Es war Designerin Miuccia Prada, die im Herbst 1995 eine Kollektion unter dem Motto „Ugly Chic“ auf dem Laufsteg präsentierte. Wilder Muster-Mix, giftgrüne Akzente, pastellfarbene Strumpfhosen und falsche Tweed-Strukturen wurden so zur Hommage an den schlechten Geschmack, der gleichzeitig aber auch faszinierte und jede:r Trendsetter:in tragen wollte. Das Phänomen des Ugly Chic hält bis heute an, denn seit ein paar Jahren haben Modeprofis die „hässliche“ Ästhetik wieder für sich entdeckt.
Egal ob klobige Turnschuhe oder Pullunder, die aus den Kleiderschrank unserer Großväter stammen könnten, Ugly-Mode ist aufregend anders, rebellisch und macht vor allem eines - nämlich Spaß. Und das zeigt gleichzeitig auch, dass man sich selbst nicht immer ganz so ernst nehmen muss. Und genau das macht die Faszination rund um den Mode-Trend zu schaurig-schönen Kleidungsstücken wohl aus. Das empfindet jede:r aber natürlich anders, denn nicht umsonst bleibt der hässliche Chic umstrittenen. Ebenso wie die folgenden Mode-Trends, die zur Kategorie „ugly“ gehören, im Sommer 2022 deshalb super angesagt sind und die Meinungen der Modeprofis dennoch spalten …
Manchmal sind es gerade die unerwarteten Kombinationen und Stile, die einen Look besonders spannend machen. Doch welche Frisuren spalten die Gemüter und gelten als "hässlich", obwohl sie im Trend liegen?
Aus Hipster-Cafés sind sie kaum wegzudenken, auch wenn das vielen Menschen wahrscheinlich ziemlich recht wäre: Microponys. Die extrakurzen Ponys mögen in alternativen und künstlerischen Szenen schwer angesagt sein, fernab dieser Kreise gelten sie aber eher als No-Go. Denn kurze Ponys stehen den wenigsten Menschen wirklich. Dazu kommt, dass sie schnell wie ein Fehler aussehen, wenn sie nicht perfekt gestylt werden. Besser: Etwas längere Ponys, die mindestens bis zu den Augenbrauen reichen.
Was früher Exoten-Status hatte, ist jetzt zum Mainstream geworden: Immer mehr Models und Schauspielerinnen lassen sich die Haare extrem kurz rasieren. Die Fastglatze gilt als Trendfrisur dieses Jahres, spätestens seit sich in Hollywood ein paar Damen von ihrer Mähne verabschiedet haben. Kristen Stewart machte im März mit einer neuen Kürze von knapp drei Millimetern den Anfang. Auf kaum mehr brachte es einen Monat später Katy Perry. Und bei den MTV Movie & TV Awards vor zwei Wochen präsentierten sich gleich zwei Frauen nahezu kahl, Amandla Stenberg sowie Ex-Model und Schauspielerin Cara Delevingne.
Delevingne hatte ihre neue Frisur zuvor auf Instagram kommentiert. "Es ist anstrengend, gesagt zu bekommen, wie Schönheit auszusehen hat. Ich bin es leid, dass die Gesellschaft vorschreibt, was Schönheit bedeutet. Entfernt jede Kleidung. Entfernt das Make-up. Schneidet euch die Haare. Entfernt jeden materiellen Besitz. Wer sind wir dann? Wie definieren wir Schönheit?" War natürlich nicht bitterernst gemeint, aber: Es folgten mehr als 52 000 überwiegend wohlwollende Kommentare ihrer Abonnenten - und die nächste Debatte über Schönheitsideale und Feminismus in der Glamourwelt. Ist das jetzt gut, wenn Frauen wie sie mit einem radikalen Haarschnitt eine Haltung einnehmen? Oder springen Frauen wie sie nur auf einen Trend auf?
Klar ist: Unvorteilhaft will keiner der Stars aussehen. Deshalb haben sich die meisten das Haar auch nicht einfach nur abrasiert, sondern die verbliebenen Stoppeln zusätzlich inszeniert, nämlich platinblond eingefärbt. Man könnte das für eine weitere Nineties-Laune halten, aber es geht um einen bewusst eingesetzten Trick. Von dunklen Haarfarben setzt sich die weiße Kopfhaut allzu deutlich ab. Blond dagegen vermischt sich optisch mit der Blässe. Die Frisur wirkt wie ein einziger Lichtreflex, sieht also mehr nach Gesamtkunstwerk als nach Frisörunfall aus.
Darüber hinaus kommt die Inspiration für die Millimeterfrisur aus der Welt des schönsten Scheins überhaupt, nämlich vom Laufsteg. Seit den Schauen im September 2015 lassen immer mehr Models Haare. Eine der ersten war Ruth Bell. Als die Britin bei Versace im Nadelstreifenblazer vors Publikum trat, ging ein Raunen durch die Ränge. Ein kahl rasierter Kopf, das kannten die Redakteure bislang nur von schwarzen Models wie Alek Wek, die seit den Neunzigern auf dem Catwalk für das Klischee der exotischen Massai-Frau zuständig sind. Donatella Versace aber widmete ihre ganze Show der weiblichen Vielfalt, mischte Mädchen unterschiedlichster Hautfarben, Ethnien und Frisuren durcheinander.
Ohne High Heels hätte Bell wie ein Teenagerjunge mit Sommersprossen ausgesehen. "Ich dachte, ich würde wegen des Haarschnitts weniger Aufträge bekommen", sagte sie im Guardian. Stattdessen folgte für Bell ein Magazincover auf das nächste - und man sah plötzlich jede Menge weiterer Models mit raspelkurzen Haaren. Sie präsentieren Spitzen- oder Seidenkleider, tragen die Lippen betont und große Creolen. Die Frisur funktioniert als Kontrastmittel zu klassischen Attributen der Weiblichkeit.
Womit wir bei der Frage nach der Herkunft des Buzz Cuts wären, also der klassischen Männlichkeit. "To buzz" bedeutet so viel wie Surren oder Summen und meint das Geräusch des elektrischen Rasiergeräts, mit dem Soldaten in vielen Ländern beim Eintritt ins Militär die Haare gestutzt werden. Ursprünglich ging es darum, die Verbreitung von Läusen zu verhindern. Heute soll die Radikalrasur die Pflege erleichtern und Uniformität schaffen.
Aber eine Frau mit diesem Haarschnitt, das war lange Zeit undenkbar. Es sei denn, sie wurde bestraft, als angebliche Hexe im Mittelalter - oder in Frankreich und Norwegen kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, wenn sie sich - welche Schande - mit einem Deutschen eingelassen hatte. Dann gab es da noch die Schauspielerin Jean Seberg, eine der ersten Buzz-Cut-Trägerinnen Hollywoods, 1957 spielte sie Jeanne d'Arc in der Verfilmung von George Bernard Shaws "Die heilige Johanna".
Als Alltagsphänomen tauchte der rasierte Frauenkopf erstmals Mitte der Siebziger auf. Wer jetzt einwenden will, dass ja schon Twiggy in den Sechzigern einen sogenannten Pixie trug: Der ist zwar kurz, aber doch zu lang, um als Buzz Cut durchzugehen - und trotzdem ein wichtiger Beitrag zur Emanzipation vom Bild der hold gelockten, treu ergebenen Frau.
Jedenfalls waren es die Skinheads und Punks, die ein paar Jahre später ihre Kopfhaut zum stilistischen Code machten, als bewusst hässliche Antwort auf lange Hippie-Haare und als Protest gegen das Establishment: Sie trugen komplett Glatze, ließen lange Strähnen vor den Ohren wachsen (Chelsea Cut) oder einen borstigen Streifen von Stirn bis Nacken (Irokesenschnitt).
Der Ursprünge des modischen Buzz Cut liegen also, wie viele andere Militärtrends, in der Subkultur. Und wie das Camouflagemuster oder die Springerstiefel ist nun auch der kahl geschorene Kopf von der Stil-Elite adaptiert worden. In der Modetheorie nennt man so ein Phänomen "Bubble Up": Das stufenweise Aufsteigen über frühe Trendsetter und Opinionleader, in diesem Fall etwa Sinéad O'Connor. Das Musikvideo zu ihrem größten Hit "Nothing Compares 2 U" ist auch deshalb bis heute bekannt, weil sich die Sängerin darin kurz geschoren und verletzlich zeigt. Eigentlich wollten die Plattenbosse aus der jungen Irin ein Girlie mit langen Haaren und Minirock machen. "Ich bin sofort zum nächsten Barber und habe mich rasieren lassen", sagte O'Connor vor ein paar Jahren auf Oprah Winfreys Couch.
Nicht zuletzt hat eine große Gruppe von Schauspielerinnen dazu beigetragen, dass man Frauen mit extrem kurzen Haaren gemeinhin bewundert. Auf der Leinwand gehört der Buzz Cut zur Ausstattung starker Schicksalsrollen: die Soldatin (Demi Moore in "Die Akte Jane"), die Prostituierte (Anne Hathaway in "Les Misérables"), erst kürzlich die Übersinnliche (Milly Bobby Brown in "Stranger Things") und natürlich die Krebspatientin (Kim Cattrall in "Sex and the City", Cara Delevingne spielt die Rolle gerade für "Life in a Year").
Die Buzz-Cut-Trägerin auf offener Straße ist also mehr als einfach nur eine Frau mit sehr kurzen Haaren, ob sie will oder nicht. Das Klischee besagt: Entweder sie muss krank sein, oder sie hat bewusst ein Symbol ihrer Weiblichkeit aufgegeben, weil sie nicht länger Objekt sein will (was auch die Probleme vieler Männer mit extremen Kurzhaarfrisuren erklärt). Und jetzt rollt die Welle der kahl rasierten Models, Stars und Youtuberinnen an, die einfach Lust haben, ihren Look zu verändern, etwas auszuprobieren - und ein bisschen Feministin zu sein.
Ob der Schnitt einem steht, lässt sich vorher nur schwer feststellen. Zwar gilt, dass das Gesicht möglichst weiche Züge haben und nicht zu lang sein sollte, am Ende entscheidet aber die Kopfform. Wer sich den Schädel rasiert, setzt also das stärkere Zeichen. Auch für sich selbst.
BUZZCUT TUTORIAL - MÄNNER HAARE SCHNEIDEN - ANLEITUNG
In den letzten Wochen war der Edgar Cut - eine moderne Version des Topfschnitts - ein Medienthema und oft auch eine haarige Angelegenheit. Schnell war er Spott-Ziel. Boah, ist das hässlich, äußern Ältere - ähnlich wie beim Vokuhila - und lästern über die „Gen Z“ (Generation Z; die seit Mitte der 90er Geborenen).
Ein Schweizer Friseur, Cheyne Lewin Hofer, machte Edgar auch in Europa zum Internet-Hit. werden millionenfach geklickt. Auch deutsche Fans reisen demnach extra nach Zuchwil (Kanton Solothurn) zwischen Basel und Bern.
Die Vorher-Nachher-Videos bringen den Kunden Fame. Viele Zuschauer sind vom Fachvokabular in den Clips mit Begriffen wie Taper-Fade, Hair-Line und cleanes Line-up belustigt. Es gibt eine Menge Lästervideos und Gags. Aktionen in TV-Shows wie „ZDF Magazin Royale“ mit Jan Böhmermann oder „Late Night Berlin“ mit Klaas Heufer-Umlauf kamen hinzu.
Die Männerfrisur „Edgar“: Das ist oben längeres, wuscheliges Haar, gar Dauerwelle, und eine harte Kante am Pony - und dann ganz akkurat ausrasiert an den Seiten und hinten. Pisspottschnitt, Pilzfrisur sagen böse Zungen, Fachleute sagen auch „Hi-Top Fade“ oder „Box Fade“. Erst war der Schnitt wohl Mode in Nord- und Südamerika. Der Name soll auf den Baseballspieler Edgar Martínez zurückgehen, manche nennen auch den 90er-Jahre-Rapper Edgar Esteves. Aber irgendwie weiß man es nicht so recht. Klischee-Träger sind jedenfalls Latino-Jungs.
Erst die Perlenkette, nun total akkurate Haarschnitte, für die man eigentlich alle paar Tage zum Friseur muss - und dann womöglich auch noch Dauerwelle?! Sind junge Männer auf der Suche nach dem Oma-Lifestyle und 80er-Minipli-Look?
Falsche Fragen, findet Diane Weis, Professorin für Modejournalismus in Berlin. Fast skurriler als dieses Aussehen sei meist das Bedürfnis von Leuten, sich darüber lustig zu machen. „Die Zuschreibung als "hässlich" oder "Oma-Frisur" - das sehen viele 18-Jährige einfach gar nicht so, weil es für sie historisch unbelastete Looks sind.“
Weis erklärt, es gebe nun auch in Deutschland die Kultur, dass sich Männer beim Friseur (besser: Barbier) zum Styling treffen. Geprägt sei das von türkischen und arabischen Bräuchen, Einflüssen afroamerikanischer Kultur oder auch von Latinos. „Wer eine akkurate Frisur will, der geht dann öfter zum Barber. Und das ist dann auch ein soziales Event. Als Verweiblichung oder aber als queer müsse man den Kult um Männerfrisuren dabei übrigens nicht deuten, sagt Weis. „Das sind meist heteromännliche Selbstentwürfe. Viele Frauen kennen das nur schon länger, dass ein Friseurbesuch durchaus ein Mental-Health-Tool sein kann, also dass es gut tut, sich Zeit für sich selber zu nehmen. Man bekommt danach Komplimente in den Kreisen, die einem wichtig sind, man fühlt sich einfach gut.“
Auch der Kulturwissenschaftler Moritz Ege von der Universität Zürich sieht einen grundsätzlichen Wandel bei vielen Jungs und jüngeren Männern: „Dieses Bekenntnis dazu, gut aussehen zu wollen und sich dafür auch anzustrengen, das ist etwas, das lange Zeit in vielen Kontexten als unverträglich mit konventioneller Männlichkeit galt. Das hat sich aber in den letzten Jahrzehnten qualitativ verändert.“
Ege, Professor für Populäre Kulturen und Empirische Kulturwissenschaft, sieht das als schleichenden Prozess seit der medialen Figur des Metrosexuellen in den späten 90ern und frühen Nullerjahren. Körperpflege und Körpermodellierung seien für Männer seitdem viel selbstverständlicher geworden. „Damals wurde mit Verwunderung über gestylte junge Männer als "Metrosexual" gesprochen. Hetero-Männer würden sich jetzt - wie sonst angeblich nur Schwule - aufwendig hübsch machen“, sagt Ege. „Das alles ist etwas, was heute bei den Kategorien vieler junger Menschen keinen Sinn mehr ergibt, einfach weil es diese Verblüffung nicht mehr so gibt.“
Zur Edgar-Frisur sagt Ege allgemein: „Kopfhaar hat immer eine gewisse Sprengkraft, weil es mit seinem ständigen Nachwachsen Vitalität symbolisiert und sich auch deshalb als Natursymbol anbietet und Haareschneiden dann für die Bändigung des Natürlichen steht.“ Das sei ein Spiel von Natur und Kultur, eine Selbstdisziplinierung, wenn man an den Aufwand denkt, der für eine korrekte Haartracht nötig ist.
Die Spice Girls, wer hat sie nicht gefeiert! Mit der Neunziger-Trendwelle aus Mode und Beauty kehren auch immer mehr Hairstyles aus dieser Zeit zurück. So auch die beiden High Pigtails von Emma Bunton aka Baby Spice. Aber erinnern sie nicht total an Grundschulzeiten und wirken als Erwachsene eher lächerlich? Hier braucht es definitiv einen edgy Ausgleich beim Styling!
Paris Hilton trug ihn in den 00er-Jahren und jetzt erlebt er ein Comeback: Als sogenannter Noughties Cut ist der besonders fransige und hinten zu den Seiten geteilte Mullet 2024 angesagt. Doch die Vokuhila-Frisur ist wirklich nichts für jedermann bzw jede Frau*, oder? Wer sich langsam an einen Mullet wagen will, wählt lieber den Soft Mullet.
Auch Prominente sind nicht vor modischen Fehltritten gefeit. Hier ein paar Beispiele für Frisuren, die in der Vergangenheit für Aufsehen gesorgt haben:
| Star | Frisur | Datum |
|---|---|---|
| Heidi Klum | Strenge Welle | Februar 2011 |
| Fergie | Undone-Look | September 2011 |
| Helena Bonham Carter | Locken-Last | Februar 2011 |
| Pixie Geldorf | Herausgewachsener Rotkäppchen-Look | März 2011 |
| Kelly Osbourne | Wüst toupierter Dutt | April 2011 |
| Nicole Kidman | Wilder Zopf | Mai 2011 |
| Gwen Stefani | Weit ausladende Lockenmähne mit Schneckenkringel | Mai 2011 |
| Scarlett Johansson | Seltsame Hochsteckfrisur in scheußlichem Rot-Braun | Juni 2011 |
| Katie Perry | Rosafarbenes Wölkchen | August 2011 |
| Paz de la Huerta | Von einer Windmaschine zerzaust | September 2011 |
| Eva Longoria | Wuscheliger Riesendutt | September 2011 |
| Britney Spears | Oma-Dutt | September 2011 |
| Zoë Kravitz | Vom Fahrtwind zerzauste Haar-Fransen | Oktober 2011 |
| Brad Pitt | Dringend einen Haarschnitt nötig | November 2011 |
| Christina Aguilera | Voluminöse Frisur und unvorteilhaftes Kleid | November 2011 |
| Uma Thurman | Messie-Flechtkranz | 1. Juli 2013 |
| Natalie Portman | Retro-Locken | 7. November 2013 |
| Winona Ryder | Zerzauselter Pferdeschwanz | 20. November 2013 |
| Vanessa Paradis | Geringelt-gelockte Dauerwelle | Valentinstag 2014 |
| Kaley Cuoco | Halbfertiger Dutt | 29. März 2014 |
| Kim Kardashian | Ungepflegte Strubbelmähne ohne Extensions | 14. April 2014 |
| Lily Collins | Zurück-geschleckte Gel-Frisur | 22. August 2013 |
| Laura Dern | Vogelnest-Frisur | 22. September 2013 |
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