L'Oréal Paris Sublime Mousse Schaumcoloration im Test: Erfahrungen und Ergebnisse

Beim Farbwechsel der Haare hat jeder seine Eigenheiten. Der eine schwört auf den Friseur, dem anderen reicht das eigene Bad, um dem Haar neuen Ausdruck zu verleihen. Ich bin mit meiner Naturhaarfarbe sehr zufrieden, hatte aber Lust, zu experimentieren. In diesem Artikel teile ich meine Erfahrungen mit der L'Oréal Paris Sublime Mousse Schaumcoloration.

Wenn ich meine Haare coloriere, dann generell zu Hause, da mir die Prozedur beim Friseur einfach zu kostenintensiv ist und ich mir einbilde, dass ich im heimischen Horst vergleichbare Ergebnisse erzielen kann. Außerdem will ich ja keine drei Haarfarben oder Strähnchen auf dem Kopf. Ich verlasse mich also einfach auf die in normalen Drogerien erhältlichen Haarfärbemittel in der Hoffnung, dass mir die Beautyindustrie ja nur Gutes tun will.

Heute Vormittag probierte ich die L’Oréal Paris Sublime Mousse Schaumcoloration in der Farbe „53 SONNIGES GOLDBRAUN“, die ich über Amazon bestellte. Von Natur aus schimmert mein Haupthaar im warmen Dunkelblond und ich wollte mal testen, wie mir ein Braunton zu Gesicht steht. Allzu befremdlich sollte meine neue Haarfarbe nicht werden.

Es handelt sich bei dem Produkt um eine permanente Coloration, die so einfach sein soll wie eine Haarwäsche, 100%ige Grauhaarabdeckung verspricht und 30 Minuten Einwirkzeit benötigt. Über die Grauhaarabdeckung kann ich mit meinen 27 Lenzen nichts sagen, wohl aber zum Handling und zur Farbe allgemein.

MaMi40plus bei L'Oréal

Anwendung der Sublime Mousse Schaumcoloration

Die Anwendung ist recht einfach:

  1. Entwicklerflasche aufschrauben, Farbflasche öffnen und deren gesamten Inhalt in die Entwicklerflasche geben.
  2. Schaumspenderaufsatz auf die Entwicklerflasche schrauben.
  3. Flasche zweimal auf den Kopf drehen, NICHT SCHÜTTELN! So entsteht der Schaum.
  4. Schaum auf Handinnenfläche pumpen und ins Haar massieren. Dabei am Haaransatz anfangen und alles einmassieren, als würde man sich unter der Dusche die Haare waschen wollen.
  5. Zum Schluss die Spitzen mit dem Colorationsschaum behandeln.
  6. 30 Minuten warten und danach Schaum ausspülen, bis das Wasser klar wird.
  7. Pflegebalsam auf das gesamte Haar auftragen, 2 Minuten einwirken lassen, ausspülen.
  8. Haare trocknen, fönen, stylen. Fertig.

Ich empfinde den Auftrag des Sublime Mousse als sehr bequem. Man hat genug Schaum im Spender, um großzügig das Haar einzuschäumen und auch der Pflegebalsam ist mit 40 ml recht reichlich. Der Schaum tropft auch nicht. So kann man ganz entspannt die 30minütige Einwirkzeit mit normalen Tätigkeiten verstreichen lassen, ohne sich die Kleidung eventuell zu versauen. Dennoch habe ich ein altes Shirt genommen.

ACHTUNG: Das Shirt war von BENCH aus der Kollektion von 2009, wenn ich mich recht entsinne. Schwarzes Rundhalsshirt mit einem Zebraprint drauf. Ich habe es für knapp 30 Euro gekauft und habe selten so einen schlechten Stoff gehabt (Bei Esprit ist das manchmal noch der Fall). Der Stoff weitet sich unheimlich und leiert regelrecht sackig aus. Also Menschlein, lieber im Geschäft kaufen oder Rezensionen lesen (sollten diese schon vorhanden sein), wenn ihr Klamotten im Netz bestellt.

Das Farbergebnis und persönliche Erfahrungen

Das Farbergebnis ist sehr gleichmäßig. Die Haare glänzen und sehen natürlich aus. Das Farbergebnis fällt bei mir anders als erwartet aus. Meine Haare haben jetzt einen leicht rötlichbraunen Stich. Vielleicht ist das ja mit dem „sonnigen“ Braun gemeint. Auf jeden Fall sieht es nich ganz so aus wie auf der Packung, aber dennoch gefällt mir die Farbe.

Großer PLUSPUNKT: Es ist wirklich so viel Schaum im Spender, dass es auch garantiert für lange Haare reicht. Das habe ich in der Vergangenheit bei normalen Haarfärbemitteln bemängeln müssen. Die Flüssigkeit zum Färben reichte immer nur mit Mühe und Not.

Eine deutliche Empfehlung also von mir. Ich werde von dieser Schaumcoloration sicherlich noch weitere Farbnuancen testen. Mal schauen, wie sich ein kühles Braun bei mir macht.

Unsere L'Oréal Haarfarben-Liste fußt auf zwei Säulen: den Tests der Fachmagazine und den Meinungen von Kundinnen und Kunden. Wir arbeiten unabhängig und neutral.

L'Oréal ist im Bereich Haarfarben eine Institution. Der französische Kosmetikkonzern und Weltmarktführer sorgt bei seinen „Consumer Products“ - insbesondere mit den Marken L'Oréal Paris und Garnier - für den Massenvertrieb einer breiten Produktpalette in Warenhäusern, Drogerien und Fachgeschäften.

Die wohl bekannteste L'Oréal-Marke L'Oréal Paris positioniert sich als Anbieter von erschwinglichen Produkten mit Premiumanspruch. Seit über 40 Jahren umweht die Produkte der Slogan „Weil Sie es sich wert sind“ - inzwischen leicht angestaubt, aber noch hocheffektiv in einer Zeit, da Markenvertrauen unverzichtbar, die Produkte immer ähnlicher und die Märkte enger werden.

In Tests erhalten die Farben meist gute Noten Der Slogan stellt noch heute das Vertrauensverhältnis zwischen der Kosmetikmarke und den Kunden her - und wirkt wie eine Referenz an junge Frauen, die immer häufiger zur Kaufentscheidung führt. Mit wenigen Ausnahmen speist sich dieses Vertrauen in die Qualität der Produkte auch durch die Testergebnisse der Stiftung Warentest.

Die dunkleren Farben zeigten insgesamt ein gutes Bewertungsbild, Anfärben der Haut und Abfärben auf Textilien lagen häufig im Mittelfeld, Haltbarkeit, Grauabdeckung und Lichtbeständigkeit waren in der Regel befriedigend bis gut. Anders urteilt naturgemäß die auf Inhaltsstoffe fokussierte Zeitschrift Ökotest. Hier standen allergisierende, hautreizende und erbgutschädigende Funde auf der Mängelliste. Kunden hingegen sehen das Qualitätsversprechen meist eingelöst, wie Kaufrezensionen zeigen. Mit L'Oréal-Brands wie Préférence, Casting Crème Gloss, Excellence Crème oder Sublime Mousse wiederum wird von den Nutzern Exklusivität verbunden. Für eine Premium-Marke erscheint dies nur konsequent.

Breite Produktpalette mit Online-FarbberatungBei L'Oréal hat dieser Erfolg dazu geführt, immer neue Ziel- für immer neue Ausgangshaarfarben zu erfinden. Selbst tiefschwarzes Haar soll mit diversen Farbnuancen künftig rotschwarz, schwarzbraun oder in dunkler Kirsche leuchten und hellere Ausgangsfarben zu licht- oder hellblonden Farben in verschiedenen Abstufungen von Natur- Hell-, Hellaschblond oder Platinperlmuttblond mutieren.

An Blond-Ausdifferenzierungen wie Platinum, Very Platinum und Extreme Platinum zeigt sich, wie ernst jeder Typ und jedes Bedürfnis genommen wird. Die größte Farbpalette hingegen steht im Bereich der braunen Ausgangsfarben zur Verfügung, hier soll sogar eine Bandbreite von dunkler Kirsche oder Rotschwarz bis hin zu Kupferblond oder Kupfer-Goldblond als Zielhaarfarbe möglich sein. Um den Verbrauchern die Entscheidung zu erleichtern, steht eine Online-Farbberatung („Color Finder“) zur Verfügung.

Die preiswerte Alternative zu einer professionellen Coloration beim Friseursalon Ihres Vertrauens ist das Selbstfärben. Für nicht einmal zwei Euro ist das günstigste Färbemittel für Haare im Test der Stiftung Warentest erhältlich. Das teuerste schlägt mit etwa neun Euro zu Buche.

L'Oréal Paris bietet weitere Produkte in der Reihe Préférénce. Da ist garantiert für jeden etwas dabei! Préférénce ist eine dauerhafte Coloration für raffinierte Farben und eine perfekte Grauabdeckung. Eine Auswahl des Sortiments umfasst die Farben Helles Naturblond, Platinperlmuttblond, Intensiv Rot, Naturbraun und Caramelblond. Wie wir es kennen, ist auch in diesen Färbepackungen ein Farbglanz-Pflegebalsam enthalten, der das Haar vor dem Austrocknen schützt und durch feuchtigkeitsspendende Wirkstoffe geschmeidig macht. Der integrierte UV-Filter schützt die Haarfarbe vor den Einflüssen von Sonne und Licht.

Haartönungen: Im Frühling darf es wieder etwas mehr Leuchtkraft sein. Wir haben zehn Intensivhaartönungen getestet, plus eine Besonderheit für Männer. Einige Tönungen verblassen schneller als versprochen.

Wem die Natur keine hellen Haare geschenkt hat, der kann mit blonden Haarfarben oder Blondierungen nachhelfen. Leider ist das für Haut und Haar nicht gesund.

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