4. Infektionen

Bakterielle oder pilzbedingte Hautinfektionen können Haarausfall zur Folge haben. Eine mögliche Ursache von Haarverlust ist ein Pilzbefall. Besonders wenn Dein Vierbeiner ein geschwächtes Immunsystem hat, ist er anfällig für einen Pilzbefall. Ein Pilzbefall beim Hund sollte tierärztlich behandelt werden. Ein Befall äußert sich in der Regel durch eine kreisrunde kahle Stelle. Neben der Haarlosigkeit sind zusätzlich meistens auch noch andere Symptome erkennbar.

Übrigens: Pilzerkrankungen können von Haustieren auf den Menschen übertragen werden!

5. Hormonelle Veränderungen

Während der Trächtigkeit, Laktation, Flegelphase (Pubertät) und nach einer Kastration wird der Hormonhaushalt Deines Hundes auf den Kopf gestellt. Bedingt durch diese Hormonumstellung kann es zu Haarausfall und Veränderungen des Fells kommen. Besonders Rüden neigen dazu, während der Flegelphase viele Haare zu verlieren.

6. Stress

Selbst unsere Vierbeiner bleiben vor stressigen Situationen nicht bewahrt. Einige Hunde sind diesbezüglich sehr sensibel und machen ihrem Stress durch Kratzen und Lecken Luft. Bei einigen Hunden wirkt das Lecken der Pfote wie ein Anti-Stress-Ball. Ungewöhnliches Verhalten, Rückzug und Ruhelosigkeit können Anzeichen für Stress beim Vierbeiner sein.

7. Ernährungsmängel

Ein Nährstoffmangel kann ebenfalls die Ursache für stumpfes Fell und Haarverlust sein. Dafür kann eine unausgewogene Ernährung oder ein minderwertiges Hundefutter verantwortlich sein. Viele Hundebesitzer vertrauen keinem Fertigfutter und möchten die Sache lieber selbst in die Hand nehmen. Das Risiko des selbst zubereiteten Futters besteht jedoch darin, dass dieses oftmals nicht ausgewogen ist. Um einen Hund vollwertig ernähren zu können, benötigst Du ernährungswissenschaftliche Kenntnisse.

Haarausfall bei Hunden kann auch aufgrund von Ernährungsmängeln auftreten. Die Entwicklung von gesunder Haut und gesundem Haar kann dann nicht ausreichend unterstützt werden. Für die Synthese von Keratin, dem Hauptbestandteil des Haares, werden schwefelhaltige Aminosäuren benötigt. Ohne diese ist das Haarwachstum Ihres Hundes möglicherweise verlangsamt, sein Haar spröde und er leidet unter Haarausfall.

Was tun bei Haarausfall?

Haarausfall beim Hund ist ein häufiges Problem, das viele Hundebesitzer betrifft. Hunde verlieren ihr Fell aus verschiedenen Gründen, und es ist wichtig, die Ursache zu kennen. Du kannst deinem Hund Inhaltsstoffe über sein Futter zuführen, die seine Haut- und Fellgesundheit unterstützen. Wir können deinen Hund mit einem speziellen Hundefutter bei Haut- und Fellproblemen versorgen.

1. Tierärztliche Untersuchung: Es ist wichtig, Ihren Hund zu einer Tierarztpraxis zu bringen, sobald Sie übermäßigen Haarausfall bemerken. Dort kann er gründlich untersucht und behandelt werden.

2. Ernährung: Generell sollten Sie auf eine ausgewogene Ernährung bei Ihrem Hund achten. Für Tiere mit empfindlicher Haut wird empfohlen, ein Futter angereichert mit Nährstoffen, die seine Haut- und Haarentwicklung unterstützen. Das umfassende DERMATOLOGY-Sortiment enthält eine Kombination essenzieller Fettsäuren aus Soja-, Borretsch- und Fischöl: Es bietet also gezielte Ernährungslösungen, die jede Phase der klinischen Behandlung dermatologischer Erkrankungen begleiten.

3. Fellpflege: Während des Fellwechsels solltest Du als Frauchen oder Herrchen mithelfen: Bürste Deinen Vierbeiner regelmäßig. Denke auch daran, das Fell Deines Hundes regelmäßig zu kämmen. Das gleichmäßige Bürsten verteilt das Hautfett im Fell und macht es widerstandsfähiger. Das Bürsten sorgt gleichzeitig für eine Massage, die den Stoffwechsel anregt und so für mehr Wohlbefinden sorgt.

Produkte zur Unterstützung bei Haarausfall

Um gesunde Haut und glänzendes Fell bei Deinem Hund zu unterstützen, bieten wir Dir verschiedene Produkte an:

  • LUPO Omega 3-6-9 PREMIUM: Eine spezielle Mischung aus Hanf- und Meeresfischöl mit dem Plus an Nachtkerzenöl. Die Mischung zeichnet sich durch ihren hohen Gehalt an essen-tiellen Fettsäuren aus.
  • LUPO AKTIV Biotin Complex: Liefert Deinem Hund ein speziell entwickeltes Nährstoffpaket für ein schönes Fell und für gesunde Haut und Krallen. Die Kombination aus pflanzlichen Stoffen mit wertvollen Omega-3-Fettsäuren wird sinnvoll ergänzt durch Biotin und Zink.
  • LUPOSAN LupoDerm: Ein Öl für die nutritive Unterstützung der Fellpflege, das mit ungesättigten Fettsäuren wie Omega 3, Omega 6 und Lecithin, ernährungsbedingt bereits nach 3-4 Tagen Zufüttern für eine Unterstützung von Haut und Haar sorgen kann.

Du möchtest nähere Informationen rund um vitalstoffschonend hergestelltes Hundefutter oder dazu, wie Du Deinen Vierbeiner - mit der Kraft der Natur - ergänzend unterstützen kannst?

Hinweis: Es wird empfohlen, vor der Verwendung den Rat eines Tierarztes einzuholen. Die empfohlene Fütterungsdauer beträgt zunächst bis zu zwei Monaten.

Abschließend lässt sich sagen, dass Haarausfall bei Hunden viele Ursachen haben kann. Es ist wichtig, die Symptome zu erkennen und gegebenenfalls einen Tierarzt zu konsultieren. Mit der richtigen Ernährung und Pflege können Sie jedoch dazu beitragen, das Fell Ihres Hundes gesund und glänzend zu erhalten.

Haarausfall beim Hund | Ursachen & Behandlung

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