Frisuren waren schon oft Anlass, Generationenkonflikte zu schüren, wie etwa bei den Hippies oder Punks. Auch vermeintlich coole Frisuren können ein Fehlgriff sein. Dieser Artikel befasst sich mit dem Thema "hässliche Haarschnitte" für Männer und bietet Einblicke, wie man mit vermeintlichen Schönheitsfehlern umgeht.
Geheimratsecken sind vielen Männern ein Dorn im Auge und unangenehm - vor allem dann, wenn die Haare bereits in recht jungen Jahren anfangen auszufallen. Macht euch allerdings keine Sorgen, denn auch wenn Geheimratsecken im ersten Moment vielen Männern Kopfschmerzen bereiten, gehören sie zu euch und mit der richtigen Frisur sehen auch diese klasse aus. Die Bildung von Geheimratsecken ist wie bei einer Glatze meistens erblich bedingt. Der Haarausfall wird durch das Stoffwechselprodukt Dihydrotestosteron ausgelöst.
Wer von erblich bedingtem Haarausfall betroffen ist, bei dem reagieren die Haarfollikel empfindlicher auf Dihydrotestosteron als normalerweise, was die Wachstumsphase der Haare verkürzt, bis sie irgendwann komplett ausbleibt und sich keine Haare mehr bilden. Es ist also wichtig festzuhalten, dass sich Geheimratsecken aufgrund eurer Gene bilden und somit ein Teil von euch sind. Dass sie aufgrund von zu viel oder zu wenig Testosteron entstehen, ist übrigens ein Mythos.
Frisuren mit Geheimratsecken lassen sich in zwei Kategorien einteilen: Es gibt Varianten, die Geheimratsecken leicht kaschieren, oder aber Frisuren, die sie sogar bewusst betonen. Nicht umsonst gibt es viele Stars aus Film und Fernsehen, die ihre kleinen “Makel” zum Markenzeichen gemacht haben. Geheimratsecken selbstbewusst zu tragen ist allerdings das A und O, denn krampfhaftes Verstecken fällt anderen Menschen meist deutlich negativer auf. Mit der richtigen Frisur werdet ihr eure Geheimratsecken lieben lernen.
Tipps für die Pflege bei Haarausfall:
In den vergangenen Wochen und Monaten war vor allem der Edgar Cut, eine moderne Version des Topfschnitts, ein Thema in den Medien - und wurde schnell zum Ziel von Spott. Ein Schweizer Friseur, Cheyne Lewin Hofer, hat den Edgar auch in Europa zum Internet-Hit gemacht. Die Vorher-Nachher-Videos bringen den Kunden Fame. Viele Zuschauer sind vom Fachvokabular in den Clips mit Begriffen wie Taper-Fade, Hair-Line und cleanes Line-up belustigt. Es gibt eine Menge Lästervideos und Gags.
Die Männerfrisur „Edgar“: Das ist oben längeres, wuscheliges Haar, gar Dauerwelle, und eine harte Kante am Pony - und dann ganz akkurat ausrasiert an den Seiten und hinten. Pilzfrisur sagen böse Zungen, Fachleute sagen auch „Hi-Top Fade“ oder „Box Fade“. Erst war der Schnitt wohl Mode in Nord- und Südamerika. Der Name soll auf den Baseballspieler Edgar Martínez zurückgehen, manche nennen auch den 90er-Jahre-Rapper Edgar Esteves.
Fast skurriler als das Aussehen sei meist das Bedürfnis von Leuten, sich darüber lustig zu machen, findet Diane Weis, Professorin für Modejournalismus in Berlin. „Die Zuschreibung als ‚hässlich‘ oder ‚Oma-Frisur‘ - das sehen viele 18-Jährige einfach gar nicht so, weil es für sie historisch unbelastete Looks sind.“
Weis zufolge gibt es nun auch in Deutschland die Kultur, dass sich Männer beim Friseur (besser: Barbier) zum Styling treffen. Geprägt sei das von türkischen und arabischen Bräuchen, Einflüssen afroamerikanischer Kultur oder auch von Latinos. Auch der Kulturwissenschaftler Moritz Ege von der Universität Zürich sieht einen grundsätzlichen Wandel bei vielen Jungs und jüngeren Männern: „Dieses Bekenntnis dazu, gut aussehen zu wollen und sich dafür auch anzustrengen, das ist etwas, das lange Zeit in vielen Kontexten als unverträglich mit konventioneller Männlichkeit galt. Das hat sich aber in den letzten Jahrzehnten qualitativ verändert.“
Neues Jahr, neuer Look! Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Männerfrisuren 2026: vom lässigen Wolf Cut über den smarten Mittelscheitel bis zum cleanen Sleek-Back. Erfahren Sie, was die Haarschnitte ausmacht, wie Sie sie unkompliziert stylen und welcher Frisurentrend zu Ihrer Haarlänge, Struktur und Ihrem Typ passt.
„2026 zeigen sich die Männerfrisuren insgesamt weicher und natürlicher. Der Buzz Cut bleibt ein Klassiker, wirkt durch sanft auslaufende Seiten und subtile Übergänge aber weniger hart. Der Shag sorgt für ein entspanntes Retro-Feeling: etwas längeres, leicht gestuftes Haar bis in den Nacken, mit weichen Übergängen und kürzeren Seiten. Besonders gut passt der Mullet-inspirierte Haarschnitt zu leicht welligem oder kräftigerem Haar. Als cleaner Gegenpol setzt der Sleek-Back auf Ordnung und Präzision: glatt nach hinten gekämmt, dezent glänzend und mit meist etwas kürzeren Seiten ist er ideal für glattes bis leicht welliges Haar.“
| Frisur | Beschreibung | Geeignet für |
|---|---|---|
| Mittelscheitel | Natürlich gescheitelt, locker fallende Frontpartien | Mittellanges, glattes bis leicht welliges Haar, ovale oder eckige Gesichter |
| Soft Taper Fade | Sanfter Übergang von kurz zu länger an den Seiten und im Nacken | Jede Oberlänge |
| Sleek-Back | Glatt nach hinten gekämmt, glänzendes Finish, kürzere Seiten | Glattes bis leicht welliges Haar |
| Shag | Stufig, locker, beweglich, weichere Stufen | Mittellange Längen, unkompliziertes Styling |
| Wolf Cut | Stufen für Volumen, fransige Längen im Nacken, "undone" Look | Fast jede Haartextur |
| Buzz Cut 2.0 | Kurz, mit soften Übergängen oder minimalen Längenunterschieden | Betont Gesichtszüge und Konturen |
Es ist kein Geheimnis, dass Haarschnitte wie der Vokuhila (der gerade ein Comeback feiert) nicht schön im klassischen Sinne sind. Auch dicke Blocksträhnen (vorzugsweise in „natürlichen“ Farben wie Aubergine) sind bekanntermaßen eher unbeliebt.
Kaum eine Frisur wird so stark belächelt und für hässlich befunden. „Wir leben im Zeitalter von ‚Ugly Fashion‘“, erklärt der Modeblogger David Roth gegenüber Business Insider. Ugly Fashion bedeutet: Hässlich ist das neue Hip - eine Rebellion gegen die klassischen Schönheitsideale.
„Zuletzt war der Vokuhila in den 2000er-Jahren hip“, so Roth gegenüber Business Insider. „Das Jahrzehnt, das derzeit ein großes, modisches Revival erlebt. Retro ist cool. Und das scheinen auch die großen Modehäuser bemerkt zu haben. Auf den Laufstegen tauchte 2018 der ein oder andere Vokuhila auf. Ist die Frisur etwa schon Mainstream?
„Definitiv nicht, der Vokuhila ist eine vergleichsweise extreme Frisur, daher wird es dauern, bis der Vokuhila zum Mainstream wird“, so David Roth. „Was wir aktuell sehen, sind erste Vorreiter. Für die Mutigen unter euch, die auf den Trend aufspringen wollen, noch bevor er Mainstream wird, gibt es noch ein paar Dinge zu beachten.
„Wenn man den Vokuhila der 1990er-Jahre (siehe: Deutsche Fussballmannschaft) vergleicht mit dem der 2000er, dann fällt auf, dass der Vokuhila rund um das Millennium deutlich verspielter, detaillierter ausgearbeitet war, mit blonden Strähnchen, Abstufungen und so weiter“, erklärt Roth.
tags: #hässliche #Haarschnitte #Männer
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