Henna Haarfarbe Haltbarkeit: Alles, was Sie wissen müssen

Henna-Haarfarbe ist eine beliebte Alternative zum chemischen Färben der Haare. Sie wird als schonende Alternative gehandelt. Vermutlich kennen Sie den Begriff Henna in erster Linie aus Urlauben, wo häufig temporäre Henna-Tattoos angeboten werden.

Doch Henna eignet sich nicht nur zur Körperbemalung, sondern auch zum Haare färben. Es zählt sogar zu den ältesten Färbemitteln. Anfang des 18. Jahrhunderts entdeckte der Botaniker Lawson den Hennastrauch für die westliche Wissenschaft. Seither trägt dieser in Henna enthaltene natürliche, rotgelbe Farbstoff den Namen Lawson. Er wird aus den Blättern des Hennastrauchs gewonnen, indem diese getrocknet und zu Pulver zerkleinert werden. Heutzutage kann der Henna-Farbstoff auch künstlich hergestellt werden - was aber immer wieder Besorgnis auslöst.

Wenn Sie sich nur eine leichte Veränderung der Haarfarbe wünschen, könnte die Henna-Haarfarbe das Richtige für Sie sein. Sie kann die Naturhaarfarbe leicht abdunkeln und - je nach Produkt - einen sanften Rotstich hinterlassen. Wem natürliches Haare färben am Herzen liegt, der kann ebenfalls zur Henna-Haarfarbe greifen. In der Regel färben Pflanzenhaarfarben ausschließlich mit pflanzlichen Inhaltsstoffen. Übrigens fällt hier auch weniger Müll an, da keine Plastikfläschchen verwendet werden müssen.

Reagieren Sie allergisch auf herkömmliche Haarfärbemittel? Dann könnte die pflanzliche Alternative eine Option für Sie sein. Trotzdem sei hier gesagt: Auch Henna-Haarfarben können hin und wieder Kontaktallergien auslösen.

Hier finden Sie eine ausführliche Anleitung zum Haare tönen. Ist die Farbe aufgetragen, geht es ans Einwirken. Auch hier sollten die Herstellerangaben berücksichtigt werden. Decken Sie Ihre Mähne gut mit Frischhaltefolie oder einer Duschhaube ab, damit die Hennafarbe nicht aushärtet. Durch die entstehende Wärme wird übrigens gleichzeitig die Färbung verstärkt. In der Regel beträgt die Einwirkzeit eine bis zwei Stunden.

Hier gilt die altbekannte Regel: je länger die Einwirkzeit, desto intensiver das Ergebnis. Nach dem Einwirken folgt das Auswaschen. Spülen Sie Ihre Haare gut mit warmem Wasser aus und pflegen Sie Ihre Mähne mit einem Conditioner. Waschen Sie die Haare frühestens am nächsten Tag mit Shampoo. Achtung: Henna-Haarfarbe ist hartnäckig und intensiv.

Wie lange hält Henna-Haarfarbe?

Beim Färben mit Henna stellt sich die Frage, wie lange die Haarfarbe hält. Die natürliche Haarfarbe ist nicht nur schonender, sondern kann auch mit Haltbarkeit punkten. Die Haltbarkeit von Henna unterscheidet sich meist nicht stark von der von chemischen Haarfarben.

Meist verblasst die Farbe nach vier bis acht Wochen und verliert danach mit jeder Haarwäsche an Intensität.

Henna-Haarfarbe: Anleitung, Tipps Gefahren

Henna lässt sich allerdings nicht komplett rauswaschen, da die Farbe semipermanent ist. Besonders bei roter Hennafarbe sollten Sie beachten, dass die Farbe sich nicht rauswaschen lässt und einen Rotstich hinterlässt. Damit die ausgewählte Farbe möglichst lange frisch aussieht, spielt die Einwirkzeit eine wichtige Rolle. Lassen Sie Henna für ein intensives Farbergebnis für mindestens zwei Stunden einwirken. Falls Sie die Farbe nicht mehr mögen, können Sie Henna auf natürliche Weise entfernen.

Hena-Haarfarbe bleibt für bis zu sechs Monate im Haar, verliert aber nach und nach mit jeder Haarwäsche an Intensität und verblasst. Hier erfahren Sie, wie man einen Rotstich entfernen kann.

Der Vorteil von Henna ist, dass sich die Farbe lediglich um das Haar legt und es nicht aufspaltet, um einzudringen. Dementsprechend ist es wesentlich weniger schädlich, die Haare mit einer Naturhaarfarbe zu kolorieren.Die Farbe hält sich für etwa vier Wochen in deinen Haaren. Sie wäscht sich aber nicht komplett raus, sondern verblasst lediglich mit der Zeit. Mit jedem Mal färben wird sie intensiver, weshalb es passieren kann, dass man das am Ansatz sieht. Wenn du das nicht möchtest, einfach nur den Ansatz nachfärben.

Was du auf keinen Fall machen solltest, ist: mit einer synthetischen Haarfarbe "nachzufärben"! Damit kannst du deine Haare völlig ruinieren (abbrechen, ausfallen,...)!

Die Farbauswahl bei Henna-Haarfarben ist eingeschränkt. Zwar gibt es Produkte, die blondes Haar versprechen - hier sollte Ihr Haar aber bereits im Voraus blond sein. Ein Rotstich hingegen lässt sich bei so ziemlich jeder Naturhaarfarbe mit Henna erzielen.

Henna-Haarfarbe kann man mittlerweile fast überall kaufen. Onlineshops wie Amazon haben die Haarfarbe im Sortiment, aber auch Drogerien wie Rossmann oder dm haben den Trend hin zu Pflanzenhaarfarben erkannt. Welche Henna-Haarfarbe die beste ist, hängt von Ihren persönlichen Bedürfnissen und der Haarstruktur ab.

Empfehlenswerte Henna-Haarfarben

  1. Logona Naturkosmetik Pflanzenhaarfarbe: Wurde von Stiftung Warentest mit "gut" (2,2) bewertet. Sie ist in insgesamt zwölf verschiedenen Nuancen erhältlich und damit keine reine Henna-Haarfarbe.
  2. [Produktname 2]: Auch Stiftung Warentest hat das Produkt unter die Lupe genommen und mit "gut" (2,3) bewertet. Das Farbspektrum ist breit gefächert, selbst blond und hellbraun sollen sich mit der Pulver-Haarfarbe ins Haar zaubern lassen.
  3. Sante Pflanzen-Haarfarbe: Eine Naturkosmetikmarke, die Sie mit Sicherheit aus der Drogerie kennen. Bei Stiftung Warentest hat das Färbemittel mit "gut" (2,3) abgeschnitten.

Der aus dem Hennastrauch gewonnene Farbstoff ist auf natürliche Weise rötlich. Das Ergebnis hängt aber letztendlich von Ihrer Naturhaarfarbe ab. Falls Sie auf das klassische Henna-Rot, aber nicht auf Henna-Haarfarbe verzichten wollen, haben Sie die Wahl: Zum einen gibt es Henna-Mischfarben. Hierbei handelt es sich nicht um reines Henna, sondern um solches, welches mit anderen Pflanzenfarbstoffen versetzt ist. Andernfalls können Sie aber auch selbst nachhelfen - mit Hausmitteln. Zitronensaft intensiviert das Henna-Rot, Rotwein und Schwarzer Tee verdunkeln die Farbe und Kamillentee sorgt für einen goldenen Schimmer.

Haare färben mit Henna

Anleitung zum Haarefärben mit Henna

Haare färben mit Henna ist nicht schwer. Doch es gibt einige Dinge zu beachten, damit Ihre Haare nach dem Färben schöner denn je schimmern und nichts fleckig wird. Beachten Sie immer die Gebrauchsanweisung des Herstellers und berücksichtigen Sie daneben die folgende Schritt-für-Schritt-Anleitung.

  1. Verrühren Sie das Hennapulver mit kochendem Wasser so lange, bis eine cremige Konsistenz entsteht.
  2. Lassen Sie das Ganze vor dem Auftragen etwas abkühlen, um die Kopfhaut vor der kochend heißen Masse zu schützen.
  3. Ziehen Sie sich Einmal-Handschuhe an und tragen Sie die Paste vorsichtig auf das handtuchtrockene Haar auf.
  4. Falls Sie zum allerersten Mal mit Henna färben, lohnt es sich, die gesamte Mähne mit der Farbe zu bepinseln, um ein gleichmäßiges Ergebnis hervorzurufen. Beim wiederholten Mal reicht das Ansatz färben.

Ist die Farbe aufgetragen, geht es ans Einwirken. Auch hier sollten die Herstellerangaben berücksichtigt werden. Decken Sie Ihre Mähne gut mit Frischhaltefolie oder einer Duschhaube ab, damit die Hennafarbe nicht aushärtet. Durch die entstehende Wärme wird übrigens gleichzeitig die Färbung verstärkt. In der Regel beträgt die Einwirkzeit eine bis zwei Stunden.

Nach dem Einwirken folgt das Auswaschen. Spülen Sie Ihre Haare gut mit warmem Wasser aus und pflegen Sie Ihre Mähne mit einem Conditioner. Waschen Sie die Haare frühestens am nächsten Tag mit Shampoo.

Worauf Sie bei Henna-Farben achten sollten

  • 100 % Bio-Henna: Das natürliche Henna ist nicht gesundheitsschädlich. Wählen Sie Farben, die ausschließlich aus (Bio-)Henna-Pulver bestehen und ohne Zusatzstoffe auskommen.
  • PPD vermeiden: Besonders der Zusatzstoff Para-Phenylendiamin (PPD) hat ein hohes Potenzial Allergien und Hautreaktionen auszulösen. Verzichten Sie insbesondere auf Produkte, die PPD enthalten.
  • Natürlich starke Farbe: Für kräftige, dunklere Farbtöne rühren Sie das Henna-Pulver mit heißem Wasser oder Schwarztee an, dessen Gerbstoffe erhöhen die Färbewirkung.

Reines Henna gilt als unbedenklich, solange es nur mit natürlichen Stoffen wie Wasser, Zitronensaft, Zucker oder Tee verarbeitet wird. In Indien und in arabischen Ländern gehört es zu den traditionellen Heil- und Färbemitteln. Der Verdacht, dass der natürliche Farbstoff der Henna-Blätter (Lawson) krebserregend sei, wurde mittlerweile durch wissenschaftliche Studien widerlegt.

Gesundheitsgefahren von Hennafarbe durch Zusatzstoffe

Die Zusatzstoffe, die dem natürlichen Henna-Pulver beigemischt werden, um zum Beispiel die Intensität der Farben oder die Haltbarkeit zu erhöhen, können allerdings eine Gefahr für unsere Gesundheit darstellen. Als Farbverstärker dienen zum Beispiel Gummi aus Reifen und Schuhsohlen, sowie Rußpartikel. Der entscheidende Risikofaktor ist das schwärzende Para-Phenylendiamin (PPD), das zu den aggressivsten Kontakt-Allergenen überhaupt gehört.

Dieser synthetische Zusatzstoff ist in vielen Henna-Produkten enthalten, er kann auf der bemalten Haut leicht zu Juckreiz, Schwellungen und Wunden führen, die manchmal bleibende Narben hinterlassen. Etwa vier Prozent der Menschen, die über Henna-Produkte mit PPD in Berührung kommen, tragen lebenslange Allergien davon.

Der BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN) warnt deshalb vor Henna-Produkten, deren Inhaltsstoffe nicht ausreichend gekennzeichnet sind. Vor allem wenn das Henna sehr dunkel färbt, enthält es wahrscheinlich künstliche Farbstoffe. In Deutschland ist Henna offiziell nur als Haarfärbemittel - mit PPD - zugelassen, der Farbstoff ist nicht in der Kosmetikverordnung gelistet und darf daher nicht als Hautfärbemittel verkauft werden. Da die Produkte jedoch für beide Anwendungen dieselben sind, werden die Haarfarben auch für die Haut genutzt.

Frau färbt Haare mit Henna

tags: #Henna #Haarfarbe #Haltbarkeit

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