Die Frisur ist den meisten Menschen sehr wichtig. In Deutschland greift knapp die Hälfte der Menschen täglich zu einem Stylingprodukt für die Haare. Wenn es vom Homeoffice wieder vermehrt ins Büro oder auf Veranstaltungen geht, soll die Frisur schließlich sitzen. Gerade kurze Haare brauchen oft Styling. Für solche Frisuren ist Haarwachs das perfekte Styling Produkt!
Haarwachs gehört zu den beliebtesten Styling Produkten für Haare. Das hat viele Gründe: zum Beispiel, dass Du es schnell und leicht auftragen kannst. Stylingwachs für die Haare ist meistens weiß oder transparent, kann aber auch mit Pigment versetzt werden. Haarwachs ist ein tolles Produkt zum täglichen Styling Deiner Haare!
Doch welches Produkt ist zu empfehlen? Öko-Test hat rund 50 Haarwachse und Haargele auf Schadstoffe untersucht. Insgesamt untersuchten die Tester:innen 51 Haarstylingprodukte - davon neun zertifizierte Naturkosmetik-Produkte - auf Inhaltsstoffe und Problemstoffe. Der Test erschien erstmals im Öko-Test-Magazin 04/2022, nun wurden die Produkte erneut im Labor analysiert.
Zunächst die gute Nachricht: Vor allem Haarstyling-Produkte mit einem Naturkosmetik-Siegel konnten bei Öko-Test überzeugen. Sie enthielten zwar wie alle Produkte Parfüm, waren aber frei von bedenklichen Inhaltsstoffen. Deutlich schlechter schnitten viele bekannte konventionelle Produkte ab. Leider hat sich seitdem bei den meisten konventionellen Haargelen und Haarwachsen bekannter Marken nicht viel geändert.
Öko-Test fand in vielen Haarwachsen und Haargelen Schadstoffe. Die Mängelliste bei Öko-Test ist lang: synthetische Polymere - also flüssige Kunststoffe auf Erdölbasis - steckten in fast allen Pasten, Pomaden, Wachsen und Gelen. Auch Paraffine fand das Labor in vielen Haarstyling-Produkten im Test. Sie sollen die Haare in Form halten. Doch Paraffine basieren auf Mineralöl und damit auf Erdöl. Drei Produkte im Test enthielten zudem Formaldehyd bzw. -abspalter; ein Konservierungsstoff, den Öko-Test kritisiert.
Öko-Test kommt zu folgendem Schluss: Der Preis ist für ein gutes Haarwachs und Haargel nicht unbedingt entscheidend. Bereit vor zwei Jahren hat Öko-Test Haarstylingprodukte im Labor prüfen lassen. Damals schnitten ebenfalls viele Naturkosmetik-Haarwachse und -gele „sehr gut“ ab.
Verzichten solltest Du auf Haarwachs mit schädlichen Inhaltsstoffen. Viele dieser Stoffe schädigen Dein Haar, indem sie es verstopfen oder den natürlichen Haushalt unterbrechen. Die Folge können kaputte Haare oder eine gereizte Kopfhaut sein. Mineralöle stehen sogar im Verdacht, Krebs zu verursachen und Dein Erbgut zu verändern. Leider sind sie sehr billig und deshalb in vielen Haarwachs Produkten enthalten.
Haarwachs gibt es schon für wenige Euro zu kaufen. Du findest es in jeder Drogerie und mittlerweile sogar im Supermarkt. Bis zu zehn Euro kosten die günstigen Styling Produkte. 10 bis 25 Euro musst du rechnen für ein schadstofffreies Haarwachs, das gleichzeitig top Ergebnisse liefert. Über 25 Euro kostet dann das professionelle Haarwachs vom Friseur.
Bis zu einem gewissen Punkt gilt nämlich: Je teurer das Haarwachs, desto besser verträglich ist es. Aber wenn Du Dich für ein Produkt entscheidest, überlege vielleicht zweimal, ob es das billige Haarwachs für 80 Cent sein soll, oder das Haarwachs ohne Chemie für ein paar Euro mehr.
“Und wenn ich das jetzt selber mache - also quasi DIY - Wachs (Do it yourself)?” Berechtigte Frage! Deshalb gibt es vorbereitete Rezepturen und Mischungen für Haarwachs.
Stellen Sie sich doch mit wenigen Zutaten das eigene Haarwachs selber her. Haarwachs soll nicht nur Halt geben, sondern auch pflegen. Die Zusammensetzungen können sehr unterschiedlich sein, wie auch die Haare der Nutzer. Trotzdem sparen Sie im Vergleich zu handelsüblichem Haarwachs Kosten, weil die Rezeptur immer wieder geschmolzen und verändert werden kann, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Bei der Auswahl der Öle und Fette sollte man auf Bio-Qualität achten. Native und kalt gepresste Fette und Öle, die nicht desodoriert oder raffiniert sind, haben die meisten Wirkstoffe und pflegenden Eigenschaften. Der Nachteil besteht lediglich darin, dass sie einen starken Eigengeruch haben.
Festigende Wachse sorgen für den gewünschten Halt. Je nach Festigungsgrad wird mehr oder weniger Wachs verwendet. Bei pflegendem Haarwachs ist der Wachsanteil besonders niedrig. In der Regel wird Bienenwachs oder Ceralan für die Herstellung von Haarwachs verwendet.
Hier sind einige einfache Rezepte, um Ihr eigenes natürliches Haarwachs herzustellen:
Zutaten:
Zubereitung:
Öko-Test Ergebnis von Haarwachs und Haargel
Zutaten:
Zubereitung:
Zutaten:
Zubereitung:
Geben Sie die ätherischen Öle (nur wenige Tropfen) erst zum Schluss hinzu. Die Mischung sollte handwarm sein, wenn das ätherische Öl untergemischt wird. Füllen Sie das Haarwachs in ein Glas mit Schraubdeckel, damit es einfach zu entnehmen ist.
Nach dem Auskühlen nehmen Sie eine ca. erbsengroße Probe zum Testen. Sollte die Rezeptur zu stark festigen, wird die Mischung noch einmal im Wasserbad geschmolzen und ein wenig Kokosöl hinzugegeben.
Ätherische Öle können die Eigengerüche der Fette und Öle neutralisieren, sollten aber nur in geringer Dosierung verwendet werden. Da sie, wie z.B. Orangen-, Zitronen- oder Bergamotteöl, phototoxisch wirken, könnte es bei einer zu hohen Dosierung zu Farbveränderungen der Haare kommen.
Haarwachs sollte nur sehr sparsam verwendet werden. Es soll die Haare weder „beschweren“, noch zu sehr fetten.
Es gibt quasi unendlich viele Stylingprodukte für Haare zu kaufen. Aber welches davon ist jetzt für wen geeignet? Was kannst Du womit machen?
Haargel ist ein klebriges, meist transparentes Produkt, das durch seine dickflüssige Konsistenz sehr leicht auftragbar ist. Mit Haargel lassen sich Frisuren wirklich bombenfest fixieren, die dann teils sogar mehrere Tage lang halten können. Nachteilig bei Haargel ist, dass es deine Haare wie Leim zusammenklebt.
Denn in den 50ern wurden Herren Frisuren oft mit Pomade frisiert. Das ist eine fettige Paste, die großzügig in die Haare gegeben wird, um sie zu frisieren.
Schaumfestiger ist wohl am Ehesten mit Haarwachs zu vergleichen. Übrigens: Friseure benutzen oft auch Schaumfestiger, bevor sie Deine Haare föhnen.
Der Klassiker für alle Frisuren schlechthin: Haarspray. Dadurch kannst Du dich für ein Produkt entscheiden, das zu Dir und Deinen Haaren perfekt passt. Aber Achtung: Haarspray verklebt Deine Haare auch, wenn Du zu viel benutzt.
Haarwachs mit Farbe ist eine super Alternative zu farbigem Haarspray. Das liegt zum einen daran, dass deine Haare formbar bleiben. Nachteilig ist, dass es Deine Haare oft verfettet.
Wachs gibt es nicht nur farbig im herkömmlichen Sinne. Zum Beispiel gibt es Haarwachs mit Glitter! Sogar Glow in the Dark Haarwachs ist möglich. Damit bist Du auch im Dunkeln der Hingucker auf jeder Party.Täglich benutzen solltest Du solche Produkte aber nicht.
Noch ein Vorteil von buntem Haarwachs: Es ist ganz einfach wieder auswaschbar!
Zur Abdeckung von grauen Haaren ist Haarwachs mit Farbe bis zu einem gewissen Maß gut geeignet. Du solltest Dir aber überlegen, ob du nicht lieber eine Tönung benutzen möchtest. Jeden Morgen Haarwachs mit Farbe aufzutragen ist nämlich auf Dauer recht zeitintensiv.
Neben DIY Haarwachs gibt es noch weitere natürliche Alternativen, um deine Haare zu stylen:
Um die Haltbarkeit zu verlängern, wird zuerst das Wasser abgekocht. Den Zucker in das heiße Wasser einrühren, bis er sich komplett aufgelöst hat. Dann wird das Zuckerwasser in eine Sprühflasche abgefüllt. Geben Sie nun ein paar Tropfen ätherisches Öl hinzu.
Wenn Sie doch lieber fertige Stylingprodukte verwenden möchten, kann ich Ihnen die hochwertigen, rein natürlichen Bio-Produkte aus unserem breiten Sortiment empfehlen.
Experimentieren Sie mit den verschiedenen Rezepten und Inhaltsstoffen, um das perfekte natürliche Haarwachs für Ihre Bedürfnisse zu finden. So können Sie Ihre Haare stylen, ohne auf schädliche Chemikalien zurückgreifen zu müssen.
Haarwax kannst Du bei lichtem Haar perfekt einsetzen, um Volumen und Fülle zu schaffen! Damit erzeugst Du den Eindruck, dass Du viele Haare auf dem Kopf hast. Es kaschiert nicht nur effektiv lichte Stellen, Haarausfall und Geheimratsecken.
Und das Beste: Streuhaar und Haarwachs sind super miteinander kompatibel! Dazu benutzt du zuerst Haarwachs wie gewohnt zum Stylen. Danach trägst Du das Streuhaar auf deinen Kopf auf und fixierst es zum Schluss mit etwas Fixierspray.
Schau Dich am Besten mal in der Drogerie um und überlege vorher schon, was Du mit Haarwachs genau machen willst.
Ganz einfach: in den zugesetzten Duftstoffen. Haar Wachs ist ein unisex Produkt und für Personen jeglichen Genders geeignet, egal ob männlich, weiblich oder divers. Am Besten eignet es sich bei kurzen Haaren.
Dünne Haare kannst Du mit Haar Wachs bändigen, in Form bringen und am Herumfliegen hindern. Dicke Haare kannst Du damit aber auch frisieren. Empfindliche und trockene Haare wie auch Kopfhaut kannst Du mit pflegendem Haarwachs zum Beispiel vor Kälte und Trockenheit schützen. Außerdem versorgst Du sie so mit wichtigen Fetten und Nährstoffen.
Haarwachs ist für verschiedene Haarsituationen gut geeignet. Schon mit einer erbsengroßen Menge erreichst Du viel. Du kannst nämlich einfach etwas Haarwachs in Deinen Händen verreiben und erwärmen. Mit dem “Fingerkamm” kannst Du dann durch deine handtuchtrockenen Haare gehen. Oder Du benutzt mehr Produkt und erzielst den “wet look”. Das heißt, Deine Haare sehen aus wie feucht in eine Richtung gekämmt.
Vor allem bei lichtem Haar kannst Du mit etwas Haarwax mehr Volumen erzeugen und damit gleichzeitig den Eindruck erzielen, dass Du vollere Haare hast!
Für lange Haare ist Wax nur bedingt geeignet. Glatte Haare kannst Du im feuchten Zustand mit etwas Haarwachs behandeln.
Bei geschädigten Haaren kannst Du viel erreichen: mit Haarwachs Spliss kaschieren zum Beispiel - kein Problem!
Locken, egal ob natürlich oder vom Lockenstab, und sogar Haare mit Dauerwelle kannst Du mit Haarwachs toll definieren! Dazu arbeitest Du eine kleine Menge Produkt mit den Fingerspitzen in die einzelnen Strähnen ein.
Unterschiedliche Produkte erzeugen unterschiedliche Effekte: Möchtest Du einen dezenten Glanz, etwas Schimmer oder sogar einen wet look? Oder darf es lieber matt aussehen?
Du hast einen Bart? Dann kannst Du mit Haarwachs auch dem Definition verleihen und ihn gepflegt und gestylt wirken lassen.
Sogar Babyhaare kannst Du mit Wax bändigen. Aber Achtung: Babyhaare und Haarwachs, das sieht schnell fettig aus.
Besser ist es, mit einem Babyhair Stick oder einer “edge control” (Ränder-Kontrolle) gegen den wilden Flaum auf der Stirn und im Nacken vorzugehen.
Denn zu viel Produkt kann schnell wie fettige Haare aussehen. Durch die Wärme machst Du das Haarwachs geschmeidig und weich.
Im Laufe des Tages kannst Du Deine Frisur jederzeit nachstylen oder ändern.
Bevor Du ins Bett gehst, solltest Du das Haarwachs auswaschen. Damit strapazierst Du Deine Haare nicht weiter und gibst ihnen Zeit zum Atmen und um zu regenerieren.
Allerdings gibt es verschiedene Varianten. Früher war in Haarwachs oft auch Talg enthalten.
Daneben sind dem Wachs oft Stearate, Fette und Öle beigemischt.
Auch findest Du Duft- und Farbstoffe in vielen Styling Produkten für die Haare - auch in Haarwachs. Die sorgen für ein tolles Trageerlebnis, können Deine Haare aber auch schädigen.
Dafür sind dann Pflegestoffe im Haarwachs drin. Zum Beispiel findest Du oft Haarwachs mit Kokos- oder Jojobaöl.
Im Regelfall: Nein! Wenn Du nicht gerade das Haarwachs mit dem größten Anteil an schädlichen Stoffen kaufst, kann Dir nicht viel passieren!
Haarausfall ist meistens genetisch veranlagt, sogenannte androgenetische Alopezie.
Pomade ist das "Gel" unserer Eltern und Großeltern. Sie dient dazu, die Haare in Form zu bringen und ihnen einen schönen Glanz zu verleihen. Als Basis der Pomade dient Vaseline.
Zusätzlich steigern oft pflanzliche Öle, wie Kokosnuss-Öl oder Aloe-Öl deren Pflegewirkung. Bienenwachs oder Mikrowachs erhöht die Festigkeit der Konsistenz und somit die Steifigkeit der mit Pomade gestylten Frisur. Wegen dieser Beigabe bezeichnet man die Pomade auch als Haarwachs.
Der Vorteil gegenüber Haargel ist, dass Pomade nicht austrocknet. Dafür benötigt sie mehrere Waschgänge um wieder vollständig aus den Haaren entfernt werden zu können. Spezialshampoos, wie zum Beispiel das von DAX erleichtern aber das Auswaschen.
In den 1920er bis 1950er Jahren war Pomade das Hairstylingmittel Nr. 1. Nebenbei gibt es dem Haar die nötige Pflege bei Spliss und Trockenheit durch zu viel Haarwäsche, Föhnen, Sonne und Koloration.
Im Gegensatz zu Gel und Haarspray trocknet Pomade die Haare und die Kopfhaut nicht aus. Sie verklebt auch die Haare nicht. Denn klassische Pomade enthält keinen Alkohol oder Chemie, wie Farb- oder Konservierungsstoffe.
Stattdessen gibt Pomade dem Haar Pflege und Feuchtigkeit durch Vaseline und pflanzliche Öle, wie der Kokosnuss oder Aloe. Die Frisur sieht mit Pomade strahlend frisch und gepflegt aus, und bleibt dem ganzen Tag (!) kämmbar. Was bei Gel oder Haarspray undenkbar wäre.
Mit Pomade bekommen Sie den gleichen Effekt wie bei Gel, also Halt und Wet-Look-Effekt, aber Ihre Haare werden nicht durch die Chemikalien angegriffen, sondern stattdem sogar gepflegt. Das Haar wird nicht trocken und bleibt den ganzen Tag geschmeidig in Form.
Als Pomade bezeichnet man Haarpflegeprodukte mit Vaseline als Hauptbestandteil. Die Tres Flores besteht zum Beispiel nur aus Vaseline und Parfum. Haarwachs dagegen basiert auf Wachsen, wie Mikrowachs oder Bienenwachs.
Pomade ist meist gelblich, weich bis fest und macht das Haar geschmeidig. Haarwachs ist weiß, eher trocken, fest und in der Anwendung meist zäh. Die berühmten weißen Klümpchen im Haarwachs tun ihr übriges, um den Gebrauch nicht ganz so einfach zu gestalten.
Weitere Begriffe für Pomade sind in den USA auch "Hair Dressing", in Großbritannien, Frankreich und Südamerika wiederum "Brillantine".
Das Haar wird täglich stark beansprucht: Shampoo, Wasser, Föhnen, Gel und Haarspray setzen dem Haar zu. Oft führt diese jahrelange Prozedur zu Kopfhautjucken, Schuppen, Spliss und sprödem Haar.
Pomade gibt dem Haar Form, wie Gel, und einen schönen Glanz, wie Haarspray. Aber: Im Gegensatz zu Gel und Haarspray trocknet Pomade die Haare nicht aus.
Hergestellt wird klassische Pomade meist aus pflegender Vaseline und Bienenwachs. Verfeinert wird sie mit natürlichen Zutaten, wie Kokosnuss-Öl, Oliven-Öl und Lanolin (Wollwachs). So versorgt Pomade nicht nur das Haar, sondern auch die Kopfhaut, mit wohltuender Feuchtigkeit und Pflege.
Vorteile von Pomade:
Nachteile von Pomade:
Es lohnt sich auf jeden Fall dieses geniale Haarstyling- und Haarpflegemittel auszuprobieren! Sie erhalten damit nicht nur ein Stück Lebensgefühl der eleganten 1930er und der rebellischen 1950er. Sondern ein wirklich hervorragendes Haarstylingprodukt, das Gel, Haarspray und Schaumfestiger in den Schatten stellt.
Am besten gehen mit Pomade alle mittellangen und Kurzhaarfrisuren:
Pomade eignet sich für alle Kurzhaartypen:
Bei langen Haaren eignet sich Pomade weniger zum Stylen. Zur Pflege ist Pomade auch bei langen Haaren super. Das Geheimnis liegt jedoch darin sehr wenig Pomade zu verwenden:
Pomade ist weniger geeignet zum Styling von geföhnten, voluminösen Frisuren langer Haare.
Bei Pomaden muss man sich eigentlich nur die Konsistenz merken, also die Dichte oder Festigkeit. Von der Konsistenz her lassen sich Pomaden nämlich in 3 Kategorien einteilen. Es gibt:
Grundsätzlich gilt: Weiche Pomaden geben Glanz und Pflege. Denn Sie sind meist mit pflanzlichen Ölen, wie dem der Kokosnuss oder Aloe, angereichert. Mittelfeste Pomaden geben Form. Feste Pomaden geben starken Halt. Sie sind perfekt für Tollen, Igel-Looks, die Wochenend-Party oder den Tanz-Marathon. Sie halten die Frisur zusammen wie Beton.
Die Wirkung von Pomade ist auch stark von der Umgebungstemperatur abhängig. Weiche Pomaden sind eher für den Winter, feste für den Sommer.
Pomade können Sie zum Beispiel wie Gel oder Haarwachs anwenden. Sie können sie ins feuchte oder trockene Haar einbringen. Dazu nehmen Sie einen Finger- oder lediglich eine Fingerkuppe voll Pomade. Verreiben Sie diese zwischen den Fingern oder Händen. Und fahren mit den Händen über den Kopf oder mit den Fingern zwischen das Haar. Anschließend bringen Sie Ihr Haar mit einem Kamm, oder Ihren Fingern, in die gewünschte Form. Das war's.
Sobald Sie die Pomade in Ihrem Haar verarbeitet haben, wärmt die Kopfhaut die Pomade leicht auf. Nach 10 bis 20 Minuten wird die Pomade weicher und formbarer. Ihr Haar wird geschmeidiger und erhält einen schönen Glanz - je nach Pomade matten, seidigen bis starken Glanz. Dabei bleibt Ihre Frisur den ganzen Tag kämmbar.
Für eine lockere, natürliche Frisur ohne viel Aufwand nehmen Sie am besten eine weiche Pomade, wie die Murray's Super Light oder DAX Short & Neat. Die Pomade verarbeiten Sie ins noch feuchte Haar. Alternativ ins trockene Haar. Allerdings neigt man dazu, ins trockene Haar mehr Pomade zu geben, als ins feuchte. Ehe man sich versieht wirken die Haare ölig. Deshalb bitte beachten: auch bei trockenem Haar mit wenig Pomade anfangen.
Anwendung morgens oder abends nach der Dusche: Einen Klecks oder lediglich einen Fingertupfer Pomade ins feuchte Haar einreiben und durchkämmen. Sobald Ihre Haare trocken sind, werden Sie einen schönen leichten Glanz haben. Funktioniert bei allen Haarlängen.
Anwendung tagsüber: Einen Klecks oder lediglich einen Fingertupfer Pomade ins trockene Haar einreiben und durchkämmen. Ein paar Minuten abwarten, bis sich die Pomade im Haar setzt und bei Bedarf mehr Pomade nehmen. Wirkt am besten bei kurzer bis mittlerer Haarlänge.
Hair Tonic und Pomade kombinieren:
Zuerst Hair Tonic, dann Pomade. 2-3 Schuss des Hair Tonics direkt aus der Flasche an der Kopfhaut ansetzen und an verschiedenen Stellen (meist Frontpartie, sowie linker und rechter Seitenscheitel) ins trockene Haar einspritzen. Nun entweder föhnen und dabei mit dem Kamm oder der Haarbürste bereits die gewünschte Frisur vorstylen Oder lufttrocknen lassen Oder die Haare einfach befeuchtet lassen. Nun die Pomade ins Haar einmassieren. Je nach Bedarf eine Fingerspitze bis 2-3 Finger voll. Kämmen mit einem - am besten handgesägten - Kamm. Oder bürsten mit einer Haarbürste aus Wildschweinborsten. Ready to go.
Das Auswaschen muss man bei Pomaden in einer anderen Kategorie sehen: Pomaden sind dazu gemacht im Haar zu bleiben. Gel nicht. Falls man als jahrelanger Gel-Nutzer feste Pomaden, wie zum Beispiel Die Murray's Superior, auswaschen ...
tags: #haarwachs #ohne #chemie #selber #machen
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