Ätherische Öle für das Haarwachstum: Erfahrungen und Anwendung

Du willst schöne, volle Haare und eine gesunde Kopfhaut? Dann brauchst du ätherische Öle. So funktioniert die Aromatherapie für die Haare!

Aromatherapie für gesunde Haare

Du hast mit Haarproblemen wie Haarbruch oder Haarausfall zu kämpfen? Dann ist Aromatherapie die Lösung. Diese Methode gegen kaputtes, lebloses Haar entwickelte Eugenia Shaw, nachdem ihre Tochter eine Kopfhautinfektion erlitt, die dazu führte, dass sie über ein Drittel ihrer Haare verlor.

Der Grundsatz der Aromatherapie ist die Überzeugung, dass die Voraussetzung für schöne, kraftvolle Haare eine gesunde Kopfhaut ist. Das erzielt man am besten durch ätherische Öle. Sie werden topisch aufgetragen und von der Haut aufgenommen. Sie versorgen sie mit Feuchtigkeit und wirken antibakteriell, antiviral und antifungiell. Auf der Kopfhaut beugt das Problemen wie Schuppen, Entzündungen und Pickel vor.

Dahinter steckt der einleuchtende Gedanke, dass auch die Kopfhaut nur Haut ist und deshalb gepflegt werden muss, wofür sich die nährenden Wirkstoffe in ätherischen Ölen viel besser eignen als die schädlichen Chemikalien in Styling- und Pflegeprodukten. Positive Nebenwirkung: Das regt gleichzeitig das Haarwachstum an und verbessert die Haarstruktur.

Die besten ätherischen Öle für die Haare

Und welche ätherischen Öle eignen sich am besten zur Aromatherapie für Haare und Kopfhaut? Zu den wirkungsvollsten Ölen gehören Lavendel, Rosmarin, Kamille, Zedernholz, Salbei, Zitronengras und Minze. Lavendel, Rosmarin und Zedernholz helfen bei Haarausfall, da sie das Haarwachstum ankurbeln. So wachsen Haare schneller und dichter nach.

Salbei, Zitronengras und Minze sind wie ein Balsam für eine gereizte Kopfhaut, denn sie wirken entzündungshemmend, antiseptisch und reinigend. Und Kamille verhilft dir zu weichem, glänzendem Haar. Auch Ylang Ylang-Öl sorgt für schöne und gesunde Haare.

Hier ist eine Übersichtstabelle über die verschiedenen ätherischen Öle und ihre spezifischen Vorteile für das Haar:

Ätherisches Öl Vorteile
Lavendel Kurbelt das Haarwachstum an, antibakterielle und antimikrobielle Eigenschaften
Rosmarin Fördert das Haarwachstum, verleiht dem Haar Kraft
Thymian Behandlung fettiger Haare, verbessert den Blutkreislauf in der Kopfhaut
Salbei Verhindert Haarausfall, befreit das Haar von überschüssigem Talg und Schuppen
Pfefferminze Lindert Irritationen der Kopfhaut, reduziert die Talgproduktion
Zitronengras Stimuliert Haarfollikel, Prophylaxe gegen Haarausfall
Zedernholz Positive Wirkung bei Haarausfall, stimuliert die Haarfollikel
Teebaumöl Reguliert die Talgproduktion, reinigt das Haar, entzündungshemmende Wirkung
Melissenöl Befreit das Haar von Fett, fettigen Schuppen und Akne auf der fettigen Kopfhaut
Kamille Verhilft zu weichem, glänzendem Haar
Ylang Ylang Sorgt für schöne und gesunde Haare

Anwendung ätherischer Öle auf den Haaren

Ätherische Öle sind hochkonzentriert und sehr stark. Du brauchst nur wenige Tropfen davon, die du mit einem anderen Öl vermischst. Besonders eignen sich zum Beispiel Kokosöl, Jojobaöl und Olivenöl für die Haare. Die Mixtur dann auf der Kopfhaut einmassieren und auf den Längen verteilen.

Wollen Sie Ihrem Haar einen blendenden Glanz schenken, es nähren und ihm Feuchtigkeit spenden, sollten in Ihrer Haarkosmetik-Ausrüstung sicherlich die Haaröle nicht fehlen. Sie können zum Beispiel ätherische Öle wählen, die aber nicht wasserlöslich und daher immer mit Trägeröl zu lösen sind. Schauen wir uns einzelne Haaröle an und entdecken wir deren Wirkung.

Ätherische Öle werden aus verschiedenen Kräutern und Pflanzen extrahiert, die ihnen einzigartige Eigenschaften verleihen. Dank ihrer Wirkung und einem verhältnismäßig kleinen Risiko für Nebenwirkungen werden sie langfristig in der alternativen Medizin und östlichen Heilmethoden eingesetzt.

Diese Öle werden immer mit einem der unten angeführten Trägeröle gemischt bzw. verdünnt, weil die ätherischen Öle sonst äußert ergiebig sind, sehr intensiv duften und ihr Preis hoch ist. All das spricht dafür, dass sie nur stark verdünnt zum Einsatz kommen.

Spezifische Anwendung einiger ätherischer Öle:

  • Rosmarinöl: Vermischen Sie ein paar Tropfen Öl mit Kokosnuss- oder Olivenöl. Tragen Sie anschließen die Mischung auf die Kopfhaut auf und lassen Sie sie wenigstens 10 Minuten einwirken. Shampoonieren Sie zum Schluss sorgfältig das Haar. Im Idealfall sollte Rosmarinöl mindestens zweimal pro Woche zum Einsatz kommen.
  • Lavendelöl: Vermischen Sie ein paar Tropfen Lavendelöl mit drei Esslöffeln eines der Trägeröle und tragen Sie die Mischung auf die Kopfhaut auf und lassen Sie sie wenigstens 10 Minuten einwirken. Shampoonieren Sie zum Schluss sorgfältig das Haar. Sie können zu dieser Mischung einige Mal pro Woche greifen.
  • Thymianöl: Im Hinblick darauf, dass Thymianöl sehr stark ist, vermischen Sie maximal zwei Tropfen Öl mit zwei Esslöffeln Trägeröl. Lassen Sie die Mischung wenigstens 10 Minuten einwirken und shampoonieren Sie das Haar.
  • Salbeiöl: Vermischen Sie drei Tropfen Salbeiöl mit dem Conditioner oder einem Esslöffel beliebigem Trägeröl und lassen Sie es wenigstens 10 Minuten einwirken. Benutzen Sie Salbeiöl idealerweise mindestens 2-mal pro Woche.
  • Pfefferminzöl: Vermischen Sie zwei Tropfen Pfefferminzöl mit beliebigem Trägeröl. Massieren Sie die Mischung in die Kopfhaut ein, lassen Sie es 5 Minuten einwirken und shampoonieren Sie das Haar und behandeln Sie es mit dem Conditioner.
  • Zitronengrasöl: Vermischen Sie ein paar Tropfen Öl mit Ihrem Lieblingsshampoo oder -conditioner und massieren Sie die Mischung in die Kopfhaut ein.
  • Zedernholzöl: Vermischen Sie ein paar Tropfe Öl mit zwei Esslöffeln Trägeröl, massieren Sie die Mischung in die Kopfhaut ein und lassen Sie sie 10 bis 15 Minuten einwirken. Spülen Sie anschließend das Haar.

Haarmaske mit Teebaumöl:

Vermischen Sie zwei Esslöffel eines beliebigen Trägeröls mit zehn Tropfen Teebaumöl. Erwärmen Sie die Mischung im Topf und tragen Sie sie auf das Haar über dessen ganze Länge auf. Decken Sie anschließend das Haar mit einer Plastiktüte und wickeln Sie einen Handtuch-Turban. Lassen Sie die Mischung 20 Minuten einwirken, spülen Sie sorgfältig das Haar und shampoonieren sie es. Sie sollten das Haar mit diesem warmen Öl maximal 3-mal pro Woche verwöhnen. Passen Sie aber darauf auf, dass Sie das Öl nicht auf zu hohe Temperatur erwärmen, denn sonst könnte es Nährstoffe verlieren.

Trägeröle für ätherische Öle

Die Trägeröle sind Öle, die man mit anderen Zusätzen, zum Beispiel in Form von ätherischen Ölen, verbinden kann. Manchmal werden sie auch als Basisöle bezeichnet, weil sie bei der Herstellung von Kosmetik - egal ob für Haar oder Haut und Körper - häufig eine Basis bilden. Es gibt eine ganze Reihe von Trägerölen, sie unterscheiden sich durch Konsistenz, Dichte und auch durch ihre Wirkung.

  • Mandel- und Kokosnussöl: Diese Öle eignen sich zur Pflege der Haut und des Gesichts und überdies auch zur Behandlung des Haars. Aus Kokosnuss- sowie Mandelöl bereiten Sie einfach einen nähernden Öl-Umschlag fürs Haar zu und Sie können darin noch ätherische Öle einmischen, dank denen Ihr Haar schöner denn je sein wird.
  • Olivenöl: Es enthält zuträgliche Fettsäuren und pflanzliche Sterole und eignet sich als Trägeröl für Massage, Reinigungsmittel für das Gesicht und nicht zuletzt auch zur Pflege der Haare. Idealerweise ist natives Olivenöl extra zu wählen.
  • Arganöl: Es schenkt dem Haar natürliche Vitalität und Glanz, nährt und durchblutet die Haarwurzeln, wodurch es die Haarstruktur erneuert und kräftigt; Arganöl spendet dem Haar tiefgehend Feuchtigkeit und hinterlässt samtweiches Haar und hilft auch bei der Heilung der problematischen Kopfhaut.
  • Jojobaöl: Es schenkt dem Haar Weichheit und Glanz und umhüllt gespaltene Haarspitzen, sodass es wie natürliches Silikon wirkt. Es hat auch eine hervorragende Wirkung auf die Kopfhaut, kurbelt das Wachstum der Haare an und es ist möglich es als Öl-Umschlag für das ganze Haare oder nur gezielt auf die Haarspitzen anzuwenden. Jojobaöl schätzen auch Frauen, die mit schnell zerzausenden Haaren ringen, weil es das Entwirren erleichtert.
  • Rizinusöl: Es verbessert die Qualität der Haare und kräftigt sie. Rizinusöl senkt dank dem Rizinolsäure-Gehalt, der den pH-Wert der Kopfhaut auszugleichen hilft, das Risiko der Entstehung von Schuppen, gespaltenen Haarspitzen und Haarschädigungen. Lass es mindestens 20 Minuten einwirken oder über Nacht, bevor du es gründlich ausspülst. Massiere die Mischung sanft in deine Kopfhaut ein, um die Durchblutung zu fördern und das Haarwachstum anzuregen.

Rosmarinöl für die Haare

Rosmarinöl und Rosmarinwasser sind zwei beliebte natürliche Produkte, die häufig für die Haarpflege verwendet werden. Rosmarin öl für die haare ist ein konzentriertes Öl, das aus den Blättern und Blüten der Rosmarinpflanze gewonnen wird. Dieses ätherische Öl ist leicht gefärbt und enthält die aktiven Bestandteile, denen man positive Effekte auf Haar und Kopfhaut zuschreibt. Rosmarinöl für die haare ist bekannt dafür, die Durchblutung der Kopfhaut zu stimulieren, was das Haarwachstum unterstützen und bestehende Haarfollikel stärken kann.

Wenn du kein konzentriertes Öl verwenden möchtest, kannst du ganz einfach Rosmarinwasser als mildere Alternative herstellen. Rosmarinwasser ist eine verdünnte Form von rosmarin für die haare, die viele der gleichen positiven Eigenschaften enthält - jedoch in einer weniger intensiven Form. Um Rosmarinwasser herzustellen, werden frische Rosmarinzweige einige Minuten in Wasser gekocht. Nachdem das Wasser abgekühlt ist, wird es in eine Sprühflasche gefüllt und kann zur Kopfhautmassage oder als Haarspülung verwendet werden.

Es gibt tatsächlich wissenschaftliche Studien, die zeigen, dass rosmarin öl für die haare das Wachstum, die Haardichte und die Vorbeugung von Haarausfall unterstützen kann, wenn Kopfhautöl für das Haarwachstum in der Kopfhaut angewendet wird. Obwohl weitere Forschung notwendig ist, deuten bestehende Studien darauf hin, dass rosmarin haaröl vielversprechende Ergebnisse liefert - besonders dann, wenn es als Rosmarin gegen Haarausfall gezielt eingesetzt wird.

Rosmarin haaröl und Rosmarinwasser enthalten beide Rosmarinextrakt, das die Regeneration der Hautzellen unterstützt und das Gewebe stärkt. Dadurch wird die Durchblutung der Kopfhaut verbessert, was wiederum helfen kann, Haarausfall vorzubeugen und das Wachstum neuer Haare zu fördern.

Anwendung von Rosmarinöl:

Rosmarin öl für die haare kann auf verschiedene Arten eingesetzt werden, um das Wachstum zu fördern und die Gesundheit der Kopfhaut zu verbessern.

  1. Vermische 2-3 Tropfen Rosmarinöl mit zwei Teelöffeln eines neutralen Basisöls wie Jojobaöl. Trage die Mischung direkt auf die Kopfhaut auf und massiere sie ein. Es wird empfohlen, die Behandlung ein- bis zweimal pro Woche zu beginnen und die Häufigkeit zu erhöhen, sofern du keine Reizungen bemerkst.
  2. Wenn du feines oder dünnes Haar hast, kann die direkte Anwendung von Rosmarinöl dafür sorgen, dass es beschwert oder fettig wirkt. Stattdessen kannst du ein paar Tropfen Rosmarinöl zu deinem Shampoo oder Conditioner geben.
  3. Eine noch einfachere Möglichkeit ist es, Haarpflegeprodukte zu wählen, die bereits Rosmarinöl enthalten.

Denke daran, dass Geduld entscheidend ist. In einer Studie konnten die Teilnehmer erst nach etwa sechs Monaten regelmäßiger Anwendung von Rosmarinöl Verbesserungen feststellen. Da Haare durchschnittlich nur etwa 1 cm pro Monat wachsen, ist Kontinuität wichtig.

Die Anwendung von rosmarin öl für die haare richtet sich vor allem auf die Stärkung der Haarfollikel, nicht der Haarlängen. Daher eignet es sich für alle Haartypen. Auch coloriertes Haar kann es problemlos vertragen, da das Öl auf die Kopfhaut aufgetragen wird. Wenn du jedoch empfindliche Haut hast, solltest du vor der ersten Anwendung einen kleinen Hauttest durchführen.

Hier sind einige Tipps für die optimale Anwendung von Rosmarinöl:

  1. Wenn man rosmarin öl für die haare benutzt, erzielt man die besten Ergebnisse, wenn es ausschließlich auf die Kopfhaut aufgetragen wird. Es macht wenig Sinn, ein hochwertiges rosmarin haaröl zu kaufen, wenn man es nur in die Längen gibt - außer man möchte ein fettig wirkendes Finish.
  2. Lass das Öl mindestens eine Stunde einwirken, bevor du es ausspülst, damit es seine volle Wirkung entfalten kann.
  3. Achte darauf, ein biologisches, 100% natürliches rosmarin haaröl zu kaufen. Zusätze können die Wirkung reduzieren oder Reizungen verursachen. Ideal sind zertifizierte, silikonfreie Produkte.
  4. Teste das Öl zunächst an einer kleinen Stelle der Kopfhaut. Beginne mit einer Anwendung pro Woche und steigere dich auf zwei bis drei Anwendungen, sofern du es gut verträgst.
  5. Da rosmarin öl für die haare eine sehr starke Wirkung besitzt, brauchst du nur wenig davon.
  6. Regelmäßige Anwendung über mindestens sechs Monate ist notwendig, um eine sichtbare Verbesserung zu erreichen.

Rosmarinwasser selber machen:

Es ist sowohl einfach als auch schnell, ein eigenes Rosmarinöl herzustellen. Frische Rosmarinzweige werden in etwas Wasser gekocht und anschließend mehrere Stunden ziehen gelassen. Die fertige Flüssigkeit (Rosmarinwasser) kann bis zu zwei Wochen im Kühlschrank aufbewahrt werden. Da Rosmarinwasser eine deutlich mildere Form ist, fällt die Wirkung entsprechend schwächer aus. Es gibt bislang keine Studien, die die Wirkung von Rosmarinwasser allein belegen.

Zusätzliche Tipps für gesundes Haarwachstum:

  1. Gesundes Haar beginnt im Inneren. Deshalb lohnt sich die Einnahme hochwertiger Vitamine gegen Haarausfall.
  2. Rosmarin fördert die Durchblutung - und durch eine Kopfhautmassage kannst du diesen Effekt noch weiter intensivieren.
  3. Viele glauben, dass ihr Haar nicht richtig wächst - doch oft bricht es einfach ab, sobald es eine gewisse Länge erreicht hat. Besonders Färben, Bleichen, enge Frisuren oder häufiges Hitzestyling begünstigen Haarbruch. Verwende einmal pro Woche eine feuchtigkeitsspendende oder stärkende Haarmaske. Reduziere die Temperatur beim Styling und nutze vor dem Einsatz von Hitze immer ein Hitzeschutzspray.

Rosmarin für die haare ist eine natürliche Methode, um die Haargesundheit zu verbessern. Rosmarin haaröl enthält antioxidative und entzündungshemmende Inhaltsstoffe, die die Kopfhaut pflegen. Rosmarinöl stimuliert die Haarfollikel und kann dadurch zu dichterem, kräftigerem Haar beitragen. Studien zeigen, dass Rosmarinöl die Durchblutung steigern kann und dadurch rosmarin gegen haarausfall unterstützt. Die Wirkung setzt allerdings erst nach längerer Anwendung ein.

Du kannst ein paar Tropfen in Shampoo, Conditioner oder Haaröl mischen oder es mit einem Trägeröl direkt in die Kopfhaut einmassieren. Für beste Resultate 2-3 Mal pro Woche verwenden. Ja, es kann bei allen Haartypen angewendet werden - besonders verdünnt. Die meisten Nutzer berichten nach 2-3 Monaten über erste Verbesserungen. Nebenwirkungen sind selten.

Weitere ätherische Öle für das Haarwachstum

Neben Rosmarinöl gibt es noch weitere ätherische Öle, die das Haarwachstum fördern können:

  • Zedernholzöl: Dieses holzig-würzig duftende Öl ist in erster Linie für seinen beruhigenden Effekt bekannt. Darüber hinaus besitzt Zedernholzöl auch einen durchblutungsfördernden Effekt auf die Haarfollikel - das macht es als Wachstums-Booster so beliebt. Studien haben sogar nachgewiesen, dass das natürliche Öl gegen Alopecia Areata wirkt, einem besonders starken und kreisrunden Haarausfall.
  • Lavendelöl: Lavendelöl ist reich an Antixoidantien und auf die Weise sorgt es effektiv für eine gesunde Kopfhaut und starke Haarwurzeln. Zudem wird das Öl seit Jahrhunderten als antiseptisches und pilzhemmendes Haar-Tonikum eingesetzt. Schuppen und gerötete Stellen auf der Kopfhaut, die sonst das Wachstum der Haare verlangsamen, haben keine Chance.
  • Geraniumöl: Auch dem Geraniumöl wurde in einer Studie aus dem Jahr 2017 eine wachstumsfördernde Wirkung auf die Haare nachgewiesen. Während Rosmarin explizit die Haarwurzeln stimuliert, stärkt Geranium rundherum das Haar. Spliss und Haarbruch, die einer rapunzellangen Mähne im Weg stehen, wird somit effektiv vorgebeugt. Ein weiteres Plus des Geraniumöls: Es schenkt trockenem, stumpfem Haar neue Leuchtkraft und Geschmeidigkeit.
  • Pfefferminzöl: Ein ähnlicher Alleskönner in der Haar- und Kopfhautpflege ist das Pfefferminzöl: Es beruhigt trockene Kopfhaut und lindert Juckreiz, gleichzeitig kurbelt das ätherische Öl auch die Durchblutung an, es festigt die Haarfollikel und sorgt so für ein besseres Haarwachstum. Enorm wach macht es am frühen Morgen dank seines frischen Mentholgeruchs auch. Ebenso wie die anderen ätherischen Öle sollte Pfefferminzöl niemals unverdünnt und in konzentrierter Form auf die Haare aufgetragen werden.

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Weitere Aspekte für gesundes Haar

Es gibt viele Faktoren, die das Haarwachstum beeinflussen können. Hier sind einige zusätzliche Tipps:

  • Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Mineralien ist wichtig für gesundes Haar.
  • Entzündungen: Chronische Entzündungen im Körper können sich negativ auf das Haarwachstum auswirken.
  • Stress: Ein guter Umgang mit physischem und psychischem Stress ist wichtig.
  • Haarpflege: Vermeiden Sie Produkte mit Polymeren, Silikonen und anderen Inhaltsstoffen, die die Kopfhaut belasten können.

Ätherische Öle können eine wertvolle Ergänzung Ihrer Haarpflegeroutine sein. Durch die richtige Anwendung und Auswahl der Öle können Sie das Haarwachstum fördern, die Kopfhaut pflegen und für gesundes, glänzendes Haar sorgen.

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