Hautirritationen im Intimbereich nach der Rasur: Ursachen und Behandlung

Viele Frauen wünschen sich einen haarfreien Genitalbereich und greifen daher auf verschiedene Methoden zur Haarentfernung zurück, wie Rasieren, Epilieren, Waxing oder Sugaring. Doch gerade die Rasur kann oft zu unangenehmen Hautirritationen im Intimbereich führen.

Es gibt viele effektive Methoden, um Rasierpickel im Intimbereich zu vermeiden oder schnell zu behandeln. Hier sind einige Ursachen und Tipps zur Vorbeugung und Behandlung von Hautirritationen nach der Intimrasur.

Ursachen von Hautirritationen nach der Rasur

Die Haut im Intimbereich ist besonders empfindlich, da sie dünner ist und von zahlreichen Haarfollikeln und Talgdrüsen durchzogen ist. Das Rasieren kann zu kleinen Schnitten oder Hautreizungen führen, die Bakterien begünstigen und auch Rasurbrand und Rötungen auslösen können.

Hier sind einige häufige Ursachen für Hautirritationen nach der Rasur:

  • Stumpfe Rasierklingen: Sie reizen die Haut und verursachen Mikroverletzungen.
  • Falsche Produkte: Rasierschaum mit Duft- oder Inhaltsstoffen, die die Haut reizen oder austrocknen.
  • Hektisches Rasieren: Wer zu schnell rasiert oder gegen die Haarwuchsrichtung rasiert, riskiert Schnittverletzungen und gereizte Haut.
  • Mangelnde Hygiene: Unsaubere Rasierklingen oder Handtücher können Keime in die Haut bringen und Entzündungen verursachen.
  • Enge Kleidung: Synthetische Stoffe oder Reibung können die empfindliche Haut zusätzlich reizen.

Wie man Rasurbrand vorbeugen kann

Rasurbrand muss nicht sein. Ein paar einfache Maßnahmen können dabei helfen, den Rötungen und Pickelchen vorzubeugen.

Mit ein paar hautfreundlichen Tipps zur schonenden Haarentfernung und etwas Zeit für die Nachbehandlung, geht untenrum alles glatt. Hier sind einige Tipps, wie Sie Hautirritationen nach der Rasur vermeiden können:

  • Vorbereitung: Eine warme Dusche oder ein Bad vor der Intimrasur öffnet die Poren und macht die Schamhaare weicher. Eine circa 10-minütige Dusche oder ein Bad öffnet die Poren, sodass sich die Haare leichter entfernen lassen.
  • Richtige Produkte: Ein feuchtigkeitsspendendes Rasiergel oder ein pflegender Rasierschaum schützen vor Verletzungen. Ein spezieller Rasierschaum weicht die Haare zusätzlich auf und lässt den Rasierer noch schonender über die Haut gleiten.
  • Scharfe Klingen: Bei stumpfen Klingen braucht man mehrere Züge, um die Haare zu entfernen. Das kann die Haut zusätzlich reizen.
  • Rasiertechnik: Dabei ist es nötig, in die Wuchsrichtung der Haare zu rasieren, ohne dabei fest aufzudrücken. Rasieren Sie stets in Wuchsrichtung der Haare.
  • Hygiene: Sauberkeit ist ein absolutes Muss, um Hautausschlag nach der Rasur zu vermeiden. Dies gilt nicht nur für die Haut selbst, sondern auch für die verwendeten Rasierklingen und Handtücher. Aus diesem Grund ist es wichtig, frisch gewaschene Handtücher zu verwenden und die benutzten Klingen nach jeder Rasur zu säubern und eventuell sogar zu desinfizieren.
  • Nachsorge: Um die Hautporen zu verschließen, den enthaarten Bereich nach der Intimrasur kurz mit lauwarmem Wasser abspülen. Das anschließende Auftragen einer Intimpflegecreme spendet Feuchtigkeit und beruhigt die Haut, damit Reizungen keine Chance haben. Verwenden Sie nach der Rasur eine spezielle Aftershave-Lotion, die für den Intimbereich geeignet ist.
  • Kleidung: Insbesondere im Intimbereich und an den Beinen können Sie die Entstehung von Rasurbrand vermeiden. Stoffe wie Baumwolle, Leinen oder Seide sind hautfreundlich und eignen sich somit bestens. Auf Materialien wie Polyester oder Mikrofaser sollten Sie dagegen verzichten. Achten Sie auch darauf, dass Ihre Kleidungsstücke nicht zu eng sitzen und an den rasierten Hautstellen reiben.

Was tun bei Rasurbrand?

Ist es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Rasurbrand gekommen, kann mit einigen Tipps und Tricks Abhilfe geschaffen werden. Mit folgenden Hilfestellungen können Sie die entstandenen Hautirritationen nach der Rasur behandeln.

Ihre Haut ist nach der Rasur gereizt? Es entwickelt sich eine Entzündung nach der Rasur im Intimbereich oder an den Beinen? Jetzt heißt es schnell reagieren.

Hier sind einige Tipps, was Sie tun können, wenn es bereits zu Hautirritationen gekommen ist:

  • Kühlen: Kühlen Sie die brennende, gerötete Haut mithilfe von kaltem Wasser oder kalten Umschlägen.
  • Quark: Ein beliebtes Hausmittel bei Rasurbrand ist Quark. Tragen Sie diesen bei Bedarf dünn auf die betroffenen Hautstellen auf. Dadurch werden Rötungen und Juckreiz gelindert.
  • Rasierpause: Bei starken Entzündungen halten Sie unbedingt eine Rasierpause ein, damit die Haut eine Chance hat zu verheilen.
  • Wundsalben: Verwenden Sie bei besonders gereizter Haut spezielle Wundsalben. Diese fördern die Heilung.
  • Babypuder oder Zinksalbe: Bei Bedarf können die Rasierpickel auch mit einer dünnen Schicht Babypuder oder Zinksalbe betupft werden.
  • Reinigung: Sie können nicht ganz ausschließen, dass sich Keime, Bakterien oder Schmutz auf der Haut befinden. Reinigen Sie die Hautoberfläche mit Wasser und einem milden Reinigungsprodukt.
  • Feuchtigkeit: Unabhängig davon, ob Sie den Rasurbrand im Gesicht, an den Beinen, den Achseln oder im Intimbereich haben - Ihre Haut benötigt Feuchtigkeit. Cremen Sie sich daher großzügig mit einem milden Produkt ein. Gut geeignet sind Pflegeprodukte, die frei von Parfum und Alkohol sind.
  • Kolloidales Silber: Eine sehr gute Unterstützung bei der Linderung von Rasurbrand kann kolloidales Silber sein. In flüssiger Form, als Silberspray, wird es unter anderem für die Behandlung von Verletzungen oder Wunden eingesetzt. Eine mögliche entzündungshemmende, antibakterielle sowie desinfizierende Wirkung hilft Ihrer Haut bei der Regeneration.

Spezielle Intimpflege

Für die Intimpflege nach der Haarentfernung eignen sich Produkte, die gereizte und juckende Haut beruhigen. Feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe sind hier ideal, denn herkömmliche After Shave-Produkte enthalten oft Alkohol oder chemische Substanzen und sind für die empfindliche Intimregion viel zu aggressiv. Auch Duftstoffe, Allergene und Parabene können die Haut zusätzlich reizen. Lieber auch Finger weg von Teebaumöl.

Spezielle Intimpflegecremes sind hingegen auf die Bedürfnisse der empfindlichen Intimzone ausgelegt. Produkte mit Hyaluronsäure spenden Feuchtigkeit und sorgen dank ihrer Wasserbindekapazität dafür, dass die Haut nicht austrocknet. Inhaltsstoffe des Hafers pflegen und beruhigen die Haut.

Wann zum Arzt?

Normalerweise klingt Rasurbrand von allein wieder ab und Rötungen oder Pickel verschwinden innerhalb weniger Stunden oder Tage. Manchmal kann es aber sein, dass die Haut langfristig gereizt ist oder sich schmerzhafte Entzündungen der Haarfollikel bilden. Dann ist es wichtig, ärztlichen Rat einzuholen und die betroffenen Hautstellen mit professioneller Hilfe zu behandeln.

Sollte der Juckreiz besonders unangenehm werden und in Kombination mit einem weiß-krümeligen Ausfluss auftreten, kann es sich auch um Scheidenpilz handeln. Treten die Symptome erstmals auf, sollte der Frauenarzt oder die Frauenärztin aufgesucht werden.

Alternative Methoden zur Haarentfernung

Um Rasurbrand zu vermeiden ist übrigens eine der effektivsten Methoden, sich gar nicht zu rasieren. Stattdessen können Sie eine Alternative nutzen, die Ihre Haut nicht reizt und dennoch dafür sorgt, dass Sie keine Körperbehaarung mehr an den gewünschten Stellen haben.

Wer zu Rasurbrand neigt und auf die Haarentfernung nicht verzichten möchte, kann auch andere Methoden ausprobieren. Beliebt neben der Rasur mit Trocken- oder Nassrasierer sind spezielle Enthaarungscremes. Eine weitere Methode der Haarentfernung ist die sogenannte Epilation, bei der das Haar nicht gekürzt, sondern samt Wurzel ausgerissen wird. Wer Haare an bestimmten Körperstellen dauerhaft entfernen möchte, kann auf die Behandlung mit einem Lasergerät setzen.

Die Laser- und IPL-Technik ermöglicht eine schonende, dauerhafte Haarentfernung. Zum Einsatz kommen hochmoderne Geräte mit einer Laser- oder IPL-Technik, mit denen die Haarfollikel zerstört werden. Die schmerzarme Behandlung kann an verschiedenen Körperbereichen eingesetzt werden und ist auch sehr gut für sensible Haut geeignet.

Die effektivste Möglichkeit, Rasierpickel im Intimbereich langfristig zu vermeiden, ist die dauerhafte Haarentfernung. Bei DERMAPURA, einem Institut für apparative Kosmetik mit Standorten in Leipzig, Halle und Erfurt, wird diese Behandlung mit dem Primelase® Diodenlaser oder dem IPL-Gerät Ellipse Sirius durchgeführt.

Weitere Produkte zur Vermeidung von Hautirritationen:

  • CALM: Das natürliche Aftershave von SENTOU, das speziell entwickelt wurde, um deinen Intimbereich nach der Rasur zu beruhigen, Feuchtigkeit zu spenden und Rasierpickel sowie eingewachsene Haare zu verhindern.
  • SHARP: Der SENTOU Rasierhobel SHARP bietet eine sanfte, aber effektive Lösung für die Haarentfernung im Intimbereich und darüber hinaus.
  • SMOOTH: Dieses Intimpeeling nutzt die Kraft der AHA-Fruchtsäure, um abgestorbene Hautzellen zu lösen und die Haut sanft zu erneuern.

Mit der richtigen Technik, hochwertigen Produkten und einer passenden Pflege können Sie Rasierpickel im Intimbereich effektiv vermeiden. Eine dauerhafte Haarentfernung bietet zudem eine langfristige Lösung, um Ihre Haut gesund und glatt zu halten.

Intimrasur für Männer mit Gillette BODY & Gillette STYLER | Tutorial

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