DIY Haarkur gegen Spliss: Natürliche Rezepte für gesundes Haar

Ganz gleich, ob bei trockenem, feinem oder geschädigtem Haar - eine Haarmaske zum Selbermachen, schenkt deinem Haar unwiderstehlichen Glanz und Geschmeidigkeit. Denn Avocado, Joghurt und Olivenöl versorgen es mit Nährstoffen und Feuchtigkeit. Und das beste: Deine Haarkur mit Hausmitteln ist im Handumdrehen selber gemacht.

Stelle wirkungsvolle Haarmasken einfach mal selbst her, denn klar ist: Do-it-yourself macht Spaß! Haarmasken im DIY-Style bieten dir aber noch weitere Vorteile. Sie pflegen dein Haar schonend, während sie auf künstliche Zusätze wie Parabene, Silikone oder Mikroplastik verzichten. Unsere Rezepte bestehen sogar zu einhundert Prozent aus natürlichen Zutaten. Rührst du sie selbst an, verzichtest du außerdem auf umweltbelastendes Plastik. Denn du sparst den Verpackungsmüll der Sachets ein, in denen herkömmliche Masken verpackt sind.

Ein weiterer Pluspunkt: Du brauchst nur wenige Zutaten, um eine Haarkur selber zu machen. Die meisten davon sind Hausmittel wie Avocado oder Joghurt, die du vielleicht sogar schon zu Hause hast. Ist dein Haar fein, eher trocken oder sogar beschädigt?

Die Vorteile von selbstgemachten Haarkuren

  • Schonende Pflege: Verzicht auf künstliche Zusätze wie Parabene, Silikone oder Mikroplastik.
  • Natürliche Zutaten: Rezepte bestehen zu einhundert Prozent aus natürlichen Zutaten.
  • Umweltfreundlich: Vermeidung von Plastikverpackungen.
  • Kostengünstig: Verwendung von Hausmitteln wie Avocado oder Joghurt.

Es gibt verschiedene Gründe, warum Spliss entstehen kann. Zu häufiges Waschen: Wasche deine Haare nur alle drei bis vier Tage und verwende Haarseifen oder Shampoos ohne Silikone, um sie zu pflegen. Zu heißes Föhnen: Hitze ist nicht gut für die Haarstruktur. Schädliche Styling-Produkte: Viele herkömmlichen Pflegeprodukte sind auf lange Sicht schädlich für die Haare.

Auch wenn es im ersten Moment so aussieht, als ob die splissigen Enden repariert sind - sie sind nur kurzzeitig zusammengeklebt. Silikone und ähnliche Substanzen trocknen die Haare langfristig nur noch mehr aus und sind außerdem schädlich für die Umwelt. Färben: Auch Färben schadet den Haaren - besonders Blondieren, da giftige Bleichmittel zum Einsatz kommen.

Um das zu ändern, ist es wichtig, zu wissen, welche Faktoren Deine Locken und Afrohaare schädigen können. Denn nur so kannst Du dagegen vorgehen und sogar vorbeugen. 🔥 Hitze & Kälte ❄️: Föhn, Glätteisen und warme Heizungsluft schädigen Dein Haar. Daher nutze unbedingt ein Hitzeschutzspray. Doch auch hohe Sommertemperaturen können Deinem Haar Feuchtigkeit entziehen.

🎨 Färben: Ständiges Färben kann Deine Locken und Afrohaare auf Dauer schädigen und austrocknen. Denn die Chemikalien in den Färbemitteln verändern die Haarstruktur, damit die Farbe überhaupt in Deine Hare eindringen kann. 🚿 Häufiges Waschen: Deine Kopfhaut produziert Talg, der Deine Locken und Afrohaare umhüllt und ihnen Glanz verleiht.

Spezielle Haarkuren für verschiedene Haartypen

Je nachdem, ob Ihre Haare eher trocken oder fettig sind, dick oder fein, glatt oder lockig, sollte Ihre DIY-Haarkur unterschiedliche Zutaten beinhalten.

Trockenes Haar

Du willst trockenes, glanzloses Haar zum Strahlen bringen? Dann empfehlen wir dir, eine Feuchtigkeitsmaske mit Avocado für deine Haare selber zu machen. Die Frucht ist ein echtes Superfood - auch für deine Mähne. Denn sie enthält viele ungesättigte Fettsäuren, Antioxidantien und Vitamine, die dein Haar mit jeder Menge Feuchtigkeit versorgen.

Olivenöl macht die Mixtur geschmeidig, sodass du sie leicht auftragen kannst. Außerdem beugt das Öl trockenem Haar vor. Denn es legt sich wie ein Schutzfilm um seine Oberfläche und hält so die Feuchtigkeit im Haar. Kombiniert mit Zitronensaft, sorgt die selbstgemachte Maske für eine extra Portion Glanz.

Avocadomaske für trockenes Haar

Zutaten:

  • 1 reife Avocado
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 4 Tropfen Zitronensaft

Zubereitung:

  1. Die Avocado halbieren, den Kern entfernen, das Fruchtfleisch herauslöffeln und pürieren.
  2. Das Sonnenblumenöl und den Zitronensaft hinzugeben.
  3. Das Ganze zu einem sämigen Brei verrühren.
  4. Die Haarkur in einzelne feuchte Strähnen verteilen und circa 15 Minuten einwirken lassen.
  5. Danach gründlich ausspülen und mit einem milden Shampoo waschen.

TIPP: Das Haar wird geschmeidig und sofort leicht kämmbar.

Beschädigtes Haar

Vor allem bei beschädigten Spitzen und Spliss sind intensive Öl-Masken eine geeignete Wahl. Kokosnussöl und Olivenöl legen sich wie ein Film um das Haar und versiegeln es. Auch eine Joghurt-Maske wirkt wahre Wunder.

Haarkur mit Honig

Zutaten:

  • 1 TL Honig
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Ei

Zubereitung:

  1. Den Honig mit dem Olivenöl vermischen, das Ei dazugeben und kräftig rühren.
  2. Die Haarkur in das feuchte Haar einmassieren und circa eine halbe Stunde einwirken lassen.
  3. Anschließend gründlich ausspülen und gründlich mit Shampoo waschen, so dass keine Reste im Haar verbleiben.

TIPP: Diese Haarkur ist ideal gegen Spliss und macht störrisches Haar wieder geschmeidig.

Alle Haartypen

Eine Maske mit Aloe Vera eignet sich generell für jeden Haartyp. Das Gel der Aloe Vera Pflanze verfügt über mehr als zweihundert bekannte Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel Salizylsäure und die Vitamine A, C und E. Damit ist die Pflanze ein echter Booster für dein Haar.

Aufgrund der antibakteriellen Eigenschaften der Salizylsäure wirkt eine Haarmaske mit Aloe Vera beruhigend und beugt Hautirritationen vor. Außerdem regt sie die Durchblutung an und spendet jede Menge Feuchtigkeit. Damit eignet sich Aloe Vera für alle Haartypen, aber vor allem auch für schuppiges und trockenes Haar sowie für sensible Kopfhaut.

Aloe Vera-Haarkur

Zutaten:

  • Aloe Vera Gel
  • Kokosnussöl
  • Honig

Zubereitung:

  1. Schneide ein großes Blatt einer Aloe Vera Pflanze ab.
  2. Wenn du selbst keine Pflanze hast, findest du die frischen Blätter auch in einem gut sortierten Bioladen oder du kaufst das Gel direkt.
  3. Verwendest du die Pflanze, extrahierst du ihr Gel zunächst. Entferne dafür mit einem Messer vollständig die dicke grüne Schale des Blatts. Was dann zurückbleibt, ist das gewünschte Gel.
  4. Gemeinsam mit Kokosnussöl und Honig gibst du es in einen Mixer. Alternativ kannst du die Zutaten auch mit einem Pürierstab zerkleinern, bis eine zähflüssige Masse entsteht.
  5. Verteile deine Aloe Vera-Haarkur auf deinen Haaren. Da besonders gereizte oder schuppige Kopfhaut von der beruhigenden Wirkung profitiert, kannst du sie bei Bedarf auch dort sanft einmassieren.
  6. Spüle die Haarmaske nach etwa zwanzig Minuten Einwirkzeit mit ein wenig Shampoo aus.

Feines Haar

Feines Haar stärkst du mit einer proteinreichen Haarmaske aus Ei oder Joghurt. Denn die darin enthaltenen Eiweiße machen es widerstandsfähiger und griffiger, ganz ohne es zu beschweren.

Weitere Rezepte und Tipps

Zitronen-Ei-Shampoo

Zutaten:

  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 Eigelb
  • 1 EL Rum (oder Cognac)

Zubereitung:

  1. Das Eigelb mit einem Esslöffel Rum (oder Congac) und dem Zitronensaft gut verrühren.
  2. Die Mischung wie ein normales Shampoo verwenden, kurz einwirken lassen und gründlich ausspülen.

Eine echte Geheimwaffe für superglänzendes Haar mit mehr Volumen.

TIPP: Für mehr Festigkeit kann dem Shampoo noch ein Schluck Bier untergerührt werden.

Himbeer-Conditioner

Zutaten:

  • 3 EL Himbeer-Essig
  • 150 ml warmes Wasser

Zubereitung:

  1. Den Himbeer-Essig mit dem Wasser mischen und die Haare damit nach dem Waschen spülen.

Dieser Conditioner sorgt für superglänzende Haare.

TIPP: Himbeeren enthalten den Alleskönner Biotin. Er sorgt für geschmeidige Haut, kräftige Nägel und toll glänzende Haare.

Mayonnaise-Avocado-Haarmaske

Zutaten:

  • 1/2 Tasse Mayonnaise
  • 1 Avocado

Zubereitung:

  1. Die Avocado halbieren, den Kern entfernen, das Fruchtfleisch herauslöffeln und pürieren.
  2. Mit der Mayonnaise zu einem Brei verrühren.
  3. Die Haarmaske mindestens 15 Minuten einwirken lassen und danach mit reichlich warmen Wasser ausspülen.

Anwendungstipps für DIY-Haarkuren

  • Vorbereiten: Kämme deine Haare als erstes ordentlich durch. So stellst du sicher, dass sich keine Knoten darin befinden und du die Haarkur gleichmäßig verteilst. Lege dann ein Handtuch um deine Schultern, damit deine Kleidung sauber bleibt. Denn manche der selbstgemachten Haarmasken sind relativ flüssig.
  • Anrühren: Verwende für deine Haarmasken immer frische Zutaten.
  • Erwärmen: Erwärme deine Haarmaske vor der Anwendung kurz. Wärme aktiviert die Inhaltsstoffe und verstärkt ihre Wirkung. Dies gilt für alle Rezepte außer die Haarmasken mit Ei und Joghurt.
  • Einwirken: Wickle deine Haare nach dem Auftragen der Maske in ein Handtuch oder ziehe eine Duschhaube darüber. Dadurch speicherst du die Wärme während der gesamten Einwirkzeit direkt an deinem Kopf.
  • Leave-in-Pflege: Bei den meisten Haarmasken empfehlen wir eine Einwirkzeit von zwanzig bis dreißig Minuten. Wünschst du dir eine besonders intensive Pflege, kannst du vor allem ölhaltige Masken auch über Nacht einwirken lassen. Als Leave-in-Pflege empfehlen wir sie dir allerdings nicht. Denn Öl lässt das Haar schnell fettig aussehen.
  • Ausspülen: Verwende ein mildes Shampoo, um deine selbstgemachte Haarmaske auszuspülen.
  • Wiederholen: Je nach Pflegebedürfnis solltest du deinen Haaren circa einmal pro Woche eine intensive Haarkur gönnen.
  • Lagern: Damit deine Masken immer frisch sind, solltest du nur so viel davon herstellen, wie du für eine Anwendung brauchst. Hast du doch mal mehr gemacht, bewahrst du die Maske am besten für zwei bis drei Tage in einem Einmachglas im Kühlschrank auf. Eine Ausnahme ist die selbstgemachte Ei-Maske, diese solltest du wirklich sofort verwenden.

Splissschnitt selber machen

Wer lange Haare hat weiß, wie schnell die Spitzen splissig und trocken werden können. Du musst deshalb aber nicht auf einen Friseurtermin warten und deine Haare kürzen lassen. Einen Splissschnitt selber zu machen, ist nicht schwierig. Du musst lediglich etwas Zeit und eine gute Haarschneideschere mitbringen. Eine Bastel- oder Küchenschere eignet sich nicht.

Denn wenn die Haarspitzen nicht sauber abgeschnitten werden, bildet sich schnell neuer Spliss. Es gibt verschiedene Methoden, einen Splissschnitt selber zu machen.

  1. Drehst du einzelne Strähnen deiner Haare ein, werden die beschädigten Spitzen sichtbar. Kaputte Haarspitzen und Spliss ragen nun aus der gezwirbelten Strähne heraus. Wichtig: Schneide nur die beschädigten Haarenden ab. Um möglichst alle splissigen Enden zu erwischen, musst du die Haarsträhnen mehrmals eindrehen - du kannst sie auch andersherum eindrehen. Sind deine Haare sehr dick, dauert die Prozedur etwas länger.
  2. Du kannst auch mit glatten Strähnen arbeiten.
  3. Für die Spitzen eignet sich besonders das Einkringeln. Drehe den Haarkringel in alle Richtungen ein, bis du alle gespaltenen Haare erwischst hast.

Vorbeugung von Spliss

Es gibt verschiedene Gründe, warum Spliss entstehen kann:

  • Zu häufiges Waschen
  • Zu heißes Föhnen
  • Schädliche Styling-Produkte
  • Färben

Flechte nachts deine Haare zu einem Zopf oder trage sie in einem hohen Dutt um sie zu schonen. Trage die Haare zuhause und nachts in einem Zopf oder einem hohen Dutt. Verwende eine Holzbürste mit Holzborsten. Pflege dein Haar von Zeit zu Zeit mit Öl, zum Beispiel mit Olivenöl oder Kokosöl. Auch eine natürliche Haarmaske kann helfen. Trage schonende Haargummis ohne Metall.

Mit feuchtigkeitsspendenden Produkten und Kuren gibst Du Deinen Haaren ihre Kraft zurück. Du stärkst ihre Struktur, damit sich die entstandenen Risse wieder schließen und die Schäden behoben werden können. Daher solltest Du Deine Haare regelmäßig pflegen. Mit schnellen SOS-Kuren gibst Du Deinen Locken einen Feuchtigkeits-Boost!

  • 🌰 Arganöl: Es schließt die Feuchtigkeit ein, lässt Deine Haare weich werden und glänzen.
  • 🍯 Honig verhindert das Austrocknen Deiner Haare, indem er die Feuchtigkeit bindet.

Haarkur selber machen - Rezept für Haarkur

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