Haarkur für lockiges Haar selber machen: Natürliche Rezepte für mehr Glanz und Sprungkraft

Lockiges Haar ist wunderschön, aber auch anspruchsvoll. Anders als glattes Haar ist die Haarstruktur von Locken spiralförmig. Dadurch erreicht die Kopfhaut weniger leicht die Haarlängen mit natürlichem Sebum, dem schützenden Hautfett. Deine Locken sind trocken und strohig? Deine Haare reißen viel zu schnell oder brechen ab? Dann benötigen sie eine Extraportion Pflege! Mit einer selbstgemachten Haarkur versorgst du deine Locken mit ausreichend Feuchtigkeit und Proteinen, die dafür sorgen, dass deine Locken wieder glänzen und viel Sprungkraft bekommen.

Mit natürlichen Hausmitteln lässt sich lockiges Haar jedoch hervorragend pflegen. Lockiges Haar liebt natürliche Pflege: Feuchtigkeit, wertvolle pflanzliche Öle und schonende Behandlung.

Lockige Haare benötigen besondere Pflege.

Warum trocknen Locken aus?

Locken trocknen aus, wenn die Schuppenschicht zerstört wird. Sprich, wenn das Keratin angegriffen wird. Das hat meist ganz bestimmte Gründe, die aber zum Glück vermieden werden können, sodass du trockenen Locken tatsächlich auch vorbeugen kannst.

Diese Dinge sorgen für Haarschäden:

  • Hitze: Haare föhnen oder Styling-Geräte, die enorme Hitze ausstrahlen, schädigen die Haaroberfläche. Aber auch Heizungsluft oder Sommerhitze können Locken austrocknen. Benutze beim Styling mit Hitze daher stets ein Hitzeschutz und versorge Locken im Winter und Sommer mit viel Feuchtigkeit.
  • Haare färben: Colorationen greifen das Haar stark an. Gerade Locken, die sowieso zu Trockenheit neigen, können durch ständiges Haare färben ordentlich in Mitleidenschaft gezogen werden.
  • Häufiges Haare waschen: Wer jeden Tag Haare wäscht, nimmt dem Haar den von der Kopfhaut produzierten Talg, der die Locken mit Feuchtigkeit versorgt und sie zum Glänzen bringt. Um trockenes Haar zu vermeiden, reicht es, wenn du 2-3 Mal in der Woche die Haare wäschst.

Plus: Die richtige Lockenpflege fängt bereits bei der Ernährung an. Denn auch Nährstoffmangel kann dazu führen, dass Locken spröde werden.

Welche Pflege brauchen meine Locken? Feuchtigkeit oder Proteine?

Bevor du eine Haarkur für deine Locken selbst machst, solltest du erstmal herausfinden, welche Pflege dein lockiges Haar wirklich benötigt. Sind deine Haare sehr trocken, liegt das wahrscheinlich an einer kaputten Schuppenschicht. Durch die Risse im Haar kann zu schnell Feuchtigkeit verloren gehen. Wie diese Risse ins Haar kommen? Durch das geschädigte Protein Keratin, aus das dein Haar zu 90% besteht. Fühlt sich dein Haar spröde an, sind deine Haare anfällig für Spliss und kommt es sogar zu Haarbruch? Dann solltest du dich darum kümmern, die Schuppenschicht wieder zu reparieren und das Haar anschließend mit Feuchtigkeit zu versorgen.

Wird geschädigtes Haar mit einer Protein-Haarkur versorgt, wird die Haaroberfläche wieder geglättet. Glanzloses Haar bekommt wieder einen schönen Schein und Feuchtigkeit kann besser gespeichert werden, sodass spröde Spitzen der Vergangenheit angehören. Das Protein Keratin stärkt aber auch die Elastizität und Widerstandskraft der Haare, sodass Haare nicht so schnell reißen oder brechen.

Da zu wenig, wie zu viel Protein ein Problem für Locken darstellt, solltest du zunächst prüfen, ob deine Haare überhaupt eine Keratin-Kur benötigen oder ob sie nicht doch mit einer Feuchtigkeits-Haarkur auskommen. Dafür kannst du den Elastizitätstest machen. Nehme ein Haar zwischen Daumen und Zeigefinger und dehne es. Gesundes, normales Haar dehnt sich um 1/3 der Haarlänge und fällt dann in seine Ursprungsform zurück. Kaputte Haare können der Dehnung nicht standhalten und springen nicht in ihre Ausgangsform zurück. Trockenes Haar reißt sogar beziehungsweise bricht ab.

Fazit: Wenn deine Haare sich extrem dehnen, benötigt es Protein. Bricht es ab, braucht es Feuchtigkeit. Passiert beides, fange mit der Protein-Behandlung an.

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Welche Hausmittel gehören in Haarkuren für trockene Locken?

Um bereits entstandene Schäden zu minimieren und trockene Haare geschmeidig zu pflegen, kannst du intensive Haarkuren in deine Haarpflege integrieren. Diese kannst du mit natürlichen Zutaten ganz einfach selbst anrühren.

Folgende Inhaltsstoffe bzw. Hausmittel eignen sich beispielsweise für Haarkuren, die lockigem Haar Feuchtigkeit spenden sollen.

  • Olivenöl enthält schützende Antioxidantien und Vitamine.
  • Arganöl speichert Feuchtigkeit.
  • Kokosöl wirkt feuchtigkeitspendend.
  • Sesamöl verleiht Glanz.
  • Quark hat einen hohen Wasseranteil.
  • Honig bindet Feuchtigkeit und sorgt für Glanz.
  • Avocados enthalten Omega-3-Fettsäuren, die das Haar ummanteln und so Feuchtigkeit einschließen.

Natürliche Hausmittel für die Lockenpflege.

5 einfache Rezepte für Locken-Haarkuren, die Feuchtigkeit spenden

Hier sind einige einfache Rezepte für feuchtigkeitsspendende Haarkuren, die Sie leicht zu Hause zubereiten können:

Feuchtigkeitsboost mit Oliven-Honig-Haarkur

  • Zutaten:
    • 1 EL Honig
    • 2 EL Quark
    • 1 EL Olivenöl
  • Anwendung:
    • Zutaten miteinander vermengen.
    • Mischung kurz erwärmen (bspw. in der Mikrowelle)
    • DIY-Haarmaske im feuchten Haar verteilen und 30 Minuten einwirken lassen.
    • Anschließend gut mit Shampoo ausspülen.

Kokos-Oliven-Haarkur gegen Spliss

  • Zutaten:
    • 1 EL Kokosöl
    • 2 EL Olivenöl
    • 2 TL Honig
  • Anwendung:
    • Esslöffel Kokosöl in der Mikrowelle zum Schmelzen bringen.
    • 2 TL Honig im Kokosöl auflösen.
    • 2 EL Olivenöl hinzugeben.
    • Öl-Mischung im trockenen Haar verteilen und eine halbe Stunde einwirken lassen.
    • Anschließend mit Shampoo ausspülen.

Bananen-Kokos-Kur für mehr Feuchtigkeit

  • Zutaten:
    • 1 Banane
    • 4 TL Kokosöl
  • Anwendung:
    • Zerdrücke die Banane.
    • Vermische den Bananenbrei mit 4 TL Kokosöl.
    • Verteile die Haarkur im trockenen Haar und lasse sie 30 Minuten einwirken.
    • Haarmaske gründlich mit Shampoo auswaschen.

DIY-Rezept mit Avocado & Aloe Vera

  • Zutaten:
    • 1 Avocado
    • 2 EL Aloe-Vera-Gel
    • 1/2 Zitrone
    • 1 TL Jojobaöl
  • Anwendung:
    • Avocado zerdrücken.
    • Aloe Vera Gel aus dem Blatt einer Aloe Vera Pflanze schaben.
    • Zerdrückte Avocado und 2 EL Gel miteinander vermischen.
    • Saft einer halben Zitrone und 1 TL Jojobaöl hinzugeben.
    • Kur im Haar verteilen und 15 bis 20 Minuten einwirken lassen.
    • Natürliche Haarkur mit Shampoo ausspülen.

Leave-in Conditioner für Locken selber machen

  • Zutaten:
    • 1 Glas lauwarmes Wasser
    • 1 TL Zitronensaft
    • 1 EL Honig
    • alte Sprühflasche
  • Anwendung:
    • 1 EL Honig in lauwarmen Wasser verrühren.
    • Ist der Honig geschmolzen, Zitronensaft hinzugeben.
    • Mischung in Sprühflasche umfüllen.
    • Leave-in-Kur ins feuchte oder trockene Haar sprühen und nicht auswaschen.

Haarkur für Locken selber machen: Diese Lebensmittel eignen sich für eine Protein-Kur

Fehlen deinem Haar die nötigen Proteine, damit es widerstandsfähig ist und Feuchtigkeit speichern kann, helfen natürliche Haarkuren aus Zutaten, die natürliche Proteine enthalten, nach. Aus folgenden Hausmitteln lassen sich pflegende Haarkuren anrühren, die dir im Nu wieder glänzende Haare zaubern.

  • Gelantine enthält Keratin, dass sich mit deinem Haar verbindet.
  • Eier sind reichhaltige Protein- und Fett-Bomben für lockiges Haar. Sie kräftigen das Haar und machen es geschmeidig.
  • Joghurt versorgt das Haar durch Proteine und Milchsäure mit Feuchtigkeit und baut die Haarstruktur auf.
  • Apfelessig hat eine tiefenreinigende Wirkung.
  • Bananen enthalten Kalium, Kohlenhydrate und Vitamine, die das Haar stärken.
  • Reiswasser versorgt lockiges Haar mit Vitaminen, Proteinen und Mineralien. Zudem enthält es Antioxidantien und Aminosäuren, die Spliss und Haarbruch vorbeugen.

Die 5 besten Rezepte für Haarkuren, die Locken mit Proteinen versorgen

Keratin-Kur aus Gelantine

  • Zutaten:
    • Tasse heißes Wasser
    • 2 1/2 TL Gelantine
    • 1 TL Apfelessig
    • 1 TL Honig
    • nach Bedarf können auch ätherische Öle für einen angenehmen Duft hinzugefügt werden.
  • Anwendung:
    • Wasser erhitzen.
    • Gelantine hinzufügen und gut vermischen bis sie komplett aufgelöst ist.
    • Apfelessig und Honig hinzufügen.
    • Mischung etwas abkühlen lassen bis sie leicht andickt.
    • Haarkur im feuchten Haar verteilen und 10-30 Minuten einwirken lassen.
    • Mit lauwarmen Wasser ausspülen.

Tipp: Für den ultimativen Feuchtigkeitsboost kannst du das Wasser auch mit flüssigem Kokosöl ersetzen.

Proteinbombe aus Ei und Joghurt

  • Zutaten:
    • 1 Ei
    • 2 EL Joghurt
  • Anwendung:
    • Ei und Joghurt in einer Schüssel aufschlagen.
    • Mischung auf Kopfhaut und Haar geben.
    • 30 Minuten einwirken lassen und kalt auswaschen. Das ist ganz wichtig, da warmes Wasser das Ei andicken könnte.
    • Anschließend normal Haare mit Shampoo waschen.

Eigelb-Oliven-Haarkur für besonders trockene Haare

  • Zutaten:
    • 2 Eigelb
    • 2 EL Olivenöl
    • 1 TL Honig
    • 1/2 Zitrone
  • Anwendung:
    • Ei trennen und Eigelb mit Schneebesten verrühren.
    • Eigelb mit Olivenöl vermischen.
    • Honig und Saft einer halben Zitrone hinzufügen.
    • Haare mit Shampoo waschen und anschließend Haarkur im Haar verteilen und ein paar Minuten einwirken lassen.
    • Gründlich mit kalten bis lauwarmen Wasser ausspülen, damit das Eigelb nicht andickt.

Vegane Avocado-Bananen Haarmaske

  • Zutaten:
    • Banane (sehr reif)
    • Avocado (sehr reif)
    • 1 EL Kokosöl
  • Anwendung:
    • Avocado und Banane zu einer cremigen Masse pürieren.
    • Kokosöl hinzugeben und gründlich vermengen.
    • Strähnenweise Maske ins Haar einarbeiten.
    • 30 Minuten einwirken lassen.
    • Haare mit einer Spülung auswaschen und entwirren.

Haarkur aus Reiswasser

  • Zutaten:
    • Reis nach Bedarf
    • doppelte Menge Wasser
  • Anwendung:
    • Reis gründlich waschen.
    • Reis in doppelter Menge Wasser einweichen lassen.
    • Milchige Flüssigkeit durch ein Sieb abgießen und aufbewahren.
    • Reis in einem Kochtopf mit frischem Wasser nach Anleitung kochen.
    • Wasser wieder abfangen und abkühlen lassen.
    • Reiswasser nach dem Haarewaschen auf Kopfhaut und die Längen auftragen.
    • Haare in Handtuch einwickeln und 30 Minuten einwirken lassen. Alternativ kannst du die Reiswasser-Kur auch über Nacht einwirken lassen.
    • Anschließend mit Shampoo gut ausspülen.

Tipp: Du kannst dem Reiswasser auch etwas Arganöl hinzufügen.

Die 8 besten Hausmittel für trockene Locken & Afrohaare

Manchmal sind die einfachsten Dinge die besten: Viele bewährte Küchenzutaten stecken voll mit Feuchtigkeitsspendern, Nährstoffen und pflegenden Pflanzenstoffen, die deine Locken lieben werden. Hier findest du die Hausmittel, die in jeder Locken-Community immer wieder empfohlen werden - inklusive Anwendungstipps und Varianten für verschiedene Haarbedürfnisse.
  1. Honig als Feuchtigkeits-Booster für Locken
    Honig gehört zu den wirksamsten Naturhelfern für durstige Locken. Seine natürliche Feuchtigkeit bindende Wirkung macht das Haar geschmeidig, gibt Glanz und hilft, Frizz zu minimieren. Er enthält u.a. wichtige Enzyme, Aminosäuren und Antioxidantien, die die Haarstruktur stärken und vor Umwelteinflüssen schützen.
    So geht’s:
    • Honig (idealerweise Bio- oder Manukahonig) mit etwas lauwarmem Wasser oder Conditioner vermengen für eine verbesserte Verteilbarkeit.
    • Gleichmäßig in die feuchten Haarlängen und -spitzen einarbeiten, dabei die Kopfhaut aussparen.
    • 20 bis 30 Minuten einwirken lassen, bei warmem Handtuch intensiviert sich der Effekt.
    • Gründlich ausspülen, anschließend wie gewohnt stylen.
    Extra-Tipp: Wer eine duftende Frischekur wünscht, kann dem Honig ein paar Tropfen ätherisches Lavendel- oder Rosenöl hinzufügen.
  2. Olivenöl als Nährstoffreiche Pre-Wash-Kur
    Olivenöl ist nicht nur in der mediterranen Küche ein echter Alleskönner, sondern hat sich auch als Pre-Wash-Kur für Locken bewährt. Das Öl enthält wertvolle Antioxidantien, Vitamin E und ungesättigte Fettsäuren, die die Schuppenschicht glätten und deine Locken vor Feuchtigkeitsverlust schützen.
    Anwendung:
    • Etwas Olivenöl in die Handflächen geben und in trockene Haarlängen und -spitzen sanft einmassieren. Besonders bei dicken, porösen oder colorierten Locken empfehlenswert.
    • Die Haare mit einer Duschhaube oder Frischhaltefolie abdecken und 30-60 Minuten einwirken lassen.
    • Mit einem milden, feuchtigkeitsspendenden Locken Shampoo auswaschen, ggf. zwei Runden Shampoo verwenden, damit keine Rückstände bleiben.
    Variante: Das Olivenöl kann auch mit wenigen Tropfen ätherischem Zitronenöl gemischt werden, um einen frischeren Duft zu erhalten.
  3. Quark oder Joghurt kühlt, pflegt und beruhigt
    Milchprodukte liefern Proteine, Milchsäure und Feuchtigkeit, was besonders gestressten Locken zugutekommt. Quark oder Naturjoghurt glätten die Haarstruktur, spenden Feuchtigkeit und beruhigen gereizte Kopfhaut. Außerdem lassen sich die Haare nach einer solchen Kur meist leichter entwirren.
    Rezept DIY-Maske:
    • Zwei Esslöffel Quark oder Naturjoghurt (keine Zusätze) gleichmäßig auf handtuchtrockenes Haar geben.
    • Besonders auf Längen und Spitzen achten, die Kopfhaut bei Trockenheit mit einbeziehen.
    • 15-20 Minuten einwirken lassen, dann mit lauwarmem Wasser gründlich ausspülen.
    Gut zu wissen: Für poröse, hochstrukturierte Locken kannst du einen Teelöffel Honig oder Öl beimischen.
  4. Avocado zur Power für starke Locken
    Die Avocado ist ein echtes Superfood, nicht nur auf dem Teller, sondern auch für dein Haar. Sie enthält eine Extraportion Vitamin E, Biotin und gesunde Fette, die brüchigen, spröden Locken Elastizität, Kraft und Glanz verleihen.
    Simple Maske:
    • Eine halbe reife Avocado pürieren.
    • Nach Wunsch etwas Joghurt, Honig oder ein Pflanzenöl (z.B. Olivenöl) untermischen.
    • Die Masse auf feuchtes Haar auftragen, einmassieren und 30 Minuten, idealerweise unter einer Duschhaube, einwirken lassen.
    • Abschließend gründlich ausspülen.
    Dein Avocado-Boost: Als Expresskur kannst du die Maske nur auf die Spitzen geben - so sparst du Zeit und beugst Spliss effektiv vor.
  5. Mit Kokosöl Feuchtigkeit versiegeln
    Kokosöl ist weltweit beliebt für die Lockenpflege: Es schließt Feuchtigkeit ein, macht die Haare weich und bringt sie zum Glänzen. Vor allem bei trockenen Locken und Spitzen wirkt Kokosöl wie ein Schutzschild gegen das Austrocknen.
    Tipps:
    • Kokosöl zwischen den Handflächen verreiben (es schmilzt ab ca. 24°C) und sparsam - wirklich nur wenig! - in die Spitzen massieren.
    • Bei sehr trockenem, dickem Haar auch in den Längen anwenden, bei feinem Haar extrem sparsam bleiben.
    • Am besten nach dem Waschen ins noch feuchte Haar geben und wie ein Leave-In Produkt verwenden.
    Hinweis: Wer zu schnell fettenden oder feinen Haaren neigt, lagert das Kokosöl besser aus oder wählt ein leichteres Öl, etwa Mandel- oder Jojobaöl.
  6. Aloe Vera: Sanfte Pflege für Locken & Kopfhaut
    Aloe Vera ist ein regelrechter Feuchtigkeits-Klassiker! Das reine Gel wirkt nicht nur hydratisierend, sondern lindert auch Kopfhautreizungen, wirkt leicht antientzündlich und schenkt den Locken Frische und Leichtigkeit.
    Anwendung:
    • Nach dem Waschen einige Tropfen reines Aloe Vera Gel in die feuchten Längen kneten.
    • Alternativ mit Conditioner mischen und mit den Locken „scrunchen“.
    • Muss nicht ausgewaschen werden - wirkt optimal als natürlicher Leave-In Conditioner.
    Tipp für den Sommer: Aloe Vera im Kühlschrank lagern und so für ein extra Frischegefühl nach dem Stylen auftragen.
  7. Ei - Protein-Kick für geschwächte Locken
    Wenn deine Locken brüchig, schlapp oder sogar „gummiartig“ wirken, fehlt oft Protein. Eigelb enthält Keratin-Bausteine, die das Haar von innen heraus stärken.
    Rezept:
    • Ein Eigelb mit einem Esslöffel Olivenöl und einem Teelöffel Honig in einer Schale aufschlagen.
    • Auf das noch feuchte Haar von den Wurzeln bis in die Spitzen verteilen, 20 Minuten unter einer Duschhaube einwirken lassen.
    • Mit lauwarmem (!) Wasser und mildem Lockenshampoo sorgfältig auswaschen (zu heißes Wasser kann das Ei stocken lassen!).
    Extra für Proteinbalance: Nicht zu häufig anwenden - nur 1-2 Mal pro Monat reicht meist aus.
  8. Sesamöl - Glanz & Schutz für fertiges Styling
    Sesamöl ist ein Geheimtipp aus dem Ayurveda! Es ist besonders leicht, zieht gut ein und bringt Glanz, Schutz und eine Extraportion Weichheit ins finale Lockenstyling. Gleichzeitig schützt es vor äußeren Einflüssen.
    • Nach dem Styling nur einen kleinen Tropfen in den Händen verteilen.
    • Von der Mitte bis in die Spitzen einkneten.
    • Hilft insbesondere gegen Frizz und statisch aufgeladenes Haar.

Neben den Klassikern gibt es noch einige weitere Küchenstars, die deinen Locken guttun:

  • Aloe Vera direkt aus der Pflanze: Wenn du eine Aloe Vera zuhause hast, einfach ein Blatt aufschneiden, das Gel herauspressen und wie eine Leave-In-Kur verwenden.
  • Apfelessig-Spülung: Nach dem Waschen 1 Teil Apfelessig mit 5 Teilen Wasser mischen, über die Haare gießen (nicht ausspülen!). Sorgt für phantastischen Glanz und gleicht den pH-Wert der Kopfhaut aus.
  • Reismasken: Gekochter, abgekühlter Reis fein püriert und mit etwas Wasser verdünnt spendet Feuchtigkeit und Vitamine - als schnelle Maske ideal für ein Frische-Upgrade.
  • Heilerde gegen fettende Ansätze & juckende Kopfhaut: Heilerde mit Wasser zu einer Paste mischen, kurz auf der Kopfhaut einwirken lassen, dann mit viel Wasser ausspülen und nach Wunsch ein Feuchtigkeitsprodukt nachlegen.

Haarkur Feuchtigkeit selber machen: Darauf solltest du achten

So individuell wie dein Haartyp, so individuell sollte auch deine Pflegeroutine sein. Die wichtigsten Praxistipps, damit Hausmittel zum echten Gamechanger werden:

  • Kuren immer frisch anmischen: So bleiben alle Wirkstoffe aktiv und du vermeidest Gärungsprozesse.
  • Nicht zu lang im Haar lassen: 20-30 Minuten reichen meist völlig.
  • Immer im feuchten Zustand anwenden: Die Schuppenschicht ist geöffnet, Wirkstoffe können besser eindringen.
  • Allergien ausschließen: Am besten vorab eine kleine Menge auf Armbeuge oder Nacken geben - so gehst du auf Nummer sicher.
  • Sparsam dosieren, v.a. bei Ölen: Zu viel macht Locken schwer und kann sie „strähnig“ wirken lassen.
  • Beim Auswaschen lauwarmes Wasser verwenden - ganz besonders bei Ei-basierten Kuren!

Weitere Alltagstipps für mehr Feuchtigkeit & Sprungkraft

Nicht nur, was du auf das Haar gibst, sondern auch, wie du sonst mit dir umgehst, macht einen Unterschied für die Haargesundheit:

  • Viel trinken, ausgewogen essen: So unterstützt du die Gesundheit deiner Kopfhaut und Haarwurzeln von innen.
  • Stylinghitze reduzieren: Verzichte möglichst oft auf heiße Geräte - Lufttrocknen ist und bleibt für Locken Gold wert.
  • Produktcheck: Achte auf silikon-, paraffin- und sulfatfreie Produkte - sie unterstützen die natürliche Struktur und verhindern Austrocknung.
  • Regelmäßige Feuchtigkeits-Sprays: Ein selbst gemischter Water-Refresh mit ein paar Tropfen Aloe Vera oder Pflanzenöl zwischendurch zaubert gezielt neue Frische.

Lockenfeuchtigkeit langfristig bewahren: Strategien & Toolbox

Damit lockiges Haar nicht nur für einen Tag schön gepflegt bleibt, lohnt sich ein langfristiges Gesamtkonzept:

  • Mache sanfte, naturbasierte Masken als festen Bestandteil deiner Haarpflege, z.B. einmal im Monat.
  • Setze auf pflegende Co-Washes (Conditioner-Wäschen) statt häufigem Shampoonieren.
  • Überdenke deine Styling-Routine: Weniger Manipulation und weniger Hitze bedeutet längere Feuchtigkeitsbindung.
  • Nutze regelmäßige Kopfhautmassagen mit wenigen Tropfen Öl zur Förderung der Durchblutung und Nährstoffaufnahme.

Die häufigsten Fragen rund um Hausmittel für trockene Locken

Was hilft sofort gegen trockene Locken?

Ein schneller Feuchtigkeitskick gelingt mit purem Aloe Vera Gel, einer Essig-Wasser-Spülung oder einem DIY-Leave-In aus Wasser, etwas Honig und Aloe Vera Gel - gleichmäßig ins Haar sprühen und sanft einkneten.

Wie oft sollte ich eine Haarkur für trockene Locken anwenden?

Für die meisten genügt 1-2 Mal pro Monat. Überpflege kann zu Überlastung führen - je nach Haarstruktur beobachten und individuell dosieren.

Können Hausmittel Locken auch verkleben oder fetten?

Ja, darum: Bei Öl- und Honigmasken immer sparsam dosieren, gut verteilen und gründlich ausspülen! Auch Conditioner nach Masken helfen, eventuelle Reste zu lösen.

Welche Hausmittel helfen besonders bei afrostrukturiertem Haar?

Vor allem Avocado, Olivenöl und Aloe Vera Gel sind Gold wert für Afrohaare: Sie liefern die Extraportion Feuchtigkeit und Schutz, die stark strukturierte Haare besonders brauchen.

Kann ich Hausmittel mit fertigen Afrolocke-Produkten kombinieren?

Natürlich - viele nutzen eine DIY-Maske als spezielle Kur und ergänzen mit einem hochwertigen Leave-In, Lockenspray oder Öl aus der Afrolocke-Serie für den täglichen Feuchtigkeitsboost.

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