Wenn es eine Sache gibt, die die Mode der 70er Jahre definiert, dann sind es ganz bestimmt die extravaganten Frisuren, die bis heute noch für Aufsehen sorgen. Mit einem Hauch nostalgischer Eleganz und einem modernen Touch - die 70er Jahre Frisur rückt für diesen Sommer wieder ins Rampenlicht und ist schöner denn je!
Hier zeigen wir dir die schönsten 70er Jahre Frisuren. Der wuschelige Stufenhaarschnitt und ein breites Haarband machen den Look perfekt! Der Stil wurde dabei von der Hippiebewegung beeinflusst, deren Hauptzeit von 1965 bis 1971 war. Frauen und Männer trugen in dieser Zeit ihre Haare lang und offen.
Viele 70er-Jahre Frisuren leben von ordentlich Volumen.
Die Frisuren: Wenn das Outfit mit Farben, Formen oder Materialien knallt, halten sich die Frisuren idealerweise eher zurück. Anstelle einer perfekten Föhn-Frisur setzte man dann auf ein cooles Undone-Finish.
Das Make-up: Perfekt zum 70er-Jahre-Look passen verruchte Smokey-Eyes oder der Nude-Look.
Wenn wir die schwungvollste und eleganteste 70er Jahre Frisur bestimmen sollten, dann wären das die üppigen Föhnwellen der Schauspielerin Farrah Fawcett. Sie hat den Look nicht nur unglaublich populär und beliebt gemacht, sondern auch zu einem zeitlosen Klassiker, der niemals aus der Mode kommen wird.
Mit einer fluffigen, nach außen geschwungenen Föhnwelle erzielst du den perfekten „Studio 54“-Glamour und gleichzeitig eine Lässigkeit wie ein California-Girl. Was du für die 70er-Frisur à la Farrah Fawcett brauchst? Vor allem viel Volumen und Standkraft der Haare. Arbeite also ordentlich mit Schaumfestiger und Volumensprays und föhne dir die Haare mit einer Rundbürste in Form. Auch Lockenwickler können helfen. Deine 70er-Jahre-Frisur trägst du dann entweder offen oder „side swept“, also mit tiefem Seitenscheitel auf eine Seite gekämmt.
Die voluminösen, nach außen gedrehten Haare umrahmen das Gesicht auf eine einzigartige Art und wirken unglaublich romantisch und stylisch. Und das Schönste? Um den Look zu erhalten, müssen Sie nicht sofort zu Ihrem Friseur rennen! Alles, was Sie dafür benötigen, sind eine Rundbürste und ein Föhn.
Farrah Fawcett mit ihrer ikonischen Föhnwelle.
Einfach zu stylen, ideal für alle Haartypen und -längen und voller Volumen - die Shag Frisur war bereits in den 70ern ein großer Hit und gehört dieses Jahr zu einem der größten Haartrends überhaupt. Mit vielen Schichten und Texturen ist er der ideale Schnitt für alle, die sich einen mühelosen, lässigen und dennoch modernen Look wünschen.
Die Frisur wurde zum ersten Mal von dem Superstar und der Mode-Legende Jane Fonda in dem Film „Klute“ präsentiert. Keine Sorge: Du musst dir die Haare dafür nicht unbedingt schneiden, denn das könnte schon ein herber Längenverlust sein (die Haare sind extrem durchgestuft, die unterste Haarschicht schulterlang). Wenn du den Schritt nicht wagen willst, dann versuch es einfach mit einer Shag-Perücke.
Der Shag à la Jane Fonda.
Während der Hippie Bewegung geboren, waren lange, glatte Haare mit einem Mittelscheitel in den 70er Jahren äußerst beliebt. Zu den bekanntesten Frauen, die den Look getragen haben, gehören die zwei Mode-Ikonen Cher und Jane Birkin. Der Frisuren-Klassiker wirkt sehr raffiniert und seine schlichte Eleganz macht ihn perfekt für absolut jeden Anlass.
Eine sanfte, glatte Wallemähne: Hippiesk ging es bei Stars wie Cher und Jane Birkin zu. Letztere trug dazu noch einen langen Pony, ebenfalls ein typisches Trenddetail bei 70er-Frisuren. Es geht jedoch auch ohne, denn auch so sind lange (richtig lange!) glatte Haare die perfekte Seventies-Hommage. Also: Glätteisen gezückt und los geht's!
Cher mit langen, glatten Haaren und Mittelscheitel.
Locken: Große Locken - das war der typische Seventies-Look, der den wilden Siebzigern gerecht wurde. Mit einem Haarband um die Stirn entsteht zusätzliches Volumen. Wer sich heutzutage einen Lockenkopf zaubern möchte, flechtet seine feuchten Haare am Abend in kleine Zöpfen, entwirrt diese am nächsten Morgen und knetet in das Haar über Kopf etwas Haarschaum.
Pam Griers ikonenhafter Afro ist einfach ein tolles Beispiel für eine 70er-Jahre-Frisur. Auch hier hilft dir eine Perücke weiter, wenn du von Natur aus kein krauses Haar hast.
Pam Grier mit ihrem ikonischen Afro.
Cornrows, also eng an der Kopfhaut geflochtene Zöpfe, verbindest du nicht gerade mit den 70ern? Dabei wurden sie gegen Ende des Jahrzehnts durch Bo Derek und den Film „10“ zu einer absoluten Trendfrisur. Hier muss man jedoch anmerken: Cornrows gehören, wie auch die Afro-Frisur, zur schwarzen Kultur schon lange dazu, sodass sie keinesfalls einfach nur ein Trend sind und mit entsprechendem Respekt behandelt werden sollten. Wenn du dir die Cornrow-Frisur machen lassen möchtest, begibst du dich am besten zu einem Friseur oder direkt in einen Laden, der auf krauses Haar spezialisiert ist. Hier bekommst du das perfekte Ergebnis.
Toupierte Haare gehören ebenso zum typischen Retro-Stil: Dafür wird besonders das Deckhaar toupiert und am Hinterkopf zusammengefasst. Mit einer Rundbürste oder einem Lockenstab können die Haarspitzen noch in Form gebracht werden.
Ob lang, kurz oder ein schräger Pony - Pony Frisuren in allen erdenklichen Ausführungen und Varianten erleben dieses Jahr einen ganz großen Moment. Besonders gerade Ponys, die sanft über die Augenbrauen fallen, waren in den 70er Jahren ein echter Hit.
Modernen Charme bekommt der typische Seventies-Pony in Kombination mit schlüsselbeinlangem Haar. Wichtig: Frisieren Sie ihn bloß nicht zu ordentlich. Am besten macht er sich leicht wellig. Verwuscheln Sie ihn hierfür im Laufe des Tages mit den Fingern.
Um Haaraccessoires kam in den Siebzigern keine Frau herum. Deren mitunter stylischster Vorteil: Minimaler Aufwand, großer Auftritt. Das passt dazu: Glitzer und Glamour in Form von irisierendem Metallic, Lackleder und Pailletten.
Besonders beliebt waren Frisuren mit Haartuch und Bandanas, die als Stirnband, über den ganzen Kopf oder sogar als Turban getragen wurden. Bei der Muster- und Farbauswahl gilt auch heute je bunter, desto besser! Besonders angenehm für die warmen Sommermonate eignen sich Modelle aus feinen Stoffen wie Seide und Baumwolle.
Ob zum Coachella, Melt!, zu Rock am Ring, Tomorrowland oder Splash!: Festival-Frisuren sind jetzt in aller Munde bzw. auf allen Köpfen! Steht Dein Festival noch bevor und Du überlegst, was Du mit Deinen Haaren anstellen sollst? Dann haben wir hier ein paar tolle Vorschläge mitsamt Bildern für Dich, die Du ganz einfach zu Hause bzw. direkt auf dem Festival selber machen kannst.
# Glitzer als Highlight: Ein bisschen Glamour versprühst Du wortwörtlich mit Glitzerspray. Dieses peppt einfach jede Festival-Frisur auf! Dafür musst Du es nicht mal in den ganzen Haaren verteilen. Einige sprühen sich das glitzernde Haarspray einfach auf den Ansatz (Stichwort Glitter Roots), auf einzelne Strähnen (oder sorgen für Schimmer in Form von Hair Stencils) oder auf eine Seite ihrer Haare, die im Undercut-Style an den Kopf angelegt ist.
# Bunte Haare: Vielen treiben es zur Festival-Saison auf den Köpfen bunt. Dank Farbe zum Aufsprühen oder kurzweilig haltbaren Produkten wie Directions lässt sich das Unicorn-Hair für die Camping-Tage prima zaubern, ohne es dauerhaft in den Haaren tragen zu müssen.
# Beach-Waves: Wenn Du es weniger bunt und glitzernd, sondern lieber natürlich und romantisch magst, dann liegst Du mit lockeren Wellen für Deinen Festival-Style nie falsch. Die sanften Locken selber machen gelingt schnell und unkompliziert. Und das sogar ohne Hitze, also richtig haarschonend! Der Festival-Frisur kannst Du abschließend noch mit einzelnen Blumen, einem Blumenkranz oder Haarband die Krone aufsetzen.
# Flechtfrisuren: Natürlich dürfen auch Flechtfrisuren nicht fehlen. Ob geflochtene Zöpfe vom Ansatz bis zu den Spitzen - Boxer Braids oder französische Zöpfe bieten sich hier super an - oder nur einzelne Flecht-Elemente in ansonsten offenen Haaren, lass Deiner Kreativität freien Lauf. Als echter Hippie muss die Frisur beim Tanzen und Mitsingen auch nicht perfekt sitzen!
# Double Buns/ Space Buns: Richtig Feiern ohne Schwitz-Gefahr kannst Du auf einem Festival mit Double-Buns, auch Space Buns genannt. Der doppelte Dutt sieht nämlich nicht nur niedlich aus, sondern hält Dir auch sämtliche Haare aus dem Gesicht. So kannst Du ausgelassen herumhüpfen und richtig abgehen, ohne, dass Dir die Frisur zerstört wird und Strähnen im Gesicht hängen bleiben. Praktisch und stylisch zugleich!
Lockenstäbe sind zwar sehr schnelle Frisurenstyler, bergen aber ein gewisses Risiko. Ich habe mir schon häufig einen Finger verbrannt, weil ich in Eile war und nicht richtig aufgepasst habe. Und es gibt Youtube Videos, in denen sich Mädels die Haare wegbrennen.
Ich benutze meinen Lockenstab immer, wenn ich meine Haare nicht zu Hause stylen kann. Denn ein Lockenstab ist leicht, geht ins Handgepäck und ich bekomme damit schöne Locken hin, auch ohne meinen Hinterkopf im Spiegel sehen zu können.
Ich benutze Heizwickler recht häufig, weil sie das Haar nicht so schädigen wie Lockenstäbe und Turboschnell sind.
Man kann natürlich auch Locken durch Klettwickler, Softwickler oder andere althergebrachte Wickler erzeugen, die man ins nasse Haar wickelt und dann fönt oder damit schläft. Ich halte das aber für überholte Technik, Heizwickler sind heutzutage sehr schonend und funktionieren extrem schnell.
Ein Glätteisen ist für Retro Frisuren komplett überflüssig.
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