Kribbeln, Brennen, Spannen und Schmerzen an Kopfhaut und Haarwurzeln - das sind die typischen Missempfindungen der Trichodynie, die auch als Kopfhautschmerz bezeichnet wird. Betroffen sind Männer und Frauen gleichermaßen. Studien zufolge leidet jede fünfte Frau darunter - und dabei sind nicht nur Frauen mit langen Haaren betroffen.
Manchmal wird Haarekämmen zur unmöglichen Übung und jede Berührung deiner Kopfhaut zur Qual. Falls du solche Schmerzen kennst, hast du wahrscheinlich Trichodynie, auch Haarwurzelschmerzen genannt.
Auch wenn es sich dabei manchmal so anfühlt, sind es natürlich nicht die Haare selbst, die schmerzen. Der gesamte Haarapparat ist überreizt: Haarwurzel, Haarzwiebel und Haarbalg sind entzündet, die umliegende Kopfhaut besonders empfindlich. Vielmehr tut bei der Trichodynie etwas anderes weh.
Die Trichodynie beschreibt die Missempfindung der Kopfhaut beziehungsweise des Haarapparats.
Für diese schmerzhaft, irritierenden Phänomene sind allerdings meistens keine schlüssigen Erklärungen zu finden, eine krankhafte Veränderung an der Kopfhaut liegt bei den meisten Betroffenen nicht vor.
Die Ursachen dafür können ganz unterschiedlich sein, haben aber einen Namen: Trichodynie. Denn nicht immer ist ein zu straff geflochtener Zopf der Grund für die Schmerzen.
Die Trichodynie, auch bekannt als Haarwurzelschmerz, kann verschiedene Ursachen haben.
Hier sind einige weitere Ursachen:
Die klassischen Ursachen sind zum Beispiel zu häufiges Haarewaschen oder zu fest gebundene Zöpfe, die an den Haaren ziehen und den Haarwurzelapparat irritieren. Auch das Färben der Haare führt häufig zu Hautirritationen.
Daneben können verschiedene Allergien - zum Beispiel auf Haarfärbemittel -, aber auch Erkrankungen der Kopfhaut, Neurodermitis, Schuppenflechte oder Pilzinfektionen der Auslöser sein.
Berichte von Betroffenen weisen darauf hin, dass lang anhaltende Belastung, Stress oder Phasen höchster Konzentration durchaus als Ursache in Betracht kommen. Denn diese Faktoren können zu einer starken Verspannung der über den oberen Schädel verlaufenden Muskulatur führen.
Welche Auswirkungen Verspannungen, Stress und Belastungssituationen ist für Kopfschmerzen oder Rückenbeschwerden mittlerweile hinlänglich bekannt. Im Fall der Trichodynie liegt auch dieser Mechanismus nahe, ist allerdings noch nicht ausreichend erforscht.
Stress und extreme innere Anspannung überträgt sich auch auf den Körper, beispielsweise auf die Kopfhaut. Haarwurzelschmerzen können sowohl die Ursache als auch ein Symptom von Stress sein.
Manchmal sind psychische Gründe jedoch auch ein Erklärungsversuch, wenn sonst keine Ursache zu finden ist.
Auch seelische Leiden werden als Ursache diskutiert. Trichodynie tritt zum Beispiel dann auf, wenn sich Menschen unter Stress öfter die Kopfhaut kratzen, an den Haaren zupfen oder sich öfter durch die Haare streichen - das irritiert die Kopfhaut. Die Kopfhautschmerzen können aber auch durch Verspannungen des Nackens entstehen, die sich dann nach oben ziehen, was auch ein Stresssymptom sein kann.
Wenn die Kopfhaut schmerzt, muss dies nicht immer auf eine Krankheit zurückzuführen sein.
Neurologische Krankheiten können eine Überempfindlichkeit der Kopfhaut zur Folge haben, die zu Trichodynie führt. Entzündungen der Kopfhaut können eine weitere Ursache sein.
Spannungskopfschmerzen und Migräne werden ebenfalls manchmal von Haarwurzelschmerzen begleitet.
Bei Tinea capitis handelt es sich um eine Pilzinfektion der Kopfhaut, die zu schmerzenden, juckenden und schuppigen Bereichen führen kann. Diese Infektion tritt häufiger bei Kindern auf und ist sehr ansteckend, sodass sie durch engen Kontakt mit Betroffenen über die sich schälenden Hautschuppen übertragen werden.
Ihre Haarwurzeln tun weh und der Haaransatz schmerzt? Dann könnte Follikulitis ein möglicher Auslöser sein, der Haarwurzel Schmerzen verursacht, denn dabei entsteht ein Eiterkopf am Haarfollikel, der sich jedoch normalerweise von alleine wieder zurückzieht.
Ekzeme sind eine verbreitete Ursache für Entzündungen der Haut, auch auf dem Kopf. Besonders bekannt ist das seborrhoisches Ekzem, das eine gesteigerte Form von Schuppen darstellt und durch Entzündungen und Schuppung auf der Kopfhaut und im Gesicht gekennzeichnet wird. Es kann auch andere Körperbereiche betreffen, an denen die Haut vermehrt fettet, wie die Brust oder den Rücken.
Psoriasis ist allgemein bekannt unter dem Namen Schuppenflechte und beschreibt eine chronische Autoimmunerkrankung. Sie kennzeichnet sich durch schwere Flocken auf der Kopfhaut oder an weiteren Körperstellen und sollte medizinisch behandelt werden.
Wenn Sie eine empfindliche Kopfhaut haben und die verwendeten Haarpflegeprodukte zu aggressiv sind, werden Kopf und Haarwurzeln stark gereizt. Deshalb sind Unverträglichkeiten und Allergien gegen bestimmte Haarpflegeprodukte oder andere Substanzen eine häufige Ursache für Juckreiz und Schmerzen der Kopfhaut, die sich jedoch glücklicherweise durch die Umstellung auf Haarpflegeprodukte für empfindliche Haut schnell beheben lässt.
Oftmals liegt der Grund dafür in überaktiven Talgdrüsen oder einer Pilzinfektion, die die Kopfhaut befällt. Juckreiz auf der Kopfhaut kann durch Schuppen oder diverse Krankheiten ausgelöst werden, kann aber auch vorübergehend auftreten, zum Beispiel durch eine Infektion oder durch eine allergische Reaktion.
Oftmals entstehen Schuppen bei Menschen mit trockener Haut, aber sie können auch durch übermäßiges Fett oder Schmutz verursacht werden.
Eine übersteigerte Sensibilität der Kopfhaut kann sich nicht nur durch Kopfhaut- bzw. Haarwurzel-Schmerzen, sondern auch durch schnelles Nachfetten der Haare, vermehrte Schuppenbildung, Juckreiz oder Rötungen auf der Kopfhaut äußern.
Stärkere Kopfhautrötungen, oft mit Schuppen, aufgrund von Kopfhauterkrankungen oder allergischen Reaktionen. In diesem Fall muss ein Hautarzt aufgesucht werden, um die Ursache zu klären
Herpes Zoster (Gürtelrose) im Bereich des Kopfes kann sich durch Berührungsempfindlichkeit, Brennen oder Kribbeln sowie Schmerzen beim Kämmen, einseitig in einem umschriebenen Bereich, ankündigen, noch bevor die typischen Bläschen auftreten.
Es gibt zahlreiche Erkrankungen der Kopfhaut, die mit Juckreiz, Schuppung, Rötung und auch Schmerzen einhergehen können. Charakteristisch für die Trichodynie ist, dass keine Veränderungen der Kopfhaut zu finden sind.
Hier eine Tabelle, die die verschiedenen Ursachen und Symptome von Haarwurzelschmerzen zusammenfasst:
| Ursache | Symptome | Behandlung |
|---|---|---|
| Verspannungen, Stress | Schmerzen, Spannungsgefühl | Entspannungsübungen, Kopfhautmassage |
| Falsche Haarpflege | Juckreiz, Rötung, Schmerzen | Milde Shampoos, Naturkosmetik |
| Infektionen (Pilze, Bakterien) | Schmerzen, Juckreiz, Schuppen | Antimykotische oder antibiotische Mittel |
| Hauterkrankungen (Ekzeme, Psoriasis) | Schmerzen, Juckreiz, Entzündungen | Spezielle Hautpflege, Medikamente |
| Enge Frisuren | Schmerzen, Spannungsgefühl | Haare offen tragen, lockere Frisuren |
Dermatologen gehen davon aus, dass jeder Fünfte von uns bisweilen oder anhaltend darunter leidet. Ein Grund dafür ist die besondere Empfindlichkeit der Kopfhaut. Sie ist gut durchblutet und mit reichlich Nervenzellen ausgestattet, dazu kommen natürlich noch Haarwurzeln, Schweiß- und Talgdrüsen.
Die Kopfhaut reagiert extrem schnell auf äußere Reize wie Berührung, Kälte oder Hitze. Bei einer Überreizung, die mit einer Entzündung der Haarwurzeln einhergehen kann, aber nicht muss, tritt der beschriebene Schmerz auf.
Wenn deine Haarwurzeln und deine Kopfhaut schmerzen, solltest du alles für eine Entspannung und Entlastung tun. Kopfschmerzen kennen alle - aber Kopfhautschmerzen? Ich verrate dir, was es mit der sogenannten Trichodynie auf sich hat. Und was du bei Schmerzen an den Haaransätzen unbedingt unterlassen solltest.
Sobald die Symptome von Trichodynie auftreten, gilt es die Haarwurzeln zu entlasten. Sämtliche Zöpfe lösen, das Haar mal ganz natürlich und offen fallen lassen. Ist die Kopfhaut extrem trocken, Oliven-, Mandel- oder Arganöl über Nacht einwirken lassen, um die Kopfhaut zu regenerieren.
Wenn sich dann keine oder nur wenig Besserung zeigt, sollte unbedingt ein Hautarzt hinzugezogen werden.
Manchmal wird Haarekämmen zur unmöglichen Übung und jede Berührung deiner Kopfhaut zur Qual. Falls du solche Schmerzen kennst, hast du wahrscheinlich Trichodynie, auch Haarwurzelschmerzen genannt.
Linderung erfahren Betroffene des Kopfhautschmerzes durch Kopfhautmassagen, Entspannungsübungen und auch den Einsatz von Haarwasser, das zumindest das unangenehme Kribbeln und Jucken mindern kann. Da die Trichodynie oft auch mit Haarausfall einhergeht, empfiehlt es sich zur medizinischen Abklärung der Kopfhautschmerzen spezielle Haarsprechstunden bei Dermatologen aufzusuchen.
In manchen Fällen kann autogenes Training, eine Kopfmassage oder Akupunktur helfen, etwa um Stress und Verspannungen zu lösen. „Auch die Injektion von kleinsten Mengen Botox kann als Therapie sinnvoll sein", weiß die Ärztin.
Abhilfe schaffe auch, was man eigentlich schon weiß: Helle Hauttypen und Frauen mit feinem Haar sollten die Kopfhaut vor Sonnenbrand mit einem speziellen UV-Spray oder einer Kopfbedeckung schützen.
Während eine lange Liste an Benefits erst mal gut klingt, sollte bei empfindlicher Kopfhaut auf reichhaltige Shampoos oder Conditioner sowie stark festigende Stylingprodukte konsequent verzichtet werden. Alternativen aus der Naturkosmetik auf Basis beruhigend und ausgleichend wirkender Heilpflanzen sowie spezielle Treatments für eine sensible Kopfhaut, sind stattdessen eine wohltuende Kur. Klärende Shampoos befreien Haare und Kopfhaut von chemischen Rückständen und sind die Grundlage weitere Behandlungsschritte.
Um die spannende, schmerzende oder juckende Kopfhaut gezielt zu behandeln, können außerdem spezielle Tinkturen und Öle angewandt werden.
Ihre Kopfhaut tut weh und Sie haben das Gefühl, dass eine auf den genannten Ursache basierende Entzündung für die schmerzende Kopfhaut verantwortlich ist? Zudem empfiehlt sich eine Behandlung mit klinisch getesteten Mitteln, um die Schmerzen der Kopfhaut zu lindern, die Entzündung zu hemmen und vorzubeugen, dass sich der Zustand nicht verschlimmert und schlussendlich zu einer Form von Haarausfall führen kann. Dafür eignet sich die Behandlung mit einem speziellen Kopfhautbehandlungsprodukts wie dem Neofollics Kopfhaut Therapie Paket. Dieses Kombipaket enthält eine Kombination aus drei verschiedenen Produkten, die speziell zur Behandlung von wunder und gereizter Kopfhaut entwickelt wurden: ein mildes Shampoo, eine Kopfhautlotion und ein Haarserum. Das Shampoo reinigt sanft die Kopfhaut und entfernt überschüssigen Talg und Schmutz, ohne sie dabei weiter zu strapazieren.
Vielfach stehen Kopfhautschmerzen in Verbindung mit der eigenen Haarpflege- oder Frisier-Routine. Es lohnt sich daher, diese für einige Tage zu ändern und auf aufwendiges Styling zu verzichten, bevor Sie eine Ärztin bzw. einen Arzt zurate ziehen. Bessern sich die Beschwerden nicht innerhalb einiger Tage, sollten Sie sich an eine Ärztin bzw. einen Arzt zurate ziehen.
Als erstes kann man in die eigenen Haare schauen, ob die Kopfhaut rot oder entzündet ist. Falls ja, sollte man direkt zum Arzt gehen. Wenn nur der Juckreiz gegeben ist, kann man Lösungen mit Urea in Kombination mit Polydocanol auf die Kopfhaut auftragen oder als Shampoo verwenden. Auch Öle können helfen, Schmerzen und Juckreiz an der Kopfhaut zu beruhigen.
Ansonsten gilt es bei Trichodynie, die Haare seltener zu waschen, bei starken Schmerzen keine Zöpfe zu binden und die Haare nicht sehr heiß zu föhnen. Zusätzlich sollte man es vermeiden, häufig mit den Händen durch die Haare zu fahren. Stattdessen kann die Kopfhaut ganz leicht und gezielt massiert werden. So wird die Kopfhaut wieder besser durchblutet und mit wichtigen Nährstoffen versorgt, was die Beschwerden zusätzlich lindert.
Wird eine schwere Infektion verschleppt, zum Beispiel bei Pilzbefall oder einer Bakterieninfektion, kann es im schlimmsten Fall zu einer Sepsis - einer Blutvergiftung - kommen. Wird sie aber durch Verspannungen, Stress oder durch häufiges Haarewaschen ausgelöst, ist die Trichodynie nicht weiter gefährlich. Wenn gröbere Entzündungen der Kopfhaut oder Kopfhauterkrankungen vorliegen, sollte allerdings ein Arzt aufgesucht werden.
Ob es sich um ernstere Entzündungen handelt, kann man im ersten Schritt selbst erkennen: Ist die Kopfhaut gerötet? Dann ist ein Entzündungsprozess im Gang oder es liegt ein Erregerbefall vor. Generell gilt: Liegt eine Rötung der Kopfhaut vor und halten die Kopfhautschmerzen länger als sechs Wochen an, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
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