Feuchtigkeitsspendende Haarmasken zum Selbermachen: Natürliche Rezepte für gesundes Haar

Kennst Du das Gefühl, wenn Du Dir über Deine Haare fährst und an den Fingerspitzen schon merkst, wie trocken Deine Locken oder Afrohaare sind? Damit bist du nicht allein! Deswegen möchte ich Dir heute einen kleinen Einblick geben, warum wir überhaupt trockene Locken und Afrohaare bekommen - und natürlich zeige ich Dir, was wir dagegen tun können.

Zuerst einmal das Grundlegendste: Unsere Haare bestehen zu 10 % aus Wasser, Pigmenten und Lipiden. Die restlichen 90 % sind das körpereigene Protein Keratin. Es ist als Eiweißbaustein der Grundbestandteil unserer Haare. Wenn dieses Protein nun langfristig durch die verschiedensten Faktoren geschädigt wird, entstehen Risse in der Struktur der Schuppenschicht. Diese offenen Stellen führen dann dazu, dass Deine Locken und Afrohaare an Feuchtigkeit und Geschmeidigkeit verlieren. Sie fühlen sich spröde an, es kann zu Spliss und Haarbruch kommen.

Um das zu ändern, ist es wichtig, zu wissen, welche Faktoren Deine Locken und Afrohaare schädigen können. Denn nur so kannst Du dagegen vorgehen und sogar vorbeugen.

Schädliche Faktoren für Locken und Afrohaare

  • 🔥 Hitze & Kälte ❄️: Föhn, Glätteisen und warme Heizungsluft schädigen Dein Haar. Daher nutze unbedingt ein Hitzeschutzspray. Doch auch hohe Sommertemperaturen können Deinem Haar Feuchtigkeit entziehen.
  • 🚿 Häufiges Waschen: Deine Kopfhaut produziert Talg, der Deine Locken und Afrohaare umhüllt und ihnen Glanz verleiht.
  • 🎨 Färben: Ständiges Färben kann Deine Locken und Afrohaare auf Dauer schädigen und austrocknen. Denn die Chemikalien in den Färbemitteln verändern die Haarstruktur, damit die Farbe überhaupt in Deine Hare eindringen kann.
  • 🥗 Nährstoffmangel: Die richtige Ernährung und Versorgung mit ausreichend Nährstoffen sind essenziell für Deine gesunden Locken und Afrohaare.

Mit feuchtigkeitsspendenden Produkten und Kuren gibst Du Deinen Haaren ihre Kraft zurück. Du stärkst ihre Struktur, damit sich die entstandenen Risse wieder schließen und die Schäden behoben werden können. Daher solltest Du Deine Haare regelmäßig pflegen. Mit schnellen SOS-Kuren gibst Du Deinen Locken einen Feuchtigkeits-Boost!

Möchten Sie Ihren Haaren eine intensive Pflege gönnen, ohne viel Geld im Drogeriemarkt auszugeben? Hier ist die Lösung: Probieren Sie unsere einfachen Rezepte für Haarkuren zum Selbermachen aus! Diese Kuren dringen tief ins Haar ein und stärken es von innen heraus, für ein strahlend frisches Aussehen.

Warum DIY-Haarkuren?

  • Sie wissen genau, was drinsteckt: Keine künstlichen Konservierungsstoffe und Duftstoffe.
  • Sie können die Haarkur auf die speziellen Bedürfnisse Ihrer Haare anpassen.
  • Sie sind kostengünstig und umweltfreundlich.

Grundlegende Zutaten für DIY-Haarkuren

Für eine effektive Haarmaske kannst du natürliche Zutaten wie Aloe Vera, Kokosöl, Honig, Avocado, Heilerde und Olivenöl verwenden. Diese Hausmittel sind ideal, um Feuchtigkeit zu spenden und das Haar zu stärken. Besonders bei einer Aloe Vera Haarmaske selber machen, solltest du Zutaten wie Kokosöl und Honig verwenden, um deinem Haar die nötige Feuchtigkeit zu geben.

🌰 Arganöl: Es schließt die Feuchtigkeit ein, lässt Deine Haare weich werden und glänzen.

🍯 Honig verhindert das Austrocknen Deiner Haare, indem er die Feuchtigkeit bindet. Honig ist eine natürliche Wunderwaffe gegen trockenes Haar, da er Feuchtigkeit spendet und die Haarstruktur revitalisiert.

🥚 Eier sind ebenfalls ideal für selbstgemachte Haarkuren, da ihre Proteine der Haarstruktur ähnlich sind und helfen, trockenes und brüchiges Haar zu reparieren.

Für fettiges Haar sind selbstgemachte Haarkuren eine hervorragende Lösung. Besonders effektiv ist Meersalz, das entfettend wirkt. Eine weitere wirksame Haarkur für fettiges Haar erfordert etwas mehr Aufwand, aber die Ergebnisse sind es definitiv wert.

DIY-Haarmasken für verschiedene Haartypen

Die Auswahl der Zutaten für eine Haarmaske hängt stark von deinem Haartyp und deinen Bedürfnissen ab.

Haarmaske für Locken

Wenn du eine Haarmaske für Locken selber machen möchtest, solltest du stärkende Zutaten wie Avocado oder Protein verwenden. Lockiges Haar benötigt spezielle Pflege, um die Locken zu definieren und Frizz zu reduzieren. Eine Haarmaske Locken selber machen kannst du, indem du Olivenöl mit Avocado mischst. Diese Mischung liefert Feuchtigkeit und hält die Locken weich und geschmeidig. Lass die Maske etwa 30 Minuten einwirken und wasche sie dann gründlich aus. Eine gute Haarmaske selber machen für Locken sorgt dafür, dass die Locken ihre Form behalten und gleichzeitig gepflegt werden.

Haarmaske für fettige Haare

Für fettige Haare empfiehlt sich eine Heilerde Haarmaske selber machen mit Heilerde. Um eine Haarmaske gegen fettige Haare selber machen zu können, kannst du Heilerde mit Wasser und einigen Tropfen Rosmarinwasser vermischen. Diese Mischung hilft, überschüssiges Öl zu absorbieren und die Kopfhaut gründlich zu reinigen. Trage die Maske auf das feuchte Haar auf und lasse sie etwa 20 Minuten einwirken, bevor du sie gründlich ausspülst. Diese Methode ist ideal, wenn du eine Haarmaske selber machen fettige Haare möchtest.

Haarmaske für trockene Kopfhaut

Bei trockener Kopfhaut sind Hausmittel wie eine Haarmaske selber machen Honig oder Haarmaske selber machen Olivenöl besonders effektiv. Eine Haarmaske selber machen trockene Kopfhaut bietet zusätzliche Pflege für stark geschädigtes Haar. Für eine Haarmaske selber machen trockene Kopfhaut kannst du Kokosöl und Honig mischen. Diese Kombination spendet intensive Feuchtigkeit und pflegt das Haar tiefgehend. Eine Haarmaske Feuchtigkeit selber machen ist besonders wichtig für trockenes Haar und trockene Kopfhaut. Mische die beiden Zutaten in gleichen Teilen und lasse die Maske mindestens 30 Minuten einwirken oder über Nacht, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Eine Haarmaske selber machen Honig bietet deinem Haar die nötige Feuchtigkeit, um wieder gesund auszusehen.

Haarmaske für gefärbtes Haar

Für gefärbtes Haar ist es wichtig, eine Maske zu wählen, die die Farbe schützt und das Haar stärkt. Eine Haarmaske für blondiertes Haar selber machen kann durch die Kombination von Aloe Vera und Avocado besonders vorteilhaft sein. Diese Mischung hilft, die Farbe zu erhalten und das Haar zu regenerieren. Trage die Maske auf das feuchte Haar auf und lasse sie 20 bis 30 Minuten einwirken, bevor du sie gründlich ausspülst.

Haarmaske gegen Haarausfall und Schuppen

Wenn du eine Haarmaske gegen Haarausfall selber machen möchtest, kannst du Rosmarinwasser und Kokosöl kombinieren, um die Durchblutung der Kopfhaut zu fördern und die Haarwurzeln zu stärken. Eine Haarmaske gegen Schuppen selber machen gelingt am besten mit Aloe Vera und ein paar Tropfen Teebaumöl.

Haarmaske für dickes Haar

Für dickeres Haar kannst du eine Haarmaske mit Leinöl oder Protein selber machen, um das Haar zu stärken und ihm mehr Volumen zu verleihen. Eine Kaffee Haarmaske selber machen kann zusätzlich Glanz verleihen und die Haarfarbe auffrischen.

Anwendung von DIY-Haarkuren

Vor der Anwendung jeder Haarkur empfehle ich Dir, Deine Locken mit meinem festen Shampoo zu reinigen, um Deine Haare restlos von möglichen Produktablagerungen zu befreien. Dadurch sind Deine Locken anschließend besonders aufnahmefähig für eine Kur. Für alle Kuren empfiehlt sich ein Kopfwickel mit einem Handtuch. Dazu eignet sich auch mein Turbanhandtuch aus Bio-Baumwolljersey.

Wie oft sollten Haarkuren gemacht werden? Bitte nur 1- bis 2-mal wöchentlich, sonst trocknen Kopfhaut & Locken aus.

Wie sollte die Haarkur aufbewahrt werden? Immer im Kühlschrank!

Wie lange ist sie ohne Konservierungsstoffe haltbar? Gekühlt ist Deine DIY-Haarkur nicht länger als eine Woche haltbar.

Wie bekomme ich Zutaten für meine DIY-Haarkuren für trockene Locken und Afrohaare? Du findest die Zutaten in jedem Supermarkt und online.

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Spezielle DIY-Haarkur-Rezepte

Avocado-Haarmaske

Haartyp und Wirkung: Du willst trockenes, glanzloses Haar zum Strahlen bringen? Dann empfehlen wir dir, eine Feuchtigkeitsmaske mit Avocado für deine Haare selber zu machen. Die Frucht ist ein echtes Superfood - auch für deine Mähne. Denn sie enthält viele ungesättigte Fettsäuren, Antioxidantien und Vitamine, die dein Haar mit jeder Menge Feuchtigkeit versorgen.

Zutaten:

  • ½ reife Avocado
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Teelöffel Zitronensaft

Anleitung:

  1. Schneide eine Avocado auf und entferne den Kern. Verwende eine möglichst reife Avocado, sie lässt sich leichter verarbeiten.
  2. Löse das Fruchtfleisch mit einem Esslöffel heraus und zerdrücke es mit Hilfe einer Gabel, bis es cremig ist.
  3. Gib anschließend das Öl und den Zitronensaft hinzu und verrühre die Zutaten miteinander.
  4. Wenn die Konsistenz streichfähig ist, ist deine selbstgemachte Avocado-Haarmaske fertig. Gib sie auf die trockenen Längen und Spitzen deiner Haare und massiere sie sanft ein. Spare den Haaransatz und deine Kopfhaut dabei aus. Diese Partien sind durch deine natürliche Talgproduktion meist schon gut durchfeuchtet und sehen durch den hohen Ölgehalt der Maske schnell fettig aus.

Aloe-Vera-Haarmaske

Das Gel der Aloe Vera Pflanze verfügt über mehr als zweihundert bekannte Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel Salizylsäure und die Vitamine A, C und E. Damit ist die Pflanze ein echter Booster für dein Haar. Aufgrund der antibakteriellen Eigenschaften der Salizylsäure wirkt eine Haarmaske mit Aloe Vera beruhigend und kann Hautirritationen vorbeugen. Außerdem regt sie die Durchblutung an und spendet jede Menge Feuchtigkeit. Damit eignet sich Aloe Vera für alle Haartypen, aber vor allem auch für trockenes Haar sowie für sensible Kopfhaut.

Anleitung:

  1. Schneide ein großes Blatt einer Aloe-Vera-Pflanze ab. Wenn du selbst keine Pflanze hast, findest du die frischen Blätter auch in einem gut sortierten Bioladen oder du kaufst das Gel direkt. Verwendest du die Pflanze, extrahierst du ihr Gel zunächst.
  2. Entferne dafür mit einem Messer die dicke grüne Schale des Blatts vollständig. Was dann zurückbleibt, ist das gewünschte Gel. Gemeinsam mit Kokosnussöl und Honig gibst du es in einen Mixer. Alternativ kannst du die Zutaten auch mit einem Pürierstab zerkleinern, bis eine zähflüssige Masse entsteht.
  3. Verteile deine Aloe-Vera-Haarkur auf deinen Haaren. Da besonders gereizte oder schuppige Kopfhaut von der beruhigenden Wirkung profitiert, kannst du sie bei Bedarf auch dort sanft einmassieren.
  4. Spüle die Haarmaske nach etwa zwanzig Minuten Einwirkzeit mit ein wenig Shampoo aus.

Kokosöl-Haarmaske

Deine Haare wirken trocken und strohig? Dann probiere die nährende Wirkung einer intensiven Haarmaske zum Selbermachen. Kokos- und Olivenöl nähren kaputtes Haar und schenken ihm neue Kraft. Das liegt an dem hohen Anteil gesättigter Fettsäuren, die deinem Haar wertvolle Feuchtigkeit spenden. Darüber hinaus umschließt ihr Fett jedes einzelne Haar. Diese Schutzhülle sorgt sofort für ein weiches, geschmeidiges und glattes Gefühl. Mit ihrem hohen Gehalt an Antioxidantien fördern Kokos- und Olivenöl den Eigenschutz deines Haares gegen Umwelteinflüsse wie UV-Strahlung und Luftverschmutzung. Pur oder als Haarkur zum Selbermachen - Kokosöl und Olivenöl pflegen dein Haar in nur wenigen Minuten.

Anleitung:

  1. Erwärme das Kokosnussöl in einem Wasserbad oder in der Mikrowelle, bis es flüssig ist. Gib dann den Honig dazu und lasse ihn ebenfalls kurz warm werden.
  2. Rühre dann das Olivenöl unter und lass alles kurz abkühlen. Alternativ kannst du auch auf den Honig verzichten und ausschließlich geschmolzenes Kokosöl oder Olivenöl in die Längen und Spitzen deiner Haare geben.
  3. Ganz gleich für welche Option du dich entscheidest - spare den Ansatz deiner Haare bei dieser Haarmaske im DIY-Style besser aus. Er kann sonst schnell fettig wirken.
  4. Lass die Kur mindestens fünfzehn Minuten oder als besonders intensive Leave-in-Pflege sogar über Nacht einwirken.

Joghurt-Haarmaske

Ist dein Haar trocken und brüchig, helfen Proteine, es wieder aufzubauen und zu stärken. Keratin ist beispielsweise ein Protein, das maßgeblich für kräftiges Haar verantwortlich ist und sich daher in zahlreichen Pflegeprodukten findet. Das in Joghurt enthaltene Milcheiweiß ähnelt Keratin besonders und ist daher eine geeignete Basis für eine Haarmaske zum Selbermachen. Seine Wirkung: Es kann die Haarstruktur kräftigen und kleinere Schäden reparieren. Darüber hinaus enthält Joghurt zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe, die dein Haar pflegen. Eine proteinreiche Haarkur mit Joghurt und Olivenöl machst du ganz einfach selbst. Mische dafür den Joghurt mit den restlichen Zutaten, also dem Olivenöl und einem Teelöffel Honig. Die cremige Mischung gibst du nun auf dein Haar und massierst sie sanft ein. Nach etwa zwanzig Minuten Einwirkzeit spülst du sie mit ein wenig Shampoo aus. Achtung: Meide vor allem im Sommer direkte Sonneneinstrahlung, während du deine Maske aufgetragen hast.

Ei-Haarmaske

Haartyp und Wirkung: Eine Haarmaske mit Ei selber zu machen, mag zunächst ungewöhnlich wirken, aber sie bietet vor allem feinem und beanspruchtem Haar eine starke Pflegewirkung. Denn Eigelb hat einen hohen Fettgehalt. Daher versorgt es dein Haar mit jeder Menge Feuchtigkeit. Das enthaltene Lecithin wirkt rückfettend und schützt es zudem vor dem Austrocknen. Vitamin A kräftigt das Haar und gibt so vor allem feinem Haar Volumen und Fülle.

Zutaten:

  • 1 bis 2 Eier je nach Haarlänge
  • Saft einer Zitrone
  • 1 Teelöffel Honig

Anleitung:

  1. Schlage ein bis zwei frische Eier auf und gib sie in eine Schüssel. Bei kurzem bis mittellangem Haar genügt in der Regel ein Ei. Gib anschließend den Saft einer Zitrone sowie einen Teelöffel Honig hinzu und rühre die Mischung mit einer Gabel gut durch, bis alles vermengt ist.
  2. Verwende die Maske am besten sofort, damit das Ei noch ganz frisch ist. Feuchte deine Haare dafür zunächst an und verteile die selbstgemachte Haarkur gleichmäßig darauf. Massiere die Ei-Mischung ein und lass sie etwa zehn bis fünfzehn Minuten wirken.
  3. Spüle sie dann mit lauwarmem Wasser und etwas Shampoo aus. Achte darauf, dass das Wasser weder zu heiß noch zu kalt ist.

Allgemeine Tipps zur Anwendung von DIY-Haarmasken

  • Vorbereiten: Kämme deine Haare als erstes ordentlich durch. So stellst du sicher, dass sich keine Knoten darin befinden und du die Haarkur gleichmäßig verteilst. Lege dann ein Handtuch um deine Schultern, damit deine Kleidung sauber bleibt. Denn manche der selbstgemachten Haarmasken sind relativ flüssig.
  • Anrühren: Verwende für deine Haarmasken immer frische Zutaten.
  • Erwärmen: Erwärme deine Haarmaske vor der Anwendung kurz. Wärme aktiviert die Inhaltsstoffe und kann ihre Wirkung verstärken. Dies gilt für alle Rezepte außer die Haarmasken mit Ei und Joghurt.
  • Einwirken: Wickle deine Haare nach dem Auftragen der Maske in ein Handtuch oder ziehe eine Duschhaube darüber. Dadurch speicherst du die Wärme während der gesamten Einwirkzeit direkt an deinem Kopf.
  • Leave-in-Pflege: Bei den meisten Haarmasken empfehlen wir eine Einwirkzeit von zwanzig bis dreißig Minuten. Wünschst du dir eine besonders intensive Pflege, kannst du vor allem ölhaltige Masken auch über Nacht einwirken lassen. Als Leave-in-Pflege empfehlen wir sie dir allerdings nicht. Denn Öl lässt das Haar schnell fettig aussehen.
  • Ausspülen: Verwende ein mildes Shampoo, um deine selbstgemachte Haarmaske auszuspülen.
  • Wiederholen: Je nach Pflegebedürfnis solltest du deinen Haaren circa einmal pro Woche eine intensive Haarkur gönnen.
  • Lagern: Damit deine Masken immer frisch sind, solltest du nur so viel davon herstellen, wie du für eine Anwendung brauchst. Hast du doch mal mehr gemacht, bewahrst du die Maske am besten für zwei bis drei Tage in einem Einmachglas im Kühlschrank auf. Eine Ausnahme ist die selbstgemachte Ei-Maske, diese solltest du wirklich sofort verwenden.

Weitere natürliche Hausmittel für die Haarpflege

  • Feines Haar: vegane Haarkur selber machen Für feines Haar ist eine Kur aus Brennnessel- oder Birkenblättern besonders gut geeignet. Die Brennnessel ist ein beliebtes Hausmittel, zum Beispiel gegen Haarausfall. Lassen Sie 200 Gramm frische Brennnessel eine halbe Stunde lang in einem Liter Wasser kochen und sieben Sie die Pflanzen anschließend ab. Den abgekühlten Sud massieren Sie nach der Haarwäsche oder abends vor dem Schlafen sanft in die Kopfhaut ein. Das Haarwasser müssen Sie nicht ausspülen. Lassen Sie es über Nacht einwirken. Statt Brennnessel können Sie die Haarkur mit Birkenblättern herstellen. Die Birke wirkt ähnlich und soll ebenfalls bei Haarausfall, dünnem Haar und Schuppen helfen.
  • Haarkur gegen Haarausfall: Basilikum-Haarkur selber machen Laboruntersuchungen haben gezeigt, dass ein Extrakt aus der Wurzel des Basilikums (Ocimum basilicum) das Enzym 5α-Reduktase hemmt.Um für Ihr Haar diese Kur selber zu machen, vermischen Sie einen Teelöffel Basilikumöl mit einem Teelöffel Honig. Tragen Sie die selbst gemachte Haarkur auf das gewaschene und noch feuchte Haar auf. Nach zwei Minuten Einwirkzeit waschen Sie das Gemisch mehrfach mit klarem Wasser aus.
  • Aloe vera gegen juckende Kopfhaut Pürieren Sie das Gel eines Blattes mit einem bis zwei Esslöffeln Olivenöl in einem geeigneten Gefäß. Die Menge des Öls hängt von Ihrer Haarstruktur ab: Sehr trockene Haare profitieren von einer größeren Menge Öl in der Haarkur.Sieben Sie die Masse bei Bedarf. Tragen Sie die Haarkur dann zunächst auf die trockene und gereizte Kopfhaut auf. Streichen Sie die Masse vorsichtig Strähne für Strähne in das gesamte Haar. Wickeln Sie ein Handtuch um die Haare und lassen Sie die Kur mehrere Minuten lang einwirken. Spülen Sie die Haare im Anschluss gründlich mit Wasser aus und waschen Sie das Haar mit Shampoo wie gewohnt.
  • Haarkur gegen Schuppen und trockene Kopfhaut Eine kleine Studie aus dem Jahr 2001 mit 30 Probanden zeigte, dass Honig bei einer trockenen und gereizten Kopfhaut sowie gegen Schuppen hilft.Vermischen Sie einen halben Liter Wasser mit fünf Esslöffeln Honig. Waschen Sie sich die Haare wie gewohnt und verteilen Sie die Mischung anschließend im feuchten Haar.Drücken Sie die Haare kräftig aus und wickeln Sie ein Handtuch herum. Alternativ eignet sich auch eine Duschhaube über den Haaren. Lassen Sie die Honigkur eine halbe Stunde lang einwirken und spülen Sie die Haare im Anschluss gründlich mit klarem Wasser aus.
  • Haarmaske selber machen für fettige Haare Für eine Haarkur geben Sie einen bis zwei Teebeutel in heißes Wasser und lassen diese fünf Minuten ziehen. Abkühlen lassen und den kalten Tee in die Kopfhaut einmassieren. Er kann dort verbleiben, Sie können ihn aber auch einige Minuten einwirken lassen und dann ausspülen.

Diese pflegenden und wirksamen Haarkuren kannst Du Dir zu Hause ganz fix aus einfachen Hausmitteln zusammenrühren. Ist das nicht großartig? Ich selbst nutze neben meinen eigenen Produkten von ŌMAKA gern selbst gemachte Haarkuren. Das Zusammenmixen macht Spaß und hat etwas Meditatives. Probiere es unbedingt aus! Schnapp Dir ein paar Löffel und Tiegel, zünde eine Kerze an und leg los! Überbrücke so die Zeit, bis Deine bestellten ŌMAKA-Produkte bei Dir ankommen.

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