Sicher kennen Sie das: Sie haben sich eine wundervolle Haarfarbe ausgesucht und mit viel Zeit und Mühe die Coloration aufgebracht. Doch das Ergebnis wirkt dann später gar nicht so, wie Sie es sich vorgestellt haben. Vielleicht erscheint Ihnen das gewählte Rot doch ein wenig zu grell oder das coole Schwarz lässt Ihren Teint fade wirken.
Wie Sie erfahren haben, kann es manchmal schwierig sein, eine alte Haarfarbe schnell wieder zu entfernen.
Wer die alte Haarfarbe rausziehen will, benötigt einen professionellen Haarfarben-Entferner, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Gute Produkte wirken effektiv und schonend. Sie pflegen das Haar während der Prozedur oder im Anschluss, damit die strapaziöse Veränderung nicht zu Haarbruch oder Spliss führt. Ein guter Haarfarben-Entferner entzieht die Farbe schonend, ohne das Haar anzugreifen oder die natürlichen Pigmente mit aufzulösen. Der Haarfarben-Entferner sollte zudem intensiv Feuchtigkeit spenden und kleinere Schäden reparieren. Außerdem darf es keine allergischen Reaktionen auf Ihrer Haut auslösen. Prüfen Sie deshalb vor der Anwendung auf einer kleinen Stelle, ob Sie das Produkt vertragen.
Neben professionellen Produkten können Sie auch verschiedene Hausmittel zum Haarfarbe rausziehen anwenden.
Manchmal kann es schwierig werden, eine dauerhafte Haarfarbe zu entfernen.
Hier sind einige alternative Methoden:
Ja, auch wenn ich inzwischen wieder rötlich bin, wollte ich es vor einiger Zeit wissen: Bekommt man Elumen wieder weg? Geht das ohne Blondierung und was muss man beachten? Ich habe mit verschiedenen Frisören gesprochen und ein paar wertvolle Tipps erhalten. Die gute Nachricht zuerst: Ja, das rot bekommt man heraus. Vorab möchte ich noch ein wichtiges Detail erwähnen: Meine Erfahrung, meine Haare, meine Eindrücke und ich bin kein Frisör.
Bevor ich mich dem ganzen Thema widme, möchte ich kurz darauf eingehen, warum es nicht empfehlenswert ist mit Blondierungen zu spielen. Frisöre mögen mir nun bitte verzeihen, wenn ich die Information nicht physikalisch astrein erläutern kann. Es ist auf jeden Fall so, dass Elumen anders wirkt wie Drogeriehaarfarben oder das Färbemittel vom Frisör. Elumen dringt im Gegensatz zu anderen Haarfarben in die Haarstruktur ein und durch das Lock “versiegelt” man das Ganze. Einfach erklärt: Die Farbe sitzt also im Haar fest und geht nicht gut raus. Im Umkehrschluss geht jetzt dem einen oder anderen vielleicht schon ein Licht auf: Elumen mit Blondierung bearbeiten, ist nicht nur sauschädlich für die Haare, sondern auch nicht wirkungsvoll.
Ja, es wird Farbe rausgehen, aber es geht nur das raus, was man auch so rausbekommen hätte. Wobei das Wort “rausbekommen” schon total falsch ist im Prinzip: Man wird schlicht und einfach heller und leuchtener, weil sich das blond darüber legt. Bei mir wurde es bei einem Test leuchtend pink. Es wird auf keinen Fall möglich sein, dass du einmal Blondierung draufschmeißt und dann wunderschön blond bist. Mit der Blondierung kannst du eines erreichen: Die Farbnuance wird aufgehellt. Ein dunkelrot wird zu feurigem rot und ein feuriges rot zu pink. Die blonde Farbe saugt da auch nichts raus, sondern legt sie wie ein Film um das Elumen im Haar herum. Das Elumen ist nach wie vor da.
Mit Tönung oder Farbe in dunkleren Tönen erzielst du das Gleiche: Die Farbe liegt dann um das Elumen herum und macht entsprechend dunkler. Wie schädlich Blondieren für die Haare ist, brauche ich wahrscheinlich nicht erzählen. Ich weiß es selbst, da ich früher aus Unwissenheit oft blondiert habe und mein Haar faktisch 5 Jahre lang total kaputt war. Du hast nun erfahren, dass Blondierung für mich keine Option war.
Am Tag 1 nahm ich mir die Flasche Return, ich spülte mein Haar warm ab und wusch es mit Anti-Schuppen-Shampoo. Anti-Schuppen-Shampoo ist Gift für rote Haarfarbe, da es die Haarstruktur aufrauht und die Rotpigmente dann “rausfallen”. Bei Elumen ist es wiederum wie oben beschrieben nicht so einfach, weil es sehr fest sitzt. Beim Waschen mit dem Schuppenshampoo ist auf jeden Fall schon ein bisschen aus dem Haar gekommen.
Daraufhin habe ich die Flasche Return zur Hand genommen und eine großzügige Menge auf dem Kopf verteilt. Damit es besser zieht und sich Wärme bilden kann, bin ich mit Folie um den Kopf und Mütze herumgelaufen. Nach 1h Einwirkzeit kam richtig viel heraus. Dafür, dass Elumen meint, es wäre nur zur Sofortanwendung 48h nach dem Färben, war ich wirklich begeistert. Das Haar sah auch nicht sonderlich kaputt aus.
Nach dem Haare föhnen, kam eine kleine Ernüchterung: Ja, es war jetzt kupferiger, aber im Licht trotzdem rot. Zudem - und das war das schlimme - zog Return unterschiedlich stark. Eine Strähne lies sich gar nicht beirren und war nach wie vor knallig rot. Raus wollte ich so auf jeden Fall nicht gehen und dachte mir, dass ich es nun einfach darauf ankommen lasse und mein 7.1 Mittelaschblond von Loreal zum Überfärben nehme. Das Ergebnis war vernichtend. Keine Änderung in Sicht. Einzig waren jetzt die “Flecken” noch mehr sichtbar und das Rot wieder mit mehr Leuchtkraft versehen 🙁 . Ich gebe zu, dass ich hier das erste Mal drüber nachdachte einfach wieder rot draufzuhauen.
Am Abend zuvor überlegte ich mir, dass ich die Anwendung mit Return nun einfach 3 Tage wiederholen werde, bevor ich den nächsten Färbeversuch wage. Dieses Mal spülte ich die Haare warm ab und föhnte sie an, bis sie erwärmt waren. Ich band mir wieder Folie um den Kopf und setzte eine Mütze auf. …nach 3 Tagen, war endlich das Ergebnis zu sehen, welches ich als Färbegrundlage nutzen konnte. Ich möchte hier erwähnen, dass Return nicht dafür gedacht ist 20x auf den Kopf geschmissen zu werden und ich bereits nach 3x schlechteres Haar hatte, sprich: strohig und brüchig.
Aus dem Rot wurde dank der Returnanwendung ein Kupfer. Die Haare wusch ich dabei immer wieder mit Schuppenschampoo aus. Zudem wurde jedes Mal Spülung verwendet und 2x eine Haarkur durchgeführt. Für mich war das die richtige Basis, um nun umzufärben. Mir war bewusst, dass ein Rotstich bleiben wird und ich war mir auch sicher, dass es kein Dunkelblond ergeben würde, auch wenn das auf der Packung stand. Durch die Grünpigmente in den Aschfarben versprach ich mir aber zumindest, dass es nicht knallrot werden würde.
Ja, ich war mehr bei meiner Zielhaarfarbe hellbraun bzw. dunkelblond, aber es war fleckig. Die Ansätze oben fast schon grünlich und die Spitzen immer mehr ins Rote. auch das Ergebnis war also für mich nicht zufriedenstellend. Nun kam der letzte Schliff. Bei der Returnanwendung kam auch ein Teil vom dunkelblond mit heraus - soviel sei dir zur Sicherheit verraten. Nach der Anwendung wusch ich die Haare aus, lies sie trocknen und färbte sie mir mit dem Dunkellbond. Damit war ich zufrieden.
Wenn ihr die Farbe nachfärbt, steckt da natürlich nicht das Rot drunter. Somit sehen deine Ansätze dann immer etwas anders aus, als der Rest des Haares. Auch diese habe ich verwendet. Allerdings kann ich hier gleich sagen: Elumen bekommt ihr damit auf jeden Fall nicht raus, aber dafür den ganzen anderen Quatsch, der vorab eingefärbt wurde. Die Remover arbeiten oxidativ und ziehen somit alle Haarfarben raus, die kein Direktzieher sind (Elumen, Directions). Die Anwendung würde ich allerdings nicht häufig wiederholen, denn ihr lasst eine pure Ladung Chemie auf eure Haare los. Danach habe ich mir 30 min Haarkur gegönnt und die Haare mit Kokosöl eingeschmiert.
Diese Anwendung wurde beim Frisör an 2 Teststrähnen durchgeführt. Eine Strähne mit Wasser angerührt und eine Teststrähne mit Blondierung und Efassor. Das Ergbnis der beiden Strähnen war: tadaaaaaaaaaaaaaa - gleich. Es gab keinen Unterschied ob mit oder ohne Bloniderung.
Tja, das ist nun der traurige Part meines Berichtes. Ich habe inzwischen meine halbe Haarlänge “gelassen”, weil sie einfach kaputt waren und das rot nicht auszumerzen ist. Beim Frisör starteten wir einen Farbabzug mit Efassor und machten mein Haar damit pink.Dieses übertönten wir mit einem dunkelblond laut Frisör, was wohl in meiner Sprache braun bedeutet. In den Spitzen bin ich nach wie vor rötlich, wobei es inzwischen eher kupfergold ist.
Ein wenig geholfen hat mir die Behandlung mit Tiefenreinigungsshampoo von Redken, damit ging vom rot einiges raus - vor allem dort, wo das Haar kaputt ist, weil es sich dann m.M.n. nicht mehr festhalten kann. Andere Damen schwören auf Totes-Meer-Salz, was bei mir jedoch keinerlei Wirkung brachte. Am Oberkopf ist Elumen schon über die Hälfte rausgewachsen und auch trotz mehrmaligem Waschen kommt nun die Farbe endlich nicht mehr durch. Ich verwende zum “Nachfärben” alle 8 Wochen eine 8 Wochen Tönung, da meine Haare auf jeden Fall erst einmal Ruhe brauchen. Inzwischen ist es so, dass ich mich in meiner Haut endlich wieder wohl fühle und doch ist es ärgerlich, dass ich das lange Haar nun “hergeben”musste.
Ich hoffe euch hat mein Bericht und “Anleitung” zu Elumen weitergeholfen. Abschließend möchte ich nochmals betonen, dass ihr bei Unischerheiten immer einen Frisör befragen solltet und ganz wichtig, bevor ihr zu einem “Nicht-Elumen-Frisör” geht. Sagt ihm bitte unbedingt, dass ihr Elumen auf dem Kopf tragt.
“No risk, no Naturhaarfarbe.”, schrieb ich vor zwei Tagen meiner Mama, als Antwort auf ihr “Ich hätte ja Schiss.” Gestern habe ich es also gewagt und den Colour B4 Haarentfärber getestet, nach monatelangem Hin- und Herüberlegen. Meine Naturhaarfarbe habe ich das letzte Mal mit 12 gesehen. Dann begann ich mit roten Tönungen (war damals furchtbar in), machte weiter mit blonden Strähnen, Blondierungen, braunen Tönungen, wieder blonden Strähnen bis hin zu braunen Colorationen und Tönungen. Die braunen Haare hatte ich in verschiedenen Nuancen jetzt 5 Jahre lang. Seit einigen Monaten muss ich bei dunkelblonden Frauen immer genauer hingucken. Da Dunkelblond meine Naturhaarfarbe ist, möchte ich genau dort wieder hin. Außerdem habe ich die Nase voll vom ständigen Nachfärben und möchte zurück zur Natur. Zumindest bis das mit den grauen Haaren anfängt (hoffentlich erst in 20 Jahren ;-)).
Ich hatte verschiedene Optionen:
Option 1. war mir zu teuer, 2. war mir auf Dauer zu hässlich, ich entschied mich zunächst für 3. Als ich dann aber am Dienstag pünktlich in der Académie L`Oréal stand, wurde mir mitgeteilt, dass das Seminar, bei dem ich Haarmodel gewesen wäre, abgesagt wurde. Ich hätte wohl auf keiner Liste gestanden und somit hätte man mir nicht absagen können. Fast explodierend verließ ich wieder den Laden, lehnte die Pflegeprodukte zum Trost ab, holte Susi wieder von der Hundesitterin ab und organisierte mir noch am gleichen Abend den Colour B4 Haarentfärber. Selbst ist die Frau.
Nachdem ich vorher gefühlte tausend Forenbeiträge gelesen und Youtube-Videos angesehen habe, erwartete ich das Schlimmste, sowohl von der Anwendung des Colour B4 Haarentfärbers als auch vom Ergebnis. Die Haare müssen frisch gewaschen sein, damit alle Rückstände von Stylingprodukten entfernt wurden. Ähnlich wie beim Tönen mixt man Flasche A und B und trägt das Ganze auf. Während des Einwirkens sollte man das Ganze warmhalten. Dafür habe ich mir einen Müllbeutel “aufgesetzt” und hinten mit einem Haargummi zusammengebunden.
Zum Geruch: Ja, das Zeug stinkt. Nach einer Stunde Einwirkzeit kam das große Ausspülen. 10 Minuten pures Ausspülen, dann Auftragen des halben Inhalts von Flasche C, einwirken, abermals 10 Minuten ausspülen, den Rest von Flasche C auftragen, ausspülen. Nicht gerade wassersparend, aber macht man ja nicht täglich. Bereits unter der Dusche konnte ich sehen, dass meine Haare deutlich heller sind. Nachdem ich sie dann trocken geföhnt hatte, sah ich das komplette Ergebnis. Sie sind um einiges heller und kommen bei einem ganz bestimmten Lichteinfall meiner Naturhaarfarbe schon sehr nah. Sie waren auch etwas trockener als vorher, nach meiner Haarkur heut Morgen hat sich das aber wieder erledigt. Allerdings ist der Geruch geblieben und ich bin heut Morgen mit leichten Kopfschmerzen aufgewacht. Der Geruch muss unbedingt noch weg.
Allgemein bin ich mit dem Ergebnis vom Colour B4 Haarentfärber aber sehr zufrieden. Das weiß ich ehrlich gesagt noch nicht so richtig. Ich bin noch nicht bei meiner Naturhaarfarbe. Ich könnte nun tönen, will das aber eigentlich nicht. Ich könnte den Colour B4 Haarentfärber noch einmal anwenden, bin aber nicht sicher, ob das viel bringt. Eine Leserin hat gemeint, Fructis bringt etwas. Eigentlich will ich nur den Rotstich raus haben und etwas Aufhellen. Möglichst ohne viel Chemie.
Beim Friseur ist die Farbe noch perfekt, doch nach einigen Wochen fangen die Haare an, sich plötzlich zu verfärben. Statt dem frischen Salon-Look schleicht sich plötzlich ein lästiger Rotstich in die Mähne ein.
Ein lästiger Rotstich im Haar kann unterschiedliche Ursachen haben. Wie stark er jedoch ausgeprägt ist, hängt hauptsächlich an den im Haar vorhandenen natürlichen Farbpigmenten. Einer der häufigsten Gründe für unerwünschte Rotpigmente sind eine inkorrekte Aufhellung der Haare. Aber auch natürliche Umwelteinflüsse wie etwa starkes Sonnenlicht oder Chlorwasser können den rötlichen Schimmer im Haar verursachen.
„Messing findet sich normalerweise in allen Haarpigmenten wieder. Grundsätzlich gilt jedoch: Je dunkler die natürliche Haarfarbe, desto mehr natürliche Rotpigmente sind im Haar verfügbar.“ - Dieter Bonnstädter, Star-Friseur & Visagist
Egal ob Blond, Braun oder auch Schwarz - jede Haarfarbe ist ein Mix aus verschiedenen Farbpigmenten mit unterliegenden Grundtönen. Bei blonden Haaren ist der Grundton meist Gelb, bei brünettem Haar zunehmend Orange und bei schwarzem Haar Rot. Werden die Haare dann chemisch behandelt, kommen diese Pigmente oftmals zum Vorschein und ändern die natürliche Farbe.
Grundsätzlich entsteht ein Rotstich vor allem bei einem Haaraufhellungs-Prozess. Um die dunklere Farbe aus den Haaren zu entziehen, werden starke Chemikalien wie etwa Wasserstoffperoxid verwendet. Während der Aufhellung wird die Schuppenschicht der Haare leicht geöffnet, um die natürlichen Farbpigmente zu bleichen. Das Problem: Häufig bleiben rote Pigmente zurück, da diese durch ihre besondere chemische Struktur am schwersten zu lösen sind.
Ein starker Rotschimmer im Haar lässt sich am sichersten durch den Gang zum Friseur entfernen. Der Profi kann in nur wenigen Blicken herausfinden, welche Ursache den Rotstich bewirkt hat und wie sich dieser am besten entfernen lässt.
Hier sind einige zusätzliche Tipps und Erfahrungen von anderen Anwendern:
Wichtiger Hinweis: Die Informationen in diesem Artikel dienen nur zu Informationszwecken und sollten nicht als professionelle Beratung angesehen werden. Bei Unsicherheiten oder Problemen mit Ihren Haaren sollten Sie immer einen Friseur oder einen anderen qualifizierten Fachmann konsultieren.
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