Hip-Hop Frisuren für Damen: Aktuelle Trends und Inspirationen

Zu HipHop gehören nicht nur Musik, Klamotten und Accessoires, sondern auch eine entsprechende Frisur. Dabei waren die Frisuren im HipHop von Anfang an Stilmittel und zeitgleich auch Symbol für den Stolz auf die afrikanischen Wurzeln. Entdecken Sie die vielfältigen Möglichkeiten, Ihren individuellen Stil auszudrücken.

Kate Moss, eine Ikone der Indie-Haarfrisur, auf dem Glastonbury Music Festival 2005.

Klassische Hip-Hop Frisuren

Einige Frisuren haben sich im Hip-Hop als besonders populär erwiesen:

  • Kurzhaarschnitt á la Eminem: Diese Frisur ist recht einfach gemacht, denn benötigt wird eigentlich nur ein handelsüblicher Langhaarschneider.
  • Rattail: Die Basis für diese Frisur bildet ein Kurzhaarschnitt, bei dem die Haare auf eine Länge von etwa 3mm geschoren werden. Im Nacken bleiben die Haare allerdings länger und dort wächst dann der dünne Zopf. Wichtig ist, dass sich der Rattail genau in der Mitte befindet und in geraden, exakten Linien verläuft.
  • Irokese: Bei dieser Frisur, die übrigens das Markenzeichen von Chris Brown ist, bleiben die Haare am Oberkopf länger und werden hochgestellt.
  • Cornrows: Etwas aufwändiger ist diese vor allem bei Rappern beliebte Frisur, die aus vielen, dünnen Zöpfen besteht. Dazu werden die Haare in viele kleine Sektionen eingeteilt. Beim Flechten werden dann immer neue, dünne Haarsträhnen mitaufgenommen, so dass die Zöpfe ganz eng am Kopf aufliegen und die Kopfhaut sichtbar wird.
  • Bob: Der Klassiker unter den HipHop-Frisuren für Girls ist der Bob. Wer ihn tragen möchte wie beispielsweise Rihanna, lässt die Haare im Nacken kurz schneiden, nach vorne hin werden sie deutlich länger. Um die Asymmetrie zu betonen, werden ein Seitenscheitel gezogen und die Haare mit dem Glätteisen bearbeitet.
  • Locken: Besonders bei kürzeren Haaren bietet sich an, die Seiten mit Gel nach hinten zu kämmen und das Deckhaar in Wellen zu legen. Wer glatte Haare hat, aber für die nächste Party einen krausen Afrolook möchte, kann sich mit Küchenrolle oder Alufolie behelfen. Dazu werden einfach dünne Streifen abgeschnitten und die feuchten Haare darauf aufgewickelt, so wie auf Papilloten. Je dünner die Streifen sind, desto kleiner und krauser werden später auch die Locken.

Der Indie-Look der 2000er lebt wieder auf

Kaum zu glauben, aber wahr: Die Igel-Frisur und andere wilde Haartrends der 2000er feiern ihr Comeback in moderner Interpretation. Erinnern Sie sich noch an die 2000er? Es war die Zeit, in der alles ein bisschen bunter, mutiger und experimenteller war - auch unsere Frisuren.

Anfang der 2020er-Jahre kehrte plötzlich der Y2K-Trend zurück. Was wir lange als Überbleibsel einer vergangenen Ära abgetan hatten, feierte nun ein unerwartetes Comeback. Die Mode und vor allem die Frisuren aus den 2000ern wurden wieder salonfähig. Doch keine Sorge, die Trendfrisuren von damals sind nicht eins zu eins zurückgekehrt. Stattdessen wurden sie an die Trends von 2025 angepasst und modern interpretiert. Das bedeutet, dass die wilden Stachel-Looks, voluminösen Haarschnitte und strengen Ponys einen frischen, zeitgemäßen Twist erhalten haben, der sie wieder alltagstauglich macht.

Moderne Interpretationen klassischer Trends

Einige Beispiele für die Modernisierung klassischer Trends:

  • Der gerade Pony von damals hat Platz gemacht für die lässigeren Curtain Bangs, die sanft das Gesicht umrahmen.
  • Blocksträhnen sind der viel subtileren Balayage-Technik oder zarten Highlights gewichen.
  • Die Igel-Frisur hat eine modernere und weichere Variante gefunden: den stachligen Pixiecut.

Weiche, ausgekämmte Wellen in Platinblond passen perfekt zum neuen Frisuren-Trend.

Indie-Wellen: Der rockige Frisuren-Trend im Frühling 2023

Der Frisuren-Trend zu Indie-Wellen ist - na klar - von der Inide-Rock Ära der 2000er-Jahre und deren genannten Mode- sowie Musik-Ikonen inspiriert. Das bedeutet, dass das Haar im Frühling 2023 nicht mehr glamourös und makellos aussehen muss. Vielmehr sieht der Frisuren-Trend nach einem wilden Abend auf einem Rock-Konzert oder nach drei Tagen Festival aus. Basis des Hairstylings bilden lockere, lose Wellen im Haar, das mit einem betont „messy“ - also zerzausten, unordentlichen - Finish getragen wird. Das verleiht der Frisur den rockigen Twist und erinnert an Celebrity-Looks à la Kate Moss und Sienna Miller, die in den frühen 2000ern zu den Sounds der The Libertines am Glastonbury Festival abrockten.

Der Frisuren-Trend zu Indie-Wellen ist ein toller Allrounder, der praktisch mit jeder Haarstruktur funktioniert. Wer bereits natürliche Wellen und Wirbel im Haar trägt, der hat einen entscheidenden Vorteil und muss diese praktisch nur noch richtig in Szene setzen.

Doch auch mit glatten und sogar feinen Haaren funktioniert der neue Frisuren-Trend im Frühling 2023 perfekt und verleiht diesem luftiges Volumen sowie tolle Bewegung. Darüber hinaus kann man Indie-Wellen - die übrigens aktuell vom Laufsteg bis auf Instagram überall zu sehen sind - mit jeder Haarlänge tragen. Lange Mähnen im zerzausten Rockstar-Look sind natürlich Klassiker, doch harmonieren die lockeren Wellen auch super mit schulterlangen Haarschnitten oder noch kürzeren Bob-Frisuren.

So bekommen Sie den rockigen Frisuren-Trend im Frühling 2023 hin

Wer keine natürlichen Wellen hat, der sollte für den neuen Frisuren-Trend am besten auf eine Overnight-Prozedur setzen. Heißt, das Haar sollte vor dem Zubettgehen leicht angefeuchtet und zu zwei, drei oder auch vier Zöpfen geflochten werden. Dann einfach schlafen gehen - am nächsten Morgen fällt das Haar schön locker gewellt und ganz ohne Hitze-Styling über die Schulter. Wenn es schneller gehen muss, kann man aber natürlich auch mit dem Glätteisen oder einem großen Lockenstab arbeiten. Achte nur darauf, dass die Wellen nicht zu gleichmäßig und perfekt wirken.

Um den coolen Messy-Look im Rockstar-Stil hinzubekommen, kannst du die Wellen auskämmen, den Ansatz leicht toupieren und etwas Textur-Spray oder Haarpuder in die Längen einarbeiten. Das verleiht diesen an Griffigkeit. So lässt sich das Haar mit den Fingerspitzen einfach verwirbeln und zerzausen.

Weitere Trendfrisuren für 2025

Neben den bereits genannten Trends gibt es noch weitere angesagte Frisuren für das Jahr 2025:

  • Kurzhaarfrisuren: Der Pixie Cut, der klassische Bob und der Short Shag sind voll im Trend.
  • Mittellange Haare: Der stufige Bob, der asymmetrische Lob und der Gelly Bob sind beliebte Optionen.
  • Lange Haare: Lange Haare mit Vorhangpony, der Wolf Cut und lange, glatte Haare mit Mittelscheitel sind angesagt.

Wie finde ich die passende Frisur?

Mit einer KI-Foto-App wie PhotoDirector können Sie im Handumdrehen neue Frisuren testen und herausfinden, welcher Look am besten zu Ihrem Gesicht passt.

Der Vokuhila feiert ein Comeback

Derzeit feiert der Vokuhila eine Art Comeback, etwa bei Rapper Ski Aggu (26), Comedian Fred Costea (30), Hertha-Stürmer Fabian Reese (26) und Hollywood-Star Kristen Stewart (34). Das neumodische «Mullet» ist eigentlich kein nettes Wort, wie die «Neue Zürcher Zeitung» (NZZ) einst sinnierte: «Während der deutsche Begriff Vokuhila noch relativ neutral, eben abgekürzt, den Look beschreibt, sieht das im Englischen beim Begriff «Mullet» schon anders aus: Der kommt vom Wort «Mullethead».

Die «New York Times» erklärte, dass der helmartige Vokuhila bereits im alten Assyrien, Ägypten und Griechenland gängig gewesen sei: «Griechische Texte deuten darauf hin, dass dieser Stil besonders bei Kriegern beliebt war. Als englischen Ausdruck gibt es für den Vokuhila die Beschreibung «Business in the front, party in the back» - frei übersetzt also: vorne seriös, hinten Halligalli.

Weinitschke betont, dass der heutige Mullet nicht so aussehe wie der Vokuhila der 80er. Bei den Herren seien die Schnitte in ihren Verbindungen wesentlich weicher, hätten hinten keine extreme Überlänge, die Seiten seien aber kurz, nahezu rasiert. «Damals war das ja meistens oben so ein Stehhaarschnitt, der Rest war dann lang runter im Nacken», sagt der Friseurmeister aus Aachen.

Afro-Hairstyles für schwarze Frauen

Die besondere Schönheit schwarzer Frauen macht auch ihr tolles, dichtes Haar aus, das sich in eine Vielzahl von Afro-Hairstyles verwandeln lässt. Afrikanisches Haar unterscheidet sich dabei nicht grundlegend von glattem Haar - es wächst lediglich nicht gerade, sondern gewunden aus dem Haarbalg, das heißt, es kringelt sich, sobald es die Haarwurzel verlässt.

Seine Oberfläche ist durch diese Kräuselung etwas rauer. Das macht es anfälliger für Trockenheit, Spliss und Haarbruch. Afrikanisches Haar braucht also eine Extraportion Pflege und sanfte Behandlung, damit es seine volle Schönheit entfalten kann. Dank moderner Frisiermethoden ist afrikanisches Haar meistens genauso vielseitig wie sein glattes Pendant. Mit Glätteisen und Rundbürste wird aus der Lockenpracht eine schimmernde Glatthaarfrisur.

Optimal gepflegt lassen sich mit afrikanischem Haar Frisuren verwirklichen, von denen Frauen mit glattem Haar nur träumen können - allen voran aufwändige Flechtkreationen, die in stundenlanger Handarbeit entstehen.

Aber auch ohne großen Frisieraufwand lassen sich fantastische Afro-Hairstyles verwirklichen, die jede Frau mit so genanntem europäischem Haar vor Neid erblassen lassen.

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