Viele Menschen kennen das Problem: Man wäscht die Haare, stylt sie mit Haarwachs und am nächsten Tag sehen sie schon wieder fettig und ungepflegt aus. Doch was tun, wenn die Haare nach einem Tag einfach nicht mehr frisch aussehen? Hier erfahren Sie, wie Sie mit dem richtigen Haarwachs und der richtigen Anwendung Ihre Frisur den ganzen Tag in Form halten können, ohne dass die Haare fettig wirken.
Neben Gel, Paste, Pomade oder Schaum bietet Haarwachs eine vergleichsweise flexible und natürlich wirkende Möglichkeit, der Frisur einen soliden Halt zu verpassen. Die meisten Produkte richten sich an eine Zielgruppe mit kurzen bis mittellangen Haaren, oft, wenn auch nicht immer, mit klassisch »männlichen« Geruchsnoten.
Zunächst lohnt es sich, zu prüfen, ob Haarwachs überhaupt das passende Produkt für die eigene Mähne ist. Ideal eignet es sich für kurzes bis mittellanges Haar, das sich damit hervorragend nach oben oder in Form stylen lässt, häufig in Verbindung mit einem stylishen Bart. Die Haare sollten dabei einigermaßen voll sein - bei dünnem und sehr feinem Haar kann Wachs beschwerend wirken. Auch für Locken ist es nur bedingt geeignet.
Es gibt viele Alternativen zu Haarwachs, die jeweils unterschiedliche Vor- und Nachteile haben:
Je nach gewünschtem Style, Haartyp und Haarlänge kann die Anwendung sehr unterschiedlich ausfallen. Allgemein schadet es nicht, sich an die Angelegenheit langsam heranzutasten und zu schauen, welche Mengen und Techniken am besten zur eigenen Frisur passen.
Viele Produkte enthalten Polyethylenglykol (PEG) oder dessen Derivate. Im Allgemeinen sind diese synthetischen Polymere recht gut für die Haut verträglich. Doch in manchen Fällen können sie Hautirritationen begünstigen und allergische Reaktionen hervorrufen oder in seltenen Fällen sogar Überempfindlichkeitsreaktionen - bis hin zu anaphylaktischen Schocks - auslösen. In der Umwelt gelten sie zudem als biologisch schwer abbaubar. Personen, die zu Hautirritationen neigen, sollten PEG-Produkte meiden.
Auch Alkohole, wie Ethanol, können die Haut reizen und austrocknen. Doch nicht jede Form von Alkohol ist schädlich für die Haut. Fettalkohole wie Cetyl Alcohol wirken pflegend und rückfettend.
Um das Risiko von Hautreizungen und allergischen Reaktionen zu verringern, sollten keine zu großen Mengen der Produkte aufgetragen werden. Wenn sich Jucken und Rötungen auf der Kopfhaut bemerkbar machen, sollte das Produkt nicht mehr angewandt werden.
Hier sind einige Haarwachsprodukte, die in Tests gut abgeschnitten haben:
| Produkt | Beschreibung | Besondere Merkmale |
|---|---|---|
| Syoss Haarwachs 3in1 Max Hold | Cremiges Wachs mit süßlicher Duftnote | Feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe, kein Verkleben |
| Da‘ Dude Da‘ Wax | Creme mit sanft-kühlem Geruch | Hochwertige Inhaltsstoffe, gute Verträglichkeit |
| Swiss-O-Par Kokos Haarwachs | Wachs mit Kokosduft und Vaseline-Konsistenz | Verzicht auf PEG-Derivate und reizende Alkohole |
| American Crew Fiber | Mittelhartes Wachs mit mattem Finish | Guter Halt ohne Helm-Look |
| Änglamark Mud Wax | Cremiges Haarwachs für starken Halt | Für Allergiker und Personen mit empfindlicher Kopfhaut geeignet, da es geruchsneutral ist und auf unnötige Inhaltsstoffe verzichtet |
| PUR HAIR Water Wax | Stylingwachs für mittleren Halt und Glanz | Wasserbasierte Formel für flexible und natürliche Ergebnisse |
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