Haircare is selfcare: Die Gesundheit unserer Haare steht in unserer Beauty-Routine ganz weit oben. Haarkuren oder auch Haarmasken sind Wellness pur fürs Haar!
Sie versorgen geschädigtes und strapaziertes Haar mit reichhaltiger Pflege und dringen tief in die Haarschichten ein. Welche Haarkur die beste ist, haben wir für Sie herausgefunden.
Eine Haarkur oder Haarmaske ist eine intensive Pflege fürs Haar, die sowohl flüssig als auch cremig sein kann. Außerdem spendet eine Haarmaske Feuchtigkeit und Pflege durch nährende Inhaltsstoffe wie Vitamine oder Öle.
Die Anwendung einer Kur soll dabei helfen, Schäden an der Haarstruktur zu beheben, die durch Umwelteinflüsse, Hitze oder Farb-Treatments entstehen. Je nach Haartyp gibt es Kuren mit unterschiedlichen Zusammensetzungen, die für verschiedene Probleme gedacht sind: Von Frizz über Haarbruch bis hin zu öligem Haar.
Allerdings werden die Begriffe „Haarkur“ und „Haarmaske“ meist als Synonym verwendet, auch von Pflege-Herstellern und Publikationen. Deshalb sollten Sie vor der Anwendung immer nachsehen, welche Inhaltsstoffe im Produkt Ihrer Wahl enthalten sind und ob es sich für Ihren Haartyp eignet.
Eine Haarmaske wirkt noch intensiver, da sie mit mehr Ölen und anderen feuchtigkeitsspendenden oder nährenden Inhaltsstoffen angereichert ist. Bei stark geschädigtem oder extrem trockenem Haar sollten Sie eher zur Maske greifen, für die reguläre Haarpflege ist eine Kur ausreichend.
Haarmasken wirken oft länger ein, um tief in die Haarschichten einzudringen, der einzige Unterschied in der Anwendung.
Eine Haarkur ist ein Produkt, das dem Haar etwas mehr Pflege zukommen lässt als ein Shampoo oder Conditioner und unerwünschte Erscheinungen wie Frizz und fliegende Haare bändigt.
Eine Haarkur wird nach dem Auswaschen des Shampoos beziehungsweise Conditioners ins feuchte Haar gegeben. Die angegebene Einwirkzeit ist von Produkt zu Produkt unterschiedlich, grundsätzlich gilt jedoch, je länger die Kur auf dem Haar liegt, desto intensiver kann sie wirken.
Wenn nicht anders vom Hersteller empfohlen, sollten Sie für die Haarkur also mindestens fünf Minuten einplanen. Wärme sorgt dafür, dass die Inhaltsstoffe besser wirken können. Wickeln Sie Ihr Haar in der Einwirkzeit also am besten in ein Handtuch und bleiben Sie im aufgeheizten Badezimmer. Achtung: Es gibt auch Leave-In-Kuren, die nicht ausgespült werden müssen.
Grundsätzlich wird dringend abgeraten, eine Haarkur auf der Kopfhaut bzw. an den Haarwurzeln aufzutragen, damit die Haare nicht zu überpflegt werden und schlapp herunterhängen.
Die Empfehlungen von Herstellern als auch von Friseuren sind hier nicht einheitlich, weil die Anwendung immer vom Haarzustand und Haartyp abhängig ist.
Besondere Vorsicht gilt bei feinem Haar. Da kann eine reichhaltige Haarkur die Haare sehr beschweren und platter machen.
Es lohnt sich, auch mal die Reihenfolge der Haarpflegeroutine zu ändern und neue Wege auszuprobieren. Wie etwa so: Die Haarkur im trockenen Haar auftragen und dann erst mit einem Shampoo auswaschen.
Insbesondere an den Haarenden, wo auch Spliss entstehen kann. Genau dort wird auch die Haarkur aufgetragen, wie auch bei einer Haarspülung oder einer Haarmaske. Und zwar immer unter dem Motto »Weniger ist mehr«.
Auch wenn die Verlockung groß ist, viel Produkt aufzutragen, oft reicht ein Spritzer von der Größe einer Ein-Euro-Münze aus.
Ganz wichtig: Nicht auf die Kopfhaut! Denn dort wächst am Ansatz neues Haar nach, das vergleichsweise weniger pflegebedürftig ist. Aber wo ist das Haar denn besonders strapaziert?
Die Haarkur wird oft als sporadische Pflege verwendet, doch idealerweise ist die Kur regelmäßiger Bestandteil Ihrer Haarpflege-Routine. Die Anwendung muss aber nicht bei jeder Haarwäsche erfolgen, bei stark geschädigtem, vorbelastetem Haar empfiehlt es sich jedoch, ein- bis zweimal pro Woche eine Haarkur zu verwenden.
Im Winter können die meisten Haartypen aufgrund der trockenen Luft etwa einmal die Woche die zusätzliche Feuchtigkeit vertragen, bei sehr gesunden Haaren reicht im Normalfall die Anwendung alle zwei Wochen aus.
Als Faustregel gilt aber: Nicht mehr als einmal wöchentlich, es sei denn, das Haar braucht aufgrund von äußeren Umständen mehr Pflege.
Spliss, Haarbruch und trockenes Haar: Nenn mir eine Person, die noch nie betroffen war.
Für viele führt der Weg bei diesen ersten Anzeichen jedoch in die Drogerie statt zum Friseur. Die Nachfrage nach sogenannten Repair-Shampoos ist hoch. Schließlich versprechen sie, die bestehenden Schäden zu retten. Doch wie gut sind sie wirklich?
Von 17 Shampoos konnten rund fünf als Sieger aus dem Test hervorgehen. Mit einer Gesamtnote von 2,1 Gut finden wir das Naturkosmetik-Shampoo von Lavera sowie das Olaplex Nr. 4 Bond Maintenance Shampoo auf den obersten Treppchen. Die Testsieger konnten in den Kategorien Pflegeeigenschaften, Anwendung, Verpackung, Deklaration und Werbeaussagen überzeugen.
Den Testern waren eine verbesserte Kämmbarkeit, Geschmeidigkeit, Glanz und Anti-Statik wichtig für die Bewertung.
Die günstigsten Repair-Shampoos im Test konnten in puncto Pflegeeigenschaften nicht mit der Konkurrenz mithalten, darunter die der Eigenmarken von Rossmann, dm und Lidl. Weitere Punktabzüge gab es hinsichtlich verschiedener Umweltaspekte.
Im Idealfall sind die Verpackung recycelbar und die Inhaltsstoffe biologisch abbaubar.
Für den Shampoo-Test hat die Stiftung Warentest professionelle Friseure hinzugezogen, die sämtliche Shampoos an je 20 Personen mit leicht bis mittelstark geschädigtem Haar angewendet haben. Die Pflegewirkung wurde auf nassem und trockenem Haar beurteilt.
Laut Profis waren die Kämmbarkeit, der Glanz, die Textur und die Geschmeidigkeit wichtig.
Wenn dein Haar durch Hitze, Färben oder chemische Behandlungen geschädigt ist, solltest du auf aufbauende, feuchtigkeitsspendende und reparierende Inhaltsstoffe setzen.
Diese helfen, Haarbruch noch vor der Entstehung zu vermeiden und das Haar langfristig gesünder zu machen.
Experten-Urteil: So gut sind Repair-Shampoos wirklich. Professor Thomas Gassenmeier von der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe, der den Studiengang Technologie der Kosmetika und Waschmittel leitet, sieht Repair-Shampoos kritisch: "Ein Shampoo kann geschädigte Haare nicht in einen Zustand wie neugewachsen bringen."
Wundersame Ergebnisse seien demnach unrealistisch. Doch das Test-Fazit von Stiftung Warentest stimmt uns dann doch positiv: "Auch wenn sie geschädigte Haare nicht dauerhaft reparieren, so verbessern die meisten doch zeitweise die Haareigenschaften."
Reparierende Shampoos sind sinnvoll, wenn die Schäden nicht zu stark sind und können gut zur Vorbeugung von Spliss und Co wirken. Shampoo allein hat jedoch nur eine bedingte Pflegewirkung, die Anwendung von Conditioner und Haarkuren ist entsprechend sehr ratsam.
Hier stellen wir Ihnen einige der besten Haarkuren für verschiedene Haartypen und Bedürfnisse vor:
Färben, Hitze durch Stylingtools, mechanische oder umweltbedingte Schädigungen - die eigene Haarpracht macht so einiges mit. Eine Haarkur ist der erste Schritt in Sachen Pflege und Schutz. Sie ist deutlich reichhaltiger als eine Haarspülung, aber nicht so schwer wie eine Haarmaske. Ein guter Kompromiss also. Und da Haare so individuell sind wie der eigene Alltag, gibt es Haarkuren für die verschiedensten Bedürfnisse.
Ob flüssig oder cremig, mit oder ohne Ausspülen - es ist für alle Kurgäste etwas Passendes dabei. Wir haben insgesamt 28 Haarkuren unterschiedlichster Art und Anwendung getestet.
Gesundes Haar hat genug Feuchtigkeit und Glanz, kaum Haarbruch und Spliss und ist geschmeidig und nicht strapaziert. Klingt fast nach Photoshop, oder? Nicht alle Menschen haben das Glück, ein Leben lang eine gesunde Haarpracht zu haben. Dieses Produkt sollte ein fester Bestandteil in der Hair-Care-Routine werden. Gerade wenn die Haare durch Hitze- und Chemie-Behandlungen gelitten haben.
Während ein Shampoo nur reinigt und eine Spülung lediglich die Haare kämmbarer macht, liefert eine Haarkur deutlich mehr Pflege in Form von zum Beispiel nährenden Ölen, Keratin oder pflanzlichen Feuchtigkeitsspendern.
Bei Haarkuren muss jeder Verbraucher für sich selber entscheiden, ob sie ein Produkt mit oder ohne Silikone verwenden möchten. Silikone haben zwar den Effekt, dass das Haar oberflächlich repariert aussieht und Glanz und Geschmeidigkeit hinzugefügt werden. Aber sie sind kein zuverlässiges Wundermittel für die Haarstruktur.
Viele Hersteller kennzeichnen ihre Produkte damit, dass sie unter anderem frei von Parabenen sind, welche als Konservierungsmittel eingesetzt wird. Die Verwendung von bestimmten Parabenen wurden vorsorglich in der EU reguliert oder auch verboten. Die zugelassenen Parabene gelten aber in geringer Dosis als verträglich.
Hier sind einige detaillierte Empfehlungen für verschiedene Haartypen und Bedürfnisse:
Die Nutriplenish Treatment Masque Deep Moisture von Aveda enthält einen Komplex aus Superfood-Inhaltsstoffen, die das Haar regenerieren und hydratisieren: Omega-5-reiches Granatapfel-Öl, Mango-Butter und Kokosnussöl sorgen für langanhaltende Feuchtigkeit und Glanz.
Ich kann die Haare nach dem Waschen problemlos durchkämmen - ohne Ziepen und Zerren. Außerdem fühlen sie sich nach dem Föhnen federleicht an und glänzen. Diese Haarmaske ist deshalb perfekt für mich.
Da Locken meist nicht flach an der Kopfhaut anliegen, bekommen sie etwas weniger von der natürlichen Talgproduktion ab und neigen dementsprechend zu Trockenheit und Haarbruch.
Um Ihre Curls seidig weich zu pflegen, ist die Curl Magic Repair & Grow Mask von Umberto Giannini mit einem Curl Repair + Grow Complex ausgestattet. Dank Kokosöl und Sheabutter reduziert die Kur Frizz und Haarbruch und hilft dabei, die Locken sanft zu definieren. Bonus: Der angenehme Duft von Lavendel, Patschouli, Kardamom und Vanille.
Wer einen eher fettigen Ansatz hat, scheut häufig davor zurück, reichhaltige Pflege zu verwenden. Doch es gibt speziell dafür konzipierte Haarkuren und -masken, wie die Kérastase Spécifique Argile Equilibrante. Das Treatment absorbiert überschüssiges Öl und enthält reinigende Tonerde, erfrischendes Menthol und Vitamin C. Aminosäuren regulieren die Talkproduktion der Kopfhaut und spenden den Längen gleichzeitig Feuchtigkeit.
Sind Extensions Teil der Haarmähne, ist die gründliche Pflege das A & O, um so lange wie möglich etwas von ihnen zu haben. Tapes oder Bondings werden nämlich nicht von der Kopfhaut mit Nährstoffen und Feuchtigkeit versorgt, sodass man mit reichhaltigen Produkten wie Haarmasken nachhelfen muss, um die Haare schön weich und geschmeidig zu halten.
Die Hair Mask von Rapunzel of Sweden ist mit Biotin, Vitamin B6 und Sonnenblumenextrakt angereichert, was einerseits die Kopfhaut beruhigt und andererseits einen Repair-Effekt auf die Längen hat.
Da kommt spezielle Pflege für Haarverlängerungen wie die Hair Mask von Rapunzel of Sweden wie gerufen! Damit fühle ich mich sicher und weiß, dass all meine Haare optimal gepflegt werden.
Wenn es um den Schutz und die Stärkung der Haare geht, ist Olaplex nicht aus der Haarpflege wegzudenken. Der Original Olaplex N°3 Hair Perfector ist ein wöchentliches Haircare-Treatment, das wie eine Haarkur gedacht ist.
Die besondere Olaxplex Complete Bond Technology geht auf einem molekularen Level gegen Schäden in der Haarstruktur vor, um die Stärke, Elastizität und Flexibilität der Haare wiederherzustellen und ihnen zu neuer Geschmeidigkeit zu verhelfen. Das ist besonders für coloriertes Haar wichtig, da es ständig unter der Belastung der Farbbehandlungen steht.
Neben den hier aufgeführten Beispielen gibt es natürlich noch viele weitere gute Haarkuren auf dem Markt. Achten Sie bei der Auswahl auf Ihren Haartyp und die spezifischen Bedürfnisse Ihrer Haare. So finden Sie die perfekte Haarkur für eine gesunde und glänzende Haarpracht!
Wie gut auch immer der Reparatureffekt einer Haarkur ist, sie kann den bereits angerichteten Schaden nur begrenzen.
Verschiedenste Einflüsse können zu Schäden in der Haarstruktur führen. An erster Stelle steht hier die chemische Belastung der Haare durch Colorationen und Dauerwellen.
Wird die Frisur regelmäßig gefönt, kommt mit der Heißluft eine weitere Strapaze hinzu. Doch auch die mechanischen Belastungen sind nicht zu unterschätzen. Bei einem durchschnittlichen Wachstum von etwa einem Zentimeter pro Monat ist mittellanges Haar an den Spitzen zwei bis zweieinhalb Jahre alt. Tägliches Kämmen und Bürsten, Trockenrubbeln nach dem Waschen, Lockenwickler und Lockenstab machen dem Haar schwer zu schaffen.
Am Ende, so versprechen viele Hersteller, gewinne das Haar so an Glanz, Volumen, Geschmeidigkeit und Kämmbarkeit.
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