Haare färben scheint einfach, doch in der Praxis gibt es einiges zu beachten. Dieser Artikel bietet eine detaillierte Anleitung, wie Sie Ihre Haare von Schwarz nach Grau färben können, und worauf Sie dabei achten sollten.
Bevor Sie mit dem Färben beginnen, sollten Sie sich über einige Dinge im Klaren sein:
Wenn Sie Ihre Haare schon einmal gefärbt haben, ist es wichtig zu kontrollieren, welche Farbhöhe Ihre Haare jetzt haben.
Wie viel Haarfarbe Sie benötigen, hängt davon ab, ob Sie das gesamte Haar färben oder nur Highlights/Lowlights setzen möchten. Auch die Haardicke spielt eine Rolle.
Die Haarfarbe von Keune ist in vielen professionellen Friseursalons beliebt, da sie leicht zu mischen und einfach anzubringen ist. Die Tinta Farbe von Keune enthält Seidenprotein für eine gute Pflege, LP300 für einen schönen Glanz und Solamer (funktioniert als UV-Filter).
Sie müssen nicht nur die Haarfarbe aussuchen, sondern auch auf den benötigten Prozentsatz Tinta Cream Developer achten. Tinta Cream Developer besteht aus Wasserstoffperoxid (Sauerstoffwasser), das die Farbe aktiviert, sobald es mit der Farbe gemischt wird. Verwenden Sie niemals eine Metallschüssel zum Mischen, da Wasserstoffperoxid oxidiert.
Tinta Cream Developer ist in 4 verschiedenen Prozentsätzen verfügbar:
Wenn Sie Ihre Haare dunkler machen möchten, verwenden Sie immer Tinta Cream Developer 3%.
Für sehr graues und schwer zu handhabendes Haar eignet sich der Keune Color Tinta Ultimate Cover. Um graue Haare zu färben, mischt man die Tinta Color immer mit dem Tinta Cream Developer 6%. Tinta Color kann immer mit einer anderen Farbnuance aus der gleichen Farbhöhe gemischt werden. Beachten Sie aber, dass eine Farbnuance kein graues Haar deckt. Mischen Sie minimal 1/2 Naturton mit 1/2 Farbnuance.
Sind Sie bereit loszulegen? Hier sind die Schritte, die Sie befolgen sollten:
Es gibt verschiedene Vorgehensweisen, um graue Haare zu färben:
Tabelle: Vergleich verschiedener Färbemethoden
| Methode | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|
| Haarfarbe | Dauerhafte Farbveränderung, gute Grauabdeckung | Belastend für Kopfhaut und Haare, regelmäßiges Nachfärben nötig |
| Strähnchen | Schonender, natürliche Integration grauer Haare | Geeignet eher für hellere Haartypen, aufwendiger |
| Pflanzliche Haarfarben | Natürliche Inhaltsstoffe, schonend | Weniger Farbnuancen, Reaktion mit chemischen Farben möglich |
| Tönung | Einfache Anwendung, verleiht Glanz | Geringe Deckkraft, wäscht sich schnell aus |
| Ansatz-Kaschierspray | Schnelle Anwendung, kaschiert graue Ansätze | Kurzfristiger Effekt, nicht für vollständige Grauabdeckung geeignet |
Bei schwarzen Haaren ist es nicht einfach, mal eben ein wenig mit Farbe zu experimentieren. Tönungen funktionieren nur, wenn du dunklere Haare haben möchtest - und dunkler als die Farbe Schwarz geht nicht. Je dunkler deine Haare sind, desto mehr Sitzungen braucht es, bis sie aufgehellt sind. Du solltest deinen Haaren immer etwa drei Tage Pause gönnen, bevor du sie erneut aufhellst. Das kann dann bis zu drei Wochen dauern, bis der gewünschte Effekt kommt.
Wenn du deine Haare grau färben möchtest, kannst du sie zunächst blondieren und anschließend mit dem Grauton deiner Wahl tönen. Dazu findest du Blondierungen und Graucremetönungen in jeder Drogerie oder auch im Friseurbedarf.
Zum Graufärben empfiehlt sich:
Du solltest dich genau an die Anweisungen der Packungsbeilage halten. Sie gibt dir die wichtigsten Informationen zu Mischverhältnis, Einwirkzeit und möglichen Allergien. Hast du die Farbe wieder ausgewaschen, solltest du unbedingt die in der Packung enthaltene oder eine eigene Kur verwenden. Gerade, wenn du mehrere Blondierungen vor dir hast, werden deine Haare es dir danken.
Wenn du dich langsam an die hellere Haarfarbe Grau herantasten willst, kannst du dir auch nach und nach hellgraue Strähnchen in die Haare machen lassen. So schonst du auch deine Haarstruktur. Du kannst dabei auch den Ombré-Look wählen und unten bei den hellen Strähnchen anfangen.
Hinweis: Deine Haare müssen hier einen extremen Färbeprozess - von ganz dunkel auf ganz hell - durchmachen. Sie können dadurch sehr anfällig werden und schneller kaputt gehen. Du solltest dir also gut überlegen, ob die neue Haarfarbe das wert ist.
Lass dich aber in diesem Fall gut von Profis beraten.
Wer gefärbtes, gesträhntes oder getöntes Haar hat, der weiß, dass nach 3 bis 6 Wochen schon Ansätze zu sehen sind. Stylisten empfehlen eine regelmäßige Coloration nach ca. 4-6 Wochen, je nachdem, wie schnell die natürliche Haarfarbe sichtbar wird. Dabei sollte man darauf achten, nicht zu früh nachzufärben: insbesondere dann, wenn Blondierungsmittel ins Spiel kommen, ist es ratsam, so viel Zeit wie möglich zwischen den Behandlungen zu lassen.
Um die Ansätze selber färben zu können, ohne dabei Chaos anzurichten, sollte man eine alte Hose und ein altes T-Shirt anziehen (falls die Farbe kleckert) und einen Kamm, ein altes Handtuch sowie eine Uhr zur Hand haben, um die Farbe im Haar timen zu können.
Dafür nimmt man einen Stielkamm, mit dem man Strähne für Strähne neue Scheitel zieht und dort die nachwachsenden Stellen behutsam mit einem Pinsel behandelt. Um für ein gleichmäßiges Ergebnis zu sorgen, sollte man oben anfangen, über die Seiten weitermachen und schließlich zum Kopfende gelangen. Den Ansatz selber färben kann anfangs etwas schwierig sein.
Sobald die Farbe auf den entsprechenden Stellen ist, stellt man seine Uhr auf die angewiesene Zeit und wartet, bis die Pigmente eingezogen sind. Wenn der Timer klingelt, sollte man vorsichtig die Farbe nochmals in die Kopfhaut einmassieren und maximal fünf weitere Minuten warten.
Vorsichtig sollte man unter lauwarmen Wasser die Farbe nun aus den Haaren auswaschen und dabei seine Kopfhaut massieren. Wer seinen Ansatz selber färben möchte, sollte unbedingt auf die passenden Pflegeprodukte achten. Diese können bei jeder Waschung helfen, die Farbintensität und -dauer zu bewahren.
Nach dem Färben benötigen Ihre Haare besondere Zuwendung, um die Farbe zu erhalten und das Haar gesund zu halten. Greifen Sie daher zu Haarpflege-Produkten, die speziell für coloriertes Haar entwickelt wurden. Diese sind darauf abgestimmt, die Farbe zu schützen und gleichzeitig Feuchtigkeit zu spenden.
Vermeiden Sie zudem häufiges Waschen und Shampoos mit starken Reinigungsmitteln, die die Farbe schneller verblassen lassen.
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