Trockene Haare? Omas Hausmittel für die Haarpflege!

Trockene Haare sehen nicht nur unschön aus, sondern fühlen sich auch spröde und ungesund an. Was wir wollen sind gesunde, gepflegte und natürlich glänzende Haare. Zum Glück gibt es viele bewährte Hausmittel, die schon unsere Omas kannten und die auch heute noch helfen können.

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Ursachen für trockene Haare

Wenn du trockene Haare und vielleicht sogar auch eine trockene Kopfhaut hast, kann das viele Gründe haben. Meist ist der Grund eine dieser häufigen Ursachen oder eine Kombination aus mehreren von ihnen:

  • Gestörte Talgdrüsen: Haben unsere Talgdrüsen auf der Kopfhaut nicht ausreichend Fett, können sie unsere Kopfhaut und somit auch unsere Haare nicht mit ausreichend Feuchtigkeit versorgen. Schuppige Kopfhaut und spröde Haare können die Folge sein.
  • Heißes Styling: Tägliches Föhnen, Glätten und das Verwenden von anderen Styling-Geräten verlangt unseren Haaren einiges ab. Auf Dauer kann die ständige Hitze ihnen Feuchtigkeit entziehen und sie sichtbar und spürbar austrocknen.
  • Falsche Pflegeprodukte: Wer bei der Wahl seiner Pflegeprodukte wie Shampoo und Conditioner nicht auf die Bedürfnisse der Haare eingeht, kann ihnen damit regelrecht schaden. Aggressive Produkte, die beispielsweise viel Fruchtsäure enthalten, können die Fett- und Schutzbarriere von ohnehin trockenen Haaren zerstören und ihnen noch mehr Feuchtigkeit entziehen.
  • Umwelteinflüsse: Äußere Umwelteinflüsse wie trockene Heizungsluft oder Sonnenstrahlen können unseren Haaren Feuchtigkeit entziehen.

Hausmittel gegen trockene Haare aus Omas Zeiten

In der Drogerie oder beim Friseur findest du natürlich für jedes noch so kleine Haarproblem das passende Produkt. Doch manchmal können wir es uns noch viel einfacher machen, indem wir auf bewährte Hausmittel zurückgreifen. Dafür brauchst du nicht extra Geld ausgeben und kannst trotzdem mit einem Sofort-Effekt rechnen.

1. Kokosöl

Kokosöl ist nicht nur in der Küche eine Bereicherung, sondern sollte bei trockenen Haaren auch einen festen Platz in der Dusche haben. Das duftende Öl wirkt antibakteriell, steckt voller Vitamin E und kann einen leichten Schutzfilm über die Haare legen. So werden deine Haare nicht nur mit Feuchtigkeit versorgt, sondern auch vor äußeren Umwelteinflüssen geschützt. Du kannst es zum Beispiel statt einer Spülung nach dem Waschen deiner Haare anwenden. Einfach eine kleine Menge in den Händen weich werden lassen, in die Haare einmassieren und dann kurz mit Wasser ausspülen. Die Haare duften danach leicht nach Kokos und haben einen wunderbar natürlichen Glanz.

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2. Olivenöl

Olivenöl gehört nicht nur in die Küche. Denn es versorgt die Haare nicht nur direkt mit Feuchtigkeit, sondern bewahrt sie auch davor, sie allzu schnell wieder zu verlieren. Wenn du trockene und spröde Spitzen hast, kannst du nach dem Waschen der Haare etwas Olivenöl in die Spitzen einmassieren. Lass das Ganze über Nacht einwirken und wasche es am nächsten Morgen mit einem sanften Shampoo wieder aus. Du wirst sofort sehen, dass die kleine Spitzenkur deinen Haaren sehr gutgetan hat.

3. Eigelb

So manch eine Oma schwört auf dieses Rezept: Nämlich eine natürliche Haarkur mit Eigelb. Die enthaltenen Fette, Proteine und Vitamine sollen das Haar pflegen und für eine Extra-Portion Glanz sorgen. Vermenge dazu ein Eigelb mit 2 EL warmem Olivenöl und einem TL Honig. Massiere das Ganze in die feuchten Haare ein und lass es für mindestens 30 Minuten einwirken. Mit einem Shampoo auswaschen und fertig!

4. Saure Rinse mit Apfelessig

Unsere Großmütter kennen nicht nur die besten Rezepte für Apfelkuchen, sie wissen auch, wie man Haare mit einfachen Zutaten pflegt. Wenn Sie sich mehr Glanz wünschen, sind Spülungen mit bewährten Hausmitteln ideal. Apfelessig ist ein wahres Multitalent. Einer der größten Vorteile von Apfelessig ist seine Fähigkeit, den pH-Wert der Kopfhaut zu regulieren. Viele Haarpflegeprodukte und Umwelteinflüsse können diesen Wert stören, was oft zu trockenem, sprödem Haar und juckender Kopfhaut führt. Apfelessig hilft, den pH-Wert zu normalisieren und das natürliche Gleichgewicht der Kopfhaut wiederherzustellen.

Um eine Essigspülung ganz leicht zuhause herzustellen, brauchst du nichts weiter als etwas Essig und kaltes Wasser. Gib dazu 1-2 Esslöffel Apfelessig in einen Liter kaltes Wasser. Gieße die Mischung nach der Verwendung von Shampoo über deine Haare. Nicht ausspülen, sondern nur vorsichtig ausdrücken und mit einem Handtuch die überschüssige Feuchtigkeit aufnehmen.

5. Honig

Honig soll in der Haarpflege, genauso wie in der Naturheilkunde, ein wahres Wundermittel sein. Bei der Pflege eurer Haare kann Honig helfen, das Haarwachstum anzuregen. Durch den hohen Zuckergehalt bindet er Feuchtigkeit und versorgt die Haarwurzeln dadurch optimal, sodass das Haarwachstum angeregt werden kann.

Für eine Honig Haarkur könnt ihr 1-3 Esslöffel Honig mit einigen Tropfen Olivenöl vermengen. Die Honig-Olivenöl Mischung im gesamten Haar gut verteilen und dann mit einem Handtuch oder Frischhaltefolie umwickeln. Durch die entstehende Wärme kann die Haarmaske besser einwirken.

6. Bierspülung

Schon zu Omas Zeiten war die Bierspülung ein ultimatives Mittel, um die Haare zuhause zu stärken und in Form zu halten. Tatsächlich eignet sich Bier auch zur Haarpflege und nicht nur zum trinken. Hopfen, Malz und Gerste beinhalten viele Vitamine und Nährstoffe, die sich positiv auf das Aussehen eurer Haare auswirken können.

Für eine Bierspülung, die eure glanzlosen und stumpfen Haare wieder zum Strahlen bringt, greift ihr am besten zu einer Flasche warmes Bier. Einfach über die Haare gießen und in die Kopfhaut einmassieren. Kurz einwirken lassen und am wichtigsten: gründlich ausspülen.

Weitere Tipps für gesunde Haare

  • Richtiges Bürsten: Regelmäßiges Bürsten regt die Durchblutung der Kopfhaut an, entfernt Schmutz und verteilt das natürliche Sebum im Haar, was für einen gesunden Glanz sorgt.
  • Weniger Hitze: Vermeide übermäßiges Föhnen, Glätten und Lockenstab.
  • Gesunde Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Vitaminen und Mineralstoffen ist wichtig für gesunde Haare.

Umwelteinflüsse, falsche Produkte oder heißes Styling, sie alle sorgen für trockene Haare. Hausmittel können aber im Handumdrehen helfen und deinen Haaren auf natürliche Weise Pflege schenken und zu Glanz verhelfen.

Hausmittel gegen Haarausfall?

Wenn die Haare vermehrt ausfallen, ist das für viele Menschen eine große Belastung - egal, ob Frau oder Mann. Plötzlich liegen kleine Haarbüschel auf dem Kopfkissen, in der Dusche oder hängen an der Bürste. Neben medizinischen Behandlungen ist die Vielfalt von Omas Hausmitteln gegen Haarausfall groß. Doch wie effektiv sind sie?

„Eine Wirkung von Hausmitteln bei Haarausfall zu erwarten, ist trügerisch“, sagt Haarexpertin Prof. Dr. Natalie Garcia Bartels. Hausmittel fördern maximal die Haargesundheit und das Wachstum gesunder Haare. „Haarausfall hat jedoch viele Ursachen, sollte immer fachärztlich abgeklärt und gezielt behandelt werden", betont die Expertin. Wer zunächst nur Hausmittel verwende, verliere womöglich wertvolle Zeit. Denn bei der Behandlung von Haarausfall gelte: Je früher die Ursache behandelt werde, desto besser.

Einige Hausmittel gegen Haarausfall

  • Kokosöl, Rizinusöl und Arganöl: Sorgen für mehr Glanz, indem sie das Haar ummanteln und so vor Bruch schützen.
  • Eier: Die im Ei enthaltenen Proteine und Fette sind gut für die Haarpflege geeignet.
  • Aloe vera: Lindern Sie Reizungen und Juckreiz bei trockenen Kopfhautschuppen.
  • Zwiebelsaft: Kann die Durchblutung der Kopfhaut verbessern und so das Haarwachstum eventuell fördern soll. Sie können ihn verdünnt direkt auf die Kopfhaut auftragen.
  • Apfelessig: Er hilft, den pH-Wert der Kopfhaut auszugleichen, und kann eine juckende, schuppige Kopfhaut beruhigen und lindern.
  • Basilikum: Kann die Durchblutung der Kopfhaut fördern. Außerdem wirkt Basilikum entzündungshemmend und antibakteriell.
  • Kräutertees: Rosmarin- und Brennnesseltee werden seit langer Zeit antioxidative und durchblutungsfördernde Effekte zugeschrieben.
  • Grüner Tee: Ist reich an Antioxidantien und Polyphenolen, die sich positiv auf die Gesundheit der Kopfhaut auswirken können. Die enthaltenen Catechine wirken entzündungshemmend.

Wichtig: Wenn Sie nach ein paar Tagen jedoch keine Besserung spüren oder die Beschwerden zunehmen, lassen Sie dies immer fachärztlich abklären. Suchen Sie auch dann ärztliche Hilfe, wenn Sie plötzlich starken Haarausfall oder kahle Stellen bemerken."

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