Genetisch bedingtes Haarwachstum: Ursachen und Erscheinungsformen

Das Haarwachstum wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst, wobei die genetische Veranlagung eine zentrale Rolle spielt. Dieser Artikel beleuchtet die genetischen Ursachen für unterschiedliche Haarwachstumsstörungen und -muster, von seltenen Haarkrankheiten bis hin zu erblich bedingtem Haarausfall. Wir gehen auf Diagnoseverfahren und Behandlungsmöglichkeiten ein, um Betroffenen einen umfassenden Überblick zu bieten.

Genregulation: So können wir unsere Gene beeinflussen (Ganze Folge) | Quarks

Genetische Faktoren und Haarwachstum

Die Gene bestimmen tatsächlich, wie unsere Haare wachsen. Die genetische Haarlänge entscheidet darüber, wie schnell die Haare wächst. Bei Menschen mit einem langsamen Haarwachstum ist das etwa ein halber Zentimeter pro Monat - Menschen mit einem von Natur aus schnellerem Haarwachstum können es monatlich hingegen auf bis zu zwei Zentimeter schaffen. So erreicht man die gewünschte Länge nicht nur schneller - die Haare können auch insgesamt länger wachsen als bei Menschen mit einem sehr langsamen Wachstum. Denn jedes Haar hat einen Lebenszyklus von sieben Jahren, der wiederum in drei Phasen geteilt ist - die Wachstums-, die Übergangs- und die Ruhephase. Je schneller die Haare in dieser Phase wachsen, desto länger können diese schlussendlich auch werden. Indirekt bestimmen unsere Gene also tatsächlich darüber, ob und wie schnell wir an lange Haare kommen.

Wie lange genau die einzelnen Phasen dauern und wie oft ein Haarfollikel einen Haarzyklus durchlaufen kann (normalerweise etwa 10 bis 30 Mal), ist genetisch bedingt und dadurch individuell unterschiedlich.

Haarlänge und -fülle sind im Wesentlichen genetisch bedingt. Während die Haarlänge von der Länge der Wachstumsphase abhängt, wird die Dicke des einzelnen Haares von der Größe der Papille bestimmt. Es ist eine ganz simple Rechnung: Wenn das Haar im Schnitt pro Jahr um 12 Zentimeter wächst und die Wachstumsperiode maximal etwa sechs Jahre beträgt, so kann das Haar auch nur maximal etwa 72 cm lang werden.

Die Wachstumsphase, die zwei bis sechs Jahre andauert, die ausschlaggebende Zeit, in der die Haare an Länge gewinnen.

Unser Haarwachstum wird durch verschiedene Hormone so gesteuert, dass immer ein gleichmäßiger Haarbestand erhalten bleibt.

Der Zyklus der einzelnen Haare verläuft nicht synchron, sodass zu jeder Zeit Haare in unterschiedlichen Zyklusphasen vorhanden sind. Dadurch bleibt der Haarbestand immer gleichmäßig.

Die verschiedenen Phasen des Haarzyklus werden durch Hormone gesteuert. Das Wachstumshormon IGF-1 (Insulin like Growth Factor 1) zum Beispiel verlängert die Wachstumsphase der Haare und aktiviert die Zellteilung in der Haarwurzel. Durch das Hormon TGF-beta2 (Transforming Growth Factor Beta 2) wird die Zellteilung an den Haarwurzeln gehemmt - dieser Hormonspiegel kann durch DHT nochmals erhöht werden. Zu den weiteren Hormonen, die den Haarzyklus beeinflussen, gehören FGF-5 (Fibroblast Growth Factor 5), KGF (Keratinocyte Growth Factor) und EGF (Epidermal Growth Factor).

Haarwachstumsstörungen und ihre genetischen Ursachen

Verschiedene genetisch bedingte Haarkrankheiten können das Haarwachstum beeinflussen. Hier werden einige davon erläutert.

Pseudomonilethrix

Pseudomonilethrix ist eine seltene, genetisch bedingte Haarkrankheit, die durch eine charakteristische, perlenartige oder wulstige Struktur der Haare gekennzeichnet ist. Diese unregelmäßige Beschaffenheit der Haare führt dazu, dass sie besonders brüchig und anfällig für Spliss sind. Die betroffenen Haare zeigen abwechselnd dickere und dünnere Stellen, was ihnen das typische perlenartige Aussehen verleiht.

Die Haarfollikel, aus denen die Haare wachsen, sind genetisch so verändert, dass sie die perlenartige Struktur erzeugen.

Im Unterschied zu Monilethrix, einer ähnlichen Haarkrankheit, die ebenfalls eine perlenartige Struktur der Haare verursacht, weist Pseudomonilethrix in der Regel eine weniger ausgeprägte Form der Haaranomalie auf. Bei Monilethrix sind die Veränderungen oft stärker ausgeprägt und können zu schwereren Haarproblemen führen.

Hypertrichose

Wenn untypisch viele Haare wachsen, nennt man das Hypertrichose. Die Hypertrichose ist ein übermäßiger Haarwuchs, der entweder am ganzen Körper oder örtlich begrenzt auftritt. Der übermäßige Haarwuchs kann am ganzen Körper oder nur an bestimmten Stellen vorkommen, er kann vererbt oder erworben sein.

Hypertrichosis is a rare condition characterized by excessive hair growth in areas of the body where little to no hair normally grows. This excessive hair growth can be either congenital (present from birth) or acquired (developed throughout life) and is independent of androgenic hormones, which is what causes it Hirsutism differs.

Congenital hypertrichosis : Can occur anywhere in the body or in localized areas and is often genetic. A well-known, although extremely rare, example is hypertrichosis lanuginosa congenita, in which the entire face and body are covered with long, fine hair. Acquired hypertrichosis : Develops after birth and may be limited to certain areas or affect the entire body.

Für eine Hypertrichose gibt es - je nach Art des übermäßigen Haarwuchses - verschiedene Ursachen.

Bei den seltenen vererbten Syndromen, die mit dieser Form des übermäßigen Haarwuchses einhergehen, ist häufig die Entwicklung der Haarfollikel gestört.

Angeborene Muttermale sind häufig verstärkt behaart. Auch bei seltenen angeborenen Fehlbildungen wie dem Cornelia-de-Lange-Syndrom oder dem Rubinstein-Taybi-Syndrom kommt es zu einer lokalen Hypertrichose.

Die genauen Ursachen der Hypertrichose sind vielfältig und können genetische Mutationen, Medikamente (wie Minoxidil, das zur Behandlung von Haarausfall eingesetzt wird), bestimmte Krankheiten und Zustände (wie Schilddrüsenerkrankungen oder Anorexia nervosa) sowie Hauttrauma umfassen.

Androgenetische Alopezie

BONN (abd) - Lichtet sich bei Frauen das Haar, kann das ein unliebsames Erbe sein. Doch auch eine Hormonstörung kann die Ursache sein. Schönes, üppiges Haar gilt als attraktiv und trägt zu einem modischen, gepflegten Erscheinungsbild bei. „Schütteres Haar und Haarverlust können betroffene Frauen daher psychisch sehr belasten“, berichtet Priv.-Doz. Dr. Gerhard Lutz, Hautarzt und Haarspezialist aus Bonn. Selbstbild und Selbstbewusstsein werden beeinträchtigt, Sorgen um die Gesundheit kommen oft hinzu und manchmal müssen sogar berufliche Nachteile in Kauf genommen werden.

Zu den häufigsten Formen des Haarverlustes zählt die androgenetische Alopezie. Diese beginnt bei Männern meist mit den typischen Geheimratsecken oder einer Lichtung im Tonsurbereich. Bei Frauen dagegen lichtet sich das Haar in der Regel zunächst in der Kopfmitte im Scheitelbereich. Bei Fortschreiten des Haarverlustes können schließlich auch Seitenpartien und Hinterkopf kahl werden.

Hormonell erblich bedingter Haarausfall ist auch bei Frauen die häufigste Form des Haarverlusts. Die Veranlagung entwickelt sich bei manchen Betroffenen zu einem quälenden Problem. Oft leiden darunter das Wohlbefinden und Selbstwertgefühl einer Frau.

Tatsächlich sind circa 40 Prozent aller Frauen im Lauf ihres Lebens von dieser Form betroffen. Schuld am Verlust der Haare sind die Gene: Die Veranlagung bestimmt das Ausmaß des Haarverlusts.

Kennzeichnend für den anlagebedingten Haarausfall ist, dass die Haare in bestimmten Bereichen kontinuierlich ausgehen und die Haardichte dort immer mehr zurückgeht. Wenn sich die volle Haarpracht immer mehr verabschiedet, bereitet der Blick in den Spiegel oft keine Freude mehr.

Bei Frauen, die mit einer gestagenhaltigen Pille verhüten, kann diese Auslöser für androgenetische Alopezie sein. Bemerkbar macht sich der Haarausfall manchmal erst nach mehreren Zyklen und auch nach dem Absetzen der Pille kann dieser noch für eine gewissen Zeit andauern. Umgekehrt kann aber ebenso das Absetzen von östrogenhaltigen Pillen oder Hormonersatzpräparate zu vermehrtem Haarausfall führen, der allerdings auch nur diffus und temporär sein kann.

Fallen die Haare aufgrund einer genetischen Veranlagung und Empfindlichkeit gegenüber DHT aus, nimmt der Haarverlust beim Mann einen ganz charakteristischen Verlauf: Zuallererst bilden sich die typischen Geheimratsecken oberhalb der Schläfen aus. Im Anschluss wandert der Haaransatz immer weiter nach hinten, die Stirn wird zunehmend höher, bis eine „Stirnglatze“ entsteht. Anschließend lichtet sich das Haar im Tonsurbereich, bis sich die Stirnglatze und die kahle Tonsur vereinen. Meist bleibt ein Haarkranz an den Seiten und am Hinterkopf bestehen.

Bei der androgenetischen Alopezie kann es sowohl zu einem übermäßigen Ausfall der Haare als auch zu einem gestörten beziehungsweise unzureichenden Nachwachsen normal ausfallender Haare kommen. Diese Form der Haarwachstumsstörung kann anlagebedingt sein. Betroffene Frauen berichten häufig über ähnliche Haarausfallmuster bei Mutter, Großmutter oder auch einer Tante. „Heute geht man davon aus, dass die Ursache eine genetisch bedingte erhöhte Sensitivität der Haarfollikel auf das Hormon 5alpha-Dihydrotestosteron ist“, erklärt der Dermatologe. Dieses Hormon zählt zu den Androgenen - das sind männliche Geschlechtshormone, die aber nicht nur bei Männern, sondern auch bei Frauen vorkommen. Aufgrund der Überempfindlichkeit der Haarfollikel kommt es zu einer verkürzten Wachstumsphase der Haare, sodass sich kräftige Haare zunehmend zu Flaumhaaren entwickeln, die mit bloßem Auge kaum erkennbar sind. Ein Fortschreiten dieses Degenerationsprozesses führtschließlich zu einem kompletten Untergang der Haarfollikel, sodass in den betroffenen Regionen keinerlei Haarwachstum mehr möglich ist.

Diagnoseverfahren

Die Diagnose von Pseudomonilethrix erfolgt in der Regel durch eine Trichoskopie, eine mikroskopische Untersuchung der Haare. Unter dem Mikroskop wird die unregelmäßige Struktur der Haare sichtbar, die eine wichtige Grundlage für die Diagnose darstellt.

Frauen, die sich unsicher sind, woher ihr Haarverlust kommt, sind in einer Dermatologiepraxis an der richtigen Adresse. Die Fachleute können bestimmen, ob der Haarausfall erblich bedingt ist oder beispielsweise eine Entzündung der Kopfhaut dahintersteckt. Wie bereits erwähnt, unterstützen auch Gynäkolog*innen bei der Ursachenforschung. Je nach Form des Haarausfalls kann es nötig sein, weitere Ärzt*innen hinzuzuziehen, zum Beispiel Endokrinolog*innen.

In der Hautarztpraxis gibt es verschiedene Möglichkeiten, sowohl dem Ausmaß des Haarverlusts als auch der Ursache für das Ausfallen der Haare auf den Grund zu gehen. Dieser Test hilft der Dermatologin oder dem Dermatologen, sich ein Bild über die Menge des Haarausfalls zu verschaffen. Die eigentliche Arbeit leistet die oder der Betroffene im Voraus: Zähle dazu täglich die beim Waschen oder Bürsten ausgefallenen Haare über einen festgelegten Zeitraum hinweg.

Um festzustellen, wie leicht sich die einzelnen Haare aus der Kopfhaut lösen, zupft die Hautärztin oder der Hautarzt an unterschiedlichen Stellen des Kopfes sanft an den Haaren - ohne sie mit Gewalt herauszuziehen. Ähnlich wie beim Haarzähltest erlaubt es diese Methode, das Ausmaß und zusätzlich die Verteilung des Haarausfalls über den Kopf einzuschätzen.

Mögliche Veränderungen im Haarzyklus lassen sich mithilfe eines sogenannten Trichogramms herausfinden. Das Analyseverfahren dient der Haarwurzeluntersuchung. Dabei werden Haarsträhnen an verschiedenen Stellen des Kopfs in eine Klemme gespannt und ausgezogen. Die Auswertung erfolgt unter dem Lichtmikroskop. Eine computergestützte Analyse ist weniger schmerzvoll als das klassische Trichogramm, da dazu keine Haare ausgezupft werden müssen. Die Ärztin oder der Arzt rasiert einen kleinen Bereich hinter der Stirnhaargrenze, färbt diese Stelle mit einem Haarfarbstoff und macht eine Aufnahme. Nach wenigen Tagen werden die eingefärbten Haare dann erneut fotografiert und digital analysiert.

Auch Blutuntersuchungen können dabei helfen, mögliche Ursachen für den Haarausfall herauszufinden. So kommen beispielsweise auffällige Eisen- oder Schilddrüsenwerte ans Licht.

Eine Hypertrichose ist am übermäßigen Haarwuchs leicht zu erkennen. Zunächst gilt es festzustellen, ob sie angeboren oder erworben ist. Dazu stellt die Ärztin oder der Arzt verschiedene Fragen, etwa zur Familiengeschichte und zu eingenommenen Medikamenten. Im nächsten Schritt wird der vorherrschende Haartyp bestimmt. Bei der körperlichen Untersuchung achten Ärztin oder Arzt auch auf weitere Fehlbildungen oder Begleitsymptome. Besteht der Verdacht eines seltenen vererbten Syndroms, können sich genetische, neurologische und andere Untersuchungen anschließen.

Behandlungsmöglichkeiten

Eine definitive Heilung für Pseudomonilethrix gibt es nicht. Allerdings können spezielle Haarpflegeprodukte und -behandlungen dabei helfen, die Haarstruktur zu stärken und Brüche zu minimieren. Zu den empfohlenen Maßnahmen gehören sanfte Haarpflegeprodukte, die das Haar nicht zusätzlich schädigen, sowie regelmäßige, schonende Haarschnitte, um Spliss zu vermeiden.

Um den Haarwurzeln ihre optimale Arbeit zu ermöglichen, sollte die Versorgung und Pflege der Haare gesichert sein. Dazu gehören eine ausreichende Nährstoffversorgung der Haare sowie der Verzicht auf schädigende Einflüsse wie Rauchen, Färben oder starken Stress. Die verwendeten Haarpflegemittel sollten frei sein von Silikonen, Parabenen und künstlichen Duftstoffen.

Die Blutwerte sollten regelmäßig überprüft und die Therapieempfehlungen bei Bedarf angepasst werden. Die Therapie habe allerdings vor allem eine „Bremswirkung“ und kann das Fortschreiten der Alopezie verzögern, aber nur sehr begrenzt rückgängig machen. „Um das Erscheinungsbild zu verbessern oder zumindest zu stabilisieren, sollte die Therapie daher möglichst früh begonnen und wenn erforderlich längerfristig durchgeführt werden“, betont Dr. Lutz.

Auch nach der Durchführung einer Haartransplantation ist eine begleitende äußerliche und gegebenenfalls innerliche Therapie erforderlich, um das Resthaar vor einem weiteren Ausfall oder einer Degeneration zu schützen.

Die Haarwurzeln können nur dann ein neues Haar produzieren und wachsen lassen, wenn dazu ausreichend Nährstoffe zu Verfügung stehen. Manche Menschen haben eine unzureichende Nährstoffzufuhr durch chronische Erkrankungen oder mangelnde Aufnahme über die Ernährung. Gefährdete Personen sind zum Beispiel Patienten mit chronischen Magen- oder Darmkrankheiten, Menschen mit erhöhtem Nährstoffbedarf wie Sportler oder Schwangere oder Menschen mit bestimmten Ernährungsgewohnheiten oder -störungen wie Vegetarier, Veganer und Patienten mit Magersucht oder Bulimie.

Es ist deshalb wichtig, einen Experten für Haarausfallbehandlungen aufzusuchen - je früher, desto besser, denn je länger der Haarzyklus gestört ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Haarwurzeln irreversibel geschädigt werden. Ist die Ursache des Haarausfalls gefunden, können die Haarwurzeln durch eine entsprechende Behandlung wieder aktiviert werden. Dazu kann zum Beispiel eine Infusionstherapie infrage kommen, bei der gezielt die fehlenden Nährstoffe in die Blutbahn gegeben werden. Auch bioregenerative Therapien sind begleitend möglich, beispielsweise eine PRP-Therapie (PRP= Platelet Rich Plasma oder Plättchenreiches Plasma).

Zur dauerhaften Haarentfernung kommen Laserbehandlungen oder Epilation - also die Entfernung der Haare mit den Wurzeln - infrage.

Eine Hypertrichose bedarf - rein medizinisch gesehen - keiner Behandlung. Es gibt Menschen, die gut mit der vermehrten Körperbehaarung leben können. Wer sich aber unwohl damit fühlt, kann die unerwünschte Behaarung mit verschiedenen Methoden entfernen.

Am einfachsten und schnellsten lassen sich Enthaarungscremes anwenden. Diese entfernen die Haare aber ohne ihre Wurzel, sodass die Haare schnell wieder nachwachsen. Zudem führen die Cremes häufig zu Hautreizungen. Eine fachärztliche Laserbehandlung ist am effektivsten, um die Haare dauerhaft zu entfernen. Ein weiteres Verfahren ist die Elektroepilation. Dabei werden die Haare mit den Haarwurzeln herausgedreht.

Ist die Hypertrichose als Nebenwirkung eines Medikaments aufgetreten, bildet sich der Haarwuchs in der Regel zurück, wenn man das Medikament absetzt. Auch andere erworbene Hypertrichosen gehen meist wieder zurück, wenn sich die Ursache beheben lässt. Handelt es sich um eine vererbte Hypertrichose, begleitet sie einen in der Regel ein Leben lang. Auch die eigenen Kinder können sie bekommen. Ist der übermäßige Haarwuchs auffällig und gut sichtbar, kann das seelisch sehr belastend sein.

Die möglichen Therapieoptionen sind bei jedem Patienten individuell und können durch ein persönliches Beratungsgespräch ermittelt und geklärt werden.

Tabelle: Einflussfaktoren auf den Haarzyklus

Faktor Einfluss
Gene Bestimmen die Länge der Wachstumsphase und die Anzahl der möglichen Zyklen
Hormone Steuern die verschiedenen Phasen des Haarzyklus (IGF-1, TGF-beta2, etc.)
Nährstoffe Vitamine, Mineralien und Proteine sind essenziell für das Haarwachstum
Medikamente Können den Haarzyklus stören und zu Haarausfall führen
Äußere Einflüsse Aggressive Shampoos, Färben, Dauerwelle können die Haare schädigen

tags: #Haarwachstum #genetisch #bedingt #Ursachen

Populäre Artikel:

Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen