Egal, ob deine Haare kurz oder lang sind, lockig oder glatt - das ideale Haarspray verspricht, jede Frisur bei jedem Wetter perfekt zu fixieren. Seit seiner Einführung ist Haarlack für viele ein unverzichtbares Hilfsmittel für das optimale Hairstyling geworden. Es wird als letzter Schliff auf die fertige Frisur aufgetragen, um einen langanhaltenden Halt zu gewährleisten. Im Inneren der Sprühdose verbirgt sich die geheimnisvolle Zusammensetzung des Haarlacks. Die Suche nach einem hochwertigen Produkt erfordert ein genaues Auge für bestimmte Merkmale.
Kaum ein Friseurbesuch endet ohne ein abschließendes Finish inklusive Haarspray oder anderer Styling-Produkte wie Schaumfestiger, Haarwachs oder Haargel. Wer viel Zeit und Liebe in sein Styling investiert, wünscht sich, dass es möglichst lange hält.
Egal ob kurzer oder langer, glatter oder stufiger Haarschnitt - mit dem richtigen Haarspray festigen Sie Ihre in Form gelegte Frisur und schützen sie gegen äußere Einflüsse wie Wind und Nässe. Haarsprays mit hochwertigen Inhaltsstoffen lassen sich rückstandslos ausbürsten und hinterlassen keinen störenden Grauschleier auf dem Haar.
Haarspray ummantelt das Haar wie ein stützendes Netz. Doch neben seinen formgebenden Eigenschaften punktet es mit weiteren Vorzügen: Je nach Formulierung spendet das beliebte Styling-Produkt Volumen, definiert lockiges Haar oder hüllt Ihre Frisur in edlen Glanz.
Flexibler, starker, extrastarker oder ultrastarker Halt - Haarsprays erhalten Sie in verschiedenen Festigungsgraden. Wer nach einem geeigneten Styling-Helfer für langes Haar sucht, findet mit Haarsprays für ein natürliches Ergebnis das perfekte Produkt. Für gestufte Trendfrisuren und mittellange Cuts empfehlen wir die Verwendung von Haarspray mit extrastarkem bis ultrastarkem Halt. Ob klassische Flasche mit Präzisionssprühkopf oder Haarspray mit Pumpzerstäuber - wählen Sie Ihre Favoriten aus dem breit gefächerten Sortiment von Schwarzkopf.
Während herkömmliches Haarspray darauf abzielt, die einzelnen Haare miteinander zu verbinden, wirken innovative Ansatzsprays wie ein natürlicher Booster für mehr Volumen. Diese Spray-Variante wird nicht im Ganzen über das Haar verteilt, sondern mit 20‒30 cm Abstand direkt in die Haaransätze gesprüht. Seidenproteine und Glycerin sorgen für einen weichen, geschmeidigen Griff, Pflanzenöle und Spezialpolymere verleihen dem Haar einen gesunden Glanz.
Neben Haarsprays mit parfümierten Rezepturen sind auch einzelne Produkte ohne zugesetzte Duftstoffe und Silikone erhältlich.
Das A und O bei der Verwendung von Haarspray ist die richtige Anwendung. Sprühen Sie das Haarspray aus etwa 30 cm Abstand auf die fertig gestylte Frisur.
Haarlack aus der Aerosoldose wird mithilfe eines Treibgases sehr fein auf das Haar aufgebracht. Wenn das Spray trocknet, bildet es auf der Haaroberfläche einen Film, der die einzelnen Haare miteinander verbindet und auf diese Weise ein vollkommen unsichtbares Haarnetz bildet.
In der Regel kommen heutzutage dabei sogenannte Präzisionssprühköpfe zum Einsatz. Sprühwinkel, Sprühstärke und Tröpfchengröße lassen sich so perfekt abstimmen, dass die Wirkstoffe auch aus einer kürzeren Entfernung relativ gleichmäßig verteilt werden können. Ein Aerosol ist übrigens ein Substanzgemisch aus einem gasförmigen Stoff und flüssigen beziehungsweise festen Bestandteilen, die sehr fein verteilt sind und eine Schwebfähigkeit besitzen.
Die wichtigsten Inhaltsstoffe von Haarlack sind Polymere, auch Mikroplastik genannt, sie dienen quasi als Filmbildner. Die im Spray enthaltenen Polymere sind auf der einen Seite zwar auswaschbar, auf der anderen Seite aber auch wasserabstoßend, sie haben also einen wichtigen Doppeleffekt. Trotzdem sind die Polymere nicht unumstritten.
Mikroplastik gelangt nämlich in kaum abschätzbaren Mengen in unsere Umwelt und auch in die Meere, wo die winzigen Partikel Hunderte von Jahren verbleiben. In den letzten Jahren sind jedoch zunehmend biologisch abbaubare, also „grüne“ Polymere in das Interesse der Öffentlichkeit gerückt. In der Regel übernimmt Ethanol im Haarlack die Rolle des Lösemittels, auch Wasser kann enthalten sein.
Auch Ceramide werden immer häufiger in Haarlacken eingesetzt. Das sind Lipide (Fette), die als eine Art Kittsubstanz die Schuppenschicht des Haares stärken. In Shampoos können sie brüchige Stellen im Haar reparieren, in Haarlacken haben sie eine wichtige Schutzfunktion. Eine weitere positive Wirkung hat Panthenol. Die Substanz wirkt feuchtigkeitsbindend und beruhigend. Haarlacke mit Panthenol lassen das Haar gesünder aussehen. Der Inhaltsstoff Vitamin E eignet sich besonders für trockenes und strapaziertes Haar.
Weitere mögliche Inhaltsstoffe von Haarstylingmitteln sind sogenannte Softener. Sie haben die Aufgabe, den Film auf dem Haar flexibel zu halten. Als Softener werden organische Stoffe bezeichnet, die in eine Kunststoffmatrix eingelagert werden, um die Elastizität zu erhöhen.
Als Feuchthaltemittel kommen beispielsweise Glycerin oder Sorbitol in Haarstylingmitteln zum Einsatz. Glycerin ist bei Raumtemperatur eine farblose, geruchlose und zähe Flüssigkeit, die süßlich schmeckt. Die Substanz ist außerdem Grundbaustein jeden Fettes. Glycerin verhindert das Austrocknen der Produkte, indem es Wasser bindet. Sorbitol oder Sorbit ist bekannt als Zuckeraustauschstoff, dient aber auch als Feuchthaltemittel, da es hygroskopische Eigenschaften besitzt. Sorbit zieht Wassermoleküle an. Kosmetika schützt es so vor dem Austrocknen.
Lichtschutzfiltersubstanzen schützen einerseits die natürliche Haarfarbe sowie andererseits die in Haarpflege und -stylingprodukten eventuell enthaltene Farbstoffe vor Lichteinwirkung schützen und beugen damit Farbveränderungen vor. Die UV-Strahlen der Sonne können Farbstoffe zersetzen. UV-Absorber, insbesondere im Rot- und Blaubereich, sorgen für eine Farbstabilisierung.
Weitere Inhaltsstoffe können sein: Feuchtigkeitsspeicher wie Jojoba-Öl oder Thermoschutz wie Provitamin B5. Sie sorgen für mehr Feuchtigkeitsspeicher-Vermögen, Glanz und gute Kämmbarkeit bzw. bewahren das Haar vor Struktur- und Hitzeschäden beim Stylen etwa mit dem Glätteisen.
Generell unterscheidet man bei Haarlacken sechs Haltegrade. Die Grade 1 und 2 bieten einen sehr leichten Halt und werden in erster Linie verwendet, um das sogenannte „Fliegen“ zu verhindern. Die Haltegrade 3 und 4 geben auch Locken einen guten Halt, ohne jedoch zu verkleben. Für aufwendige Hochsteckfrisuren und besonders kreative Styling-Ideen eignen sich Haarlacke mit dem Haltegrad 5, während der Haltegrad 6 schon nicht mehr als Haarspray, sondern als Haarlack bezeichnet wird.
Darüber hinaus gibt es spezielle Haarlacke, die aufgrund ihrer Zusammensetzung besonderen Anforderungen gerecht werden.
Herkömmliche Haarsprays versprechen zwar starken Halt, kommen aber oft mit einem Cocktail an Chemikalien daher, die mehr schaden als nützen. Zu den problematischen Inhaltsstoffen gehören PFAs, Phthalate, Parabene, Formaldehyd-Abspalter und Siloxane.
Während konventionelle Haarpflegeprodukte zwar das Aussehen deiner Haare verbessern können, riskierst du damit möglicherweise Hormonstörungen, Allergien oder noch schwerwiegendere gesundheitliche Probleme. Die gute Nachricht ist, dass es mittlerweile gesündere Optionen gibt - von Trockenshampoos bis hin zu Haarpflegeprodukten.
Einige Haarsprays bieten jedoch einen Mittelweg: Sie enthalten wenige synthetische Inhaltsstoffe für stärkeren Halt, verzichten aber auf die schädlichsten Substanzen. "Die besten" vs. "Sehr gute" schadstofffreie Haarsprays: Diese Optionen enthalten geringe Mengen milder synthetischer Stoffe, Natriumbenzoat oder Quats (quartäre Ammoniumverbindungen) in begrenzten Mengen.
Naturkosmetik Haarsprays setzen deine Gesundheit und die Umwelt an erste Stelle und bieten ein weicheres, natürlicheres Finish.
Einige als "sehr gut" bewertete Haarsprays enthalten Inhaltsstoffe wie D-Limonen, Linalool und Citronellol, die bei manchen Anwendern allergische Reaktionen oder Empfindlichkeiten auslösen können. Es enthält Kaliumsorbat, ein relativ sicheres Konservierungsmittel, solange es nicht mit Natriumbenzoat kombiniert wird.
In allen 20 Haarsprays stecken Harze oder Polymere als Filmbildner, sie erhalten dafür Minuspunkte. Sprays mit Treibmittel werteten wir stärker als Pumpsprays ab, denn sie erzeugen eine viel größere Zahl von Tröpfchen, die lungengängig sind. Während bei den von uns untersuchten Pumpsprays mit sechs Pumpstößen in drei Sekunden durchschnittlich 53.000 Partikel in einen Liter Luft gingen, waren es bei den Treibgassprays im Schnitt 350.000 Partikel.
Für Gehalte des Vergällungsmittels Diethylphthalat gab es acht Mal Punktabzug. Alle Haarsprays sind stark parfümiert, in fünf Fällen jedoch mit den Duftstoffen Eichenmoos, Hydroxycitronellal oder Lyral. Diese Substanzen verursachen relativ häufig Kontaktallergien mit unangenehmen Hautrötungen, Juckreiz und Pusteln.
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