Henna-Haarfarbe: Natürliche Pflege und schonende Färbung für dein Haar

Henna ist längst nicht mehr nur als Hautschmuck aus indischen Filmen bekannt. Die Globalisierung hat uns dieses Wundermittel der Natur nähergebracht, und viele erwägen, ihre Haare damit zu färben. Doch welche Auswirkungen hat das Färben mit Henna auf Haare und Struktur? Dieser Artikel beantwortet diese Fragen und verrät, worauf du beim Färben deiner Haare mit Henna achten musst.

Was ist Henna?

Henna ist eine rein pflanzliche Farbe, die seit Tausenden von Jahren zum Färben von Haut und Haar verwendet wird. Das Hennapulver wird ganz natürlich aus den Blättern des Hennastrauchs gewonnen. Mittlerweile ist Henna in verschiedenen Farbtönen in der Drogerie erhältlich. Achtung: Nicht alle Farbtöne sind reines Henna! Von Natur aus ist Henna rötlich.

Der Hennastrauch ist eine Pflanze aus dem asiatischen sowie nord- und ostafrikanischen Raum. Aus ihren getrockneten Blättern wird Henna - auch als Hennapulver bekannt - gewonnen. Hennapulver an sich ist nicht färbend, aber sobald es mit Wasser verrührt wird, kann es zum Färben der Haare, Haut, Nägel und tierischer Fasern wie Seide oder Wolle verwendet werden.

Reines Henna färbt rötlich. Dennoch finden sich im Handel Mischfarben, die eine Farbpalette von Blond über Braun bis Schwarz ermöglichen. Mit bestimmten Hausmitteln kannst du aber auch die Wirkung des Hennapulvers beeinflussen, so bringt Zitronensaft beispielsweise den Rotton besser hervor und schwarzer Tee dunkelt die Farbe ab.

Wie wirkt Henna im Vergleich zu chemischen Haarfarben?

Die äußere Schicht deines Haares, die Cuticula oder Schuppenschicht, besteht aus flachen Zellen, die sich wie Ziegel überlappen. Chemische Haarfärbemittel dringen durch die Schuppenschicht in den Cortex ein und verändern die Haarfarbe. Henna hingegen legt sich um die Cuticula und bildet so eine zusätzliche Schutzschicht für deine Haare.

Henna färbt deine Haare dauerhaft. Der Schutzmantel, der durch die Hennafarbe entsteht, hat noch weitere Vorteile: Feinere Haare werden verdickt und widerstandsfähiger. Er dient außerdem als UV-Schutz.

Vorteile von Henna-Haarfarbe

  • Natürliche Inhaltsstoffe: Henna ist eine reine Pflanzenfarbe und belastet Haare und Kopfhaut nicht.
  • Pflegende Wirkung: Henna legt sich schützend um die Haarstruktur, pflegt das Haar und verleiht ihm Fülle und Glanz.
  • UV-Schutz: Henna schützt die Haare vor UV-Strahlen und Haarbruch.
  • Einfache Anwendung: Das Färbemittel ist einfach in der Anwendung und zaubert eine natürlich aussehende Haarfarbe.
  • Dezenter Ansatz: Der Färbeansatz ist dezent und nicht so intensiv wie bei chemischen Farben.
  • Vegane Option: Henna ist vegan.

Zudem ist Henna eine natürliche Pflanzenfarbe - im Gegensatz zu chemischen Tönungen und Farben belastest du mit ihr deine Haare und Kopfhaut nicht und kannst auch problemlos mehrmals nachfärben.

Die Haltbarkeit der Farbe ist genauso wie bei chemischen Färbemitteln (Hinweis: Es handelt sich bei Henna nicht um eine Tönung, sondern um eine richtige Färbung).

Gleichzeitig schützt es die Haare vor UV-Strahlen sowie Haarbruch und verleiht ihnen Fülle und Glanz.

Der Färbeansatz ist dezent und nicht so intensiv wie bei chemischen Farben.

Henna ist vegan.

Im Ayurveda gilt Henna als Wundermittel, das vorzeitigem Ergrauen vorbeugt.

Durch seine natürlichen entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften hat Henna eine beruhigende Wirkung auf juckende oder gereizte Kopfhaut.

Die „kühlende Wirkung“ von Henna beim Aufragen auf die Haut ist seit Jahrhunderten bekannt.

Da es jede Haarsträhne schützt, verhindert und behebt es Schäden, versiegelt splissige Haarspitzen und bändigt krauses Haar.

Reagieren sie allergisch auf herkömmliche Haarfärbemittel? Dann könnte die pflanzliche Alternative eine Option für Sie sein. Trotzdem sei hier gesagt: Auch Henna-Haarfarben können hin und wieder Kontaktallergien auslösen.

Logona Naturkosmetik Pflanzenhaarfarbe: Sie ist in insgesamt zwölf verschiedenen Nuancen erhältlich und damit keine reine Henna-Haarfarbe. Das tut der Qualität aber keinen Abbruch.

Sante: Ist eine Naturkosmetikmarke, die Sie mit Sicherheit aus der Drogerie kennen. Doch die Brand hat nicht nur Hautpflege-Produkte im Angebot, sondern auch nachhaltige Pulver-Haarfarbe.

Der aus dem Hennastrauch gewonnene Farbstoff ist auf natürliche Weise rötlich. Das Ergebnis hängt aber letztendlich von Ihrer Naturhaarfarbe ab.

Nachteile und was du beachten musst

  • Zusatzstoffe: Einige Henna-Färbemittel enthalten weitere Inhaltsstoffe, insbesondere PPD (Phenylendiamine), die gesundheitsschädigende Auswirkungen haben können.
  • Unvorhersehbares Ergebnis: Das Färbeergebnis mit Henna ist abhängig von deiner natürlichen Haarfarbe, der vorangegangenen Behandlung deiner Haare und den zusätzlichen Zutaten, die du beim Anrühren verwendest.
  • Limitierte Farbpalette: Henna bietet nur eine begrenzte Farbpalette zwischen Rot, Braun, Schwarz und Dunkelblond. Es kann die Haare nicht bleichen oder hellblond färben.
  • Längere Färbezeit: Das Färben mit Henna dauert länger als das Färben mit chemischen Mitteln.
  • Nicht kombinierbar: Wenn du dich einmal für das pflanzliche Färbemittel entschieden hast, solltest du auch dabeibleiben. Mit chemischer Farbe nachzufärben, kann ein unvorhersehbares Ergebnis zur Folge haben.
  • Austrocknende Wirkung: Henna kann die Haare austrocknen, daher ist eine ausgiebige Haarpflege nach dem Färben wichtig.

Einige Henna-Färbemittel bestehen nicht aus dem reinen Naturprodukt, sondern sind mit weiteren Inhaltsstoffen versehen. Vor allem, wenn PPD (Phenylendiamine) enthalten sind, solltest du das Produkt meiden, da diese gesundheitsschädigende Auswirkungen haben können. Stattdessen solltest du auf qualitativ hochwertige Henna-Produkte setzen und synthetische Inhaltsstoffe ablehnen.

Daher kann das Ergebnis variieren und ist nicht immer vorhersehbar.

Es kann die Haare nicht bleichen oder hellblond färben.

Wenn du dich einmal für das pflanzliche Färbemittel entschieden hast, solltest du auch dabeibleiben. Mit chemischer Farbe nachzufärben, kann ein unvorhersehbares Ergebnis zur Folge haben.

Henna kann die Haare austrocknen. Eine ausgiebige Haarpflege nach dem Färben ist das A und O.

Wollen Sie Ihre Mähne aufhellen oder stark abdunkeln, ist Ihnen mit Henna leider nicht geholfen. Hier müssen sie zu klassischen Oxidationshaarfarben greifen.

Zwar gibt es Produkte, die blondes Haar versprechen - hier sollte Ihr Haar aber bereits im Voraus blond sein. Ein Rotstich hingegen lässt sich bei so ziemlich jeder Naturhaarfarbe mit Henna erzielen.

Wenn Sie sich nur eine leichte Veränderung der Haarfarbe wünschen, könnte die Henna-Haarfarbe das Richtige für Sie sein. Sie kann die Naturhaarfarbe leicht abdunkeln und - je nach Produkt ­- einen sanften Rotstich hinterlassen.

Henna-Haarfarbe ist sehr hartnäckig und wäscht sich nur zum Teil wieder raus. Wollen Sie die Farbe also komplett loswerden, sollten Sie die Farbe herauswachsen lassen. Das Überfärben mit chemischen Farben kann zu ungewollten Ergebnissen führen.

Anwendung von Henna-Haarfarbe

Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Färben deiner Haare mit Henna:

  1. Vorbereitung: Lege alle Utensilien bereit, die du brauchst, einschließlich Henna-Pulver, heißes Wasser, eine hitzebeständige Schüssel, Handschuhe, Balsam zum Schutz der Haut, alte Kleidung und Zeitungen zum Schutz des Bodens.
  2. Strähnchen-Test: Mache einen Strähnchen-Test, um das Farbergebnis vorab zu prüfen.
  3. Haut schützen: Schütze Hautpartien am Haaransatz mit Balsam, um Verfärbungen zu vermeiden.
  4. Hennafarbe vorbereiten: Verrühre das Hennapulver in einer hitzebeständigen Schüssel mit heißem Wasser, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Füge etwas mehr Wasser hinzu als in der Anleitung beschrieben, um die Paste geschmeidiger zu machen.
  5. Farbe auftragen: Trage die Hennapaste mit HandschuhenSträhne für Strähne auf das trockene, saubere Haar auf. Beginne am Haaransatz des Hinterkopfes und arbeite dich bis zum Deckhaar an der Stirn vor.
  6. Einwirken lassen: Wickel dein Haar mit Frischhaltefolie oder einer Duschhaube und einem Handtuch ein. Die Wärme verstärkt die Farbwirkung und hindert die Paste am Eintrocknen. Lasse das Henna entsprechend der Produktanleitung einwirken (ca. 2 Stunden oder länger für ein intensiveres Ergebnis).
  7. Ausspülen: Spüle die Hennafarbe gründlich mit warmem Wasser aus, bis nur noch klares Wasser aus deinen Haaren rinnt. Verwende einen silikonfreien Conditioner.
  8. Nachpflege: Wasche deine Haare frühestens am nächsten Tag mit Shampoo.

Vor dem Färben bereitest Du Dich vor. Lege alle Utensilien zurecht, die Du brauchst.

Mache einen Strähnchen-Test, damit Du am Ende nicht vor einem Ergebnis stehst, das Dir nicht zusagt. Teste Deine Hennafarbe einfach an einer einzelnen Strähne im Voraus.

Das Färben mit Henna kann unter Umständen zu einer kleinen Sauerei ausarten. Daher suche Dir am besten einen Raum, der groß genug und einfach zu reinigen ist.

Damit Deine Haut am Haaransatz nicht gleich mitgefärbt wird, solltest Du einen schützenden Balsam auftragen.

Bereite Deine Hennafarbe vor. Gehe dabei genau nach den Angaben Deines Produkts vor. Meist musst Du das Hennapulver in einer hitzebeständigen Schüssel mit heißem/warmem Wasser verrühren.

Füge Deinem Henna etwas mehr Wasser hinzu als in der Anleitung beschrieben.

Verteile nun Deine Hennapaste mit Handschuhen in Deinen trockenen und sauberen Haaren.

Je heißer das Henna, desto intensiver wird das Farbergebnis.

Du kannst Dich nun entscheiden, ob Du Deine Haare mit einer Duschhaube/Klarsichtfolie bedeckst oder es frei lässt. Ersteres erzielt einen viel intensiveren, helleren Rotton. Die zweite Variante lässt die Farbe am Ende dunkler werden.

Lasse das Henna nach der Produktanleitung Deiner Hennafarbe einwirken.

Danach wäschst du deine Haare mit einem Conditioner (silikonfrei), spülst erneut mit klarem, kalten Wasser nach und verwendest zum Auswringen am besten ein altes Handtuch, da deine Haare noch etwas färben könnten.

Eine richtige Haarwäsche mit Shampoo kannst du ab dem darauffolgenden Tag durchführen.

Damit die Paste warm bleibt, kannst du die Schüssel mit dem angerührten Henna in ein heißes Wasserbad stellen.

Wenn du zusätzlich natürliches Geliermittel (wie z. B. Xanthan) untermischst, bleibt die Masse geschmeidig und bröckelt nicht. Die Brocken lassen sich sonst später aus dem Haar schwer entfernen.

Umwickele dein Haar mit Frischhaltefolie (alternativ mit einer Duschhaube) und einem Handtuch. Die Wärme verstärkt die Farbwirkung und hindert die Paste am Eintrocknen.

Warte mindestens zwei Stunden: Je länger die Farbe einwirkt, desto intensiver ist das Ergebnis. Anschließend spülst du dein Haar gründlich mit warmem Wasser aus.

Spüle so lange nach, bis nur noch klares Wasser aus deinen Haaren rinnt.

Vor allem, wenn PPD (Phenylendiamine) enthalten sind, solltest du das Produkt meiden, da diese gesundheitsschädigende Auswirkungen haben können. Stattdessen solltest du auf qualitativ hochwertige Henna-Produkte setzen und synthetische Inhaltsstoffe ablehnen.

Verrühren Sie das Hennapulver mit kochendem Wasser so lange, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Lassen Sie das Ganze vor dem Auftragen etwas abkühlen, um die Kopfhaut vor der kochend heißen Masse zu schützen.

Ziehen Sie sich Einmal-Handschuhe an und tragen Sie die Paste vorsichtig auf das handtuchtrockene Haar auf. Falls Sie zum allerersten Mal mit Henna färben, lohnt es sich, die gesamte Mähne mit der Farbe zu bepinseln, um ein gleichmäßiges Ergebnis hervorzurufen. Beim wiederholten Mal reicht das Ansatz färben.

Das Auftragen von Henna-Haarfarbe unterscheidet sich nicht vom Auftragen chemischer Haarfarben.

Ist die Farbe aufgetragen, geht es ans Einwirken. Auch hier sollten die Herstellerangaben berücksichtigt werden. Decken Sie Ihre Mähne gut mit Frischhaltefolie oder einer Duschhaube ab, damit die Hennafarbe nicht aushärtet. Durch die entstehende Wärme wird übrigens gleichzeitig die Färbung verstärkt. In der Regel beträgt die Einwirkzeit eine bis zwei Stunden. Hier gilt die altbekannte Regel: je länger die Einwirkzeit, desto intensiver das Ergebnis.

Spülen Sie Ihre Haare gut mit warmem Wasser aus und pflegen Sie Ihre Mähne mit einem Conditioner. Waschen Sie die Haare frühestens am nächsten Tag mit Shampoo.

Achtung: Henna-Haarfarbe ist hartnäckig und intensiv.

Wenn die Farbe fertig aufgetragen ist, ist die Badewanne für mich persönlich der beste Ort zum einwirken lassen. Die Wärme im Bad fördert die Farbentwicklung und versüßt euch die Einwirkzeit.

Apropos Ausspülen: Conditioner hilft wunderbar dabei, eventuelle Hennareste aus dem Haar zu holen und gibt zusätzlich schönen Glanz.

Die Henna-Farbmasse wird nur solange Farbe ans Haar abgeben, wie sie feucht ist, deshalb ist es ganz besonders wichtig, dass die Farbe nach dem Auftrag gewissenhaft abgedeckt wird, entweder mit der beiliegenden Haube oder noch besser mit einigen Lagen Frischhaltefolie.

Damit sich die Farbe schön gleichmäßig entwickelt und sich leicht im Haar verteilen lässt, sollte das Haar frisch gewaschen sein.

Für eine Ansatzfärbung benötige ich 50g Henna und etwa 200ml Flüssigkeit, die ich mit dem Handmixer kurz verrühre.

Damit die Farbe sich aus dem Hennapulver löst, ist neben der Ziehzeit auch etwas Säure notwendig.

Wenn ihr euch nicht sicher bezüglich der Einwirkzeit seid, könnt ihr im Voraus eine unauffällige Probesträhne färben.

Damit die Farbe sich gleichmäßig und gut an eurem Haar anlagern kann, ist es wichtig, vor dem Färben silikonfreie Shampoos und Pflege zu verwenden.

Wärme fördert und intensiviert den Färbeprozess, deshalb sollte der Hennakopf schön warm eingepackt werden. Grundsätzlich reicht die Körperwärme am Kopf und ein gutes Abdecken aus für eine gute Farbentwicklung.

Nach dem Coloring mit khadi Henna leuchten Birgits Haare in einem satten, elegant glänzenden Samtrot.

Pflege nach der Behandlung mit Henna

Nach der Behandlung deiner Haare mit Henna solltest du regelmäßig eine Tiefenkur machen.

Um die schützende Wirkung von Henna auf deine Haare zu unterstützen, kannst du das Hennapulver mit pflegenden Hausmitteln wie Eiern mischen.

Nach der Einwirkzeit spülst Du die Hennafarbe gründlich wieder aus.

Shampoos und Haarwäschen mit Silikonen legen sich wie eine Schicht um dein Haar und verhindern, dass das Henna die Haare färbt. Bevor du also vorhast, deine Haare mit Henna zu färben, verzichte bereits mehrere Wochen vorher auf derartige Shampoos und Conditioner.

Auch lesenswert: Wissenswertes zum Thema Henna-Tattoo.

Alleine aufgetragen kann die Paste aus Hennapuder austrocknen. Mische also feuchtigkeitsspendende Stoffe hinzu oder verwende Henna als aktiven Inhaltsstoff in einer Haarspülung.

Tipps und Tricks für die Anwendung

  • Farbton beeinflussen: Mit Hausmitteln kannst du die Wirkung des Hennapulvers beeinflussen. Zitronensaft bringt beispielsweise den Rotton besser hervor, schwarzer Tee dunkelt die Farbe ab und Kamillentee sorgt für einen goldenen Schimmer.
  • Haaransatz: Sind bereits alle Haare mit Henna gefärbt, färbst du die nächsten Male nur den Ansatz nach! Gerade bei trockenen Spitzen sollten diese beim erneutem Färben ausgelassen werden.
  • Konsistenz: Die Farbmasse sollte nicht zu fest, aber auch nicht zu flüssig sein, damit sie sich gut im Haar verteilen lässt. Ideal ist eine joghurtartige Konsistenz und ein sehr hochwertiges und fein gemahlenes Farbpulver, dass sich am besten zu einer homogenen Masse verarbeiten lässt.
  • Farbergebnis: Das Henna legt sich wie eine Lasur um das Haar und ergibt zusammen mit der eigenen Haarfarbe ein ganz einzigartiges Ergebnis.
  • Ziehzeit: Um schöne und intensive Ergebnisse zu erzielen, sollte die Farbmasse genug Zeit zum Ziehen haben, bevor sie auf das Haar kommt, denn nur dann kann sie ihre optimale Färbekraft entwickeln. Die Farbe sollte vor dem Auftrag für einige Stunden oder über Nacht abgedeckt bei Zimmertemperatur durchziehen.
  • Einfrieren: Sollte beim Färben ein Rest übrig bleiben, könnt ihr diesen prima einfrieren und zu einem späteren Zeitpunkt aufbrauchen. Dieser eignet sich super für ganz spontane Färbeaktionen, denn so kommt ihr ruckzuck an eine fertig durchgezogene Hennamasse.

Mit bestimmten Hausmitteln kannst du aber auch die Wirkung des Hennapulvers beeinflussen, so bringt Zitronensaft beispielsweise den Rotton besser hervor und schwarzer Tee dunkelt die Farbe ab.

Sind bereits alle Haare mit Henna gefärbt, färbst du die nächsten Male nur den Ansatz nach! Gerade bei trockenen Spitzen sollten diese beim erneutem Färben ausgelassen werden.

Die Farbmasse sollte nicht zu fest, aber auch nicht zu flüssig sein, damit sie sich gut im Haar verteilen lässt. Ideal ist eine joghurtartige Konsistenz und ein sehr hochwertiges und fein gemahlenes Farbpulver, dass sich am besten zu einer homogenen Masse verarbeiten lässt.

Das Henna legt sich wie eine Lasur um das Haar und ergibt zusammen mit der eigenen Haarfarbe ein ganz einzigartiges Ergebnis.

Um schöne und intensive Ergebnisse zu erzielen, sollte die Farbmasse genug Zeit zum Ziehen haben, bevor sie auf das Haar kommt, denn nur dann kann sie ihre optimale Färbekraft entwickeln.

Sollte beim Färben ein Rest übrig bleiben, könnt ihr diesen prima einfrieren und zu einem späteren Zeitpunkt aufbrauchen. Dieser eignet sich super für ganz spontane Färbeaktionen, denn so kommt ihr ruckzuck an eine fertig durchgezogene Hennamasse.

Tipp: Damit die Paste warm bleibt, kannst du die Schüssel mit dem angerührten Henna in ein heißes Wasserbad stellen.

Ich persönlich lasse die Farbe derzeit etwa zwei Stunden einwirken, um ein sattes, aber nicht zu dunkles Rot zu erzielen.

Es gibt tatsächlich ein paar Tricks, wie man die Farbwirkung des Hennas beeinflussen und damit unterschiedliche Nuancen erzielen kann. Wichtig ist einerseits das gewissenhafte Anrühren (Warten auf Dye Release und Ansäuern der Farbmasse), andererseits können auch weitere Beigaben das Farbergebnis beeinflussen. Beispielsweise geben gemahlene Hibiskusblüten dem oftmals sehr warmen typischen Hennafarbton eine kühlere Note, ebenfalls kühler und dunkler wird das Ergebnis mit Amla oder Indigo.

Sollte beim Färben ein Rest übrig bleiben, könnt ihr diesen prima einfrieren und zu einem späteren Zeitpunkt aufbrauchen. Dieser eignet sich super für ganz spontane Färbeaktionen, denn so kommt ihr ruckzuck an eine fertig durchgezogene Hennamasse.

Welche Henna-Haarfarbe ist die beste?

Welche Henna-Haarfarbe die beste ist, hängt von Ihren persönlichen Bedürfnissen und der Haarstruktur ab.

Die folgenden Produkte können wir Ihnen jedoch guten Gewissens ans Herz legen.

  • Die Logona Naturkosmetik Pflanzenhaarfarbe wurde von Stiftung Warentest mit gut (2,2) bewertet. Sie ist in insgesamt zwölf verschiedenen Nuancen erhältlich und damit keine reine Henna-Haarfarbe. Das tut der Qualität aber keinen Abbruch.
  • Auch Stiftung Warentest hat das Produkt unter die Lupe genommen und mit gut (2,3) bewertet. Das Farbspektrum ist breit gefächert, selbst blond und hellbraun sollen sich mit der Pulver-Haarfarbe ins Haar zaubern lassen.
  • Sante ist eine Naturkosmetikmarke, die Sie mit Sicherheit aus der Drogerie kennen. Doch die Brand hat nicht nur Hautpflege-Produkte im Angebot, sondern auch nachhaltige Pulver-Haarfarbe. Bei Stiftung Warentest hat das Färbemittel mit gut (2,3) abgeschnitten.

Wenn Sie sich nur eine leichte Veränderung der Haarfarbe wünschen, könnte die Henna-Haarfarbe das Richtige für Sie sein. Sie kann die Naturhaarfarbe leicht abdunkeln und - je nach Produkt ­- einen sanften Rotstich hinterlassen.

Kann Henna graue Haare abdecken?

Nicht vollständig - aber Dein Haar nimmt eine natürliche Farbschattierung an. Henna hat auf grauen und weißen Haaren den gleichen Effekt wie auf hellen.

Nicht vollständig - aber Dein Haar nimmt eine natürliche Farbschattierung an. Henna hat auf grauen und weißen Haaren den gleichen Effekt wie auf hellen.

Wie oft kann man mit Henna färben?

Das kommt ganz auf Dich an. Denn je häufiger Du Deine Haare mit Henna färbst, desto stärker werden sie ummantelt.

Das kommt ganz auf Dich an. Denn je häufiger Du Deine Haare mit Henna färbst, desto stärker werden sie ummantelt.

Kann man Henna auf chemisch gefärbte Haare auftragen?

Du kannst Henna als natürliche Haarfarbe ohne Bedenken auf chemisch gefärbte Haare auftragen. Möchtest Du chemisch auf Henna färben, solltest Du etwa vier Wochen warten, oder bis das Henna ausgeblichen ist.

Du kannst Henna als natürliche Haarfarbe ohne Bedenken auf chemisch gefärbte Haare auftragen. Möchtest Du chemisch auf Henna färben, solltest Du etwa vier Wochen warten, oder bis das Henna ausgeblichen ist.

Henna-Haarfarbe: Eine Zusammenfassung

Henna-Haarfarbe ist eine natürliche und schonende Alternative zu chemischen Produkten. Sie bietet zahlreiche Vorteile, wie die pflegende Wirkung und den UV-Schutz, erfordert jedoch auch Geduld und Sorgfalt bei der Anwendung. Mit der richtigen Vorbereitung und Pflege kannst du mit Henna eine wunderschöne, natürliche Haarfarbe erzielen.

Henna ist eine natürliche Pflanzenfarbe, mit der du deine Haare schonend färben kannst. Hier erfährst du, wie es geht und was du beachten musst!

Der aus dem Hennastrauch gewonnene Farbstoff ist auf natürliche Weise rötlich. Das Ergebnis hängt aber letztendlich von Ihrer Naturhaarfarbe ab.

Wenn Sie sich nur eine leichte Veränderung der Haarfarbe wünschen, könnte die Henna-Haarfarbe das Richtige für Sie sein. Sie kann die Naturhaarfarbe leicht abdunkeln und - je nach Produkt ­- einen sanften Rotstich hinterlassen.

Ich bin wahnsinnig gespannt, ob Du Dich jetzt an das Haarefärben mit Henna herantraust.

Wie bei chemischen Farben ist auch der Grundfarbton Deiner Haare für das Endergebnis ausschlaggebend.

Vorteile Nachteile
Natürliche Inhaltsstoffe Zusatzstoffe in einigen Produkten
Pflegende Wirkung Unvorhersehbares Ergebnis
UV-Schutz Limitierte Farbpalette
Einfache Anwendung Längere Färbezeit
Dezenter Ansatz Nicht kombinierbar mit chemischen Farben
Vegane Option Austrocknende Wirkung möglich

HOW TO: MIT HENNA HAARE FÄRBEN!! 💃🏽

tags: #henna #gefärbte #haare #pflege

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