Herren Frisuren Fade Anleitung: Stil, Präzision und Individualität

Fade Haarschnitte sind mehr als nur ein Trend - sie sind ein Statement für Stil, Selbstbewusstsein und Persönlichkeit. In Barbershops auf der ganzen Welt ist der Fade der Inbegriff für Präzision, Stil und Vielseitigkeit. Ob dezent im Business-Look oder markant als Ausdruck von Individualität - der Fade passt sich jedem Lifestyle an. Fade Haarschnitte sind längst mehr als ein kurzer Trend - sie sind ein Statement für Stil, Präzision und Individualität. Ob klassisch, modern oder kreativ: Wer den perfekten Fade trägt, hinterlässt eindrucksvolle Spuren in Job, Freizeit und Social Life. Jeder Fade erzählt eine andere Geschichte: mal dezent, mal kompromisslos auffällig. Ob im Büro, auf der Straße oder beim Abend-Event - mit dem richtigen Fade passt Dein Look immer zur Situation.

Was ist ein Fade Haarschnitt?

Ein Fade ist ein Haarschnitt, bei dem das Haar von unten nach oben fließend kürzer wird, ohne sichtbare harte Kanten. Das Markenzeichen eines Fades ist der nahtlose Übergang zwischen verschiedenen Haarlängen. Der Übergang verläuft sanft - oft bis auf die Haut - und sorgt für einen sauberen, klaren Look. An den Seiten und am Nacken wird das Haar mit einer Haarschneidemaschine (Clipper) stufenweise gekürzt, wobei der Übergang so weich wie möglich gestaltet wird. Mit verschiedenen Clipper-Längen wird ein gleichmäßiger Gradient erzeugt, der vom Nacken und den Seiten Richtung Oberkopf heller oder dunkler verlaufen kann.

Oft wird der Fade mit anderen modernen Kurzhaarschnitten verwechselt - zu Unrecht:

  • Undercut: Beim Undercut gibt es einen klaren, harten Übergang zwischen langem Haar oben und sehr kurzem Haar an den Seiten - ohne weiche Verläufe.
  • Taper: Ein Taper ist ein dezenter Übergang nur am Haaransatz, etwa an den Koteletten oder im Nacken.

Die Geschichte des Fade

Seine Ursprünge hat der Fade-Haarschnitt im US-Militär der 1940er- und 1950er-Jahre. Dort stand er für Disziplin und Ordnung - kurze, saubere Schnitte, die den Soldaten ein einheitliches und gepflegtes Aussehen gaben. In den 1980er- und 1990er-Jahren erlebte der Fade ein Comeback in den afroamerikanischen Communities der USA und wurde durch Hip-Hop-Kultur, Sportstars und Barbershop-Traditionen weltweit bekannt.

Warum ist der Fade so populär?

Der Fade ist deshalb so populär, weil er universell einsetzbar ist. Außerdem ist er pflegeleicht: Die klaren Konturen halten lange frisch, und ein kurzer Barber-Besuch alle paar Wochen genügt, um den Look perfekt zu halten. Er kann dezent und professionell wirken, etwa als Low Fade im Geschäftsalltag, oder extrem markant, wie beim High oder Skin Fade, der vor allem bei jüngeren Männern und in der Streetwear-Kultur beliebt ist.

Der Fade funktioniert in jedem Alter, weil er anpassbar ist. Junge Männer schätzen den coolen, markanten Look und experimentieren mit High Fades oder kreativen Linien und Mustern. Männer im mittleren Alter bevorzugen oft dezente Low oder Taper Fades, die Eleganz ausstrahlen und sich perfekt für berufliche Umfelder eignen.

Die verschiedenen Fade-Varianten

In Barbershops wird der Fade meist mit Begriffen wie „Low Fade“, „Mid Fade“ oder „High Fade“ bezeichnet - je nachdem, auf welcher Höhe der Übergang beginnt. Ein „Skin Fade“ bedeutet, dass das Haar am unteren Rand bis auf die Haut ausrasiert wird. Begriffe wie „Drop Fade“ oder „Burst Fade“ beschreiben spezielle Linienführungen oder Rundungen am Hinterkopf und um die Ohren. Für die Ausführung eines Fades verwenden Barbiere Aufsätze (Guards) mit unterschiedlichen Längen.

Doch welche Variante ist die richtige für Dich?

  • Low Fade: Der Low Fade beginnt sehr tief, meist knapp oberhalb der Ohren. Der Übergang ist sanft und zurückhaltend, was diesen Schnitt ideal für Business-Umfelder macht. Er verleiht dem Haar Struktur, ohne aufdringlich zu wirken.
  • Mid Fade: Der Mid Fade startet auf mittlerer Höhe der Seiten und wirkt dadurch markanter als ein Low Fade, ohne so kompromisslos wie ein High Fade zu sein. Er ist universell tragbar, passt zu fast jedem Gesichtstyp und harmoniert mit klassischen sowie modernen Frisuren am Oberkopf.
  • High Fade: Beim High Fade beginnt der Übergang sehr weit oben am Kopf. Das sorgt für einen extremen Kontrast zwischen den Seiten und dem längeren Deckhaar. Diese Variante ist wie ein Statement: selbstbewusst, modern und immer ein Blickfang.
  • Skin Fade: Der Skin Fade, auch Bald Fade genannt, geht buchstäblich „bis auf die Haut“. Die Seiten und der Nacken werden komplett ausrasiert, bevor ein weicher Übergang ins längere Haar geschaffen wird. Das Ergebnis: ein ultrasauberer, scharfer Look, der maximale Präzision erfordert.
  • Drop Fade: Der Drop Fade verläuft nicht gerade, sondern fällt am Hinterkopf geschwungen ab. Dadurch wirkt er dynamisch und gibt dem Schnitt mehr Bewegung. Er passt hervorragend zu Frisuren, die am Oberkopf Volumen oder Struktur haben, da die Form des Fades den natürlichen Schwung des Haars betont.
  • Burst Fade: Beim Burst Fade liegt der Schwerpunkt rund um die Ohren, während der Nacken meist länger bleibt. Dadurch entsteht ein halbkreisförmiger Übergang, der perfekt zu kreativen oder asymmetrischen Haarschnitten passt.
  • Taper Fade: Der Taper Fade ist der dezentes Bruder des klassischen Fades. Statt den gesamten Seitenbereich zu verblenden, liegt der Fokus auf einem sanften Übergang an den Koteletten und im Nacken. Er wirkt gepflegt, dezent und ist besonders bei konservativeren Styles beliebt.

Welcher Fade passt zu Deiner Gesichtsform?

Ein perfekter Haarschnitt ist mehr als nur eine Frage des Geschmacks - er ist ein Werkzeug, um Deine Gesichtszüge optimal zu betonen. Ein Fade kann Dein Profil schärfen, Proportionen ausgleichen und Deinem Look mehr Ausdruck verleihen. Doch nicht jeder Fade passt zu jedem Gesicht.

  • Runde Gesichter: Bei runden Gesichtern geht es darum, visuell Länge zu schaffen und das Gesicht schmaler wirken zu lassen. Ein High Fade sorgt durch den hohen Übergang für mehr vertikale Linie, während ein Drop Fade dem Gesicht Kontur gibt, indem er am Hinterkopf geschwungen verläuft.
  • Kantige Gesichter: Ein markantes, kantiges Gesicht profitiert von klaren, ausgewogenen Übergängen. Ein Mid Fade bringt Struktur, ohne zu hart zu wirken, und harmoniert mit der natürlichen Linienführung des Gesichts.
  • Ovale Gesichter: Mit einem ovalen Gesicht hast du den Jackpot gezogen: Nahezu jede Fade-Variante passt. Egal ob Low, Mid oder High Fade, Skin oder Taper - Du kannst frei wählen, ob du subtil oder auffällig auftreten willst.
  • Herzförmige Gesichter: Bei einem herzförmigen Gesicht mit breiter Stirn und schmalem Kinn wirken weiche, subtile Übergänge am besten. Ein Low Fade oder ein Taper Fade sorgt dafür, dass der Schnitt nicht zu hart wirkt und die Proportionen harmonisch bleiben.

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Die richtige Pflege für Deinen Fade

Ein perfekt geschnittener Fade ist ein Kunstwerk - und wie jedes Kunstwerk braucht er die richtige Pflege, um lange in Bestform zu bleiben. Wer seinen Fade nur dem Zufall überlässt, riskiert, dass die klaren Übergänge schnell verschwimmen.

  • Wie oft nachschneiden? Ein Fade ist ein präziser Haarschnitt, bei dem selbst wenige Millimeter nachwachsendes Haar sichtbar werden. Für ein dauerhaft frisches Ergebnis empfehlen erfahrene Barbiere, den Schnitt alle zwei bis drei Wochen nacharbeiten zu lassen.
  • Welche Produkte sind ideal? Das richtige Stylingprodukt hängt stark davon ab, welchen Look Du mit Deinem Fade kombinierst:
    • Pomade: Perfekt für einen klassischen, glänzenden Look - ideal fürs Büro oder elegante Anlässe.
    • Matte Clay: Gibt Struktur und ein natürliches Finish, ohne zu glänzen - für moderne, entspannte Styles.
    • Sea Salt Spray: Sorgt für Volumen und Griffigkeit, besonders bei mittellangen Frisuren mit lässigem Charakter.

Wichtig ist, Produkte sparsam zu verwenden. Da bei vielen Fades die Seiten extrem kurz sind, ist die Kopfhaut stärker sichtbar - und verdient besondere Aufmerksamkeit. Verwende milde Shampoos, die Kopfhaut und Haar nicht austrocknen. Eine feuchtigkeitsspendende Lotion oder ein Haar-Tonic kann helfen, Irritationen zu vermeiden.

DIY-Tools vs. Barber

Natürlich kann man mit einer Haarschneidemaschine und ein wenig Geschick versuchen, den Fade selbst nachzuschneiden. Für einen Notfall oder ein kurzes Touch-up zwischendurch ist das in Ordnung. Doch ein echter Fade lebt von absoluter Genauigkeit - und diese Präzision erfordert Erfahrung. Professionelle Barbiere nutzen Clippers mit verschiedenen Aufsätzen, arbeiten mit Scheren für den Feinschnitt und achten darauf, dass keine harten Kanten entstehen. Außerdem haben sie das geschulte Auge für Symmetrie und Form.

Häufige Fehler beim Fade

Viele Barbiere betonen, dass Kunden oft mit unklaren Vorstellungen in den Shop kommen. „Zeigt uns ein Foto statt nur zu sagen ‚kurz an den Seiten‘“, empfiehlt Barber Leon aus Berlin. Ein weiterer häufiger Fehler: zu lange zwischen den Terminen zu warten. „Ein Fade lebt davon, dass er scharf bleibt - drei Wochen Pause sind oft zu lang,“ erklärt Barberin Aylin aus Hamburg.

Die psychologische Wirkung eines Fades

Ein Haarschnitt ist mehr als reine Ästhetik - er beeinflusst, wie wir uns selbst fühlen und wie andere uns wahrnehmen. Besonders ein sauberer Fade zeigt, dass man auf Details achtet, pflegt wirkt und Stilbewusstsein besitzt. Mehrere psychologische Studien zeigen, dass Menschen, die ihr Erscheinungsbild bewusst pflegen, tendenziell selbstsicherer auftreten. Ein professionell geschnittener Fade kann beispielsweise das Gefühl von Kontrolle und Attraktivität steigern.

Ein gepflegtes Äußeres wirkt in vielen Lebensbereichen:

  • Berufsleben: Personalverantwortliche nehmen Bewerber mit sauberen, modernen Frisuren als kompetenter und strukturierter wahr. Studien belegen, dass der erste Eindruck in nur 7 Sekunden gebildet wird - und dabei spielt das Haar eine zentrale Rolle. Ein klarer, sauberer Fade signalisiert: Du achtest auf Details, Du bist gepflegt und modern.

Der Fade in der Popkultur

Fade Haarschnitte sind längst ein Statement in Musik, Film und Sport:

  • Fußballer wie Neymar oder David Beckham setzen auf High oder Skin Fades für einen modernen Look auf und neben dem Spielfeld.
  • Rapper und Musiker wie Drake oder Travis Scott tragen kreative Burst oder Drop Fades, die zu ihrem individuellen Stil passen.
  • Schauspieler wie Zayn Malik oder Michael B.

Macht ein Fade jünger?

Viele glauben, dass ein Fade automatisch jünger wirken lässt. Tatsächlich kann ein gut geschnittener Fade das Gesicht frischer und gepflegter erscheinen lassen, weil die Konturen klarer wirken. Allerdings hängt der Effekt stark von Gesichtsform, Haarstruktur und Styling ab. Ein unpassender Fade kann hingegen das Gegenteil bewirken.

Bart-Übergänge: Der Fade Bart

Bart-Übergänge verbessern Deine Kinnlinie, betonen Deine Wangenknochen und geben Dir ein präzise gepflegtes Gentleman-Finish’. Ein Fade Bart ist ein Bart, der von vollerem, längerem Haar um die Kinnlinie zu einem kürzeren Schnitt an den Seiten (Koteletten und Halslinie) anpasst. Dieser moderne Bartstil ist sehr beliebt, denn er betont die Konturen Deines Gesichts, indem er präzise Linien entfernt und sie durch einen raffinierten, attraktiven Look verfeinert - damit hebt er sich von anderen Bartformen ab.

Fade Bart Typen

  • Kurzer Fade Bart: Ein kurzer Bart-Fade-Stil betont Deine oberen und unteren Wangen. Das Gesichtshaar beginnt gerade erst, in einen Vollbart unter der Unterlippe überzugehen und ein paar Millimeter über Deiner Kinnlinie. Dieser saubere, akkurate Look akzentuiert eine kantige Kinnlinie und hilft dabei, punktuelles Gesichtshaar zu verbergen.
  • Langer Fade Bart:Im Gegensatz dazu bedeck ein langer Fade Bart viel mehr von Deinem Gesicht. Unterhalb der Wangen und über Deinen Lippen kann er abgestuft auslaufen. Ein langer Fade Bart ist ideal für Männer mit stärkerem Haarwuchs und definiert auch runde Gesichtsformen starker.
  • Skin Fade Bart: Der wohl pflegeleichteste Stil ist der Skin Fade Bart. Ein kurzgeschorener Skin Fade Bart geht nahtlos in die Skin Fades am Oberkopf über. So erhältst du einen frisch getrimmten, sportlichen und gleichzeitig urbanen Look.

Bart-Übergang trimmen - so gehst Du vor

Du benötigst:

  • 1 x Bartschneider mit verschieden langen Aufsätzen
  • 1 x Gesichtsreiniger und Peeling zum Waschen (keine Seife)
  • 1 x SPF Feuchtigkeitsprodukt für die Haut
  • 1 x Handtuch
  • 1 x Bartkamm und/oder Bürste

Schritte:

  1. Deinen Bart auf den Übergang vorbereiten: Wasch Dein Gesicht und Bart mit einem hautfreundlichen Reiniger. Entwirre Deinen Bart mit einem Kamm und bürste dabei immer immer nach unten. Versorge Dein Gesicht mit SPF Feuchtigkeitscreme und Dein Gesichtshaar mit Bartöl.
  2. Wähle einen passenden Fade Style für Deine Gesichtsform aus: Überlege Dir, welcher Bartstil zu Deiner Gesichtsform passt (oval, dreieckig, herzförmig, rautenförmig, rechteckig oder quadratisch).
  3. Trimmen der Bartlänge und Form: Benutze Deinen Bartschneider, um den Bart in seine Grundlänge zu bringen - für den späteren Übergang. Für die weitere Gestaltung beginnst Du am Hals. Mit dem Bartschneider stellst Du eine lineare Verbindung von Deinem Adamsapfel bis zu Deinen Ohrläppchen her. Über Deinem Kinn orientierst Du Dich an Deinen Mundwinkeln und der natürlichen Wangenlinie, um eine feine Linie über Dein Gesicht bis zu den Koteletten zu ziehen.
  4. Mit dem Barttrimmer den Fade herstellen: Rüste Deinen Barttrimmer mit einem kürzeren Aufsatz aus als für den Rest des Bartes und starte etwa 2,5 cm über Deiner Kinnline mit dem Trimmen. Wenn du mit Deinem Trimmer hochfährst, verwendest Du einen noch kürzeren Aufsatz und trimmst weitere 2,5 cm in Richtung der Koteletten. Wiederhole dies, bis Deine Koteletten oben nahtlos in die Seitenlinie Deines Kopfhaars übergehen.
  5. Den Fade mit Deinem weiteren Bart verblenden: Achte genau auf die Auswahl Deiner Schneide-Aufsätze und wechsle allmählich zu einer kürzeren Länge, wenn Du die Verblendung vom Fade zu Deinem restlichen Bart herstellst.
  6. Ungewünschte Haare und Unebenheiten ausbessern: Verwende etwas Rasiergel und einen scharfen Rasierer mit Skin-Guard, um die Kanten deines Fade Bartes zu korrigieren. Bürste Deinen Frisch gestylten Fade Bart, um abgeschnittene Haare zu entfernen und festzustellen, ob einige Bereiche noch eine Ausbesserung benötigen.

Häufige Fehler, die Du beim Trimmen eines Fade Bartes vermeiden solltest

  • Die falschen Geräte verwenden: Benutze immer Bartschneider mit Kammaufsätzen, die in der Länge einstellbar sind, und keine Scheren: Nur so erhältst Du den gewünschten, abgestuften Fade.
  • Unzureichende Vorbereitung: Ein auffällig schöner Fade Bart erfordert die richtige Vorbereitung als Basis, die Du später verblenden kannst. Dazu gehören das Waschen und Entwirren des Gesichtshaars, das Du vor dem großen Fade trocknest.
  • Ungeduld: Wenn Du zuhause einen Bart Fade kreieren möchtest, brauchst Du Geduld. Du wirst das sorgfältige Trimmen zu schätzen wissen, den es führt zu einem entsprechend attraktiven Ergebnis.

Der Fassonschnitt: Ein Frisurenklassiker für Männer

Der Fassonschnitt zählt zu den Frisurenklassikern für Männer, er ist deshalb aber längst nicht altbacken. Der Cut ist total wandelbar und daher immer angesagt. Beim Fassonschnitt - auch Façon geschrieben - handelt es sich um eine Fade-Frisur. Das bedeutet, dass das Haar im Nacken und an den Seiten am kürzesten ist und zum Deckhaar hin kontinuierlich länger wird. Dabei wird der natürliche Wuchs der Haare berücksichtigt und Unebenheiten werden geschickt ausgeglichen.

Varianten des Fassonschnitts

  • Harter Übergang mit Undercut: Wirkt edgy und cool.
  • Experimentierfreudiges Styling: Deckhaar strukturiert nach oben, leicht zur Seite oder in der „Out-of-Bed“-Variante.
  • Pompadour: Deckhaar zum Pompadour gestylt mit genügend Volumen.

Styling-Tipps für den Fade

Beim Styling kommt es beim Fade darauf an, wie ihr euer Deckhaar tragt. Die kurzen Seiten sind sehr pflegeleicht und brauchen kaum extras. Wer seinen Fade mit einem Pompadour-ähnlichen Deckhaar trägt, sollte zunächst auf das richtige Volumen setzten. Hierbei kann ein Volumenshampoo von hochwertigen Herstellern wie GLYNT oder Kevin Murphy benutzt werden oder auch hochwertige Haartrockner, die für extra Volumen sorgen, wie der z.B. der ghd Aura.

Für besonders viel Volumen können die Haare überkopf geföhnt werden und zusätzlich mit Volumenpuder bearbeitet werden. Wer grundsätzlich kräftiges und voluminöses Haar hat, braucht jedoch auch nicht zu übertreiben. Wenn ihr euch um das Volumen gekümmert habt, geht es nun um die richtige Auswahl des Wachs bzw. der Pomade. Je nach Länge sollte der Härtegrad erhöht werden. Wir empfehlen für kürzeres Haar und ein mattes finish Roughman von Goldwell, für längeres Haar oder extremen Halt mit mattem finish Wax von Da’Dude. Außerdem eignen sich Produkte von American Crew und Baxter of California.

Fade selber schneiden: Eine Anleitung

Einen Fade selbst zu schneiden ist ein Abenteuer - aber mit der richtigen Vorbereitung, Werkzeugen und Technik kann man erstaunlich gute Ergebnisse erzielen. Ein DIY-Fade ohne Rückspiegel ist fast unmöglich. Bestimmte Bereiche sind heikel - besonders die Nackenlinie und die feinen Übergänge am Hinterkopf. Hier kann ein kleiner Fehler sofort auffallen.

Vorbereitung & Ausstattung

  • Werkzeuge: Haarschneidemaschine, Aufsätze, Kamm, Schere
  • Haare waschen & trocknen: Ihre Haare sollten frisch gewaschen und getrocknet sein. Es sei denn, Sie haben Locken, dann können Sie diese noch leicht anfeuchten, um sie besser schneiden zu können.

Kurzhaarschnitt in 6 Schritten

  1. Maschineneinstellung & Hinterkopf: Wenn Sie mit der Haarschneidemaschine arbeiten, benutzen Sie den gewünschten Aufsatz. Starten Sie ruhig mit einem längeren Aufsatz zu; Sie können dann immer noch kürzer gehen.
  2. Seiten gleichmäßig trimmen: Für die Seiten empfiehlt sich eine kabellose Haarschneidemaschine, damit Sie sich nicht verheddern. Arbeiten Sie in aufsteigender Richtung von unten nach oben.
  3. Oberkopf mit Kammtechnik kürzen: Kämmen Sie die Haare nach oben und schneiden Sie parallel zum Kamm, um gleichmäßige Längen zu erzielen.
  4. Übergänge (Blend-Methode): Setzen Sie die Haarschneidemaschine im Nacken an und heben Sie diese etwas an, je weiter Sie nach oben schneiden.
  5. Feinschliff mit Schere & Trimmer: Falls notwendig, korrigieren Sie die Konturen mit einer scharfen Haarschere, indem Sie sorgfältig die Haare entlang des Nackenansatzes schneiden und darauf achten, eine gerade Linie zu ziehen.
  6. Kontrolle mit Handspiegel: Nutzen Sie einen zweiten Spiegel in Kombination mit einem großen Spiegel, um den Hinterkopf und die Seiten besser sehen zu können.

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