Zander gehören zu den beliebtesten Speisefischen und zeichnen sich durch ihr zartes Fleisch aus. Außerdem ist der Zander sehr gesund. Falls Du ein Liebhaber von Fischgerichten bist, dann ist der Zander ein absolutes Muss auf deinem Speiseplan. Mit seinem eleganten Körper und einem köstlichen, fast grätenfreien Fleisch, das sowohl fest als auch zart ist, bietet der Zander ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis. In diesem Artikel zeigen wir Dir, wie Du einen Zander professionell filetieren kannst, um das Beste aus diesem bemerkenswerten Fisch herauszuholen.
Der Zander ist aufgrund seiner besonderen Eigenschaften einer der begehrtesten Speisefische. Sein Fleisch ist fest, aber dennoch zart und hat einen milden, leicht süßlichen Geschmack, der bei vielen Menschen sehr beliebt ist. Es hat eine helle Farbe, ist nahezu grätenfrei und behält auch nach dem Garen seine Form, was es ideal für eine Vielzahl von Zubereitungsarten macht.
Zusätzlich ist der Zander auch aus ernährungsphysiologischer Sicht sehr wertvoll. Er ist reich an hochwertigen Proteinen und enthält wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Zudem ist der Zander ein magerer Fisch und daher auch für eine gesunde und ausgewogene Ernährung bestens geeignet.
Die Tatsache, dass der Zander sowohl in Süß- als auch in Brackwasser lebt, trägt zu seiner breiten Verfügbarkeit bei, wodurch er in vielen Teilen der Welt als Delikatesse angesehen wird. Aus diesen Gründen wird der Zander oft als König der Süßwasserfische bezeichnet.
Zanderfilet
Das Ausnehmen eines Zanders erfordert einige gezielte Handgriffe, die wir Ihnen in wenigen Schritten erklären:
Beim Ausnehmen eines Zanders gibt es einige besondere Punkte zu beachten, um ein optimales Ergebnis zu erzielen:
Welche Größe ist optimal zum Filetieren? Zander sind in vielen Größen erhältlich, aber zum Filetieren eignen sich Exemplare zwischen 50 und 70 cm besonders gut. Kleinere Fische können schwieriger zu filetieren sein und weniger Fleisch liefern, während größere Zander zwar mehr Fleisch liefern, aber auch ein kräftigeres Aroma haben können.
Starte die Vorbereitung, indem du den Zander gründlich mit einem Fischentschupper entschuppst. Ein hilfreicher Tipp hierbei ist, den Fisch unter Wasser oder in einer großen Plastiktüte zu entschuppen, um zu verhindern, dass die Schuppen durch die Gegend fliegen. Bei Zandern ist das Ausnehmen im Vorfeld nicht erforderlich.
So filetieren Sie den Zander richtig:
Zusätzliche Tipps zum Filetieren:
Zander Schuppen entfernen
Besonders zart und saftig gelingen Zanderfilets, wenn man ihnen mittels Backpapierfaltkunst (en papilotte) oder Vakuumiergerät (sous vide) die Luft raubt. Letzteres ist aber nur empfehlenswert mit Geräten, bei denen sich die Vakuumierpumpe regulieren lässt, sonst sind die Filets in Sekundenschnelle Matsch.
Noch einfacher geht es, wenn vor dem Braten die Haut auf der Außenseite des Filet verbleibt. Das beliebte "auf der Haut gebraten" wird am häufigsten bei Zander angewendet, führt aber auch bei reinen Hochseefischen wie Dorade, Wolfsbarsch, Kabeljau (im Winter Skrei), Rotbarben oder den diversen Butt-Arten zu hervorragenden Ergebnissen. Allerdings muss der Fisch auch hierfür so frisch wie möglich sein, denn sogar bei Lagerung im Tiefkühler neigt das unter der Haut gesammelte Fett beim Braten dazu, ranzig zu werden - und das gilt sogar für eher fettarme Fische.
Die Zubereitung ausgelöster Fischfilets auf der Haut hat gleich einen ganzen Strauß von Vorteilen: Das zarte Fischfleisch gart langsam, bekommt wenig Hitze ab und wird nicht trocken, der Koch kann den Gargrad des Kerns (z.B. leicht glasig) exakt bestimmen und bringt dennoch einen knackig gebratenen Fisch mit knusprigen Teiltexturen auf den Teller - bei einigen Zuchtfischen wie Forelle oder Zander langt es sogar, die Haut nur kurz zu waschen, aber nicht zu entschuppen.
Fettärmer und nicht weniger kross im Ergebnis ist die Röstmethode: Nur einen Teelöffel warmes Butterschmalz auf eine kalte beschichtete Pfanne streichen, Fischfilet (am besten kurzfaserige Arten wie z.B. Dorade oder Meeräsche) auf der Hautseite vier Mal dünn einschneiden (damit es sich beim Braten nicht wölbt) und mit der Haut nach unten in die kalte Pfanne legen. Bei mittlerer Hitze ganz langsam erhitzen, bis die Haut zu rösten beginnt. Erst ganz am Ende 20 Sekunden lang den Fisch fest auf die Pfanne drücken, wenden und kurz fertig garen lassen.
Einige Sterneköche kleben deshalb mit dem Enzym Transglutaminase (wird sonst zur Herstellung von Formschinken oder Surimi eingesetzt) vor dem Braten die zwei Filets an den Fleischseiten zusammen.
Ich hau immer den Zander mit Auto in die Pfanne und Brat in in Butter mit paar Kräuter.
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