Haarwachs ohne Fett: So stylen Sie Ihre Haare, ohne zu beschweren

Viele Menschen kennen das Problem: Man wäscht die Haare, stylt sie mit Haarwachs und am nächsten Tag sehen sie schon wieder fettig und ungepflegt aus. Doch was tun, wenn die Haare nach einem Tag einfach nicht mehr frisch aussehen? Hier erfahren Sie, wie Sie mit dem richtigen Haarwachs und der richtigen Anwendung Ihre Frisur den ganzen Tag in Form halten können, ohne dass die Haare fettig wirken.

Was ist Haarwachs und wofür ist es geeignet?

Neben Gel, Paste, Pomade oder Schaum bietet Haarwachs eine vergleichsweise flexible und natürlich wirkende Möglichkeit, der Frisur einen soliden Halt zu verpassen. Die meisten Produkte richten sich an eine Zielgruppe mit kurzen bis mittellangen Haaren, oft, wenn auch nicht immer, mit klassisch »männlichen« Geruchsnoten.

Zunächst lohnt es sich, zu prüfen, ob Haarwachs überhaupt das passende Produkt für die eigene Mähne ist. Ideal eignet es sich für kurzes bis mittellanges Haar, das sich damit hervorragend nach oben oder in Form stylen lässt, häufig in Verbindung mit einem stylishen Bart. Die Haare sollten dabei einigermaßen voll sein - bei dünnem und sehr feinem Haar kann Wachs beschwerend wirken. Auch für Locken ist es nur bedingt geeignet.

Die Vorteile von Haarwachs

  • Flexibilität: Es fixiert die Frisur auch nach mehreren Stunden und bleibt dennoch formbar.
  • Verschiedene Finishes: Je nach Produkt reicht das Finish von einem natürlichen Matt bis zu einem dezenten Glanz.

Haarwachs vs. andere Styling-Produkte

Es gibt viele Alternativen zu Haarwachs, die jeweils unterschiedliche Vor- und Nachteile haben:

  • Haargel: Erzeugt typischerweise ein glänzendes Finish und bietet stärkeren Halt für präzises Stylen einzelner Strähnen.
  • Haarpasten: Sind dem Wachs ähnlicher, jedoch cremiger und leichter, wodurch sie besser für locker wirkende, natürliche Frisuren geeignet sind.
  • Pomaden: Zeichnen sich durch ihr stark glänzendes Finish und intensiven Halt aus.

Hairstyling mit Haarwachs

Anwendungstipps für Haarwachs

Je nach gewünschtem Style, Haartyp und Haarlänge kann die Anwendung sehr unterschiedlich ausfallen. Allgemein schadet es nicht, sich an die Angelegenheit langsam heranzutasten und zu schauen, welche Mengen und Techniken am besten zur eigenen Frisur passen.

  1. Nicht zu nasses Haar: Bei richtig nassem Haar ist es kaum möglich, das Wachs präzise zu verteilen, geschweige denn, der Frisur Form zu verpassen.
  2. Geringe Menge: Meist reicht es, einen kleinen Klecks in das Haar zu geben. Eine größere Menge gibt der Frisur zwar Festigkeit, aber sie kann dadurch fettig wirken und ist auch schwieriger zu formen und weniger flexibel.
  3. In den Händen anwärmen: Die Konsistenz von Wachs reicht von cremig bis hart. Zur Nutzung sollte man eine Fingerspitze in das Wachs tauchen und es dann in den Händen leicht zerreiben.
  4. Auftragen: Mit welcher Technik man das Wachs einmassiert, hängt stark vom gewünschten Look ab. Um Volumen aufzubauen, kann es helfen, an den Haarwurzeln anzusetzen und das Wachs nach oben zu streichen.
  5. Extras: Das Wachs kann auch in Verbindung mit anderen Pflege- und Styling-Produkten verwendet werden, etwa Conditionern für trockene Haare oder Salzwassersprays und Textursprays, um der Frisur einen strukturierteren Look zu geben.
  6. Auswaschen: Um das Wachs restlos aus dem Haar zu bekommen, ist es notwendig, es mit Shampoo zu waschen.

Inhaltsstoffe und mögliche Risiken

Viele Produkte enthalten Polyethylenglykol (PEG) oder dessen Derivate. Im Allgemeinen sind diese synthetischen Polymere recht gut für die Haut verträglich. Doch in manchen Fällen können sie Hautirritationen begünstigen und allergische Reaktionen hervorrufen oder in seltenen Fällen sogar Überempfindlichkeitsreaktionen - bis hin zu anaphylaktischen Schocks - auslösen. In der Umwelt gelten sie zudem als biologisch schwer abbaubar. Personen, die zu Hautirritationen neigen, sollten PEG-Produkte meiden.

Auch Alkohole, wie Ethanol, können die Haut reizen und austrocknen. Doch nicht jede Form von Alkohol ist schädlich für die Haut. Fettalkohole wie Cetyl Alcohol wirken pflegend und rückfettend.

Um das Risiko von Hautreizungen und allergischen Reaktionen zu verringern, sollten keine zu großen Mengen der Produkte aufgetragen werden. Wenn sich Jucken und Rötungen auf der Kopfhaut bemerkbar machen, sollte das Produkt nicht mehr angewandt werden.

Bedenkliche Inhaltsstoffe

  • PEG-Derivate
  • Reizende Alkohole (z.B. Ethanol)
  • Parfums, Aromen und Farbstoffe
  • Mineralölprodukte (Petrolatum, Paraffinum Liquidum)

Produktempfehlungen und Tests

Hier sind einige Haarwachsprodukte, die in Tests gut abgeschnitten haben:

Produkt Beschreibung Besondere Merkmale
Syoss Haarwachs 3in1 Max Hold Cremiges Wachs mit süßlicher Duftnote Feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe, kein Verkleben
Da‘ Dude Da‘ Wax Creme mit sanft-kühlem Geruch Hochwertige Inhaltsstoffe, gute Verträglichkeit
Swiss-O-Par Kokos Haarwachs Wachs mit Kokosduft und Vaseline-Konsistenz Verzicht auf PEG-Derivate und reizende Alkohole
American Crew Fiber Mittelhartes Wachs mit mattem Finish Guter Halt ohne Helm-Look
Änglamark Mud Wax Cremiges Haarwachs für starken Halt Für Allergiker und Personen mit empfindlicher Kopfhaut geeignet, da es geruchsneutral ist und auf unnötige Inhaltsstoffe verzichtet
PUR HAIR Water Wax Stylingwachs für mittleren Halt und Glanz Wasserbasierte Formel für flexible und natürliche Ergebnisse

Einzelne Produktvorstellungen

  • Syoss Haarwachs 3in1 Max Hold: Das Wachs ist schön weich und cremig. Es fällt uns damit sehr leicht, es in das Haar einzuarbeiten. Dort klumpt und klebt es nicht, hält die Frisur dennoch schön in Form und gibt ihr einen guten Halt. So können wir auch einzelnen Strähnen eine Richtung geben. Der Hersteller verspricht »keine Rückstände und kein Verkleben« bei »mega starkem Halt«.
  • Da‘ Dude Da‘ Wax: Das Wachs ist schön gelb-weiß cremig und weich. Damit lässt es sich hervorragend auf die Finger auftragen und gut portioniert in die Haare einstreichen. Der Geruch gehört mit zu dem besten, was wir aus der Geruchswelt für die männliche Zielgruppe testen durften. Angenehm kühl und frisch wie ein After Shave, dabei keineswegs unangenehm aufdringlich oder übertrieben intensiv.
  • Swiss-O-Par Kokos Haarwachs: Anders als die meisten anderen Haarwachse klebt es damit nicht im Geringsten, was schon angenehm beim Auftragen auf die Fingerkuppen ist und erst recht im Haar, das bei der Anwendung trocken sein sollte. Dort hält das Wachs relativ gut, etwas fester und strukturierter könnte es sicherlich sein. Dafür sind aber auch keine Rückstände in der Frisur zu spüren und es lässt sich leicht auswaschen.
  • American Crew Fiber: Das Wachs hat eine recht dicke Konsistenz, man nimmt eine Fingerspitze und wärmt sie in den Händen an. So lässt es sich gut in die Haare einarbeiten. Es klumpt nicht, hinterlässt keine Spuren und ist nicht zäh, allerdings klebt es ganz schön an den Händen und in den Haaren. Mit der Menge sollte man also wirklich behutsam umgehen.
  • Änglamark Mud Wax: Verteilen Sie eine erforderliche Menge Änglamark Haarwachs in den Handflächen und arbeiten Sie es in das Haar ein. Anschließend modellieren Sie die gewünschte Frisur.
  • PUR HAIR Water Wax: Sparsam im feuchten oder trockenen Haar verteilen und wie gewünscht stylen oder einfach lufttrocknen lassen für definierte, flexible Ergebnisse.

tags: #Haarwachs #ohne #Fett

Populäre Artikel:

Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen