Ein gepflegter Bart ist ein Ausdruck von Stil und Persönlichkeit. Um die Gesichtsbehaarung jedoch perfekt in Form zu bringen, ist ein hochwertiger Bartschneider unerlässlich. In diesem Artikel präsentieren wir Ihnen die besten Bartschneider im Test, liefern ausführliche Testberichte und verraten Ihnen, welches Gerät in unserem Bartschneider Test am besten abgeschnitten hat. Außerdem verrät unser Experte Can Avci, offizieller Barbier der Nationalelf und Gründer des Fade Club in Berlin, worauf es beim Kauf eines Barttrimmers ankommt und warum ein Besuch beim Barbier für jeden eine gute Idee ist.
Egal ob Drei-Tage-Bart, eine stolze Mähne oder stylische Fades - ein Barttrimmer ist ein Muss für jede Person mit Gesichtsbehaarung.
Den Bart einfach wachsen zu lassen, führt im wahrsten Sinne zu Wildwuchs. Die Haare im Gesicht brauchen Pflege, je nach Style alle drei bis sieben Tage. Mit den sieben Barttrimmern im Test gelingt die definierte Gesichtsbehaarung. Der Vollbart will etwa einmal pro Woche angeglichen werden. Ein Drei-Tage-Bart verlangt - wie der Name schon sagt - alle drei Tage ein Trimmen. Und da Barthaare es nun einmal an sich haben, auch mal unregelmäßig zu wachsen, schaut der Bartträger praktisch täglich hin, ob eine Kontur aus dem Ruder läuft. Auch die Augenbrauen wollen mal frisiert werden. Also: Wer einen Bart trägt, braucht einen Trimmer, wenn er nicht Unmengen an Geld beim Barber lassen möchte.
Unsere sieben Modelle im Test sind Akkugeräte, die mit einem Minimum von 75 Minuten Laufzeit (Remington Touchtech) garantiert nicht schlapp machen. Remingtons Touchtech, Barba sowie Wahls Extreme Grip lassen sich auch notfalls im Netzbetrieb betreiben. Notfalls, denn das Kabel kann bei einem bestimmten Trimmwinkel auch mal stören.
Hier ist eine Übersicht der besten Barttrimmer im Vergleich:
Für den Barttrimmer Test hat die Redaktion verschiedene Modelle im täglichen Gebrauch auf Performance, Handhabung, Längeneinstellungen, Akkulaufzeit sowie deren besondere Features getestet. Unser umfassender Test bietet Verbrauchern - egal welcher Bartlänge - eine fundierte Grundlage für die Auswahl eines Barttrimmers für die persönlichen Bedürfnisse. Hier erfahren Sie mehr zu unserem Testverfahren.
Hier sind einige detaillierte Testberichte zu ausgewählten Barttrimmern:
“Unser GQ Editor's Pick: Der Super-X Metal 15-in-1 Multi-Trimmer von BaByliss übertrifft nicht nur meine Erwartungen an einen guten Barttrimmer, sondern setzt auch neue Maßstäbe, weshalb er für mich der beste Barttrimmer im Test ist. Das elegante Design mit den dezent leuchtenden blauen LEDs und den hochwertigen Metallköpfen verleiht dem Trimmer eine besondere Ausstrahlung, die im Badezimmer sofort auffällt. Beim Trimmen und Rasieren liegt er hervorragend in der Hand. Mit dem Präzisionstrimmer und dem Power-Trimmer ist das Trimmen ein Kinderspiel und führt stets zu gleichmäßigen Ergebnissen. Die vielseitigen Aufsätze ermöglichen jede gewünschte Länge des Bartes. Zusätzlich sind ein Nasenhaartrimmer und ein Detail-Folienrasierer enthalten, die eine exakte und makellose Glattrasur ermöglichen. Selbst bei dunklem Barthaar, wie bei mir, bleiben nach der präzisen Rasur keine Stoppeln zurück, was ein besonders sauberes Ergebnis garantiert.
Vorteile:
“Ich hatte hohe Erwartungen an den Stiftung Warentest Sieger und wurde nicht enttäuscht: Das erste, was mir an diesem Barttrimmer besonders positiv aufgefallen ist, ist das ZoomWheel, das perfekt in das Design des Philips 5000 Series integriert ist und ein cooles Feature abgibt. Damit lässt sich die Länge super einfach von 0,4 bis 20 mm in einem Dreh einstellen. Die Handhabung des relativ langen Modells empfand ich als nicht sehr ergonomisch, aber auch nicht allzu sperrig. Nach kurzer Eingewöhnungszeit ging mir das Trimmen letztendlich dann doch leicht von der Hand. Auch die Ergebnisse des Trimmers können sich sehen lassen: sehr gleichmäßig und präzise. Leistung und Handhabung haben nicht nur die Stiftung Warentest überzeugt, sondern auch uns!” - Florian Forstner
Vorteile:
Nachteile:
“Beim Test des Braun Series 9 Barttrimmers haben mir besonders die sensationell scharfen Klingen gefallen. Sie ermöglichen eine sehr genaue Rasur. Die Akkulaufzeit war ebenfalls sehr gut - auch nach mehreren Tagen ohne Aufladung hat der Rasierer auf voller Kraft gearbeitet.
“Das erste, was mir beim Testen auffiel, war die Leichtigkeit des BaByliss Japanese Steel Bartrimmers. Auch die Riffelung am rutschfesten Griff sorgt dafür, dass die Handhabung dieses BaByliss Geräts erstklassig ist. Dann geht es ans Trimmen: Aufgrund der ungewohnten Form des Trimmers habe ich zunächst etwas gebraucht, um herauszufinden, wie ich damit am besten meinen Bart trimmen kann. Mit der Zeit bin ich dann aber ein richtiger Fan von der Ergonomie des Trimmers geworden, denn durch die Handpositionierung geht das Trimmen geschmeidig und leicht von der Hand. Auch der Aufsatz mit dem Längeneinstellungsrad hat mir gut gefallen, denn er ist von 1 bis 12 mm verstellbar und verriegelbar, sodass man beim Trimmen nicht abrutscht.” - Florian Forstner
“Der One Blade Pro360 punktet im Test vor allem mit seiner Vielseitigkeit. Ohne Aufsatz und dank der relativ kleinen Klinge sind präzise und gute Glattrasuren möglich. Auch der Übergang vom Hals zum Kiefer ist mir mit der 360er-Klinge sehr leicht gefallen, was ein großes Plus ist, da ich damit bei vielen anderen Trimmern Probleme hatte. Zu den Aufsätzen kann ich nur sagen: Mehr braucht man für einen getrimmten Bart nicht! Mit dem 14 in 1 Kammaufsatz war ich absolut zufrieden, da er von 0,4 (!) bis 10 mm trimmt und somit immer die gewünschte Länge zur Verfügung hatte. Für diejenigen, die den One Blade Pro360 auch für die Körperbehaarung verwenden möchten, gibt es einen extra Aufsatz, der die Haut auch an empfindlichen Stellen schützt.
“Der preiswerteste Rasierer in unserem Test von Braun ist meiner Meinung nach hauptsächlich für Männer mit längerem Bart geeignet. Die kürzeste Trimmstufe ist 1 mm, wobei er bei mir nicht unbedingt auf 1 mm trimmt. Trotzdem erfüllt der Gillette King C. alle Anforderungen für längere Bärte. Das Design ist schlicht und klassisch in Schwarz gehalten. Auch die Akkulaufzeit liegt mit 50 Minuten in einem guten Bereich. Für den Preis macht er aber definitiv was er soll und wenn man seine Bartpflegeroutine auf das nächste Level bringen will, kann man das dazugehörige Bartpflegeset von King C.
Der 3-Tage-Bart ist der Dauerbrenner unter den Bart-Styles und kann von so gut wie jedem Mann getragen werden. Ohne Schnickschnack, dafür aber mit superscharfer Klinge, enormer Power und einem flexiblen Kopf: Der Stubble Trimmer der Super-X-Metal-Serie von BaByliss sorgt für ein präzises und komfortables Stutzen des Bartes. Der flexible Konturenschneidekopf passt sich den individuellen Gesichtskonturen an, während der Lithium-Ionen-Akku und die japanische Edelstahlklinge genügend Power für jedes noch so harte Barthaar aufbringen.
Vorteile:
Nachteile:
Ein Fehler, den unser Experte Can Avci in seinen Barber-Shops am häufigsten sieht, sind falsch gesetzte Konturen: “Jeder Mensch hat eine andere Gesichtsform und wenn man die Lineups, also die Bartlinie, falsch setzt, kann das katastrophal aussehen. Man muss den Bart so schneiden, dass das Gesicht gut aussieht und die Jawline betont wird. Ich empfehle einfach, zum Friseur oder dem Barbier des Vertrauens zu gehen und nachzufragen, was eigentlich gut an einem aussieht. Dann kann man es mit dem richtigen Tool auch zu Hause perfekt nachschneiden. Viele schämen sich davor, aber wir als Barbiere schneiden ja nicht nur, wir betreuen ja auch die Menschen und wollen ihnen helfen. Ich freue mich auf jeden, der auf meinem Stuhl sitzt und mit mir ganz normal reden kann.”
Neben dem GQ Editor's Pick von BaByliss finden Sie in unserem Vergleich der besten Barttrimmer 2025 auch weitere Modelle - zum Beispiel von Brooklyn Soap Company, King C.
Stutzen, trimmen, stylen: Wer einen akkuraten Bart tragen möchte, greift zu einem Barttrimmer. Die Stiftung Warentest hat für die »test«-Ausgabe 11/2023 neun Modelle getestet. »Einen akkuraten Bartschnitt ermöglichen fast alle, aber nur vier sind insgesamt gut«, schreiben die Expertinnen und Experten.
Testsieger ist der Philips Beardtrimmer series BT5515/15. Das Remington-Modell bietet dafür etwas mehr Schnickschnack: Statt mit einem Drehrad oder -ring verändert man die Längeneinstellung des Kammaufsatzes per Sensortaste. »Daraus resultieren sagenhafte 175 Längeneinstellungen«, schreibt die Stiftung Warentest. »Den meisten Nutzern dürften aber die 19 bis 40 Einstellmöglichkeiten der anderen Trimmer vollkommen ausreichen.«
Preislich sind das Philips-Modell für etwa 55 Euro und der Remington-Trimmer für etwa 65 Euro nah beieinander. Deutlich günstiger, aber auch »gut« ist der Rossmann Ideenwelt Barttrimmer Best Basics RFC-1908. Das Gerät wird im Onlineshop der Drogeriekette für nur etwa 15 Euro angeboten.
Ausgerechnet bei einem der teuersten Modelle im Test haben die Expertinnen und Experten jedoch ein Haar in der Suppe gefunden: »Im An- und Ausschalter des Braun BT9420 fanden wir den Stoff Benzo(ghi)perylen in einer Konzentration knapp oberhalb des Grenzwerts, den das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit vorgibt«, schreibt die Stiftung Warentest. »Das ist mangelhaft.«
Für ihren Test hat die Stiftung Warentest 25 Männer wöchentlich ins Labor gebeten, um ihre Bärte zu trimmen und die Geräte zu bewerten, ohne die jeweilige Marke zu kennen. Handhabung, Hautschonung, Haltbarkeit und natürlich das Trimmen und Stylen flossen unter anderem in die Gesamtbewertung ein.
Hier eine detaillierte Tabelle mit den besten Barttrimmern und ihren Eigenschaften:
| Modell | Schnittlänge | Besondere Merkmale | Preis (ca.) |
|---|---|---|---|
| Braun Series 7 BT7441 | 0,5 - 20 mm | Rutschfeste Griffoberfläche | 92 € |
| Remington MB320C | 0,4 - 18 mm | Komfortabler Handgriff | 23 € |
| Philips One Blade QP2734/30 | 1 - 5 mm | Schonender Hautaufsatz | 42 € |
| Philips BT5515/15 | 0,4 - 20 mm | Robuste Schnittkapazität | 44 € |
| Braun BT9440 | 0,5 - 20 mm | Konturieren möglich | 94 € |
Ein guter Barttrimmer sollte zu Ihrem Bartstil, Ihrem Pflegeaufwand und Ihren Ansprüchen an Komfort passen. Achten Sie beim Kauf besonders auf folgende Punkte:
Extra-Tipp 1: Wer mehr als nur den Bart trimmt, profitiert von einem Multigroomer - ideal z. B. für Körper, Haare und Konturen in einem Gerät.
Extra-Tipp 2: Besonders bei längeren Bärten lohnt sich auch die Anschaffung eines Föhns mit Kaltluftfunktion. Damit lässt sich der Bart nach dem Waschen schnell trocknen und mit einer Bürste in Form bringen
Damit der Barttrimmer hygienisch sauber bleibt und lange funktioniert, sollten Sie ihn regelmäßig reinigen. Nach jeder Benutzung:
Wichtig: Verwenden Sie keine aggressiven Reiniger. Warmes Wasser reicht meist völlig. Reinigen Sie Ihren Trimmer einmal pro Woche gründlich, wenn Sie ihn häufig nutzen.
Ob ein Bartschneider oder ein Elektrorasierer die bessere Wahl ist, hängt stark vom gewünschten Ergebnis ab.
In unserem Barttrimmer-Test zeigt sich: Männer, die ihren Bart in Form halten, trimmen oder präzise konturieren möchten, sind mit einem Bartschneider klar im Vorteil. Diese Geräte bieten zahlreiche Längeneinstellungen, oft in feinen Abstufungen, und ermöglichen präzises Arbeiten an Konturen und Übergängen. Sie schneiden das Barthaar auf eine definierte Länge, entfernen es aber nicht komplett - perfekt also für Männer, die bewusst auf einen glatten Look verzichten.
Ein Elektrorasierer hingegen ist auf eine gründliche, hautnahe Rasur ausgelegt. Er ist ideal für Männer, die es im Gesicht glatt mögen, ohne sichtbare Stoppeln. Moderne Modelle sind oft hautschonend und schnell in der Anwendung und besonders bei täglicher Rasur praktisch. Allerdings fehlt ihnen die Flexibilität beim Bartstyling: Sie können nicht trimmen, sondern nur glatt rasieren.
Viele Männer kombinieren beides: den Trimmer für Form und Länge und den Rasierer für Hals und Konturen.
Bevor Sie sich für ein Gerät aus unserem Barttrimmer-Test entscheiden, lohnt sich ein Blick auf die wichtigsten Stärken und Schwächen.
tags: #Herren #Bart #Rasierer #Test
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